Monatsrückblick Dezember 2025 – Tausend freie Fotos die Zweite

Zum Jahresende 2025 wurde ein weiterer ein Meilenstein in unserer Hausfotografie erreicht:

Nachdem wir bereits im August die tausendste Aufnahme auf Wikimedia Commons verkünden konnten, wurde nun zusätzlich zum Jahresende 2025 das tausendste Bild von unserer Hauskamera innerhalb eines Jahres unter freier Lizenz veröffentlicht.

So wurde dieses Jahr unter anderem der Abriss der Gänstorbrücke und der Kühltürme in Gundremmingen dokumentiert. Auch der “Lebendige Kreuzweg” in Ulm und Neu-Ulm wurde fotografisch festgehalten, ebenso wie das deutsche Musikfest, das 2025 in Ulm zu Gast war. Neben Fotos verschiedenster weiterer Veranstaltungen und Objekten wurde das Jahr mit den ersten lizenzfrei veröffentlichten Fotos vom mittelalterlichen Weihnachtsmarkt in Neu-Ulm abgeschlossen.

Und auch in diesem Monat wurden wieder Spieler der 2. Basketball Bundesliga ProB in der Orange Academy fotografiert, um nach und nach die verschiedenen Mannschaften in Wikimedia Commons festzuhalten.

So wie auch das Titelbild des Monatsberichtes ist dieses Bild eines der ersten, das den Weihnachtsmarkt Neu-Ulm auf Wikimedia Commons zeigt.

So wie auch das Titelbild des Monatsberichtes ist dieses Bild eines der ersten, das den Weihnachtsmarkt Neu-Ulm auf Wikimedia Commons zeigt.

Natürlich waren wir dieses Jahr auch wieder auf dem Chaos Community Congress (39C3) vertreten. Im Free Knowledge Hub informierten wir zusammen mit Wikimedia, CodeForGermany und FragDenStaat über freies Wissen. Nebenbei gab es einen Teil unseres umfangreichen Maschinenparks sowie diverse Projekte aus dem temporärhaus zu bewundern.

Eli hatte sich im Vorfeld des Congress’ schwer ins Zeug gelegt und in stundenlanger Handarbeit eine mehrlagige Stempelvorlage erstellt, mit welcher verschiedenfarbige Postkartenmotive gedruckt werden konnten. Eines der Ergebnisse könnt ihr auf unserem Mastodon-Kanal bewundern.

Free Knowledge Habitat auf dem 39C3, in dem sich alles um freies Wissen dreht. Links ist unsere Stickmaschine zu sehen. Foto: Leonhard Lenz, Free Knowledge Habitat at 39C3 2025-12-28 19, CC BY 4.0

Free Knowledge Habitat auf dem 39C3, in dem sich alles um freies Wissen dreht. Links ist unsere Stickmaschine zu sehen. Foto: Leonhard Lenz, Free Knowledge Habitat at 39C3 2025-12-28 19, CC BY 4.0

Um freies Wissen ging es auch hier lokal bei einem ersten Kennenlern-Treffen mit Menschen aus dem Stadtarchiv Neu-Ulm. Es gibt beispielsweise die Idee, gemeinsam eine Retrospektive der Augsburger Straße 23-25 (unser aktuelles Zuhause) zu erstellen und die Veränderungen im Lauf der Zeit zu präsentieren. Außerdem haben wir das Angebot für eine Führung durch das Stadtarchiv bekommen. Wir sind gespannt, was für spannende Projekte sich daraus in Zukunft noch entwickeln werden.

Im Rest des Monats war im Haus zusätzlich einiges los. Zweimal fand der Open Data Monday statt und unsere TTN/LoRaWAN-Gruppe sowie die CTF/PPP-Gruppe trafen sich ebenso jeweils an zwei Tagen. Außerdem fanden sich während des 39C3 einige Menschen im Haus zusammen, um gemeinsam Livestreams der Vorträge zu schauen. Das Nähcafé öffnete einmal seine Türen und unsere Kooperation mit dem ADFC Ulm wurde mit einem Termin von “RAD-ikal technisch” fortgeführt. Zu guter Letzt war der letzte MakerMonday im Jahr ein voller Erfolg und konnte mit 38 Besuchern viele Menschen begeistern.

Historische Hardware beim MakerMonday: Ein C64 wurde mittels Mikrocontroller mit dem Internet verbunden und ist nun in der Lage, Online-Karten anzuzeigen.

Historische Hardware beim MakerMonday: Ein C64 wurde mittels Mikrocontroller mit dem Internet verbunden und ist nun in der Lage, Online-Karten anzuzeigen.

Zum Jahresabschluss gab es außerdem gute Nachrichten: Unsere Förderung von Wikimedia Deutschland wurde auch in 2026 verlängert. So können wir weiterhin als lokaler Raum unseren Beitrag zu freiem Zugang zu Wissen und Werkzeug leisten. Vielen herzlichen Dank an Wikimedia Deutschland!

Ebenso einen Dank an all die Menschen vor und hinter den Kulissen des Hausis, die uns aktiv (durch ehrenamtliche Arbeit) oder passiv (z.B. durch Spenden) unterstützen. Ohne euch wäre das alles nicht möglich!

PS: Wir sind immer noch auf der Suche nach einer neuen Immobilie, ab allerspätestens Ende 2026. Solltet ihr jemand kennen, der jemand kennt, … ihr wisst schon …, dann gebt bitte Bescheid, damit wir auch in Zukunft unsere tollen Aktivitäten weiter führen können!

Monatsrückblick November 2025 – Haussuche, VOW und Get Your 💩 Done

Glühwein in der Hand, Lebkuchen im Bauch. Es ist wieder Zeit für den Monatsbericht aus dem temporärhaus. Vor-Weihnachtsedition. Let’s go!

Haussuche – Ende 2026 müssen wir umziehen

Wie vielleicht schon bekannt, sind wir auf der Suche nach neuen Räumen für unsere beiden Vereine, wenn wir Ende 2026 aus der aktuellen Zwischennutzung ausziehen müssen.

Ein gemeinsames Team aus Mitgliedern des Hauses der Nachhaltigkeit sowie dem temporärhaus sind aktiv auf der Suche nach einem passenden Gebäude im Stadtgebiet Neu-Ulm oder Ulm, in dem wir wieder gemeinsam unsere breit gefächerten Aktivitäten weiter führen können. Bisher wurde schon die ein oder andere Immobilie angeschaut, aber auch viel geplant, gesprochen, vernetzt oder geworben.

Bisher war noch kein perfekter neuer Ort dabei, obwohl uns allen klar ist, dass es die perfekte Location nicht gibt.

Unsere groben Anforderungen für beide Vereine sind:

  • Ab 700 qm, besser mehr.
  • Langfristige Vermietung (10 Jahre plus)
  • Barrierefreiheit (am besten ebenerdig)
  • Ein größerer Vortragsraum für Veranstaltungen
  • Holzwerkstatt, Werkstätten und Elektrolabore (Betrieb abends)
  • 24/7 Zugang
  • Sinnvolle Aufteilung möglich
  • Sinnvoll energetisch heizbar

Mehr Informationen zur Suche sowie unsere Anforderungen im Detail findet man auf dieser separaten Unterseite: https://temporaerhaus.de/umzug/

Über Hinweise und Tips für geeignete Immobilien würden wir uns freuen.

GYSD: Get your shit done-Wochenende

TeilnehmerInnen am GYSD Wochenende im temporärhaus. Mit starkem Pulli.

TeilnehmerInnen am GYSD Wochenende im temporärhaus. Mit starkem Pulli.

Wer kennt’s nicht: Die angefangenen Projekte stapeln sich in der Ecke, aber nichts wird fertig und man hat schon wieder drei andere Dinge angefangen.

Aus diesem Grund haben wir, mit Jana als Initiator und Ideengeberin, ein Wochenende genau dafür veranstaltet: Bringe deine offenen Projekte zu Ende. An einem langen Wochenende, mit anderen zusammen. Mit kühlen Getränken und leckerer Verpflegung.

Um die 25 Personen haben das gesamte Wochenende über gebaut, gesägt, gelötet und getöpfert. Und es hat vor allem eins: Sehr viel Spaß gemacht, und vieles ist endlich fertig geworden.

Auch im Lötlabor wurde gebastelt und Dinge erledigt. Und gegessen.

Auch im Lötlabor wurde gebastelt und Dinge erledigt. Und gegessen.

Zu Gast bei der Mitgliederversammlung des Verbunds der offenen Werkstätten

Mitgliederversammlung des Verbunds offener Werkstätten. Das Beamerbild sieht wie selbstgebaut aus.

Mitgliederversammlung des Verbunds offener Werkstätten. Das Beamerbild sieht wie selbstgebaut aus.

Als temporärhaus e.V. sind wir seit vielen Jahren auch Mitglied im Verbund offener Werkstätten, der sich zur Aufgabe gemacht hat, offene Werkstätten zu stärken und die Mitglieder untereinander zu vernetzen

Mitte November fand dort die jährliche Mitgliederversammlung statt, was dieses Jahr als dreitägiges Wintercamp-Event im Tinkertank in Ludwigsburg durchgeführt wurde. Vom temporärhaus war Eli dabei und hat an drei Tagen tolles von den Barcamps und dem Tinkertank berichtet, sowie natürlich die ganzen tollen Menschen der anderen offenen Werkstätten getroffen.

Mehr Informationen zum VOW findet man auch in deren tollem Jahresbericht 2025.

Jugendbasketball fotografiert - Unter freier Lizenz

Als Lokaler Raum von Wikimedia Deutschland sind wir immer unterwegs, um Stadtgeschichte sowie auch Alltägliches für die Zukunft festzuhalten. Ein einfaches Foto hat vielleicht in 50 Jahren eine Relevanz, an die man heute noch gar nicht denkt.

Thomas und Felix sind deswegen seit ein paar Monaten im Jugendbasketball unterwegs und fotografieren aktuelle und kommende Talente der Region und darüber hinaus. So auch die Heimspiel der Orange Academy gegen die Ahorn Camp Baskets am 02. November sowie gegen die BG Hessing Leitershofen am 14. November. Der Basketballstandort Ulm bietet sich dafür besonders an: Mit ratiopharm ulm ist der Deutsche Meister 2023 vor Ort, sowie mit dem Orange Campus eines der bekanntesten Ausbildungs- und Trainingszentren Europas an der Donau beheimatet.

Und alle Fotos sind natürlich unter freier Lizenz und via Wikimedia Commons abrufbar, damit in Folge Wikipedia-Artikel oder Wikidata-Objekte damit bebildert und verknüpft werden können.

Vielleicht der nächste Nowitzki im Bild: Orange Academy gegen die BG Hessing Leitershofen - via Wiki Commons.

Vielleicht der nächste Nowitzki im Bild: Orange Academy gegen die BG Hessing Leitershofen - via Wiki Commons.

Tour 2025 and our search for a new location

Using a 360° camera, we take pictures at irregular intervals that allow you to see our space in interactive tours on the web. Recently, we finally took the time to get the pictures from the camera and create some new tours.

At temporaerhaus.de/tour/, you will now find three new views of our space:

  • 2023, before moving in to the former sports store, before we brought all our stored belongings in
  • End of 2023, after the opening for Kulturnacht and a few months of operation
  • 2024 we actually forgot to take photos of a tour /o\
  • And, relatively recent: 2025, a tour of the space towards the end of 2025. After around two years of operation and many wonderful changes since we moved into the current building.

If you haven’t visited us in Neu-Ulm yet, the next few weeks would be the perfect opportunity to do so — because unfortunately, our temporary use of the former Sport Sohn building will end in 2026. We are therefore once again looking for a really suitable long-term location. If anyone would like to give us some tips or even offer us some space, you can find more information about our search here. Thank you in advance!

Feel free to click and browse through the house tours—or, even better, come by yourself on one of the open dates.

Monatsrückblick Oktober 2025 – Wiki-*, Kühltürme und Verbandskästen

Na sowas, da ist schon wieder November. Zeit für den ersten Glühwein und die ersten Lebkuchen. Alternativ, oder vielleicht sogar alles zusammen, den Monatsrückblick Oktober des temporärhauses. Wir gehen rein.

Zu Gast bei der Wikicon 2025

War was los bei der Wikicon. Bildtitel von Steffen Prößdorf / CC BY-SA 4.0 – Quelle: Wikimedia Commons

War was los bei der Wikicon. Bildtitel von Steffen Prößdorf / CC BY-SA 4.0 – Quelle: Wikimedia Commons

Der Oktober startete mit einem jährlichen Highlight in der Welt des freien Wissens: Die Wikicon 2025, dieses Jahr im Kongresshotel Potsdam.

Aus unserer Runde waren dieses Mal fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor Ort, die an drei Konferenztagen das umfangreiche Programm und die tollen Sessions besuchten. Und sogar zwei Programmpunkte selbst angeboten haben: Der Wikifunctions Vortrag von Tim sowie einen Überblick über unsere Aktivitäten im temporärhaus als einer von sechs Lokalen Räumen von Wikimedia.

Besonders spannend sind an solchen Events natürlich auch immer die zahlreichen Vernetzungsmöglichkeiten mit anderen Personen und Projekten. So haben wir z. B. an mehreren Sessions zum Stolperstein-Projekt teilgenommen, aber auch zu Themen wie dem Quality Cycling Index, welches wir zusammen mit dem ADFC für Neu-Ulm und Ulm aufgesetzt haben, konnte sich mit den Machern dahinter ausgetauscht werden.

Erste-Hilfe-Kurs im temporärhaus

Durch unsere Förderung von Wikimedia entstehen auch immer wieder Möglichkeiten, sich über das Digitale hinaus weiterzubilden. So konnten wir einen Erste-Hilfe-Kurs vom Bayerischen Roten-Kreuz organisieren, an dem 13 Vereinsmitglieder von tph und HdN teilgenommen haben.

Los ging es am Samstagmorgen mit mehreren Runden Theorie, bis es am Nachmittag in die klassische Praxis mit Herzmassage und Beatmung überging. Und mit Verbandsmaterial durfte auch experimentiert werden.

TeilnehmerInnen am Erste-Hilfe-Kurs mit durchaus hübschen Verbänden.

TeilnehmerInnen am Erste-Hilfe-Kurs mit durchaus hübschen Verbänden.

Kleidertausch im Oktober 2025

Nach dem letzten Mal im April vor einem halben Jahr war es wieder so weit: Auch im Oktober veranstaltete das Haus der Nachhaltigkeit, die Hochschulgruppe Nachhaltigkeit, Greenpeace Ulm/Neu-Ulm und das temporärhaus zusammen einen Kleidertausch in unseren Räumen.

Dieses Mal durften wir über den Tag verteilt insgesamt 257 Gäste im Haus begrüßen. Das freut uns sehr!

Kleidertausch im Oktober 2025. Zu sehen nur ein Bruchteil der 257 Gäste.

Kleidertausch im Oktober 2025. Zu sehen nur ein Bruchteil der 257 Gäste.

13. Geburtstag von Wikidata

Wie schon im letzten Jahr hat die OpenData-Gruppe wieder die Gelegenheit genutzt, den 13. Geburtstag von Wikidata in kleiner Runde zu feiern. Es gab Kuchen und Besuch von befreundeten Wikidata-ianern aus München.

Aktuell bearbeitet die Gruppe diverse Themen wie z. B. das schon genannte Wikidata-Stolperstein-Projekt, das sich zum Ziel gesetzt hat, alle Stolpersteine in Ulm als Wikidata- und Commons Objekte zu erfassen und mit allen nötigen und vorhandenen Metadata auszustatten.

Sprengung der Kühltürme am AKW Gundremmingen

Nicht weit von Ulm entfernt, und bei gutem Wetter und leicht erhöhter Lage auch manchmal sichtbar, steht das mittlerweile stillgelegte Atomkraftwerk Gundremmingen. Und für den 25.10. war eine ganz besondere Aktion angekündigt: Die Sprengung der beiden weit sichtbaren Kühltürme.

Die Türme vor dem Knall. Und vor dem Regen.

Die Türme vor dem Knall. Und vor dem Regen.

Laut Presse hat das Ereignis ca. 30.000 Personen angezogen, die sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen wollten. So auch Ehrenamtliche aus dem temporärhaus, die für Commons Aufnahmen davon festhalten wollten. Vor allem per Drohne, mit der wir schon viele tolle Aufnahmen gemacht haben.

Nur leider hat uns das Wetter einen Strich durch die (Flug-)Rechnung gemacht. Es regnete stark 15 Minuten vor, bis 15 Minuten nach der Sprengung, sodass wir bedauerlicherweise bei Regen nicht starten konnten. Daher reichte es nur für eine Danach-Aufnahme ca. 1 Stunde nach der Sprengung.

Sicht von Südwesten auf das AKW nach der Sprengung. Die Sonne kam dann natürlich raus.

Sicht von Südwesten auf das AKW nach der Sprengung. Die Sonne kam dann natürlich raus.

Und ansonsten war auch wieder ganz viel los

Und natürlich hatten wir wieder viele Besucher und viel Spaß mit unserem Regelprogramm. Bei der ADFC-tph-Kooperation “radikal-technisch” wurde über den CQI-Index sowie Visualisierungen von lebenswerten Innenstädten diskutiert, beim Nähcafé wurde natürlich wieder genäht und upcycled, und beim CTF/PPP Treffen wurde gehackt…äh, sicherheitsgeforscht. Und der gute alte Makermonday war wie immer einer unserer beliebtesten Abende der Woche. Das freut uns doch.

Die LoRaWAN Gruppe macht derweil gute Fortschritte beim Projekt “Klima Node”, das schon eine ganze Weile vor sich hin köchelt und Anfang 2026 vielleicht wirklich mal konkreter wird.

Ein paar Nodes der ersten Charge der Klimanode des tph.

Ein paar Nodes der ersten Charge der Klimanode des tph.

Monatsrückblick September 2025 – Kulturnacht und Netzwerk-Treffen

Der September stand bei uns natürlich ganz im Zeichen der Kulturnacht – das ist Jahr für Jahr die Gelegenheit, an dem wir gemeinsam mit unseren Mitbewohner*innen vom Haus der Nachhaltigkeit unsere gemeinsamen Räume als Treffpunkt, Bühne und Ort zum Stöbern für alle Besucher*innen dieses Events öffnen.

Druckworkshop beim Kinder- und Jugendangebot des Jugend hackt Lab bei der Kulturnacht

Druckworkshop beim Kinder- und Jugendangebot des Jugend hackt Lab bei der Kulturnacht

Bereits am frühen Nachmittag ging es mit einer Sonderausgabe des Jugend hackt Lab los: Kinder und Jugendliche konnten Baugruppen in verschiedenen Schwierigkeitsstufen löten oder sich im Druckworkshop an Linoldruck und Blockface-Stempeldruck üben. Die Nachfrage war dabei so groß, dass sich zwischenzeitlich sogar Warteschlangen bildeten und wir kurzfristig zusätzliche Mentor*innen auftreiben mussten!

The Bombs sorgten ab 21 Uhr für Stimmung im Saal

The Bombs sorgten ab 21 Uhr für Stimmung im Saal

Später hatte das HdN für die Bühne Improtheater und Livemusik organisiert, während bei uns Installationen mit GameBoy-Kameras, Fernseh-Störungsbildern, Ratespielen wie dem Wikidata-Guessr oder WikiTrivia und anderen Highlights zum Erkunden und Stöbern einluden. Während der ganzen Zeit gab es Essen und Getränke im Eingangsbereich und die Möglichkeit, die Möglichkeiten in unseren Werkstätten gezeigt zu bekommen. Einige Aufnahmen der Kulturnacht unter Freier Lizenz findet ihr auf Wikimedia Commons!

Egal ob Shaper-Fräse oder Kreissäge: Die Angebote der Werkstatt stießen den ganzen Abend lang auf Interesse

Egal ob Shaper-Fräse oder Kreissäge: Die Angebote der Werkstatt stießen den ganzen Abend lang auf Interesse

Auch abseits der Kulturnacht standen unsere Räume wieder an vielen Nachmittagen und Abenden offen: Drei MakerMondays mit geöffneten Werkstätten, das Nähcafé, zwei Open-Data-Mondays, zwei Abende rund um TTN und LoRaWAN mit offener Elektronikwerkstatt, vier Treffen der Capture-The-Flag/PPP-Gruppe, der OpenStreetMap-Stammtisch und ein Arbeitstreffen von RAD-ikal technisch standen im September auf dem Programm. Neben dem Kulturnacht-Angebot gab es zudem nochmal ganz regulär eine Ausgabe des Jugend hackt Lab. Und bei einem internen Hausabend trafen wir uns wieder einmal, um regelmäßige Orga-Aufgaben und geplante Projekte zu besprechen – diesmal natürlich vor allem die anstehende Kulturnacht.

Grüße aus Wülfrath!

Grüße aus Wülfrath!

Unsere Jugend-hackt-Lab-Mentor*innen waren vom 5.–7. September außerdem beim überregionalen Netzwerktreffen der Jugend-hackt-Orgateams in Wülfrath, wo sie sich mit den anderen Teams austauschten und mit neuen Ideen und Anregungen nach Hause zurückkehrten!

Als Temporärhaus hatten wir außerdem einen Beitrag bei der Herbstakademie an der Uni Ulm, wo wir für einen kritischen Umgang mit generativen KI-Systemen und den Unterschieden zu logikbasierten Systemen wie Wikidata warben.

Nur ein Teil der Ausbeute: Nitek war selbst etwas überrascht, wie viele und wie große LoRa-Antennen er da eingekauft hatte :D

Nur ein Teil der Ausbeute: Nitek war selbst etwas überrascht, wie viele und wie große LoRa-Antennen er da eingekauft hatte :D

Nebenbei entspann sich noch ein lustiges Seitenprojekt rund um das freie IoT-Netzwerk The Things Network (TTN): Seit 2016 beschäftigen wir uns mit Netzen und Geräten rund um die LoRa-Funktechnik und wollten eigentlich „nur mal schnell“ überlegen, wo wir im ländlichen Umland noch weitere Gateways aufstellen könnten. Wie wir dann herausfanden, sind mittlerweile viele der – vor neun Jahren noch relativ teuren – dafür nötigen Komponenten mittlerweile günstig zu haben. Nicht zuletzt, weil es parallel zu TTN das cryptowährungsbasierte Helium-Netzwerk gab und die früheren Betreiber*innen der dazugehörigen „Miner“ (also Gateways) ihre dafür angeschaffte Hardware nach dem anfänglichen Hype nun wieder abstoßen. Und diese kann man nun einer sinnvolleren Verwendung mit TTN zuführen!

Einige spontane ebay- und Kleinanzeigen-Käufe später hatten ein paar unserer Aktiven mit zu wenig Impulskontrolle daher für wenig Geld ganze Kisten voller Antennen, Kabel und Boards für Gateways, die sie im Haus untereinander austauschen konnten – das Bild oben zeigt nur einen kleinen Ausschnitt der „Beute“. Erste „neue“ Gateways waren schon kurz darauf im Testbetrieb. Upcycling mal anders, quasi!

Wie gut kennst Du Dich in Neu-Ulm aus?

Seit 2013 raten Leute anhand von 360°-Aufnahmen bei GeoGuessr und vergleichbaren Spielen, wo eine zufällig ausgewählte Aufnahme gemacht wurde. Seit 2017 gibt es mit dem Wikidata-Guessr von blinry auch ein Ratespiel, mit dem man Städte, Parlamentsgebäude, Berge, Achterbahnen oder beliebige andere Dinge erraten kann.

Für die Kulturnacht 2025 haben wir eine eigene Variante von blinrys Wikidata-Guessr mit einem speziellen Augenmerk auf Neu-Ulm gebaut. Momentan stehen Straßen, Stolpersteine, Häuser und „Tourist Attractions“ zur Auswahl – wobei letztere sich derzeit auf Wikidata beinahe ausschließlich auf Bauwerke der Bundesfestung beschränken. Wer mag, kann das natürlich in Wikidata selber erweitern – oder aber raten, wo die momentan abrufbaren Objekte zu finden sind :)

Tipp: Insbesondere bei Straßen oder Bauwerken ist aktuell nicht der genaue Aufnahmestandort gefragt, sondern der geometrische Mittelpunkt des Objekts. Beim Foto eines Hauses ist das also das Gebäude selbst, bei einer Straße der Mittelpunkt der Straße.

Monatsrückblick August 2025 – Tausend Fotos und hundert Luftaufnahmen

Es war Ferien- und Urlaubszeit, deswegen ist dieser Rückblick im Telegrammstil – das heißt aber keinesfalls, dass im August nichts los war, im Gegenteil! Nicht zuletzt bereiteten wir auch die Kulturnacht im September vor, wegen der dieser Rückblick auch im Beinahe-Fertig-Modus beinahe drei Wochen vor sich herumdümpelte 😅

Im August haben wir derweil gleich zwei Zielmarken überschritten: Über 1000 mit unserer Hauskamera angefertigte Fotos und über 100 Fotos und Videos unserer Drohne haben wir mittlerweile auf Wikimedia Commons hochgeladen, so dass sie von der ganzen Welt wiederverwendet werden können.

Erste Schritte Anfang 2024, eigene Objektfotos wie im Lokal K herzustellen. Wir improvisieren immer noch, aber nicht mehr so schlimm wie auf diesem Foto!

Erste Schritte Anfang 2024, eigene Objektfotos wie im Lokal K herzustellen. Wir improvisieren immer noch, aber nicht mehr so schlimm wie auf diesem Foto!

2022 hatten wir erstmals Fotos unter Creative-Commons-Lizenz als Freie Kulturgüter mit unserer Hauskamera angefertigt und veröffentlicht. Die Kamera war eigentlich für Videostreams gedacht, ist aber natürlich auch eine hervorragende Fotokamera, die wir gemeinsam nutzen können. Seit 2024 gehen wir systematischer an die Fotografie und fangen aktuelle Ereignisse, Menschen mit Wikipedia-Artikel, Bau- und Naturdenkmäler und Studioaufnahmen von Objekten ein. 2024 konnten wir so bereits 349 Fotos veröffentlichen, und Anfang August 2025 war die Marke von insgesamt 1000 Fotos überschritten – Tendenz weiter steil steigend.

Seit Ende 2023 wird unsere Hauskamera von der Fotodrohne ergänzt, mit der wir im August die Marke von 100 veröffentlichten Fotos und Videos überschritten haben. Die hundertste veröffentliche Mediendatei war eine der Aufnahmen von Ehinger Tor, Blautalcenter und Geschwister-Scholl-Schule. Und selbst ohne weitere Fotoflüge wird diese Zahl weiter steigen, denn im Archiv lagen Ende August noch Aufnahmen für Wiki loves Monuments sowie Videoaufnahmen unter anderem von Baustellen, die noch für die Veröffentlichung fertig geschnitten werden mussten.

St. Peter und Paul in Oberelchingen, 2024 von looniverse mit der Hausdrohne fotografiert.

St. Peter und Paul in Oberelchingen, 2024 von looniverse mit der Hausdrohne fotografiert.

Wie immer fand im August auch das gewohnte öffentliche Programm statt, das wir ehrenamtlich und selbstbestimmt „aus der Stadtgesellschaft für die Stadtgesellschaft“ stemmen: Je zwei Maker Mondays mit offenen Werkstätten und offenem FabLab, offene Elektroniklabore zum TTN-/LoRaWAN-Austauschabend, sowie Open-Data-Montage. Zudem fanden vier Treffen der CTF/PPP-Gruppe statt, und je einmal die Angebote des Nähcafé, von RAD-ikal technisch, vom Jugend hackt Lab sowie der OpenStreetMap-Stammtisch der örtlichen Ehrenamtscommunity.

Kulturnacht Ulm/Neu-Ulm 2025

This year too, the Temporärhaus is part of the Kulturnacht Ulm 2025. Together with the House of Sustainability, we are opening our doors from 3:00 PM to 1:30 AM.

Afternoon Program for Children and Youth

Starting at 3:00 PM, the Jugend hackt Lab will host a varied children’s program. Kids and teens can get creative in our workshops – just drop by and join in at any time:

Workshop 1: Soldering Kits

Here you can gain your first experiences with soldering. Beginners can try out the “Al Hacka Alpaka,” while more advanced participants can solder the “Bill Badge” – which even lets you play laser tag. We welcome donations to cover material costs.

Workshop 2: Printing Postcards

We will design postcards and artworks using linocut printing, with DIY presses from Provisional Press and the Open Press Project. Everyone can try out the Blockface stamps, which can be used to create typographic posters and cards, and discover the joy of printing.

Workshop 3: Plant Printing

With simple printing techniques, leaves and blossoms can be transferred onto paper as motifs. Create your own prints starting at 4:30 PM!

Main Program from 6:00 PM

From early evening, everything here will revolve around free knowledge and our workshops. There will be games and interactive activities – for example, discovering open knowledge with GeoGuessr or WikiTrivia.

In addition, we invite you to explore our spaces and various exhibits, learn something new, and get creative yourself.

And as always, our workshops will be open – a great opportunity to take a look behind the scenes.

We’re looking forward to seeing you!

Monatsrückblick Juli 2025 – Saubere Sache

Unser offener Lastenradverleih wurde im Juli wieder viel genutzt. Besonders aufgefallen sind in den Sommermonaten diverse Leihen für Hochzeiten! Unsere Räder werden anscheinend gerne als Alternative zum klassichen Hochzeitsauto verwendet. Das ist ein ebenso unerwarteter wie bemerkenswerter Einsatz, über den wir uns sehr gefreut haben!

Und auch die Hochschulgruppe für Nachhaltigkeit der Universität Ulm nutzte unser Rad für eine größere Müllsammelaktion, bei der die Gruppe im gesamten Stadtgebiet für eine saubere Umgebung sorgte. Respekt für diesen Einsatz und vielen Dank an Hanna Werner, die uns von dieser Aktion das Titelbild dieses Rückblicks geliefert hat!

Ausnahmsweise werden hier nun keine Computerhardwareteile zerlegt, sondern ein sehr besonderes Lastenrad.

Ausnahmsweise werden hier nun keine Computerhardwareteile zerlegt, sondern ein sehr besonderes Lastenrad.

Unser Schwerlastrad Armadillo war wegen eines kompliziert zu behebenden Schadens eine Zeit lang ausgefallen. Da ohnehin eine Rundum-Wartung angestanden wäre, funktionierte Matthias das Hackcenter im Juli zur Fahrradwerkstatt um und tauschte Ritzel, Bremsbeläge und Schaltöl, führte eine Grundreinigung durch und kontrollierte die Wartungs-Checkliste von oben nach unten und einmal zurück, so dass es nun wieder Einsatzbereit und im Verleih ist.

Ganz eigenes Brauchtum, das es nur in (Neu-)Ulm gibt, und dazu auch nur alle vier Jahre. Klar, dass wir das dokumentierten – die ersten Fotos auf Wikimedia Commons davon seit 2009!

Ganz eigenes Brauchtum, das es nur in (Neu-)Ulm gibt, und dazu auch nur alle vier Jahre. Klar, dass wir das dokumentierten – die ersten Fotos auf Wikimedia Commons davon seit 2009!

Da bei uns kein Monat ohne Beschäftigung mit Freiem Wissen vergeht, war das natürlich auch im Juli so. Neben dem Open-Data-Montag gab es einen Workshop im Rahmen der Schulprojekttage zu humanitärem Mapping in OpenStreetMap sowie eine gemeinsame Hydrantendokumentations-Aktion mit einer Feuerwehr im Landkreis – wir berichteten bereits.) Und wie quasi jeden Monat waren wir zudem mit Hauskamera und Drohne unterwegs, um Dinge und Ereignisse in der Region festzuhalten und unter Freier Lizenz zu dokumentieren – beispielsweise das Fischerstechen 2025.

Ein fotografierter Blitz, um den Einfluss der anderen Blitze beim Fotografieren kennenzulernen.

Ein fotografierter Blitz, um den Einfluss der anderen Blitze beim Fotografieren kennenzulernen.

Damit sich noch mehr unserer Aktiven mit der Kamera auskennen, gab es im Juli auch einen Erfahrungsaustausch-Workshop mit unserem sehr improvisierten Fotostudio: Wie beleuchtet man ein zu fotografierendes Objekt, wie funktioniert das mit Blende und Blitz-Leitzahl, und wie bedient man das doch manchmal etwas wackelige Studio, ohne dass man hinterher sieht, dass der Hintergrund die Rückseite eines alten Filmplakats ist :D

Eines der Projekte beim Open-Data-Montag – Datenpflege bei Wikidata.

Eines der Projekte beim Open-Data-Montag – Datenpflege bei Wikidata.

Aber auch sonst war im Schnitt wieder beinahe an jedem zweiten Tag des Monats Programm bei uns zu erleben: Ganze vier Mal traf sich die IT-Sicherheitsgruppe CTF/PPP, zwei Mal war das Elektroniklabor beim Treffen der LoRaWAN/TTN-Gruppe geöffnet, ebenfalls zwei Mal waren die Türen zum Open-Data-Montag geöffnet – einmal davon parallel mit dem Fotografie-Workshop für mehr freies Wissen. Auch das Nähcafé, RAD-ikal technisch, der OpenStreetMap-Stammtisch und das Jugend hackt Lab fanden turnusgemäß statt. Weil der andere Termin auf den Schwörmontag fiel, gab es im Juli nur einen offenen Werkstattabend des Maker Monday mit Fablab, Holz- und Metallwerkstatt – das wird hoffentlich durch den September wieder gut gemacht, in dem es drei passende Montage geben wird.

Neben einer ganzen Reihe weiterer interner Organisations- und Arbeitstermine trafen wir uns im Juli zudem zu einem gemeinsamen Hausabend für gemeinsame Ideenentwicklung und Absprachen. Und nachdem uns die in den letzten Jahren immer häufiger werdenden Starkregenereignisse immer wieder unangenehme Folgen beschert hatten, haben wir im Juli in mehreren Arbeitseinsätzen diverse Fallrohre und Schlammeimer gereinigt und eine Quelle regelmäßiger Überschwemmungen mit Folien gesichert. Manche Regenrinnen waren nämlich über die Jahre mehr zu bewachsenen Blumenkästen geworden, und in manchen Schlammeimern waren einige Jahre Missbrauch als Aschenbecher erkennbar, wodurch die Abläufe verstopft waren. Die Reinigungsaktion scheint sich aber gelohnt zu haben: Nach den letzten Starkregen sieht es bislang so aus, als würde uns das die größten Kopfschmerzquellen aus der Welt schaffen!

Gutes tun mit OpenStreetMap

„Mit Code und Daten die Welt besser machen“ ist uns quasi in die DNA geschrieben. Im Juli haben wir uns gleich auf mehrerlei Weise mit offenen Daten in OpenStreetMap beschäftigt, die die Welt ein klein wenig besser machen können. Schon wenige Monate, nachdem unsere Community in die Stadtmitte gezogen war, gab es zum Open Data Day 2017 den ersten Workshop bei uns zu humanitärem Mapping in OpenStreetMap: Anhand von Satellitenfotos kann man nämlich von jedem Ort auf der Welt aus bessere Karten für Hilfskräfte vor Ort verbessern, die in Krisengebieten aktiv sind.

Am 24. Juli hatten wir Schülerinnen und Schüler der Friedrich-List-Schule zu Gast, um ihnen dieses Mapping-Prinzip näher zu bringen. Unsere örtliche OSM-Community arbeitet hierzu seit vielen Jahren mit Melanie Eckle-Elzle vom HeiGIT zusammen, die umfangreiche Erfahrung im Mapping für Krisengebiete hat und die auch im Board von HOTOSM war. Nach einem Rundgang durch die Räume widmeten wir uns gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern einer Mapping-Aufgabe mit dem HOT Tasking Manager und digitalisierten gemeinsam über 170 Gebäudeumringe!

Aber auch vor der eigenen Haustür kann man einiges zur Wissensallmende auf OpenStreetMap beitragen – deswegen gingen wir im Anschluss gemeinsam „ins Feld“, um mit Smartphone-Apps wie StreetComplete und EveryDoor spielerisch kleine Aufgaben zu lösen. Vielen herzlichen Dank an das Projekttage-Team der Friedrich-List-Schule und die Schülerinnen und Schüler für das Interesse, und an Melanie für die langjährige Unterstützung!

Präzise Vermessung von Hydranten für OpenStreetMap mit einem RTK-GNSS-Empfänger, einem Fotostativ und etwas Improvisation!

Präzise Vermessung von Hydranten für OpenStreetMap mit einem RTK-GNSS-Empfänger, einem Fotostativ und etwas Improvisation!

Parallel dazu haben wir im Juli über mehrere Ehrenamts-Einsätze hinweg die Feuerwehr Altenstadt im Landkreis Neu-Ulm unterstützt, ihren bisherigen Hydrantenplan daten- und GNSS-basiert zu modernisieren. Seit diesem Jahr haben wir neben unserer Hauskamera und der 360°-Kamera auch einen simpleRTK2B-Satellitennavigations-Empfänger, der über Echtzeitkinematik eine Positionierungsgenauigkeit von wenigen Zentimetern ermöglicht. Mit diesem Empfänger und unserer Hauskamera wurden alle Hydranten im Hauptort der Gemeinde präzise eingemessen, fotografiert, die Fotos auf Wikimedia Commons veröffentlicht und auf OpenStreetMap mit dem jeweiligen Hydranten verlinkt.

Die Idee dahinter ist, einerseits die OpenStreetMap zu verbessern, andererseits die bisherigen, händisch erstellten Hydrantenpläne auf dieser Datenbasis automatisiert aktualisieren zu können und auch überörtlichen Einsatzkräften einen einfachen Zugang zu diesen Informationen zu bieten. Auch wer keinen hochpräzisen GNSS-Empfänger hat, kann natürlich auf OSM Hydranten eintragen – wie das geht, hat eins unserer Communitymitglieder in seinem Blog festgehalten!

Aber auch wer hochpräzise mappen möchte, darf gerne auf uns zukommen: Wenn Feuerwehren oder andere Freiwillige aus der Region auf den simpleRTK2B-Empfänger zugreifen möchten, dürfen und sollen sie uns jederzeit eine Nachricht schicken – Allmende soll ja schließlich für alle da sein, und Ehrenamtsarbeit wie die in OpenStreetMap kann häufig Dinge lösen, die klassische, marktwirtschaftliche Ansätze gar nicht zu leisten fähig sind!