Das Jugend hackt Lab startet wieder – nun in Neu-Ulm

Ab Samstag, dem 27. April um 14 Uhr gibt es wieder ein Jugend hackt Lab in der Doppelstadt – nun auf der anderen Seite der Donau. Beim ersten Workshop geht es ums Löten lernen, denn das ist die Grundlage für viele Hardwareprojekte. Und ganz nebenbei hat man am Ende etwas schönes gebaut!

Alle zwischen 12 und 18, die Lust haben, können teilnehmen und einen Lötbausatz auswählen, zusammenbauen und mit nach Hause nehmen. Vom Axolotl über einen Space-Girl-Anhänger bis zum Jugend-hackt-Alpaka und darüber hinaus haben wir eine ganze Sammlung verschiedener Bausätze zur Auswahl. Anfänger*innen, die zum ersten Mal löten und das erlernen wollen, sind genauso willkommen wie Fortgeschrittene. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldungsmail an jhlab ‘at’ temporaerhaus.de hilft uns jedoch sehr bei der Planung!

Jugendarbeit liegt praktisch in unserer DNA: Schon in der studentischen Open-Data-Gruppe an der Uni Ulm gab es viele Überschneidungen mit MINT-Nachwuchsarbeit. 2015 brachten wir das zwei Jahre vorher gestartete Jugendförderprogramm Jugend hackt mit einer Wochenendveranstaltung an der Uni Ulm in den Süden und dort entstand auch die Idee für einen von der Community selbstbestimmten und -verwalteten Hack- und Makespace in der Stadt.

Flashback: Das war das erste Jugend hackt in Süddeutschland: 2015 an der Uni Ulm

Über die von 2015 bis 2019 durchgeführten Wochenendveranstaltungen hinaus war es uns aber immer ein Anliegen, auch über das Jahr hinweg Jugendprogramm anzubieten. Das Programm Jugend hackt fand hierfür eine Antwort mit den Jugend hackt Labs, die 2019 starteten – und es freute uns sehr, dass unsere Community neben Fürstenberg an der Havel Gastgeberin eines der zwei ersten bundesweiten Labs wurde, denen über die Jahre 18 weitere Standorte folgten.

Noch viel mehr freut uns daher, dass nach dem vorzeitigen Ende unserer Aktivitäten in Ulm und eineinhalb Jahren Zwangspause das Jugend hackt Lab in Neu-Ulm ab dem 27. April 2024 zurückkehrt. Bereits im letzten Jahr hat sich eine Gruppe ehrenamtlicher Mentor*innen gefunden, die dieses wertvolle und mehrfacht preisgekrönte Programm in den SpoSo-Räumen fortführen möchte.

Jahresmotto 2019 war MACHT. CODE. und das ist ganz ernst gemeint so: Wer mit Code Realitäten schafft, übt damit Macht aus. Wir möchten Jugendliche dabei begleiten, diese Macht zu hinterfragen.

Künftig soll es einmal im Monat einen Termin des Jugend hackt Lab geben, abwechselnd mit offenen Treffs und Workshops zu wechselnden Themen. Dabei geht es nicht einfach nur um Technik und Programmieren lernen: Wir begreifen Technik als ein Mittel zur gesellschaftlichen Veränderung und möchten Jugendliche dazu einladen, nicht nur zu konsumieren, sondern sich mit diesen Mitteln aktiv im eigenen Umfeld einzubringen und die politischen Dimensionen von Freier Software, Freier Hardware, Offenen Daten und Transparenz zu erkunden.

Fotos: Axolotl Fanclub Badge, CC BY-SA 4.0 blinkyparts.com; Mittagessen draußen beim ersten Jugend hackt in Ulm, CC BY 3.0 Eva-Maria Kühling/Peter Wozniak; Jugend hackt in Ulm 2019, CC BY 4.0 Holger Dorn (Jugend hackt)

Auf zur Sommerzeit – Monatsbericht März 2024

Sonne! Regen! Saharastaub! Wechselhaftes Wetter! Aber immerhin Sommerzeit! Das alles hat uns der März gebracht, neben ganzen 19 öffentlichen Veranstaltungen des temporärhaus. Hervorheben möchten wir davon diesen Monat den Vortrag über The Human Cost of AI, den Workshopabend Wikidata loves Basketball und das über drei Tage gehende LokaliCon-Treffen der deutschlandweiten Lokalen Community-Räume der Wikipedianer*innen (das trotz der drei Tage nur einmal für die Statistik zählt). Außerdem fand erstmals eine Küche für alle im Rahmen des Klimabündnis statt, das auch vom Haus der Nachhaltigkeit unterstützt wird.

Blick auf die Bühne, auf der Mophat Okinyi zugeschaltet ist und berichtet. Im Vordergrund schemenhaft die Zuhörenden.

Da der Input zu den menschlichen Kosten des aktuellen KI-Hypes so perfekt zu den eine Woche später startenden Ulmer Denkanstößen passte, konnten wir Prof. Rebekka Hufendiek für die Moderation gewinnen. Mophat Okinyi führte eindrucksvoll die Arbeitsbedingungen von Clickworkern beispielsweise in seinem Heimatland Kenia aus, die nicht nur das Training von „KI“ erst ermöglichen, sondern sich jeden Tag als erste Moderationsinstanz durch Hass- und Gewaltdarstellungen auf den Social Networks der einschlägigen Tech-Konzerne kämpfen müssen. Danke an den CCC Ulm und Guido Sondern für die Vermittlung und Zusammenarbeit zu diesem Programmpunkt!

Daneben liefen wie gewohnt 15 Mal die regelmäßigen Termine, vom OpenStreetMap-Stammtisch über das Nähcafé, RAD-ikal technisch, vier Live Let’s Plays und je zwei Ausgaben von F.U.C.K., des Maker Monday, von CTF/PPP und dem TTN/LoRaWAN-Abend, der wie berichtet nun auch ein offener Abend für alle Dinge rund um das Elektroniklabor ist.

Karo steht auf der Bühne und erklärt den Zusammenhang zwischen Verschlusszeit und ASA/ISO bei der Fotografie.

Bei einem der F.U.C.K.-Termine ging es um Fotografie und wie ASA/ISO, Blende und Verschlusszeit zusammenspielen. Fast schon trivial für Karo, die sich sonst tagsüber mit Quantenoptik beschäftigt. Wir haben derweil auch allgemein mit Fotografie gespielt, um Aufnahmen von Objekten unter Freier Lizenz auf Wikimedia Commons hochzuladen. Und wie beschrieben möchten wir unseren Fotocopter einsetzen, um auch Aufnahmen aus der Luft als Freies Wissen der Welt zur Verfügung stellen zu können.

Hausbauarbeiten, Hausputzwochenende, Werkstatt und Atelier

Nach getaner Aufräum- und Putzarbeit sitzen 13 der am Wochenende Aktiven beim gemeinsamen Essen.

Wir zählen bei den Monatsberichten traditionell nur die Termine, die sich an die allgemeine Öffentlichkeit oder an Gruppen aus dem selbstlos aktiven Digitalen Ehrenamt richten. Wie schon seit Beginn der Communityarbeit am Weinhof und auch seit der Wiedereröffnung in Neu-Ulm steht diesen öffentlichen Terminen stets mindestens eine ebenso große, wenn nicht mehrfache Zahl inoffizieller, interner und rein ehrenamtlich bestrittener Arbeitstreffen gegenüber. Praktisch alles an der Infrastruktur vom schnellen WLAN über das Zugangssystem bis zum Getränkeautomaten hängt bei uns an ehrenamtlichem Engagement – und das bedarf regelmäßiger Arbeitseinsätze, die gemeinsam natürlich mehr Spaß machen als alleine.

Dazu gehört im März ein Frühjahrsputz-Wochenende zu Beginn des Monats, wo wir gemeinsam mit den Aktiven des Haus der Nachhaltigkeit unsere gemeinsamen Räume aufgeräumt und umorganisiert haben, plus Reinigung von Fensterflächen, Böden und weiteren Orten. Wir haben dabei unter Anderem das Elektroniklabor umorganisiert, Staub gewischt, Fenster geputzt und nicht zuletzt gemeinsam gebruncht.

Felix, Max und Jana verfrachten einen Parkscheinautomaten auf zwei Bürostühlen durchs Haus

Wir haben Dinge und Geräte an neue Orte verfrachtet und vor allem auch die Werkstatt aufgeräumt. Denn aufgrund einer Umorganisation der Flächen gemeinsam mit dem HdN können wir nun direkt auf der anderen Seite der Elektronikwerkstatt eine Atelierfläche für Sticken, Nähen, Siebdruck, Linoldruck, Cyanotypie und alle möglichen weiteren künstlerischen Dinge einrichten \o/

Wir haben ein Feld des Schwerlastregals in der Holzwerkstatt abgebaut und aus Vereinsmitteln die notwendigen Regalständer beschafft, um ein zweifeldiges Schwerlastregal beim Atelierbereich für die Unterbringung aller Kunstutensilien zu schaffen. Dort liegt nun alles, was wir für all unsere künstlerischen Angebote benötigen.

Gemeinsam wird eines der Regalfelder in der Werkstatt abgebaut, um es ins Atelier bringen zu können.

Das Aufräumen in der Werkstatt galt aber nicht nur der Einrichtung der Atelierflächen. Einerseits haben wir eine der Werkbänke ins Atelier umgezogen, auf der künftig dort gearbeitet werden kann. Und die durch den Regalabbau freigewordene Fläche dient nun einer anderen mobilen Werkbank als Ort.

Andererseits haben wir in der Mitte der Holzwerkstatt nun Platz für die weiteren, aus der DSEE-Förderung beschafften Holzverarbeitungswerkzeuge, die nun an ihrem Platz stehen. Wir haben in den nun über sieben Jahren viele Erfahrungen mit dem Betrieb einer offenen Werkstatt sammeln können – was möchten Menschen bei uns bauen, welche Geräte braucht es dafür und vor allem: Mit welchen Geräten bekommt man auch dann gute Ergebnisse, wenn man nicht jeden Tag professionell mit ihnen arbeitet. Wir möchten hier noch gar nicht zu viel verraten und viel lieber ausführlich in einem separaten Post beschreiben. Wer zu den Maker Mondays kommt, kann die Maschinen aber schon jetzt bewundern – und nach dokumentierter Unterweisung auch damit arbeiten!

Der Ausblick

Auf den März folgt der April – und einerseits geht dann schon wieder ein regelmäßiger neuer Programmpunkt aus dem Ehrenamt für die Allgemeinheit an den Start, über den wir bald berichten werden.

Andererseits sind wir ja nicht die einzigen, die unser gemeinsames Haus bespielen und deswegen möchten wir auch ausdrücklich auf das Monatsprogramm unserer Haus-WG-Partner*innen des Haus der Nachhaltigkeit verweisen. Im April läuft noch die Fotoausstellung, die zu den allgemeinen Öffnungszeiten (siehe unserer beider Kalender) zugänglich ist. Und im April-Programm des HdN finden sich Perlen wie ein Workshop gegen rechte und diskriminierende Stammtischparolen des VVN Ulm und des FCLR Ulm am 15.4. sowie die Eröffnung der Leihbar am 18.4., wo ihr künftig praktische Gebrauchsgegenstände aus einer Bibliothek der Dinge entleihen können werdet.

Es lohnt sich also, beide Terminkalender im Auge zu behalten. Und wir würden uns freuen, euch bei uns begrüßen zu können – egal ob bei Angeboten des HdN oder bei uns und egal ob ihr zum ersten Mal da seid oder ob ihr wiederkommt!

Freie Fotos aus der Luft – wir haben eine Fotodrohne

Dieser Artikel ist Teil einer Serie, in der wir einige unserer neuen, wertvollen Anschaffungen vorstellen möchten, die wir dank einer Förderung durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt umsetzen konnten.

Durch unsere enge Verbindung zu Wikimedia Deutschland und den vielen Projekten zu Freiem Wissen wie Wikipedia, Wikimedia Commons, Wikidata und so weiter haben wir schon immer sehr gerne zu Freiem Wissen beigetragen. So haben wir historische Bilder Ulmer Straßenbahnen aus der Bevölkerung gesammelt und mit der Scannerstation der Stuttgarter Community der Allgemeinheit unter Freier Lizenz verfügbar gemacht.

Was uns aber schon immer ein bisschen gefehlt hat, auch weil andere lokale Räume damit so wunderschöne Fotos machen, ist eine Drohne mit guter Kamera.

Draufsicht auf den Quadcopter mit Fernsteuerung

Durch die Förderung der DSEE konnten wir nun eine DJI Air 3 Drohne anschaffen. Und das eröffnet uns richtig viele Einsatzgebiete, z.B. tolle Luftbilder von historischen Gebäuden, Naturdenkmälern und anderen interessanten Objekten in der Region. Und das kommt danach natürlich alles zu Wikimedia Commons, zur freien Verfügung für alle. So können wir vielleicht bald auch Einreichungen für die Wettbewerbe Wiki loves Monuments oder Wiki loves Earth machen.

Nach ein paar Jahren des Übergangs gilt seit dem 01.01.2024 für alle Drohnenmodelle verpflichtend die aktuelle Verordnung der EU. Unsere Drohne liegt in der offenen Kategorie A1, UAS-Klasse C1, was bedeutet, dass man sie mit einem entsprechenden Führerschein in der Nähe von (aber nicht über) Menschen, sowie nahe an Gebäuden, fliegen darf. Für unseren Einsatzzweck daher sehr passend. Pro Akku haben wir auch eine Flugzeit von realistisch ca. 30-35 Minuten, was entspanntes Fliegen und Ausrichten für’s Foto erlaubt. Und wir haben gleich drei dieser Akkus gekauft. Als Betreiber der Drohne (nicht als Pilot!) tritt der temporärhaus e.V. auf, so dass die nötige Haftpflichtversicherung für unsere Mitglieder über den Verein abgedeckt ist.

Ein sehr begeisterter Matthias pilotiert die DJI Air 3 im Wohnzimmer

Was machen wir also mit der Drohne bzw. was kannst du mit der Drohne mit uns machen? Wir werden regelmässig mit der Drohne auf Fototour gehen, und wenn du die Drohne fliegen darfst (A1 Führerschein), dann bist du herzlich eingeladen mitzukommen und mitzumachen. Wir planen aktuell die ersten Touren, z.B. sind die Bundesfestungen rund um Ulm ein guter Anlass für einen Anfang. Sobald es mehr spruchreifes gibt, wirst du es hier bzw. in unserem Kalender finden.

An dieser Stelle natürlich einen großes Danke an Wikimedia Deutschland sowie der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt, die uns durch Ihre Förderungen solche Hardware und Projekte überhaupt erst ermöglichen.

LokaliCon, the meetup of Wikipedia Community Spaces in Neu-Ulm

From March 22 to 24, more than 20 Wikipedia volunteers from Berlin, Fürth, Hanover, Munich and Neu-Ulm are meeting for a networking event at temporärhaus. They are all active in the Local Community Spaces spread across Germany, i.e. contact points in former stores within the city where they can work together with the respective urban community on Free Knowledge in Wikipedia and its sister projects.

Zwischenmoderation beim Praxisaustausch, wie die einzelnen Räume die örtliche Öffentlichkeit erreichen

Whether working on Wikipedia articles on the city’s history, for drone photography or photo documentation of current events in the region as well as exciting old technology: All of this works much better and is more fun when you do it together. That’s why, since 2014, there are Local Community Spaces in now six large cities in Germany as networking locations for the local volunteering community. They are all financially supported by Wikimedia Deutschland.

Demonstration der Zeitreise-Bildslider aus Fürth auf unserer Bühne

For the first time, activists from the various spaces meet on this weekend for their own exchange mini-conference. And we are very pleased to be able to host a Wikimedia event again. From recruiting new talent to public relations work to very practical examples such as the impressive Time Shift Images from Fürth, which compare historical and current images of the same place and make them tangible.

Auf der Stickmaschine wird ein Hoodie mit dem Wikipedia-Ball bestickt

We have already been inspired by many beautiful examples that we would like to put into practice in the twin city. At this afternoon’s temporärhaus-erleben event, we were hopefully able to return the favor, for example with items of clothing personally embellished on the embroidery machine, which now feature a Wikipedia ball and other things. Tomorrow we will continue – and we hope that the goals we set ourselves beforehand will have been fully achieved :)

Die Post-it-Wand mit einem Teil der vorab festgehaltenen Wunschziele für das Wochenende

You can find photos of the workshop weekend in this Wikimedia Commons category!

End of Winter countdown – Monthly Review February 2024

Although February is the shortest month of the year, we still managed to fit in 16 of our own public appointments in the 29 days – plus an external visit to Backnang, an F.U.C.K. networking workshop in our premises and, of course, lots of internal work assignments.

Photo from the workshop: Seppi and bastelbot drilling things with the drill press

The Maker Mondays continue to be very popular: around 30 and 40 people respectively came to both events and we are delighted that we are able to help so many ideas to become reality every other week. On February 5, Maker Monday once again coincided with the Sewing Café, so we were able to welcome over 50 people to the house on this day. The group around The Things Network and LoRaWAN met twice. This group now also offers a general opening time for anyone who would like to get involved with our excellent electronics laboratory equipment outside of IoT technology.

In the electronics laboratory, three people are inspecting a circuit board that is under the stereo microscope on the right. The video image of the circuit board under the microscope can be seen on a screen in the middle.

With the RAD-ikal technisch group, we have a new monthly offer in cooperation with the ADFC since February. The focus here is on innovation and experiments relating to bicycles and the mobility transition – for example the OpenBikeSensors, which can be used to measure and evaluate the overtaking distance of passing cars while riding a bicycle.

Photo from the F.U.C.K. networking meeting: People sit on sofas arranged in a semicircle while a person on stage explains something on the flipchart.

As usual, the weekly Live Let’s Plays focused on computer game culture, while the three Capture the Flag meetings dealt with a playful approach to IT security. In addition to the regional networking workshop organized by FLINTA* and Computerkram, there were also two F.U.C.K. evenings in February, including a soldering workshop where solar lights were built. Last but not least, as in every month, the OpenStreetMap regulars’ table met in our rooms.

Soldering workshop: Two participants bend over their workpieces with soldering irons in their hands

Since the Chaos Communication Camp 2023 at the latest, networking with other self-governed spaces in the region has become much tighter. On February 3 and 4, a group of activists from Neu-Ulm visited Backnang for a networking meeting. Many thanks for the hospitality and the exchange!

In addition to all our events, there was of course an equally impressive collection of events organized by the House of Sustainability in the shared rooms. We would like to highlight the Method Lab Liberating Structures, which we also promoted via our calendar. Away from the public eye, there was also plenty to do behind the scenes:

Sophie leans on two wooden LED matrices

Not only are we still gradually putting the procurements from the DSEE funding into operation, we are still receiving exciting things :) In February, we received a fun addition from the team at Widerstand und Söhne, who left us two large LED matrices that they no longer had any use for. We don’t yet know exactly where to put them, but the first test showed that they look pretty!

Henning looks very pleased at the camera. He rests his hand on the freshly assembled milling table in the wood workshop.

Also looking pretty is our new milling table, which Henning is visibly happy about in this picture. And we already know where we want to put it (the milling table, that is, not Henning). After Seppi had adapted and rebuilt the table, it now expands our skills in the wood workshop even further. This is another great new piece of hardware that we were able to get through the DSEE grant – but due to the many new acquisitions, the wood workshop will soon receive its own report. And something else changed in the workshop in February: The temporary dust curtain was replaced with a not-quite-so-temporary molleton curtain.

Our housemates from the House of Sustainability were also busy in front of and behind the scenes in February. As far as shared infrastructure is concerned, the kitchen has enjoyed a proper upgrade and is now better equipped than ever before. Last but not least, to coincide with the Weeks Against Racism in March, the HdN team replaced the “Better Images of AI” photo exhibition in the salon with photographs from the Photovoice project by young people from Germany and South Africa.

The final spurt through the last weeks of winter can begin!

Event notice: The Human Cost of AI

On Saturday, 16.03.2024, 16.00 a lecture will take place in cooperation with Freiraum / CCCUlm.

“The Human Cost of AI” to discuss how training data for machine learning and filtering out harmful/illegal materials from social media platforms have a great mental toll on the folks doing such work.

Mophat Okinyi is a recognised expert in the field of machine learning and artificial intelligence. As one of the many techworkers in Nairobi, he was instrumental in training the needed models and used to filter out illegal or harmful content during the development phase of ChatGPT.

The speaker Mohpat Okinyi

As a human rights activist, board member of the African Content Moderators Union and CEO of Techworker Community Africa, Mophat is committed to fair working conditions and the professional development of African techworkers. One of his main concerns is the preservation of human dignity in the development of AI.

The talk will be held in English and will also be streamed live. The link to the stream on Saturday here.

Better stitching with PR1X – our new embroidery machine

This post is part of a series in which we want to present some of our new and valuable material that we were able to procure due to a grant by Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt.

Back in the old place, when we were thinking about how best to describe ourselves, we came up with this phrase: “A hacking and making space with embroidery, knitting and sewing machines […].” Knitting and sewing machines have kept kind of happening to us over time, so we have built up a veritable machine park. Only the combined sewing and embroidery machine purchased at the end of 2016 from the municipal start-up funds has no longer been available to us since our forced moving out from Ulm. So it was all the more obvious for us to buy a new one.

Embroidery machines are a very wild business. There are sewing machines with an embroidery module – like the one we bought at Weinhof – and there are very professional machines with 10 or more needles, which we felt were intended for the mass production of embroidered textiles. It turned out from our practical experience that neither end of that spectrum really suited our needs. We were never really satisfied with the combined sewing and embroidery machine from Weinhof, because although it sews great, the embroidery mode always felt a bit like a compromise. With the experience we have gained, however, we have now been able to say more precisely what we want: A machine that is easy to use, but is still first and foremost a real embroidery machine, so that we can embroider as many different things as possible with it.

One of the first steps with the new machine

In the end, we chose the Brother PR1X, and so far it has met our expectations very well and is being used pretty regularly. As with the previous Husky, there are some included borders and fonts that can be selected directly on the machine and then embroidered – but to be honest, some of these designs seem a bit out of place nowadays. Of course, you can also read files from a USB stick and then embroider them. As always, this requires special software from the manufacturer, which costs extra money. In addition, such proprietary software contradicts our principle of Free Knowledge and Free Software and the associated social freedoms: Everyone should be able to use this machine and control it from their computer.

Fortunately, there is a dedicated embroidery machine community that has developed the Inkscape plugin Ink/Stitch. This allows you to draw or import vector graphics with the free graphics software Inkscape and then convert them into machine code for the appropriate embroidery machine. This means that anyone can design their own patterns, logos, pictures or other ideas and then embroider them. Of course, we have already tried it out and spread our Zelti on all kinds of fabrics.

Also suitable for the holsters of devices we own: The logo indicates that this is from our collection.

At this point, a big hurrah to Free Software and everyone who contributed to this plugin. A big drawback with the old embroidery machine was that the free alternatives were not so easy to use back then, so designing the things to be embroidered was a big hurdle. With Inkscape and Ink/Stitch, we can now use even an impressive machine like the PR1X just like that.

Let’s go back to the hardware aspect: The fabrics you want to embroider are clamped into a frame, which is then attached to the machine. With the old sewing and embroidery machine, this frame was always built into the design of the classic sewing machine. This made it difficult or even impossible to embroider hoodies, for example. With the new machine, we now have nine embroidery hoops in different sizes and a machine that has been designed for embroidery from the outset. This means that pieces of fabric of any size can now be embroidered.

From small patches to baseball caps and sweaters, we have a suitable embroidery hoop for almost every textile.

Anyone who wants to use the new embroidery machine is welcome to come along to one of our sewing cafés or Maker Mondays and have fun with it after an introduction!

Print more – our new Bambu 3D Printer

This post is part of a series in which we want to present some of our new and valuable material that we were able to procure due to a grant by Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt.

Our Maker Mondays are one of the most popular offers in our space. 3D printers, laser cutters and woodworking tools are not things that everyone simply has at home, and we are delighted to be able to meet the needs of people from Neu-Ulm and the surrounding area with our tools and equipment. We were already able to purchase an Ultimaker 5 with a large build chamber and two print heads from the last DSEE grant – but this machine was intended as a supplement to the two existing Ultimakers procured by the city. Since we resumed operations after our move to Neu-Ulm, this single 3D printer has been a bottleneck: we constantly have a high demand for 3D prints, but with just one printer, visitors were backing up and we had to send many designs to the print queue until the next Maker Monday.

Example Benchies from the 3D printer: How does this benchmark print look like with the respective layer height?

To alleviate this situation, we ordered another 3D printer thanks to funding from DSEE. We thought long and hard about which printer we wanted to purchase. What’s important in a makerspace is the best ratio of maintenance costs to printing time and actual successful prints. If you only print for yourself at home and have no problem optimizing and adapting your own printer, you can rarely go wrong with the standard kits on the market (usually copies of a Prusa model). However, the necessary fine-tuning of the kit and usually also the replacement of safety-critical components – especially with some inexpensive kits that do not come from Prusa itself – are time-consuming and not always suited to a rather public setting like ours. It was therefore important to us to have a reliable and fast printer that is easy to use for as many users as possible so that we don’t have to put too much effort into ongoing maintenance and troubleshooting – and at the same time have a good 3D printing experience.

Time lapse: A 3D print using multiple colors

When we initially moved into the original premises at Weinhof, we were already considering many of these aspects. Back then, we opted for printers from the Ultimaker series, which met many of our criteria (including printing via ethernet) given the state of the art at the time. In the meantime, however, the market has developed considerably. In the current range of available models, our choice therefore quickly fell on the Bambu X1 Carbon.

In addition to an impressive printing speed (which also clearly outshines our Ultimaker 5) and a relatively large print area, this printer offers a very special treat: the Automatic Material System AMS. AMS offers the possibility of printing up to four different colors or even different materials within one print.

Automatically exchanges different filaments in different colors: The AMS

Furthermore, the printer offers automatic detection of printing errors and the option of creating time-lapse videos with the built-in camera.

The printer has already proven itself at our Maker Mondays and has significantly reduced the bottleneck in 3D printing. The hand wheel shown in the time-lapse, for example, has become part of the 3D-printed printing press that was in use at the Chaos Communication Congress. We are excited to see what our users will create with these new possibilities.

The Soda Factor – Monthly Review January 2024

Another month has passed, time to look back on January! With 18 public events, one official visit to us and at least one away mission, we set a new record at the start of the year.

The bi-weekly Maker Mondays continue to take place regularly, and on both dates in January they once again pulled crowds with 30 to 40 people working in the wood workshop, on the 3D printers or on the laser cutter. On January 8, Maker Monday also coincided with the Sewing Café, so that cutting and sewing took place at the front, while people milled and glued in the workshop at the back. The working group for The Things Network/LoRaWAN met three times for their open evenings. A playful approach to the principles of IT security was twice the topic for Capture The Flag/PPP, and five times we dealt with topics revolving around current computer game culture at Live Let’s Plays

Of course, Free Knowledge was also on the agenda in January: we took an Introduction to Wikifunctions with several interested parties to explore this powerful tool, which works almost like magic in combination with Knowledge Graph. One such knowledge graph is the Free knowledge database Wikidata, and at Wikidata loves Basketball, several active people were grappling with the question of how they could use the Basketball Bundesliga player ID to automatically import properties such as height or weight of thousands of basketball players into Wikidata. And last but not least, the OpenStreetMap Stammtisch met again in our rooms.

On January 10th, 2020, the first F.U.C.K. first took place for the region. And as well attended as FLINTA* Und Computer Kram (that’s how it’s spelled out) had been right from the start, only a few weeks of normality remained back then before… you know. So it’s all the more amazing that almost exactly four years later, on January 7th, 2024, F.U.C.K. started up again at our new location. Two dates took place in January, and this meeting now takes place every two weeks at our place - and we are very happy about that!

A visit from Offenbach

Gruppenbild mit anwesenden Aktiven und der BesucherInnengruppe aus Offenbach unter dem Flipdot-Anzeiger

In January, we also continued the long-standing tradition already established at Weinhof of showing what we do and what we stand for: A delegation from Offenbach from the Stabsstelle Digitalisierung, the city library and the Digital Retro Park came to visit us and let us tell them why we do what we do, how we worked together with the city of Ulm from the early 2010s and how we now want to support and promote digitization in the twin city. Thank you very much for the open exchange and the gifts! Anyone who would like to find out first-hand what we do and how we do it: We are happy to receive visits, as we have been from the very beginning! :)

Away mission in Fürth

Gruppenbil der Teilnehmerinnen beim Workshop in Fürth. CC BY 4.0 Kaethe17

Photo, by Kaethe17, CC BY 4.0

Not only did people visit us, but activists from our space were also elsewhere. Eli was at the workshop on dealing with antifeminism in the FürthWiki-Laden, another local community space supported by Wikimedia Deutschland. The FürthWiki, as one of the still active and very busy city wikis, is a totally exciting project that is mainly about preserving the city’s history (for example streets and their history and historical naming) – but also about digitizing artefacts and historical documents so that they can become part of the collective Free Knowledge.

Anyone interested in such events: The WikiMUC in Munich will be hosting an editathon on female artists of the Villa Stuck in May!

We also continued to network with hackspaces from our region at the Chaos Communication Congress, including Heilbronn, Tübingen, Backnang, Aalen and, of course, freiraum in Ulm. There have already been reciprocal visits here, which we will continue to expand in the coming months.

Even more construction work at SpoSo

Blick auf die Eingangstür. Dani montiert auf dem Boden das Schienensystem für die Molton-Montage.

In addition to all the public events, there were, as always, a whole series of internal work meetings, time for experiments and rebuilding efforts. We are still working on the building infrastructure, and in January we added a heavy molleton stage curtain on a rail system to the glass entrance door, among other things. The glass doors have impressive gaps, through which the wind literally blows in winter. The curtain will hopefully ensure that not too much heat is lost unnecessarily through the door when the rooms are closed.

Vor der Montage standen die Tischbeine mit Wackelaugen ausgestattet bereit

We also assembled and installed some other arrivals from the DSEE funding: We assembled ready-to-use tables from the collection of table legs and table tops. Several mobile tables and chairs now complement the existing seating and work areas in the Hackcenter.

Der Trinkwasserspender in all seiner Pracht. Sein Display und die Zapfnase leuchten blau, Karaffen für das Wasser stehen daneben bereit.

And there is now a drinking water dispenser in the kitchen by the entrance area which had been built by the Haus der Nachhaltigkeit crew during the past months. Anyone who simply wants to drink chilled, filtered and, if desired, sparkling water can now get it for free from the water dispenser - this was a long-cherished wish that we were finally able to realize thanks to the funding.

Bring order to Chaos - New shelves and boxes

This post is part of a series in which we want to present some of our new and valuable material that we were able to procure due to a grant by Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt.

Since our move to Neu-Ulm, we are still partly living out of the moving boxes in which our materials had been stored for almost a year. At Weinhof, we were able to use the many built-in cabinets from the Sparkasse era to store our material. We had already procured some heavy-duty shelving and storage boxes at the end of 2021, which made it much easier for us to re-start operations, especially in the workshop, since September. Thanks to the DSEE funding, we have now been able to purchase additional industrial shelving, open-fronted storage boxes and storage crates, which we are using to gradually clear out the remaining moving boxes and organize our diverse material in a more accessible and clearer way.

We can now also sort things out in the backstage area: Where are the DI boxes, where are the XLR adapters and where are the things that do terrible things to HDMI?

Whether power supplies with different voltages for hardware projects, parts assortments for workshops or the event-related material backstage, everything can now have a defined and labeled place so that it can be found quickly when needed and returned to the right place after use.

Additionally, we were able to procure an extensive stock of personal storage boxes. This means that every active member can have a box in which they can temporarily store their own materials. Be it to put away current projects when not working on them, personal items, a pack of tea or even the cozy slippers one might like to wear around the house.

Order for personal items and projects!

For the personal storage boxes, we opted for classic gray Euronorm containers measuring 40cm × 30cm × 22cm. This is a good compromise between enough space and not too much space. After all, the current 64 crates also need to be stored somewhere. Even on over 1000 square meters, space can get tight. And, let’s be honest, a big box quickly means a big mess.

Fluepdot seems happy, too

At the moment, each person is designing their own label, but maybe in the near future there will also be a common, chic, yet customizable label design. The main thing right now is that we are organized chaotically, as we have been from the beginning, but we organize our chaos wherever we can.