<rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>news on temporaerhaus</title><link>https://temporaerhaus.de/category/news/</link><description>
Recent content about news from temporaerhaus |</description><generator>Hugo | gohugo.io | Theme twenty-sixteen</generator><language>de-DE</language><lastBuildDate>Wed, 08 Nov 2023 17:03:28 +0000</lastBuildDate><atom:link href="https://temporaerhaus.de/category/news/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Nicht erschrecken – Monatsbericht Oktober 2023</title><link>https://temporaerhaus.de/nicht-erschrecken-monatsbericht-oktober-2023/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/nicht-erschrecken-monatsbericht-oktober-2023/</guid><pubDate>Tue, 07 Nov 2023 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/nicht-erschrecken-monatsbericht-oktober-2023/</guid><description><div/><div>&lt;p>Während es draußen endgültig Herbst geworden ist, haben wir den ersten kompletten Monat hinter uns, den wir geöffnet haben – und sind auch schon fast wieder auf dem gewohnten Niveau, was die Taktung unserer Öffnungszeiten angeht. 14 öffentliche Veranstaltungen haben wir im Oktober 2023 gezählt und damit sind wir beinahe wieder an den „alle zwei Tage ein öffentlicher Termin“-Schnitt von früher zurückgelangt.&lt;/p>
&lt;p>Im September hatten wir uns schon über den Andrang beim &lt;strong>Maker Monday&lt;/strong> gefreut, als aus dem Stand 25 Personen bei uns waren. Das war aber noch gar nichts gegen die drei Maker Mondays im Oktober, bei denen wiederholt 40–45 Personen in der Holzwerkstatt, am 3D-Drucker und dem Lasercutter aktiv waren. Mittlerweile melden sich zum Glück auch noch weitere aktive, die den Werkstattmontag betreuen wollen, sonst könnten wir diese Nachfrage gar nicht bewältigen :)&lt;/p>
&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2023/11/monatsbericht_stempel.jpg" alt="Beim Maker Monday auf dem Lasercutter geschaffen: Ein neuer Stempel zum Beispiel für Besuchende von uns, die bereits einen Hackerspace Passport haben!">&lt;/p>
&lt;p>Als regelmäßiger neuer Termin haben sich die &lt;strong>Live Let&amp;rsquo;s Play&lt;/strong> eingependelt, bei denen Dienstags Computerspiele als Kulturform live ausprobiert und gemeinsam erlebt werden. Und weil wir ein &lt;a href="https://www.merkur-zeitschrift.de/artikel/sie-haben-jetzt-auch-cold-brew-in-berlin-a-mr-77-9-87/">Dritter Ort&lt;/a> sind, darf das bei uns auch ganz ohne Konsumzwang stattfinden – solche Orte braucht es unserer Meinung nach.&lt;/p>
&lt;p>&lt;strong>TTN und LoRaWAN&lt;/strong> begleiten uns seit 2016 – damals baute die &lt;a href="https://ulm-digital.com/">initiative.ulm.digital&lt;/a> die ersten TTN-Gateways in der Stadt auf, und die seither bei uns aktive Community hat dieses Netz nicht nur erweitert, sondern auch so manche andere interessierte Kommune dazu animiert, sich auch für dieses freie Sensornetzwerk zu begeistern :) Im Oktober fanden wieder zwei TTN-Abende statt. Und &lt;a href="https://temporaerhaus.de/neue-alte-naehmaschinen/">wie berichtet&lt;/a>, ist im Oktober auch das &lt;strong>Upcycling Nähcafé&lt;/strong> wieder an den Start gegangen, das &lt;a href="https://temporaerhaus.de/das-erste-naehcafe-im-verschwoerhaus/">seit Dezember 2016&lt;/a> zu unserem Community-Programm gehört.&lt;/p>
&lt;p>Und nicht zuletzt hat &lt;strong>Freies Wissen&lt;/strong> wie von Anfang an einen festen und wichtigen Platz bei uns. Erstmals hat der &lt;strong>&lt;a href="https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Ulm_Neu-Ulm/Stammtisch">OpenStreetMap-Stammtisch&lt;/a>&lt;/strong> im Oktober in unseren Räumen stattgefunden. Und nachdem Wikidata bereits Inhalt &lt;a href="https://temporaerhaus.de/ein-wochenende-voller-wikidata/">der ersten deutschlandweite Vernetzungsveranstaltung in den alten Räumen&lt;/a> war, ist es nur konsequent, dass wir der Ort für &lt;a href="https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Ulm/Neu-Ulm&amp;amp;oldid=238711540#Bericht_von_der_Veranstaltung">gemeinschaftliches &lt;strong>Livestreaming der WikiDataCon 2023&lt;/strong>&lt;/a> in der Region waren.&lt;/p>
&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2023/11/monatsbericht_stream.jpg" alt="Kombiniere Strickmaschine mit Streamingkoffer: HD-Streams mit drahtlosem Mikro und teilweise Livebegleitung vom Keyboard, um Technik zu testen.">&lt;/p>
&lt;p>Am 3. Oktober haben wir außerdem spontan unseren sowieso stattfindenden Bau- und Orga-Tag zum &lt;strong>Offenen Haus&lt;/strong> ausgerufen. Denn neben diesen öffentlichen Terminen ist tatsächlich praktisch jeden Tag Leben im Haus, was uns auch sehr freut. Es gibt immer noch viel aus- und umzubauen in den Räumlichkeiten – Werkstatt und Lötwerkstatt schreiten weiter fort, die Modernisierung der Beleuchtung ist in den letzten Zügen und wir haben mittlerweile auch Dichtungen für die riesigen Spalte zwischen den Glastüren des Haupteingangs gefunden, so dass es nicht mehr so arg reinzieht :)&lt;/p>
&lt;p>Auch den &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia%3AF%C3%B6rderung%2FPrototyp_Streamingkoffer_fuer_Communityspaces">Streamingkoffer von WMDE&lt;/a> konnten wir wieder in unseren Alltag einbauen und bereits mehrmals Teststreams aus dem Wohnzimmer auf Twitch übertragen. Damit wollen wir künftig noch mehr Live-Einblicke in die Aktivitäten bei uns geben, auch wenn sie nicht auf der „großen Bühne“ im Salon stattfinden. Und natürlich laufen uns immer noch spannende Geräte zu – fürs Elektroniklabor, für die Werkstatt, oder einfach weil sie lustig sind.&lt;/p>
&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2023/11/monatsbericht_fluep.gif" alt="Immer aktuelle Infos: Unsere neue Fluepdot-Anzeige">&lt;/p>
&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2023/11/monatsbericht_wegweiser.jpg" alt="Wegweisend: Unser Samsung Flip als Übergangsgerät zum Anzeigen, was gerade wo ist. Und wie man sieht, ist da ziemlich viel auf einmal los.">&lt;/p>
&lt;p>Einen ganz praktischen Nutzen hat der neue Wegweiser am Haupteingang, momentan noch basierend auf unserem Flip 2. Synchronisiert mit unserem neuen, endlich Google-freien &lt;a href="https://temporaerhaus.de/termine-und-oeffnungszeiten/">Veranstaltungskalender (auch abonnierbar!)&lt;/a> zeigt er an, welches Programm gerade wo im Gesamthaus läuft, also auch die Veranstaltungen des HdN oder von Gästen. Damit möchten wir noch einladender und offener auch für Gelegenheitsbesuchende sein. Und ganz nebenbei fällt dabei auch auf, dass unsere beiden Communities auch mal drei Dinge gleichzeitig im Haus stattfinden lassen!&lt;/p>
&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2023/11/monatsbericht_besuch.jpg" alt="Gruppenbild nach zwei Stunden Austausch und Hausführung">&lt;/p>
&lt;p>Was uns auch riesig freut: Wie schon am alten Ort sind wir wieder ein Anlaufpunkt für Digitalpolitiker*innen und Menschen aus dem Feld der Verwaltungsdigitalisierung, die sich für die Erfahrungen des Digitalen Ehrenamts interessieren. Am Freitag, dem 27.10. waren &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Anna_Peters_(Politikerin,_1996)">Anna Peters&lt;/a> (Votenträgerin der Grünen für die Europawahl) und &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tobias_B._Bacherle">Tobias Bacherle&lt;/a> (MdB, u.A. im &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ausschuss_f%C3%BCr_Digitales">Digitalausschuss&lt;/a>) bei uns zu Besuch und tauschten sich am Ende deutlich länger als die geplante Stunde mit uns über Digitales Ehrenamt, Hack- und Makespaces als Dritte Orte und Digitalisierung in Kommunen aus.&lt;br>
Wir freuen uns, wenn wir Erfahrungen teilen und Wissen weitergeben können – für November stehen bereits die nächsten Termine :)&lt;/p>
&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2023/11/monatsbericht_fotografie.jpg" alt="Alte Kameras? Auch dafür interessieren sich Menschen. Oft sogar so sehr, dass sie sich bis spät in die Nacht darüber austauschen.">&lt;/p>
&lt;p>Bei all diesem Programm für die Öffentlichkeit und den Wissenstransfer darf aber natürlich der Community-Aspekt für unsere Gemeinschaft nicht vergessen werden. Und so verbanden wir nicht nur am 30.10. das öffentliche &lt;strong>Kürbisschnitzen&lt;/strong> mit einem Kennenlernen verschiedener im Haus aktiver Gruppen, auch bei den verschiedenen anderen Abenden vom Haus-Bau-Einsatz bis zur spontan zusammengefundenen Interessensgruppe Analog-Fotografie wachsen wir als Gemeinschaft – gerade weil wir ein Dritter Ort sein wollen, in dem man gerne ist.&lt;/p></div></description><author>Community</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/monatsbericht">monatsbericht</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/umbau">umbau</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/transparenz">transparenz</category></item><item><title>Neue alte Nähmaschinen</title><link>https://temporaerhaus.de/neue-alte-naehmaschinen/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/neue-alte-naehmaschinen/</guid><pubDate>Wed, 01 Nov 2023 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/neue-alte-naehmaschinen/</guid><description><div/><div>&lt;p>Dürfen wir vorstellen? Diese Hübschies sind drei von sechs Neuzugängen von der Hochschulgruppe für Nachhaltigkeit und der Nähcafé-Crew. Das Nähcafé ist am 9. Oktober wieder gestartet und deswegen brauchen wir natürlich wieder ganz viele gut funktionierende Maschinen für alle, die mitmachen wollen!&lt;/p>
&lt;p>Die Pfaff Hobbymatik 801 ist jetzt dreck- und flusenfrei und frisch geölt und schnurrt wie ein Kätzchen! Sie kann Geradstich und Zickzack und kommt garantiert durch viele Lagen Jeans.&lt;/p>
&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2023/11/naehmaschine-kayser.jpg" alt="Die Kayser-Nähmaschine brauchte etwas mehr Liebe">&lt;/p>
&lt;p>Die Kayser 45 (im Gussgehäuse steht btw Janome-1) war leider nicht so fit, irgendwas schliff sehr und die Nadel traf unten aufs Metall des Greifers (die Mechanik des Unterfadens). Ein perfekter Anlass, nach dem Reinigen auch das Einstellen zu lernen. Höhe der Nadelstange geändert – mit viel Trial-and-Error geändert, wann sich der Greifer dreht, und siehe da, es geht wieder! Danach war aber die Mechanik des Transporteurs verstellt – ups, die Kayser bleibt also erstmal eine Baustelle.&lt;/p>
&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2023/11/naehmaschine-adlerette.jpg" alt="Eine Adlerette 420 (no pun intended) aus den 1960er-Jahren, ursprünglich offenbar bei Jehle gekauft.)">&lt;/p>
&lt;p>Und auch die Adlerette hat eine Grundüberholung bekommen. Auf dem Typenschild steht 420, laut &lt;a href="https://www.naehmaschinenverzeichnis.de/">Nähmaschinenverzeichnis&lt;/a> heißt das, sie ist gute 60 Jahre alt. Dort steht auch, dass die alten Kunststoffzahnräder häufig der Knackpunkt sind. Bei unserer Maschine war das Zahnrad zum Glück intakt. Also hieß es, alle Schmierstellen zu reinigen, den Keilriemen neu zu spannen, alles ölen und wieder zusammenzubauen (&lt;a href="https://chaos.social/@juka/111281417845989740">Foto-Story auf Mastodon&lt;/a>).&lt;/p>
&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2023/11/naehmaschine-adlerette2.jpg" alt="Jahre war sie harzig und krank, jetzt näht sie wieder, gottseidank!)">&lt;/p>
&lt;p>Und nun näht auch sie wieder richtig gut, sogar durch vier Lagen Jeans! Für das nächste Nähcafé am Montag, dem 6. November sind wir nun also perfekt vorbereitet :)&lt;/p></div></description><author>Juka Wessalowski</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/n%C3%A4hcafe">Nähcafe</category></item><item><title>Back to the roots – wir sind beim Uniforum im WS 2023/24</title><link>https://temporaerhaus.de/back-to-the-roots-uniforum/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/back-to-the-roots-uniforum/</guid><pubDate>Mon, 16 Oct 2023 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/back-to-the-roots-uniforum/</guid><description><div/><div>&lt;p>Wir kehren wieder einmal zurück zu den Wurzeln, aus denen wir erwachsen sind: Die datalove-Hochschulgruppe (auch bekannt als UlmAPI) war die 2011 offiziell von der Studierendenvertretung anerkannte Keimzelle, aus der heraus unter anderem 2015 das erste Jugend hackt in Ulm entstand – und dort dann die Idee für einen Dritten Ort in der Stadt. Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte.&lt;/p>
&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2023/10/uniforum_exponate.jpg" alt="Zum Anfassen: Ein 3D-Drucker und eine bei uns in der Werkstatt gebaute Pong-Konsole, die mit einem Turntablecontroller bedient werden kann.">&lt;/p>
&lt;p>Wir haben die Uni aber nie vergessen. Deswegen sind wir heute beim Uniforum &lt;a href="https://stuve.uni-ulm.de/aktuelles/veranstaltungen/digitales-uniforum/freizeit-unterhaltung-und-netzwerk#c3143">nicht nur digital&lt;/a>, sondern auch zum Ansprechen und mit Exponaten zum Ausprobieren. Wir freuen uns sehr, dass wir insbesondere in den letzten Semestern wieder viel interessierten Zulauf von Studierenden bekommen, die im temporärhaus aktiv sind und die datalove-Hochschulgruppe beleben.&lt;/p>
&lt;p>Neben vielen Verknüpfungen zum Beispiel zur Hochschulgruppe für Nachhaltigkeit durch unser Nähcafe bleibt natürlich das Thema Mobilitätsdaten ein beliebter Dauerbrenner. Und so stellen wir heute neben 3D-Drucker, in der Werkstatt gefertigter Pong-Konsole und Matelight auch ein Best of der an der Uni entstandenen ÖPNV-Echtzeitanzeigen aus. Daraus sind wir ja unter anderem entstanden – noch ein Back to the Roots also ;)&lt;/p></div></description><author>Community</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/3d-druck">3D-Druck</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/uni-ulm">Uni Ulm</category></item><item><title>Go for Launch – Monatsbericht September 2023</title><link>https://temporaerhaus.de/go-for-launch-monatsbericht-september-2023/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/go-for-launch-monatsbericht-september-2023/</guid><pubDate>Wed, 04 Oct 2023 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/go-for-launch-monatsbericht-september-2023/</guid><description><div/><div>&lt;p>Seit etwas über zwei Wochen haben wir nun geöffnet – und es ist Zeit für einen Rückblick auf das, was seither passiert ist.&lt;/p>
&lt;h3 id="fulminante-eröffnung">Fulminante Eröffnung&lt;/h3>
&lt;p>Highlight des Monats ist natürlich die gemeinsame &lt;strong>Eröffnung von temporärhaus und Haus der Nachhaltigkeit&lt;/strong> am Samstag, dem 16. September. Die 99 Teilnehmendenplätze waren zu unserer Freude enorm rasch ausgebucht und auch die Warteliste lang.&lt;/p>
&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2023/10/monatsbericht_stream.jpg" alt="Transparenz und Offenheit: Wir möchten allen zeigen, was wir nun alles anbieten. Ein Stream ist daher Ehrensache – und wie gewohnt mit unseren eigenen Bordmitteln umgesetzt. Hier zu sehen: ech0 mit dem mobilen Reporting-Rig, Jakob erklärt die Elektronikwerkstatt, Jakob 2 sorgt mit der Tonangel für guten Sound.">&lt;/p>
&lt;p>Natürlich wollten wir auch Interessierte aus der Ferne teilhaben lassen, weshalb wir bis zur letzten Minute an einem Livestream bauten – sogar mit mobilem Setup für eine Führung durch die weitläufigen Räume. Wer spontan ohne Reservierung vor Ort vorbeikam, wurde natürlich auch nicht abgewiesen, das gemeinsame offene Haus war mit seinen zahlreichen Räumen groß genug für alle Interessierten.&lt;/p>
&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2023/10/monatsbericht_tuer.jpg" alt="Schon von außen ist erkennbar, welche Communities diese Räume nun gestalten: Die Türgriffe an der Glas-Eingangstür mit dem „SPORT SOHN“-Schriftzug sind durch neue Griffe mit „Temporärhaus“ und „Haus der Nachhaltigkeit“ ersetzt.">&lt;/p>
&lt;p>Mit der Eröffnung endete auch der Endspurt der Umbauarbeiten, die in den letzten Wochen praktisch jeden Tag stattfanden. Noch ist zwar nicht alles 100% im Endausbauzustand, aber mit dem Termin für Eröffnung und Kulturnacht war klar, dass bis dahin Bühne, Veranstaltungstechnik, barrierefreies WC und viele andere Gewerke veranstaltungsreif sein mussten. Dieser ganze Umbau war nur durch viele tausende Ehrenamtsstunden unserer beider Communities möglich. Und wir sind wirklich stolz, was wir da gemeinsam als Zivilgesellschaft gestemmt bekommen haben!&lt;/p>
&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2023/10/monatsbericht_kulturnacht.jpg" alt="Die gerade fertig aufgebaute Bühne wird bei der Kulturnacht bespielt: Die Dogs of the Bay spielen Musik. Blick durch die von der HdN-Crew gebauten bepflanzten Raumteiler.">&lt;/p>
&lt;p>Ganz mit Absicht war der Eröffnungstermin auf den Tag der &lt;strong>Kulturnacht Ulm/Neu-Ulm&lt;/strong> gelegt, denn ab dem ersten Tag sollte unser gemeinsames Haus für alle Interessierten begehbar und erlebbar sein. Die Band „Dogs of the Bay“ mit Engagierten des Haus der Nachhaltigkeit spielte Hafenlieder, während wir gemeinsam alle Interessierten bewirteten, herumführten und sie die verschiedenen Ausstellungsteile erfahren ließen. Wir hatten &lt;a href="http://listen.hatnote.com/">audiovisuelle Darstellungen von Wikipedia-Edits&lt;/a>, &lt;a href="https://betterimagesofai.org/images">realitätsnähere Darstellungen des KI-Hypes&lt;/a> und interaktive Exponate und Kunst von &lt;a href="https://www.bleeptrack.de/">bleeptrack&lt;/a> im Haus verteilt. Sehr gefreut hat uns das rege Interesse an unserem gemeinsamen Haus – zwischenzeitlich sogar mit Schlange vor der Tür!&lt;/p>
&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2023/10/monatsbericht_schlange.jpg" alt="Direkt um 19 Uhr bildete sich bereits eine erste Schlange vor der Tür. Blick vom Gehsteig auf den Eingang mit wartenden Menschen.">&lt;/p>
&lt;h3 id="kaum-eröffnet-schon-das-erste-regelmäßige-programm">Kaum eröffnet, schon das erste regelmäßige Programm&lt;/h3>
&lt;p>Direkt nach dem Eröffnungswochenende startete unser regelmäßiges Programm. Für die Wiedereröffnung des &lt;strong>Maker Monday&lt;/strong> am 18. September waren rund 25 Menschen anwesend. Direkt am nächsten Tag fand ein &lt;strong>Live Let&amp;rsquo;s Play&lt;/strong> statt.&lt;/p>
&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2023/10/monatsbericht_maker.jpg" alt="Erstes öffentliches Programm in der Werkstatt: Interessierte Blicke, als Eli unsere Shaper-Fräse ausprobiert.">&lt;/p>
&lt;p>Am Mittwoch, dem 27. September nahm mit dem &lt;strong>LoRaWAN- und TTN-Abend&lt;/strong> ein weiteres regelmäßiges Angebot seinen Betrieb wieder auf, das wir jahrelang in den alten Räumen am Weinhof veranstaltet hatten. Wer sich für das offene Sensornetzwerk der Dinge interessiert, findet demnach künftig wieder alle zwei Wochen abwechselnd einen offenen Abend auch für Einsteiger*innen sowie einen Abend, an dem es vorwiegend um das Bauen der eigenen Projekte geht.
Am selben Tag hatten wir als Temporärhaus auch die erste Partnerveranstaltung im Rahmen der &lt;strong>Herbstakademie des &lt;a href="https://www.uni-ulm.de/einrichtungen/zawiw/">ZAWiW&lt;/a>:&lt;/strong> Wir zeigten, wie man mit &lt;a href="https://streetcomplete.app/">StreetComplete&lt;/a> einfach nebenbei zur Qualität der Freien Weltkarte OpenStreetMap beitragen kann.&lt;/p>
&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2023/10/monatsbericht_wmde.jpg" alt="Workshop mit WMDE: Ein Teil der in Präsenz Anwesenden mit Blick auf die remote zugeschalteten Teilnehmenden.">&lt;/p>
&lt;p>Am Donnerstag, dem 28. September war ein vierköpfiges Team unserer &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:F%C3%B6rderung">Fördergeberin Wikimedia Deutschland&lt;/a> (WMDE) auf dem Weg zur &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:WikiCon_2023">WikiCon in Linz&lt;/a> bei uns zu Besuch. Gemeinsam mit 13 Aktiven von uns steckten wir in einem &lt;strong>Workshop&lt;/strong> ab, was alles in unseren Räumen passieren kann, wie wir WMDE von den Aktivitäten bei uns berichten können und wie wir die Öffentlichkeit auf unsere Angebote aufmerksam machen können.&lt;/p>
&lt;p>Neben all diesen „offiziellen“ Anlässen ist natürlich nach wie vor viel zu tun: Einige der Umbaugewerke die in den Tagen vor der Eröffnung zugunsten wichtigerer Räume liegen geblieben sind, müssen nun noch fertig gestellt werden. Die Holzwerkstatt wird ebenfalls in immer weiteren Teilen betriebsbereit. Wir planen, bis Ende des Jahres alle noch offenen Baustellen im Haus gemeinsam mit dem HdN abzuschließen.&lt;/p>
&lt;h3 id="das-war-noch-lange-nicht-alles">Das war noch lange nicht alles!&lt;/h3>
&lt;p>Nach der überaus erfolgreichen Eröffnungsfeier und Kulturnacht freuen wir uns sehr, endlich wieder unsere gewohnten regelmäßigen Veranstaltungen anbieten zu können (im Oktober wird beispielsweise auch das &lt;a href="https://temporaerhaus.de/gruppen/naehcafe/">Nähcafé&lt;/a> neu durchstarten!). Es bleibt viel zu tun, aber mit dem Abschluss der Haupt-Umbauarbeiten stehen auch viele weitere gewohnte Veranstaltungen in unseren gemeinsamen Räumen in den Startlöchern – und durch die Kooperation auch weitere, die es bisher nicht gab. Ihr seid wie immer alle eingeladen, teilzuhaben und unseren dritten Ort für unsere Doppelstadt mitzugestalten.&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>Von 2017 bis Ende 2020 hatten wir die Aktivitäten des vergangenen Monats jeweils für einen Fördergeber und den OB zusammengefasst. Wir möchten diese Art des Berichts nun wieder aufnehmen – aber für die Allgemeinheit, um nachvollziehbar zu halten, was bei uns passiert.&lt;/em>&lt;/p></div></description><author>Community</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/monatsbericht">monatsbericht</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/umbau">umbau</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/einzug">einzug</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/kulturnacht">kulturnacht</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/transparenz">transparenz</category></item><item><title>Das temporärhaus ist zurück!</title><link>https://temporaerhaus.de/kulturnacht-2023/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/kulturnacht-2023/</guid><pubDate>Fri, 01 Sep 2023 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/kulturnacht-2023/</guid><description><div/><div>&lt;p>Die letzten Jahre waren sehr turbulent. Pandemie, &lt;a href="https://temporaerhaus.de/urteil-im-markenrechtsstreit/">Rechtsstreit&lt;/a>, &lt;a href="https://temporaerhaus.de/das-verschw%C3%B6rhaus-ist-ausgezogen-die-r%C3%A4ume-am-weinhof-sind-nun-leer/">Suche nach einem neuen Haus&lt;/a> und &lt;a href="https://temporaerhaus.de/stellungnahme-und-ausblick-zum-urteil-im-markenrechtsstreit/">Umbenennung von Verein und Community zu temporärhaus&lt;/a> haben uns alle in Atem gehalten. Doch jetzt ist es endlich soweit: Wir öffnen am Samstag, 16.09., zur Kulturnacht zum ersten Mal die Türen unseres neuen Hauses in Neu-Ulm, das wir gemeinsam mit dem &lt;a href="https://www.h-d-n.org">Haus der Nachhaltigkeit&lt;/a> (HdN) seit Mai herrichten und nun endlich zusammen bespielen werden! 🥳&lt;/p>
&lt;p>Ein paar erste Eindrücke aus der Umbauphase haben wir bereits auf Social Media und unserer &lt;a href="https://temporaerhaus.de/der-umbau-geht-voran--und-du-kannst-uns-helfen/">Webseite&lt;/a> angeteasert. Jetzt, wo der Umbau größtenteils abgeschlossen ist, wirkt alles nochmal bunter, größer und schöner! 🤩&lt;/p>
&lt;div style="text-align: center;">
&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2023/09/eroeffnung.gif" alt="Bild von unserem Matelight, welches Abwechselnd '16.09.2023' und 'Eroeffnung' anzeigt.">
&lt;/div>
&lt;p>Natürlich haben wir wieder, wie auch die letzten Jahre, ein spannendes Programm für die &lt;a href="https://www.kulturnacht-ulm.de/web/kulturnacht/besucher/programm/programmdetail.php?id=2084">Kulturnacht vorbereitet&lt;/a>.
Wir haben von 19:00 bis 01:00 Uhr geöffnet und zeigen euch digitale Kunst und anderen Krempel in den weitläufigen Räumlichkeiten. Dank gemeinsamer Bespielung mit dem HdN wird es diesmal sogar auch Live-Musik geben!
Freut euch auf das Folgende, von uns bereitgestellte Programm:&lt;/p>
&lt;ul>
&lt;li>Siebdruck: bringt hierfür gerne Textilien mit, die ihr besiebdruckt haben möchtet :)&lt;/li>
&lt;li>Ausstellungen zum aktuellen AI-Hype&lt;/li>
&lt;li>Retro-Koop-Gaming&lt;/li>
&lt;li>Führungen durch die neuen Räume&lt;/li>
&lt;/ul>
&lt;p>Zusätzlich dazu wird es vom HdN eigenes Programm geben. Der Blick auf die Neu-Ulmer Seite der Donau lohnt sich also!
Finden kannst du uns in der fußläufig gut erreichbaren &lt;a href="https://www.openstreetmap.org/node/10889781438">Augsburgerstr. 23-25&lt;/a> in Neu-Ulm.&lt;/p>
&lt;iframe width="100%" height="250" src="https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=10.000559868549248%2C48.395623074583305%2C10.003529073928734%2C48.39714575728419&amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;marker=48.39638442163035%2C10.00204447123906" style="border: 1px solid black">&lt;/iframe>
&lt;p>&lt;strong>Du hast an der Kulturnacht leider keine Zeit?&lt;/strong>&lt;br>
Kein Problem! Direkt nach der Kulturnacht bieten wir einige unserer bekannten Formate wieder regelmäßig an, beginnend mit dem Maker-Monday am 18.09.2023.
Alle weiteren Termine findest du in Kürze wieder wie gewohnt in unserem &lt;a href="https://temporaerhaus.de/termine-und-oeffnungszeiten/">Kalender 📅&lt;/a>.&lt;/p>
&lt;p>Wir freuen uns auf dich!&lt;br>
Deine temporärhaus-Community&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>PS: Wir haben jetzt auch endlich mal das mit dieser &amp;lsquo;Digitalisierung&amp;rsquo; hinbekommen und es gibt ab sofort &lt;a href="https://temporaerhaus.de/verein/">ein Formular&lt;/a>, um Fördermitglied im temporärhaus e.V. zu werden&lt;/em> 😉&lt;/p></div></description><author>Community</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/umbau">umbau</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/einzug">einzug</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/kulturnacht">kulturnacht</category></item><item><title>Neues Haus! Wir ziehen gemeinsam nach Neu-Ulm</title><link>https://temporaerhaus.de/neuhaus-neuulm/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/neuhaus-neuulm/</guid><pubDate>Fri, 12 May 2023 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/neuhaus-neuulm/</guid><description><div/><div>&lt;p>Jetzt ist es raus: Das &lt;a href="https://h-d-n.org">„Haus der Nachhaltigkeit“&lt;/a> und unsere ehemals am Weinhof aktive Ehrenamtsgruppe beziehen gemeinsam &lt;a href="https://www.openstreetmap.org/?mlat=48.39637&amp;amp;mlon=10.00209#map=19/48.39637/10.00209">das frühere Sport-Sohn-Stammhaus in der Augsburger Straße in Neu-Ulm.&lt;/a> Am 3. Mai haben wir die Schlüssel zu den Räumen von der Firma Munk übergeben bekommen, und so schnell wie möglich möchten wir die Türen für die Bürgerschaft öffnen. Wir sehnen uns seit letztem Sommer danach, wieder unser gewohntes, regelmäßiges Programm für die interessierte Öffentlichkeit anzubieten. Durch die Partnerschaft unserer Gruppen können wir unsere Angebote über das hinaus erweitern, was wir jeweils alleine stemmen könnten!&lt;/p>
&lt;h3 id="zwei-vereine-die-gut-zusammenpassen">Zwei Vereine, die gut zusammenpassen&lt;/h3>
&lt;p>Unsere beiden Vereine waren schon in der Vergangenheit über persönliche Bekanntschaften und wechselseitige Besuche lose verbunden. Da wir beide nach einer passenden Bleibe suchten, gab die Neu-Ulmer Stadträtin Christina Richtmann den Anstoß, es doch gemeinsam zu versuchen und vermittelte den Kontakt zur Immobilienfirma Munk. „Das passt super zusammen“, waren wir uns schnell einig. Unsere beiden Gruppen möchten im Heute erlebbar machen, wie wir selbst eine bessere Zukunft gestalten können.&lt;/p>
&lt;p>Das Haus der Nachhaltigkeit wird beispielsweise in den Räumen einen Leihladen einrichten. Wer Werkzeug, Gartengeräte oder Catering-Equipment braucht, kann sich dies dort leihen – anstatt sich Dinge anzuschaffen, die nur wenige Male im Jahr genutzt werden. Um reduzierten Ressourcenverbrauch und soziale Aspekte geht es auch bei der Reparaturwerkstatt für Elektrogroßgeräte „repair4U“, dem Gewinner des Berblinger-Contest 2022. Zu diesen Punkten arbeiten nun auch die beiden Initiativen zusammen. Über mehrere Monate hatten die beiden Gruppen daher ein Nutzungskonzept entwickelt und nach der Vermittlung durch Richtmann einen Mietvertrag mit der Firma Munk erarbeitet.&lt;/p>
&lt;h3 id="ein-offenes-haus-von-der-zivilgesellschaft-für-die-zivilgesellschaft">Ein offenes Haus von der Zivilgesellschaft für die Zivilgesellschaft&lt;/h3>
&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2023/05/neuhaus-chill.jpg" alt="">&lt;/p>
&lt;p>Von der Reparaturwerkstatt ist der Schritt schließlich nicht weit bis zu unserer Elektroniklabor-Ausstattung. Von der offenen Holzwerkstatt bis zum Sensornetzwerk-Treffen, vom Nähcafé bis zum Wikipedia-Einstiegsworkshop sehen wir sehr viele Überschneidungen bei unseren Programmen. Schließlich geht es immer auch um Selbstwirksamkeit. Selber praktisch erleben, wie man gemeinsam auf eine bessere Zukunft hinarbeiten kann. Und seit fast einem Jahr wartet unser vielfältiges Inventar darauf, wieder von möglichst vielen Menschen genutzt zu werden. Die Stadt Ulm hatte uns Ehrenamtliche vergangenes Jahr dazu aufgefordert, die von uns seit 2016 bespielten Räume am Weinhof zu verlassen. Das über die Jahre von uns Aktiven aufgebaute Inventar ist seither eingelagert. Künftig sollen 3D-Drucker, Lasercutter, Nähmaschinen und Werkzeug wieder die Werkstätten befüllen, die Veranstaltungstechnik für Vorträge und Livestreams unserer beider Gruppen eingesetzt werden.&lt;/p>
&lt;h3 id="acht-wochen-umbausprint">Acht Wochen Umbausprint&lt;/h3>
&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2023/05/neuhaus-klo.jpg" alt="">&lt;/p>
&lt;p>Damit das möglich ist, werden wir erst einmal viel Arbeitszeit in Bau- und Organisationsmaßnahmen stecken. Viele der notwendigen Arbeiten werden in gemeinsamer ehrenamtlicher Anstrengung vor allem in den kommenden acht Wochen umgesetzt. Denn so schnell es geht wollen wir die Räume mit einem vielfältigen Angebot für die Öffentlichkeit befüllen – mit dem bis Sommer 2022 ehrenamtlich am Weinhof angebotenen Programm, mit den Angeboten des Haus der Nachhaltigkeit, und besonders gespannt sind wir natürlich, was sich gemeinsam neu ergeben wird, was wir bislang noch gar nicht auf dem Schirm haben. Deswegen sollen die ersten Angebote auch parallel zu den laufenden Bau- und Ertüchtigungsarbeiten starten, sobald die Stadt Neu-Ulm die notwendigen behördlichen Genehmigungen erteilt hat.&lt;/p>
&lt;h3 id="fördermitgliedschaften-und-unterstützung-möglich">Fördermitgliedschaften und Unterstützung möglich&lt;/h3>
&lt;p>Der Mietvertrag läuft vorerst auf zwei Jahre, mit Option auf Verlängerung – solange das Gebäude noch steht. Die Firma Munk war unseren beiden Gruppen bei der Miete weit entgegengekommen, diese und die notwendigen Baustoffe werden unsere Vereine aus Spenden, Fördergeldern und Mitgliedsbeiträgen begleichen und suchen weitere Unterstützung. Egal ob &lt;a href="https://temporaerhaus.de/spenden/">Fördermitgliedschaften, Geldspenden&lt;/a>, Gewerkeleistungen oder tatkräftige Unterstützung bei der Renovierung – alles hilft uns in den nächsten Wochen und Monaten weiter, um das Haus für die Bürgerschaft attraktiv und erlebbar zu machen.&lt;/p>
&lt;p>Gleichwohl muss damals wie heute niemand in einem der beiden Vereine Mitglied sein, um an Angeboten teilzunehmen oder selbst welche anzubieten. Unsere Programme werden in Neu-Ulm weiter so offen sein, wie sie es am Weinhof waren.&lt;/p>
&lt;p>Wir freuen uns auf euch!&lt;/p></div></description><author>Temporärhaus</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category></item><item><title>Stellungnahme und Ausblick zum Urteil im Markenrechtsstreit</title><link>https://temporaerhaus.de/stellungnahme-und-ausblick-zum-urteil-im-markenrechtsstreit/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/stellungnahme-und-ausblick-zum-urteil-im-markenrechtsstreit/</guid><pubDate>Thu, 04 May 2023 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/stellungnahme-und-ausblick-zum-urteil-im-markenrechtsstreit/</guid><description><div/><div>&lt;p>&lt;a href="https://netzpolitik.org/2023/hackspace-in-ulm-verschwoerhaus-verliert-seinen-namen-an-die-stadt/">Wie bereits berichtet&lt;/a>, hat das Landgericht Stuttgart am 24.04.2023 im Namenrechtsstreit zwischen der Stadt Ulm und uns der Klage der Stadt in allen Punkten stattgegeben. Das (noch nicht rechtskräftige) Urteil ist unter dem Aktenzeichen &lt;a href="https://openjur.de/u/2467739.html">17 O 191/22 nun auch bei openjur.de auffindbar&lt;/a>. Wir haben bereits die Nachricht erhalten, dass die Stadt uns über den Weg der im Urteil genannten vorläufigen Vollstreckbarkeit sehr bald das Führen des Namens „Verschwörhaus“ untersagen lassen wird, wenn wir ihn nicht sofort ändern. Wir lassen derzeit noch prüfen, welche weiteren rechtlichen Optionen für uns erfolgversprechend sein könnten. Damit wir aber nicht auch noch die Kosten für eine vorläufige Vollstreckung tragen müssen, setzen wir bereits jetzt die notwendigen Schritte um, um unseren Vereinsnamen, unsere Website, unsere Social-Media-Kanäle und unser sonstiges öffentliches Auftreten wenigstens interimsweise auf einen vorläufigen anderen Namen umzustellen.&lt;/p>
&lt;h3 id="die-begründung-des-gerichts">Die Begründung des Gerichts&lt;/h3>
&lt;p>Wie &lt;a href="https://openjur.de/u/2467739.html">in der Urteilsbegründung&lt;/a> nachlesbar ist, ist das Gericht der Argumentation der Stadt in sehr weiten Teilen gefolgt. Die Stadt behauptet bis heute — unserer Meinung nach immer noch fälschlicherweise — dass die Räume am Weinhof von Anfang an unter dem Namen „Verschwörhaus“ eine städtische Einrichtung sein sollten.&lt;/p>
&lt;p>In seiner Begründung hat das Gericht viele unserer Belege nicht gewürdigt. Dass sich Oberbürgermeister Czisch 2016 in der Zeitung sowie im &lt;a href="https://fragdenstaat.de/anfrage/niederschrift-ueber-die-verhandlung-des-hauptausschusses-vom-28-april-2016-zum-top-oe-6-2/788536/anhang/top6_geschwaerzt.pdf">Gemeinderatsprotokoll des Beschlusses für ein „Stadtlabor“&lt;/a> zitieren ließ, „dass die Stadt nur anschiebe. Es sei kein kommunales Projekt.“ findet sich in der Urteilsbegründung ebenso wenig wie die Hinweise auf den (bereits 2016 mit dem OB besprochenen) &lt;em>Verein der Aktiven&lt;/em> in der &lt;a href="https://buergerinfo.ulm.de/vo0050.php?__kvonr=4930">Gemeinderatsdrucksache (GD) 125/17&lt;/a> oder die &lt;em>Selbstverwaltungsstrukturen&lt;/em> in der &lt;a href="https://buergerinfo.ulm.de/vo0050.php?__kvonr=6639">GD 234/20&lt;/a>. Diese Gemeinderatsdrucksachen wurden jeweils von der Verwaltung ausgearbeitet und vom Gemeinderat so beschlossen.&lt;/p>
&lt;p>Das Gericht hätte durchaus argumentieren können, dass die Marke uns Ehrenamtlichen zustehen soll, ob nun sogar als Etablissementbezeichnung oder nicht. Schließlich hatten wir den Namen zuerst öffentlich verwendet, die Räume von Anfang an umfangreich mit Inhalten, Einrichtung und Leben befüllt, die Website unter dem passenden Domainnamen eingerichtet, gezahlt und gepflegt, diverse Social-Media-Kanäle bespielt, uvm&amp;hellip;
Das Gericht nennt zwar unseren Einsatz und unser Engagement – wir hätten dadurch jedoch keine eigenen Namensrechte erworben, sondern die Etablissementbezeichnung nebst Logo für die Stadt erst begründet (&lt;a href="https://openjur.de/u/2467739.html#rdnr107">Rn. 107&lt;/a>). Auch all die Belege für unsere Verfasstheit schon vor der Vereinsgründung werden im Urteil schlicht nicht erwähnt, und dadurch auch nicht rechtlich eingeordnet. Wir hatten unseren Aufwand schließlich im Vertrauen auf das Wort des Oberbürgermeisters betrieben, und nicht etwa um für die Stadt eine Marke zu etablieren, mit der sie nun tun kann was sie will.&lt;/p>
&lt;p>Im Urteil finden sich darüberhinaus noch einige sachlich falsche Angaben, die offenbar direkt aus den Schriftsätzen der Stadt übernommen wurden, obgleich wir diese bereits mit Belegen bestritten hatten. Auch die Darstellung zeitlicher Abläufe deckt sich nicht mit der belegbaren Zeitleiste. Hier werden wir jeweils eine Tatbestandsberichtigung beantragen.&lt;/p>
&lt;h3 id="berufung-und-interimsname">Berufung und Interimsname&lt;/h3>
&lt;p>Wir haben rechtlich die Möglichkeit, Berufung gegen das Urteil einzulegen. Der Streitwert wurde vom Gericht nochmals ohne weitere Begründung erhöht (&lt;a href="https://openjur.de/u/2467739.html#rdnr24">Rn. 24&lt;/a> im Urteil), was die Kosten für diesen Schritt deutlich in die Höhe treiben würde. Wir beraten uns derzeit noch mit unserer Anwältin, wie weitere Schritte aussehen könnten, und welche Folgen und Erfolgsaussichten diese jeweils hätten. Bedauerlicherweise verfügt die Stadt, im Gegensatz zu uns, über viel Geld und hauptamtliche Angestellte, die sie für solch einen Rechtsstreit gegen eine Ehrenamtscommunity einsetzen kann. Umso mehr haben wir uns über Angebote weiterer juristischer Unterstützung bei der Analyse der Urteilsbegründung gefreut, die uns in den letzten Tagen erreicht haben :)&lt;/p>
&lt;p>Egal aber ob wir in Berufung gehen möchten oder nicht: Die Stadt wird laut eigener Aussage die vorläufige Vollstreckung beantragen, falls wir nicht zügig die Nutzung des Namens einstellen. Dieser Schritt wäre &lt;em>zusätzlich&lt;/em> mit Kosten für uns verbunden.&lt;/p>
&lt;p>Das heißt, dass wir gerade daran arbeiten, in den nächsten Tagen alle unsere Aktivitäten vorläufig auf einen anderen Namen umzuziehen, da wir nicht mehr unter dem bisherigen Namen auftreten dürfen. Die 2016 unmittelbar nach der Öffnung der Räume am Weinhof durch uns registrierte Domain und unsere Social-Media-Accounts müssen wir zwar nicht an die Stadt abgeben, müssen aber unter anderen Domain- und Accountnamen auftreten und dürfen unter den ursprünglichen &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Uniform_Resource_Identifier">URIs&lt;/a> keinerlei Inhalte mehr anbieten, die in Konkurrenz zur Marke der Stadt stehen. Auch Weiterleitungen sind uns wohl nicht gestattet – so sehr es uns schmerzt, dass wir damit leider ganz im Stil einer Behörde &lt;a href="https://www.w3.org/Provider/Style/URI">eklatant gegen ein Grundprinzip des Web verstoßen&lt;/a>.&lt;/p>
&lt;h3 id="stadt-ulm-darf-name-nun-nach-eigenem-gutdünken-bespielen">Stadt Ulm darf Name nun nach eigenem Gutdünken bespielen&lt;/h3>
&lt;p>Die Stadt Ulm darf unterdessen mit dem ursprünglich von uns erdachten Namen am Weinhof auftreten und darunter jedes Programm veranstalten, das sie für richtig hält. Dies beinhaltet natürlich auch Programm, das wir eher für Digitalisierungs- und Beteiligungstheater halten würden, und worüber wir uns in der Vergangenheit in einem konstruktiv-kritischen Austausch mit der Stadtverwaltung zu befinden geglaubt haben. Der unserer Ansicht nach schon durch den Umgang der Stadt mit uns Ehrenamtlichen angeknackste Name darf auch über eine eventuelle Berufungsphase hinweg durchgehend stadtseitig mit Inhalten befüllt werden, denen wir gelinde gesagt kritisch gegenüberstehen.&lt;/p>
&lt;h3 id="bisherige-kosten-und-verwendung-von-spenden">Bisherige Kosten und Verwendung von Spenden&lt;/h3>
&lt;p>Die entstandenen Kosten für das bisherige Verfahren sind substanziell. Das Landgericht Stuttgart hat festgelegt, dass wir als unterlegene Partei 5/6 der angefallenen Gerichtskosten der ersten Instanz übernehmen müssen. Damit haben wir bislang insgesamt folgende Kosten zu tragen:&lt;/p>
&lt;ul>
&lt;li>2.171,50 €, Abmahnkosten durch die Stadt, von August 2022 (außergerichtlich)&lt;/li>
&lt;li>14.414,38 € (5/6 von 17.297,26 €), gegnerische Anwaltskosten lt. Tabelle + Gerichtskosten 1. Instanz (LG Stuttgart) — finale Beträge stehen noch nicht fest, fallen aber in diese Größenordnung&lt;/li>
&lt;li>Bisher über 16.000€ eigene Kosten für Widersprüche gegen die EUIPO-Markenanmeldungen und Rechtsberatungs- und Anwaltskosten&lt;/li>
&lt;/ul>
&lt;p>Ein Teil dieser Kosten wurde bereits fällig und ist bezahlt. Wir konnten hierfür Rücklagen des Vereins und die in den letzten 12 Monaten sagenhaften ~8.000€ an Spenden „für schlechte Zeiten“ aus der Community und von Sympathisant*innen nutzen. Ein signifikanter Teil der Kosten ist aber noch offen und wird in den kommenden Tagen fällig falls wir nicht weiter vor Gericht streiten.&lt;/p>
&lt;p>Sollten wir Berufung einlegen, müssten wir bei einer vorläufigen Vollstreckung wohl zunächst nur die Abmahnkosten der Stadt bezahlen. Der restliche Teil dieser Summe ist bis zum Abschluss des Berufungsverfahrens nicht sofort fällig. Sollte in der zweiten Instanz sogar Revision zugelassen werden, könnte es gar bis vor den Bundesgerichtshof gehen. Das mit jeder Instanz steigende Gesamtkostenrisiko schwebt dann natürlich bis zum Ende des Instanzenzugs über unserem Verein.&lt;/p>
&lt;p>Die zu erwartenden Kosten für eine Fortsetzung des Rechtsstreits wären immens. Eine Berufung geht grob abgeschätzt minimal mit folgendem &lt;a href="https://www.juris.de/jportal/nav/services/prozesskostenrechner/index.jsp">zusätzlichen Kostenrisiko&lt;/a> einher:&lt;/p>
&lt;ul>
&lt;li>ca 22.500 €, Berufung in 2. Instanz (Oberlandesgericht): Eigene + gegnerische Anwaltskosten sowie Gerichtskosten&lt;/li>
&lt;li>ca 29.720 €, 3. Instanz (ggf. Revision beim BGH): Eigene + gegnerische Anwaltskosten sowie Gerichtskosten&lt;/li>
&lt;/ul>
&lt;p>Für eine Kommune wie Ulm sind solche Beträge im Rahmen eines aus öffentlichen Geldern finanzierten Rechtsstreits kein Problem. Prozesskostenhilfe zu beantragen wäre für uns zwar eine Möglichkeit dieses Machtgefälle wenigstens abzuschwächen, bedingt aber eine detaillierte Offenlegung der Vereinsfinanzen — samt aller Sachwerte. Die Veräußerung dieser Sachwerte stünde in der Regel vor einer Bewilligung von Prozesskostenhilfe. Dank der Zweckgebundenheit einiger unserer durch Sachspenden entstandenen Sachwerte wäre eine exakte Aufstellung veräußerbarer Gegenstände zudem knifflig und zeitintensiv — ganz zu schweigen von der eigentlichen Aufgabe, verschiedenste Sachwerte dann tatsächlich für bares Geld zu veräußern. Am Ende hätten wir im Zweifel einen Rechtsstreit um den Namen in zweiter oder sogar dritter Instanz durchgefochten, aber nicht einmal mehr Equipment übrig um unserer eigentlichen ehrenamtlichen Arbeit nachgehen zu können.&lt;/p>
&lt;p>Wir möchten diesen Zwischenbericht vorlegen, um klar aufzuzeigen, welchen Druck eine öffentliche Verwaltung (und durch die Erhöhung des ohnehin schon hohen Streitwertes in diesem Falle leider auch das Gericht) mit so einer Klage auf einen Verein wie den unsrigen ausüben kann, und wo die Schwierigkeiten in der Verteidigung gegen Klagen dieser Art konkret liegen.&lt;/p>
&lt;h3 id="die-guten-nachrichten-zum-schluss">Die guten Nachrichten zum Schluss&lt;/h3>
&lt;p>Uns erreichen nach wie vor nicht nur großzügige Spenden, sondern auch unterstützende Nachrichten und vielfältige Supportangebote. Das ist für unsere ehrenamtliche Gruppe — bei all der nun seit gut eineinhalb Jahren laufenden Belastung durch diesen, unserer Ansicht nach, völlig unnötigen und für sie selbst schädlichen Klageweg der Stadt — immer wieder ein großer Hoffnungsschimmer.&lt;/p>
&lt;p>Neben den vielen Sympathiebekundungen haben wir in den vergangenen Monaten vor allem aus dem Umfeld örtlicher IT- und IT-naher Unternehmen gleich mehrere Angebote für temporäre Räume bekommen. Das freut uns sehr, denn neben dem rund um den Digitalen Wandel dringend notwendigen Wissenstransfer in die öffentliche Verwaltung hinein, möchten wir – wie von Anfang an am Weinhof – natürlich vor allem vielfältige Angebote für die engagierte und interessierte Öffentlichkeit anbieten.&lt;/p>
&lt;p>Von der offenen Werkstatt über das Elektronik- und Lötlabor, von Frauen und Computerkram (F.U.C.K.) bis zum OpenStreetMap-Workshop, von Workshops mit den deutschlandweiten Vorreiter*innen rund um Open Data bis hin zum Einstiegsworkshop rund um Wikipedia, von der TTN-Gruppe über Jugendangebote und das Nähcafé – in unseren verteilten Lagern wartet seit beinahe einem Jahr eine ganze Menge wertvolles Inventar sehnlichst darauf, für all diese Angebote endlich wieder von einem breiten Publikum genutzt werden zu können. Wir möchten bald wieder auch ein &lt;em>physischer&lt;/em> und offener Ort für Austausch, Diskussion, Selbstermächtigung und eine gehörige Portion „einfach mal machen!“ sein.&lt;/p>
&lt;p>Aufgrund der noch offenen Aufgaben rund um das Urteil sind wir immer noch etwas vage. Nur soviel sei nach diesem Jahr der eingeschränkten Kommunikation vorab endlich erlaubt zu sagen: Verfolgt weiter unsere Social-Media-Kanäle, denn wir freuen uns darauf, euch hoffentlich schon in Kürze positive Neuigkeiten berichten zu können. Vorerst wird dies zwar nicht mehr unter dem gewohnten Namen geschehen. Aber eventuell gibt es schon sehr bald wieder eine geöffnete Türe und unsere bekannten Inhalte.&lt;/p>
&lt;div class="shortcode-infotextbox">
&lt;h3 id="unterstützung">Unterstützung&lt;/h3>
&lt;p>Wir freuen uns über die vielen Unterstützungsmails und Spenden, die uns erreichen. Wer uns weiterhin unterstützen möchte, kann das am besten über einen regelmäßigen Beitrag tun – denn damit können wir verlässlicher planen und haushalten. Die bequemste Art ist die Einrichtung einer &lt;a href="https://www.betterplace.org/de/donate/platform/projects/85727">Dauerspende bei betterplace&lt;/a>. Mit einer Fördermitgliedschaft in unserem Verein kannst du natürlich auch direkt mit einem Dauerauftrag zu einem selbstbestimmten Ort für Stadtgestaltung beitragen. Mehr hierzu auch &lt;a href="https://temporaerhaus.de/spenden/">auf unserer Spendenseite&lt;/a>.
&lt;/div></div></description><author>Gerhard Habiger</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/markenrechtsstreit">Markenrechtsstreit</category></item><item><title>Urteil im Markenrechtsstreit</title><link>https://temporaerhaus.de/urteil-im-markenrechtsstreit/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/urteil-im-markenrechtsstreit/</guid><pubDate>Mon, 24 Apr 2023 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/urteil-im-markenrechtsstreit/</guid><description><div/><div>&lt;p>Heute erließ das Landgericht Stuttgart ein Urteil im &lt;a href="https://temporaerhaus.de/kleines-update-zum-markenrechtsstreit/">Markenrechtsstreit&lt;/a> der Stadt Ulm gegen uns.
Das Gericht gab leider in allen Klagepunkten der Stadt recht 😔&lt;/p>
&lt;p>Wir haben das ausführliche Urteil noch nicht mit unserer Anwältin begutachten können, wissen also aktuell noch nicht wie es im rechtlichen Streit die nächsten Tage weiter geht.&lt;/p>
&lt;p>Insgesamt halten wir das Urteil jedoch sehr klar für ein problematisches Signal an das Digitale Ehrenamt in Deutschland. Meist sind Gemeinschaften wie die unsrige an klugen technischen Lösungen und Zielsetzungen interessiert, und arbeiten daher schnell wechselnd an verschiedenen Projekten, anstatt sich direkt mit der Etablierung rechtlicher Strukturen (wie eines e.V.) zu beschäftigen. Gerade für diese Art des Engagements war das Ulmer Projekt &amp;ldquo;Stadtlabor&amp;rdquo; ursprünglich einmal gedacht. Wie muss sich eine Community wie wir nun in Zukunft verhalten, um nicht Gefahr zu laufen, dass ihre ehrenamtlichen Leistungen von (finanziell oder politisch) mächtigeren Fördergeber:innen vereinnahmt werden?&lt;/p>
&lt;p>Es wird in den nächsten Tagen sicherlich mehr Gelegenheit geben sich diese und ähnliche Fragen zu stellen und in Diskussionen zu beantworten. Aktuell sind wir vom Tag etwas erschöpft, und haben euch bei weiterem Lesebedarf hier nur den Hinweis auf unsere &lt;a href="https://twitter.com/temporaerhaus/status/1650519601548075012">Tweet&lt;/a>-Threads zum Thema, sowie &lt;a href="https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.landgericht-stuttgart-stadt-ulm-siegt-im-verschwoerhaus-streit.aaa5b297-03c6-4b9d-8a42-7a0b1f74df61.html">erste&lt;/a> &lt;a href="https://netzpolitik.org/2023/hackspace-in-ulm-verschwoerhaus-verliert-seinen-namen-an-die-stadt/">Artikel&lt;/a> über die genauere Begründung des Urteils.&lt;/p>
&lt;p>Kurz- oder langfristig müssen wir laut aktuellem Sachstand — und je nachdem was bei der Beratung mit unserer Anwältin herauskommt — evtl. unseren Namen aufgeben und beispielsweise diese Website, unsere Social Media-Accounts und unseren Verein stilllegen oder umbenennen.&lt;/p>
&lt;p>Sicher ist bisher nur eines: Wir werden als Community weiter gemeinsam an Digitalisierungsthemen arbeiten, und die selbstbestimmte Entwicklung unserer Zivilgesellschaft fördern und fordern. Nicht zuletzt eure bisherige, großartige Unterstützung bestärkt uns darin, in dieser Richtung weiter zu machen, und wir nehmen natürlich, solange es hier noch geht, auch weiterhin Spenden über &lt;a href="https://temporaerhaus.de/spenden/">unser Spendenformular&lt;/a> an 😊&lt;/p>
&lt;p>Weitere Updates folgen, hoffentlich sehr bald!&lt;/p></div></description><author>Gerhard Habiger</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/markenrechtsstreit">Markenrechtsstreit</category></item><item><title>Kleines Update zum Markenrechtsstreit</title><link>https://temporaerhaus.de/kleines-update-zum-markenrechtsstreit/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/kleines-update-zum-markenrechtsstreit/</guid><pubDate>Tue, 18 Apr 2023 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/kleines-update-zum-markenrechtsstreit/</guid><description><div/><div>&lt;p>Hello World!&lt;/p>
&lt;p>In Anbetracht einiger Nachfragen zum aktuellen Stand des Markenrechtsstreits zwischen der Stadt Ulm und dem Verschwörhaus möchten wir ein &lt;strong>kleines aber feines Lebenszeichen von uns geben.&lt;/strong>&lt;/p>
&lt;p>Vorneweg ein kurzer Recap über die Geschehnisse seit Beginn des Jahres:&lt;/p>
&lt;p>Am 24. Januar war &lt;a href="https://twitter.com/verschwoerhaus/status/1617918838464548867">der erste Verhandlungstermin&lt;/a> vor dem Landgericht Stuttgart.
Bei diesem mündlichen Termin ging es primär darum, zu ermitteln, ob ein Vergleich - also eine außergerichtliche Einigung ohne richterlichtes Urteil - zwischen den Parteien möglich und realistisch ist.
Letztendlich kam der vorsitzende Richter während der Verhandlung zu dem Schluss, dass ein Vergleich eher nicht absehbar ist und die Auseinandersetzung an diesem Tag nicht kurzfristig abgeschlossen werden kann.&lt;/p>
&lt;p>Es wurde daher vom Gericht entschieden, den Prozess im &lt;strong>schriftlichen Verfahren&lt;/strong> fortzuführen &amp;ndash; d.h. es wurden von unserer Anwältin und dem Anwalt der Stadt weitere Schriftsätze über das Gericht ausgetauscht, um Sachverhalte vorzutragen, zu kommentieren oder zu bestreiten.
Außerdem wurde ein Verkündungstermin für den 21. März 2023 angesetzt, an dem das Gericht entweder direkt ein Urteil sprechen oder die weitere Beweisaufnahme verkünden hätte können (beispielsweise mit Zeugenbefragungen in zusätzlichen Verhandlungsterminen).&lt;/p>
&lt;p>Ausgehend von den von uns eingereichten Dokumenten hätte sich die Lage eigentlich bereits am ersten Verhandlungstag klar zu unseren Gunsten klären können - auch weil die Stadt (unserer Einschätzung nach) ihre Behauptungen bisher größtenteils nicht belegt hat und eine von Woche zu Woche interessanter werdende Interpretation der Geschichte um unser aller Verschwörhaus präsentiert.
Wie euch sicherlich an diesem Punkt aufgefallen ist, liegt der 21. März inzwischen der Vergangenheit. Was ist also passiert?&lt;/p>
&lt;h3 id="eine-neue-markenanmeldung-">Eine neue Markenanmeldung! 🎉&lt;/h3>
&lt;p>Die Stadt Ulm hat am 19. Januar, also wenige Tage vor dem ersten Verhandlungstermin, einen &lt;strong>&lt;a href="https://tinyurl.com/2hfmw4qe">Antrag auf Anmeldung für die Marke Verschwörhaus beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) eingereicht&lt;/a>.&lt;/strong> Zum Zeitpunkt der Verhandlung war dieser Antrag öffentlich noch nicht einsehbar, und wurde vom städtischen Anwalt weder dem Gericht noch uns mitgeteilt. Eine erfolgreiche Markenanmeldung beim DPMA böte der Stadt möglicherweise ein direkteres Verbietungsrecht zur Nutzung der Marke, und nötigt uns somit erneut zu einer kurzfristigen Reaktion durch Absprachen mit unserer Anwältin.
An dieser Stelle möchten wir, natürlich ohne jeglichen thematischen Bezug, einen Hinweis auf einen &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/SLAPP">interessanten Wikipedia-Artikel&lt;/a> verlinken.&lt;/p>
&lt;p>Nachdem wir diese Anmeldung der Marke beim DPMA &lt;a href="https://temporaerhaus.de/update-2022/#die-markenanmeldung">wie auch schon bei der EU-Markenanmeldung&lt;/a> selbst entdeckten und daraufhin über unsere Anwältin dem Gericht kommunizierten, nehmen wir an, dass sich das Gericht mitunter auch deshalb zu einer Fristverschiebung entschied. Ein neuer Verkündungstermin wurde auf den 18. April 2023 verlegt.
Seitdem gingen noch einige weitere Schriftsätze hin und her, und aufgrund gerichtsinterner Gründe wurde auch dieser Termin noch einmal verschoben auf den &lt;strong>24. April 2023&lt;/strong>.&lt;/p>
&lt;p>Die Auseinandersetzung vor Gericht läuft also aktuell noch, und wird vermutlich auf absehbare Zeit weitergehen, falls das Gericht bis zum 24. April nicht aufgrund der bisher vorliegenden schriftlichen Belege zu einer eindeutigen Entscheidung kommen sollte.&lt;/p>
&lt;h3 id="die-öffentliche-darstellung-seitens-der-stadt">Die Öffentliche Darstellung seitens der Stadt&lt;/h3>
&lt;p>Das immer wieder auch öffentlich vorgetragene Narrativ der Stadt Ulm, demzufolge sie gezwungen gewesen wären uns zu verklagen weil es ja nun zwei Verschwörhäuser gäbe und das die Öffentlichkeit verwirre, ist selbstverständlich grober Unfug.
Wie auch schon in unserem ausführlichen &lt;a href="https://temporaerhaus.de/update-2022/">Update von 2022&lt;/a> dargelegt, trug das 2016 zur Anschubfinanzierung unserer Aktivitäten ins Leben gerufene, städtische Projekt stets den Namen &amp;ldquo;Stadtlabor&amp;rdquo;.
Wir verwendeten unseren Namen, &amp;ldquo;Verschwörhaus&amp;rdquo;, schon früher in der Öffentlichkeit und waren auch all die Jahre diejenigen, die den Namen mit Leben füllten und bekannt machten.
Noch während der Verhandlungen um einen Nutzungsvertrag betonten wir von unserer Seite aus immer wieder, dass man durch eine klare Namenstrennung, also durch eine Zuordnung städtischer Aktivitäten zum &amp;ldquo;Stadtlabor&amp;rdquo; und ehrenamtlicher Aktivitäten zum &amp;ldquo;Verschwörhaus&amp;rdquo;, viele Missverständnisse bis hin zu Streitigkeiten vermeiden und weiterhin zusammenarbeiten könnte.
Das Interesse der Stadt Ulm an unserem Namen war jedoch anscheinend zu groß, um noch eine rationale und auf faktischen Argumenten basierende Lösung anzustreben. Stattdessen wurden wir von der Stadt abgemahnt, verklagt und jetzt vor Gericht gezerrt um uns zur Aufgabe unseres Namens zu zwingen. Währenddessen strickt die Stadt in der Öffentlichkeit ein immer absurderes Narrativ, demzufolge wir diejenigen seien die der Stadt etwas wegnehmen oder gar sie verklagen hätte wollen.&lt;/p>
&lt;p>Es muss zwar leider aufgrund des laufenden Rechtsstreites weiterhin einem späteren Datum vorbehalten bleiben, die extrem irritierenden Darstellungen in den anwältlichen Schriftsätzen der Stadt fundiert und mit Belegen öffentlich geradezuziehen. Wir hoffen dennoch, dass dieser kurze Post wenigstens die aktuelle Öffentlichkeitsarbeit der Stadt etwas einordnen kann.&lt;/p>
&lt;p>Die aus unserer Sicht sehr eindeutige Faktenlage stimmt uns jedenfalls nach wie vor positiv und ermutigt uns, den nicht ganz leichten Weg dieses Rechtsstreits weiter zu gehen.&lt;/p>
&lt;h3 id="positiver-ausblick">Positiver Ausblick&lt;/h3>
&lt;p>Um nicht immer nur über Anstrengendes zu berichten, möchten wir gerne mit ein paar positiveren Worten schließen.&lt;/p>
&lt;p>Communities finden unter schwierigen Bedingungen oft einen Fokus, der ohne äußere Einflüsse so nie entstehen hätte können. Uns fällt zumindest auf, dass uns die letzten ca. 18 Monaten fest zusammengeschweißt haben. Wir haben gemeinsam richtig Lust, unser Ziel eines offenen Hauses, in dem Digitalisierung von Bürger:innen mitgestaltet und Kreativität erlebt und ausgelebt werden kann, mit all unseren Erfahrungen der letzten Jahre &lt;em>noch besser&lt;/em> umzusetzen.
Wir arbeiten daher aktuell an großen Neuerungen für unser &amp;ldquo;Hausi&amp;rdquo;, und können es kaum erwarten sehr bald endlich mehr dazu sagen zu können!&lt;/p>
&lt;p>Uns erreichten über Flurfunk in den letzten Wochen jedoch mehrfach Schilderungen, nach denen wohl einzelne Akteure aus der Verwaltung versuchen, unsere gerade in Entstehung befindlichen Pläne aufzudecken. Aufgrund der oben geschilderten Situation und des bisherigen Vorgehens der Stadt fürchten wir, dass dies geschieht, um uns bei der Umsetzung unserer Zukunftspläne weitere Steine in den Weg zu legen. Wir sind daher mit Ankündigungen derzeit sehr vorsichtig und müssen euch noch ein wenig vertrösten &amp;ndash; Sorry!
Aber wir möchten erneut &lt;strong>ein fettes DANKE an alle raushauen, die uns in den letzten Monaten Interesse, Unterstützung und Mitgefühl entgegen gebracht haben!&lt;/strong>&lt;/p>
&lt;p>Ihr stärkt uns den Rücken und zeigt uns, dass wir in die richtige Richtung laufen 😊&lt;/p>
&lt;p>Hoffentlich konnten wir trotz der sehr vagen Andeutungen transportieren, dass bei uns nicht zuletzt durch die spannenden äußeren Umstände einiges ins Rollen gekommen ist, &lt;strong>und wir uns auf die nächsten Wochen richtig freuen!&lt;/strong>&lt;/p>
&lt;p>Cheers und bis bald!&lt;/p>
&lt;p>Eure Verschwörhaus-Gemeinschaft&lt;/p>
&lt;p>PS: Auch für die nächsten Tage und Wochen ist weitere &lt;a href="https://temporaerhaus.de/spenden/">Unterstützung&lt;/a> natürlich gerne gesehen, und wird von uns nicht nur für anwaltliche Kosten, sondern auch für spannende neue Hausi-Projekte verwendet werden.&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>U﻿pdate des Artikels: 2022-04-19, Formulierung in Absatz über öffentliche Darstellung seitens der Stadt leicht angepasst, keine inhaltliche Änderung (&lt;a href="https://github.com/verschwoerhaus/verschwoerhaus.de/commit/11ad44d11ec73731a0f16bad22d7cab1e11bb4ea">diff&lt;/a>)&lt;/em>&lt;/p></div></description><author>Gerhard Habiger</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/markenrechtsstreit">Markenrechtsstreit</category></item><item><title>Neues Jahr, neues Hausi?</title><link>https://temporaerhaus.de/neues-jahr-neues-hausi/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/neues-jahr-neues-hausi/</guid><pubDate>Fri, 13 Jan 2023 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/neues-jahr-neues-hausi/</guid><description><div/><div>&lt;p>Auch das Verschwörhaus ist gut ins Jahr 2023 gestartet :)
Neben dem bald anstehenden Gerichtstermin und unserer Suche nach einer neuen Location gibt es tolle Neuigkeiten: Wir haben einen neuen Lasercutter! Ganz, ganz herzlichen Dank an den Spender Markus Stäuble. Die großzügige Spende ersetzt uns eines der Werkzeuge, die wir bei dem Auszug aus dem Weinhof leider zurücklassen mussten.
Sobald wir eine neue Bleibe gefunden haben, werden wir den Lasercutter einer breiten Öffentlichkeit zur Nutzung bereitstellen, und wir freuen uns schon auf die Ideen und Projekte die ihr damit umsetzt.&lt;/p>
&lt;p>Wir sind immer wieder überwältigt von eurer Unterstützung und eurem Zuspruch. Egal, ob es um Tipps für neue Räumlichkeiten, kleine oder große Sach- und Geldspenden, oder einfach nur ein paar nette Worte geht, die uns Kraft geben. Danke!
Wir hoffen, euch alle bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen &amp;ndash; auch, damit ihr den neuen Lasercutter selber ausprobieren und nutzen könnt :)&lt;/p></div></description><author>Jurek Lang</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category></item><item><title>Erzähl- und Frageabend am 09.11.</title><link>https://temporaerhaus.de/wtf-happened/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/wtf-happened/</guid><pubDate>Wed, 09 Nov 2022 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/wtf-happened/</guid><description><div/><div>&lt;p>In der Ulmer Digitalisierungsszene hat es vor einigen Wochen (mittlerweile Monaten) ganz schön gerumpelt - und das tut es auch weiterhin.&lt;/p>
&lt;p>Doch was ist da eigentlich passiert, im Verschwörhaus?
Nach dem Auszug der Ehrenamtlichen aus dem Weinhof 9 gingen noch einige Eklats durch die Presse; Markenrechtsstreit, Kulturnacht, Klage gegen den Verein…
Obwohl die Stadt seither öffentlich eine recht eindeutige Meinung vertritt, hat sich die Verschwörhaus-Community kaum zu Wort gemeldet - aber sicher ist, dass die Ereignisse auch an den Ehrenamtlichen nicht unberührt vorüber gegangen sind.&lt;/p>
&lt;p>Daher ist es nun höchste Eisenbahn für eine Erzähl- und Fragestunde mit den Aktiven.
&lt;strong>Verschwörhaus, WTF happened?!&lt;/strong>&lt;br>&lt;/p>
&lt;p>Am Mittwoch, den 09.11.22 um 19:00 Uhr im &lt;a href="https://www.uni-ulm.de/einrichtungen/kiz/weiteres/campus-navigation/hoersaalfinder/multimediaraum-n27/n27-2059-multimediaraum/">Multimediaraum von N27&lt;/a> an der &lt;a href="https://www.openstreetmap.org/?mlat=48.42362&amp;amp;mlon=9.95704#map=19/48.42362/9.95704&amp;amp;layers=N">Uni Ulm&lt;/a>.&lt;br>&lt;/p>
&lt;p>&lt;b>Vielen Dank an alle, die vor Ort und online mit dabei waren! &amp;lt;3&lt;/b>&lt;/p>
&lt;p>Keine Zeit gehabt? Viele der Geschehnisse haben wir &lt;a href="https://temporaerhaus.de/update-2022">hier&lt;/a> auch als Langtext &amp;ldquo;zusammengefasst&amp;rdquo;. 😊&lt;/p></div></description><author>dome Meißner</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/aktionen">Aktionen</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category></item><item><title>Stellungnahme des Verschwörhaus e.V. zur Beschlussvorlage GD 311/22</title><link>https://temporaerhaus.de/stellungnahme-gd-311-22/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/stellungnahme-gd-311-22/</guid><pubDate>Wed, 09 Nov 2022 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/stellungnahme-gd-311-22/</guid><description><div/><div>&lt;div class="shortcode-infotextbox">
Am 08.11.2022 haben wir dem Gemeinderat der Stadt Ulm eine Stellungnahme zu der am 10.11.2022 im Hauptausschuss zur Abstimmung vorgelegten Beschlussvorlage GD 311/22 gesendet. Um wieder zu transparenterer Kommunikation zurückzufinden, teilen wir hier die Stellungname als Volltext:
&lt;/div>
&lt;p>Am 10.11.2022 soll im Hauptausschuss über die &lt;a href="https://buergerinfo.ulm.de/vo0050.php?__kvonr=7809">Beschlussvorlage GD 311/22&lt;/a> abgestimmt werden.
Der Antrag greift auch einen &lt;a href="https://www.cdu-fraktion-ulm.de/lokal_1_1_1166_Rueckforderung-Zuschuesse-Verschwoerhausverein.html">Antrag der CDU Fraktion vom 02.08.2022 über die Rückforderung und Streichung von Zuschüssen an den Verschwörhaus e.V.&lt;/a> und einen &lt;a href="https://fraktion.spd-ulm.de/verschwoerhaus/">Antrag der SPD Fraktion vom 20.06.2022 zur Befassung mit dem Verschwörhaus&lt;/a> auf.&lt;/p>
&lt;p>Wir erhielten die Beschlussvorlage am 28.10. Bislang wurde uns leider nicht angeboten in der Hauptausschusssitzung zu den Darstellungen der Verwaltung selbst Stellung zu beziehen oder auf Fragen zu antworten.&lt;/p>
&lt;p>Wir möchten daher mit dieser Stellungnahme folgendes schriftlich vorab festhalten:&lt;/p>
&lt;ul>
&lt;li>Die Darstellung der Verwaltung zu den Abläufen rund um die Verhandlungen mit uns ist unseren Erinnerungen und den uns vorliegenden Belegen nach in einem bedenklichen Maß einseitig und verzerrend unvollständig. Wesentliche Sachverhalte sind nicht mit unseren Aufzeichnungen in Einklang zu bringen.&lt;/li>
&lt;li>Die Verwaltung scheint durch eine rückwirkende Umschreibung der Geschichte die Zustimmung des Gemeinderats erreichen zu wollen, und weiter den von uns erfundenen und geprägten Namen „Verschwörhaus“ streitig zu machen. Neben der von uns geprägten Identität und Marke, möchte sie die von uns registrierten, bezahlten und bespielten Domains, sowie Social-Media-Accounts und -Profile unter ihre Kontrolle bringen und diese Kanäle ohne uns Ehrenamtliche mit eigenen Inhalten befüllen.&lt;/li>
&lt;li>Außerdem soll der in GD 056/21 bereits bis Ende 2023 bewilligte Zuschuss für das Jugend hackt Lab ab 01.01.2023 gestrichen werden – obgleich wir damit bis heute einen Anteil des öffentlichen Programms im Weinhof anbieten und an dieser Förderung ein Arbeitsvertrag hängt. Offenbar möchte die Verwaltung mit diesen Geldern u.A. Geräte neu beschaffen, derer Verfügbarkeit sie sich durch ihre Aufforderung zu unserem Auszug selbst entzogen hat.&lt;/li>
&lt;/ul>
&lt;p>Wir haben &lt;a href="https://temporaerhaus.de/update-2022/">in einem kürzlichen Blogpost auf verschwoerhaus.de die Geschichte rund um den Namen und die Verhandlungen&lt;/a> ausführlicher dargelegt. Die vollständige Lektüre des recht langen Artikels ist zwar nicht erforderlich, aber bietet unserer Ansicht nach wichtige Hintergrundinformationen zur Auseinandersetzung.&lt;/p>
&lt;p>Zusammenfassend bitten wir die Gemeinderatsfraktionen:&lt;/p>
&lt;ul>
&lt;li>&lt;strong>Trennen Sie die Pläne der Verwaltung für die künftige Bespielung der Räume am Weinhof von unserem Namen „Verschwörhaus“.&lt;/strong> Niemand hat die Stadt gezwungen, den nachweislich von uns erstmals gebrauchten und von uns mit Inhalten befüllten Namen als Marke anzumelden. Über den laufenden Rechtsstreit möchte sich die Stadt unter anderem auch die von uns über Jahre etablierten Kommunikationskanäle (Websites/Domains, Social-Media-Profile etc.) aneignen. Der Ruf der Stadt hat in der Verwaltungsdigitalisierungsszene bereits unnötig erheblichen Schaden erlitten. Sie können weiteren Schaden von der Stadt abwenden, indem Sie die Stadtspitze auffordern, sich nicht weiter in einen Rechtsstreit zu verrennen, den die Stadt angesichts der bisher von ihr vorgebrachten Belege wohl nicht gewinnen kann. Das Kostenrisiko des Prozesses liegt im mittleren fünfstelligen Bereich, wodurch einerseits unser junger gemeinnütziger Verein massiv bedroht bzw. auf der anderen Seite Steuergelder verschwendet werden.&lt;/li>
&lt;li>&lt;strong>Erhalten Sie die bis Ende 2023 bewilligte Förderung für das Jugend hackt Lab!&lt;/strong> Ulm ist eine der Vorreiterstädte für das laufende Jugendmedienbildungsprogramm unter dem Label „Jugend hackt“. Wir führen das Programm bis heute weiter fort. Auch nachdem die Verwaltung unseren Auszug aus den Räumen am Weinhof durchgesetzt hat, tragen wir nach wie vor am Weinhof mit diesem Angebot zu den Terminen für die Öffentlichkeit bei. Wir möchten das Jugend hackt Lab auch 2023 weiterführen und als außerschulisches Bildungsprogramm den Ulmer Jugendlichen anbieten.&lt;/li>
&lt;/ul>
&lt;h2 id="stellungnahme-zum-antrag-der-cdu-fraktion-14022-und-der-umwidmungstreichung-der-zuvor-beschlossenen-förderung-für-das-jugend-hackt-lab-ulm">Stellungnahme zum Antrag der CDU Fraktion (140/22) und der Umwidmung/Streichung der zuvor beschlossenen Förderung für das Jugend hackt Lab Ulm&lt;/h2>
&lt;p>Jugend hackt ist ein Programm der Berliner Open Knowledge Foundation (OKF) und medialepfade.org – Verein für Medienbildung e.V. zur Förderung des Programmiernachwuchses im deutschsprachigen Raum, mit gesellschaftspolitischem Fokus.&lt;/p>
&lt;p>Die Ehrenamtlichen brachten bereits 2015 das Format &lt;a href="https://jugendhackt.org/event-rueckblick/ulm-2015/">Jugend hackt&lt;/a> in Form von jährlich stattfindenden Hackathons nach Ulm. Circa 40-50 Jugendliche entwickeln dabei eigene Projekte, begleitet von ehrenamtlichen Mentor*innen.
Das Programm wurde u.A. dafür 2018 &lt;strong>mit der &lt;a href="https://www.ulm-news.de/weblog/ulm-news/view/dt/3/article/64446/imageId/1074550">Theodor-Heuss-Medaille&lt;/a> ausgezeichnet&lt;/strong>, und der Preis wurde auch von Angehörigen des Ulmer Jugend hackt-Teams entgegengenommen.&lt;/p>
&lt;p>Eine &lt;a href="https://hackmd.okfn.de/bedarfserhebunglabs?view#Online-Umfrage-Januar-2018">Befragung von Jugendlichen&lt;/a> bei diesen Hackathons im Januar 2018 ergab, dass es der &lt;strong>Wunsch vieler Jugendlicher ist, ein regelmäßiges Angebot vor Ort mit strukturiertem Programm sowie offenen Treffen zu haben&lt;/strong>.
Ermöglicht durch eine Anschubfinanzierung der SKala-Initiative und der Deutsche Bahn Stiftung wurde das Jugend hackt Lab-Programm ins Leben gerufen. Von der Open Knowledge Foundation (OKF) zur Bewerbung ausgeschrieben, wurden der Verstehbahnhof in Fürstenberg und das Verschwörhaus in Ulm &lt;strong>&lt;a href="https://jugendhackt.org/blog/die-jugend-hackt-labs-sind-gestartet/">die deutschlandweit ersten Jugend hackt Lab-Standorte&lt;/a>&lt;/strong>. Von Mai 2019 bis März 2021 wurden diese mit jeweils einer Teilzeitstelle gefördert. Angeschlossen daran wurde das Ulmer Lab von eingeworbenen Drittmitteln des Kindermedienzentrums idee-bw in 2021 gefördert. Zugleich konnte mit BS Software Development ein regionaler Sponsor gewonnen werden. Einen Großteil des Bestehens des Labs deckten somit selbst eingeworbene Drittmittel ab. &lt;strong>Ab Ende 2021 ermöglichte die Stadt Ulm per &lt;a href="https://buergerinfo.ulm.de/vo0050.php?__kvonr=6941">Gemeinderatsbeschluss GD 056/21&lt;/a> die weitere Verstetigung des Jugend hackt Labs bis Ende 2023&lt;/strong>, welche durch weitere Drittmittel ergänzt wurde. Hierzu sollte seitens der Stadt Ulm die Stelle der Projektleitung ausdrücklich beim Verschwörhaus e.V. angesiedelt werden, da es innerhalb ehrenamtlicher Strukturen einfacher ist, Fördermittel einzuwerben.&lt;/p>
&lt;p>Auch nachdem der Verschwörhaus e.V. aus den Räumen des Weinhof 9 ausziehen musste, wurde das Jugend hackt Lab im Weinhof 9 weiter fortgesetzt und Programm angeboten, wie es auch auf der städtischen Homepage beworben wird.
Von einer Aufkündigung der Zusammenarbeit mit der Stadt Ulm seitens des Verschwörhaus e.V., wie die Ulmer &lt;a href="https://www.cdu-fraktion-ulm.de/lokal_1_1_1166_Rueckforderung-Zuschuesse-Verschwoerhausverein.html">CDU-UfA-Fraktion&lt;/a> unterstellt, kann daher keineswegs die Rede sein.
Dies kommuniziert die Stadt Ulm auch öffentlich, wie beispielsweise die Südwest-Presse am 19. Oktober 2022 berichtet. Wörtlich heißt es hier: “Tatsächlich finden in dem Gebäude am Weinhof, das die Stadt weiterhin als Verschwörhaus betreibt, Veranstaltungen statt, etwa das &lt;strong>Jugend hackt Lab&lt;/strong> oder Tanzkurse.” (Hervorhebung Verschwörhaus e.V.)
Ebenso sei erwähnt, dass sich innerhalb des Projekts &lt;strong>jeweils pro Termin zwei bis vier ehrenamtliche Mentor*innen aus den Reihen der Community rund um den Verschwörhaus e.V. engagieren&lt;/strong> und hierzu in die Räumlichkeiten des Stadtlabors kommen, um das Jugend hackt Lab zu begleiten.&lt;/p>
&lt;p>Der Verschwörhaus e.V. ist immer gesprächsbereit, bisher sowie weiterhin. Das Fortbestehen des seit 2019 vorhandenen Angebots der Jugendbildung soll wegen einer etwaigen Raumänderung nicht gefährdet werden, denn &lt;strong>im Zentrum steht für den Verschwörhaus e.V., dass Jugendliche sich auch im Jahre 2023 durch Teilnahme am Jugend hackt Lab fortbilden können&lt;/strong>.&lt;/p>
&lt;p>Aus Sicht des Verschwörhaus e.V. stellt die Förderung nach GD 056/21 zweckgebundene Mittel für Jugendnachwuchsbildung in den Jahren 2021-2023, die ausschließlich dazu dienen, eine Personalstelle, Arbeitsmittel und Reisekosten, Lohnbürokosten und die Veranstaltungskosten abzudecken. Dies wurde und wird erfüllt. Alle Aufgaben, die zur Organisation der Personalstelle anfallen, werden ehrenamtlich erbracht. Eine etwaige Veränderung des räumlichen Veranstaltungsortes rechtfertigt eine Einstellung der Förderung &lt;em>nicht&lt;/em>. Da die Stadt Ulm die Mittel von 33.500€ laut GD 311/22 für anderweitige Zwecke umwidmen will, ist eine Einstellung der Förderung auch nicht durch ein etwaiges Haushaltsdefizit 2023 begründbar. Es fehlt somit an einer hinreichend fundierten Begründung für die Einstellung dieser Förderung.&lt;/p>
&lt;p>Zu guter Letzt bitten wir den Gemeinderat, die Abstimmung für die Streichung der Förderung auch &lt;strong>vor dem Hintergrund zu überdenken, dass an diesen Geldern direkt ein Arbeitsvertrag hängt&lt;/strong>. Für unseren Arbeitnehmer steht diese kurzfristig drohende Aufkündigung des Arbeitsverhältnisses der angenommenen Planungssicherheit einer bewilligten Förderung entgegen; unserem Verein als Arbeitgeber bliebe mit weniger als 2 Monaten Vorlauf zum Ende des Jahres hin keine ausreichende Zeit mehr, den Arbeitsvertrag rechtzeitig zu beenden. Der Verein bliebe auf den Lohnkosten eines durch die bewilligte Förderung nach Treu und Glauben geschlossenen Arbeitsvertrages sitzen. Gemäß der hier gebotenen Sorgfaltspflicht weisen wir auch darauf hin, dass wir uns rechtliche Schritte bei diesem Punkt vorbehalten müssen.&lt;/p>
&lt;h2 id="stellungnahme-zum-antrag-der-spd-fraktion-12122">Stellungnahme zum Antrag der SPD Fraktion (121/22)&lt;/h2>
&lt;p>Der Antrag der SPD Fraktion wird in Abschnitt 3 der Beschlussvorlage der Stadtverwaltung behandelt. In der Beschlussvorlage werden hierbei jedoch unserer Meinung nach einige Sachverhalte verfälscht und verkürzt dargestellt.&lt;/p>
&lt;p>Zunächst möchten wir deutlich unterstreichen, dass wie in GD 311/22 beschrieben die Stadtverwaltung das &lt;strong>Zustandekommen des Nutzungsvertrages an die Rücknahme des Widerspruchs des Vereins zur Markenanmeldung geknüpft&lt;/strong> hat. Eine Möglichkeit den Nutzungsvertrag zu unterzeichnen ohne das uns zustehende Widerspruchsrecht aufzugeben, wurde uns nicht eingeräumt. Die Stadt wollte also offensichtlich das bestehende Machtgefälle ausnutzen und uns auf diesem Weg dazu bringen, nach monatelangen Verhandlungen letztendlich ihre Standpunkte ohne Hinterfragen zu akzeptieren.&lt;/p>
&lt;p>Am 13.06.2022 wurden wir belegbar, entgegen der Aussage in GD 311/22, &lt;strong>erst nach Tausch der Schlösser per E-Mail informiert&lt;/strong>. Wie dieser Tausch zu einem „ordentlichen Prozess“ beigetragen haben soll ist uns bis heute unklar.
Wir konnten uns jedoch mit dem neuen Projektleiter Stadtlabor schnell auf eine Lösung für diesen Prozess einigen. Diese beinhaltete zum einen, dass wir wieder selbstständig Zugang mit neuen Schlüsseln bekamen, und zum anderen wie beschrieben die Separierung des städtischen Inventars von dem des Vereins vorgesehen wurde. Hier möchten wir der Darstellung der Stadt hinzufügen, dass die Separierung nahezu vollständig von uns Ehrenamtlichen durchgeführt werden musste und eine Vielzahl unentgeltlicher Arbeitsstunden gekostet hat.&lt;/p>
&lt;p>Abschließen möchten wir, indem wir die bisher letzte und stärkste Eskalation der Stadtverwaltung nochmal etwas beleuchten. Seit Antragstellung durch die SPD Fraktion haben wir eine &lt;strong>Unterlassungsklage der Stadt Ulm erhalten, mit einem von ihr festgelegten Streitwert im sechsstelligen Bereich; damit verbunden ist folglich ein Prozesskostenrisiko im mittleren fünfstelligen Bereich.&lt;/strong>
Neben dem unnötigen Kostenrisiko, welches gegebenenfalls die Stadtkasse zu tragen hat (und anderenfalls unseren gemeinnützigen Verein bedroht), wurde dieser weitere Schritt von Herrn OB Czisch der Presse gegenüber als notwendig beschrieben. Die Stadt sei dazu &amp;ldquo;gezwungen&amp;rdquo; diesen Schritt zu gehen. Wir Ehrenamtlichen haben die Stadtverwaltung weder zu einer Anmeldung der Wort- und Bildmarke Verschwörhaus, noch zur Abmahnung oder der dann folgenden Klage gegen uns &amp;ldquo;provoziert&amp;rdquo; (Wortwahl von OB Cisch in SWP+ am 19.10.2022). Keiner dieser Schritte war notwendige Konsequenz, sondern jeweils bewusste Entscheidungen der Stadtspitze.
Auch wenn der Sachverhalt nun in den nächsten Monaten gerichtlich geklärt werden muss, würden wir es sehr begrüßen wenn der Beschluss – wie im Antrag der SPD Fraktion angeregt – auch um eine &lt;strong>&amp;ldquo;zeitnahe, detaillierte öffentliche Aufarbeitung&lt;/strong>&amp;rdquo; ergänzt wird, die den Tatsachen des Konflikts und seines Zustandekommens entspricht und beide Seiten der Auseinandersetzung berücksichtigt.&lt;/p></div></description><author>Verschwörhaus e.V.</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category></item><item><title>Verschwörhaus 2022 - Das Update</title><link>https://temporaerhaus.de/update-2022/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/update-2022/</guid><pubDate>Mon, 07 Nov 2022 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/update-2022/</guid><description><div/><div>&lt;p>Wer in den letzten 12 Monaten unsere öffentlichen Posts und Tweets verfolgt hat, weiß, dass das Verschwörhaus aktuell den größten Umbruch seiner Geschichte durchlebt.
Seit nun gut einem Jahr befinden wir uns in einem sich stetig zuspitzenden Konflikt mit der Ulmer Stadtverwaltung.
Wir haben deshalb im Sommer die geliebten und von uns im Lauf der Jahre gestalteten, ursprünglichen &lt;a href="https://temporaerhaus.de/das-verschw%C3%B6rhaus-ist-ausgezogen-die-r%C3%A4ume-am-weinhof-sind-nun-leer/">Räumlichkeiten am Weinhof 9 verlassen müssen&lt;/a>. Auch danach entwickelte sich der Konflikt weiter und gipfelte unlängst in einer &lt;a href="https://twitter.com/verschwoerhaus/status/1582673466766999552">Klage der Stadt&lt;/a> gegen uns. Diese will erreichen, dass wir den Namen „Verschwörhaus“ und unser Logo nicht mehr benutzen dürfen. Damit verbunden müssten wir sämtliche von uns eingerichteten und betriebenen Domains inklusive Website und E-Mails, Social-Media Kanäle unter unserem Namen etc. einstellen beziehungsweise an die Stadt abgeben.&lt;/p>
&lt;p>Viele wichtige Hintergrundinformationen hierzu haben wir bis heute nicht veröffentlicht. Bis zum Sommer 2022 wollten wir der Stadtspitze die Chance geben, ihr Gesicht zu wahren und versuchten, wieder zueinander zu finden. Um die Verhandlungen zu Nutzungskonzepten und -verträgen nicht zu gefährden, schränkten wir unsere Präsenz nach außen hin stark ein und gingen in eine Phase diplomatischer Ruhe über. Die Verwaltung hatte schließlich als Mieterin der Räume am Weinhof ein sehr wirkungsstarkes Machtinstrument gegen uns in der Hand.
Später lag unsere Funkstille schlicht auch daran, dass – im Gegensatz zu uns – „die Stadt Ulm hier die Möglichkeit hat, mit Juristen, mit Anmeldung der Marke, mit viel Geld aus dem Stadthaushalt“ zu versuchen, ihre Position durchzusetzen (&lt;a href="https://egovernment-podcast.com/egov120-monatsschau-10-22/">Zitat Peter Oderschenka im eGovernment-Podcast 10/22&lt;/a>). Wir als Ehrenamtliche mussten (und müssen) hingegen stets unsere Freizeit und die eigenen Mittel aufwenden, um auf die uns immer wieder in den Weg gelegten Hindernisse kurzfristig zu reagieren.&lt;/p>
&lt;p>Wir möchten nun in diesem Post – nach 12 spannenden, lehrreichen und kräftezehrenden Monaten – die Veröffentlichung einiger Hintergrundinformationen nachholen, um euch einen Überblick über die Auseinandersetzung sowie einen Ausblick zu geben.&lt;/p>
&lt;p>&lt;strong>Zusammengefasst geht es um Folgendes:&lt;/strong>&lt;/p>
&lt;ul>
&lt;li>Woher kamen die Menschen, die sich in Ulm bereits ab ca. 2010 mit Civic Tech beschäftigten? Was ist unsere Motivation, und warum entstand aus unserer Mitte heraus die Idee für einen Ehrenamtsspace in Ulm?&lt;/li>
&lt;li>Wie arbeiteten wir die Idee eines solchen Ortes aus, und wann wurde der Name „Verschwörhaus“ überhaupt erstmals öffentlich – noch bevor die Räume am Weinhof eröffnet waren – verwendet? Wie kamen wir zur Zusammenarbeit mit der Stadt als Fördergeberin?&lt;/li>
&lt;li>Wie fand die Stadtverwaltung Geschmack an dem von uns geprägten Namen und unserer Arbeit – und warum kippte schließlich das Verhältnis, während die von uns eingerichteten Räume immer mehr als Fassade genutzt und unsere Arbeit als Dienstleister:innen in Anspruch genommen wurde? Welche Vorstellungen zum Betrieb eines Hack- und Makespaces hatte die Stadt in den entsprechenden Verhandlungen, und wieso unterschieden sich diese stets von unseren?&lt;/li>
&lt;/ul>
&lt;p>&lt;strong>In &amp;ldquo;Akt zwei“ erzählen wir&lt;/strong>&lt;/p>
&lt;ul>
&lt;li>von den arbeitsintensiven Verhandlungen ab Ende 2021, die unvorhergesehenen Aktionen wie Schlössertausch I und II, und nicht zuletzt die parallel zu den Verhandlungen durchgeführte heimliche Markenanmeldung der Stadt, sowie&lt;/li>
&lt;li>davon, wie die Stadt danach unseren Verbleib in den Räumen an die Aufgabe unseres Namens knüpfte, über unseren unfreiwilligen Auszug, die Abmahnung und die Klage.&lt;/li>
&lt;/ul>
&lt;p>Es geht in diesem Post also um nicht weniger als unsere Zukunft, um die Frage nach der Wertschätzung von und den Umgang mit ehrenamtlicher Arbeit, die Digitalisierung der Verwaltung in Deutschland und wann Ehrenamt als nützlich erachtet wird – und wie viel Selbstbestimmtheit und Unabhängigkeit ihm dabei zugestanden wird.&lt;/p>
&lt;p>Strap in, this is going to be a long one (finally!) ;)&lt;/p>
&lt;p>&lt;strong>Table of contents:&lt;/strong>&lt;/p>
&lt;ol>
&lt;li>&lt;a href="https://temporaerhaus.de/update-2022/#unsere-anf%C3%A4nge-und-motivation">Unsere Anfänge und Motivation&lt;/a>&lt;/li>
&lt;li>&lt;a href="https://temporaerhaus.de/update-2022/#die-stadtverwaltung-findet-geschmack-an-unseren-leistungen">Die Stadtverwaltung findet Geschmack an unseren Leistungen&lt;/a>&lt;/li>
&lt;li>&lt;a href="https://temporaerhaus.de/update-2022/#die-gr%C3%BCndung-unseres-gemeinn%C3%BCtzigen-vereins">Die Gründung unseres gemeinnützigen Vereins&lt;/a>&lt;/li>
&lt;li>&lt;a href="https://temporaerhaus.de/update-2022/#die-wertsch%C3%A4tzung-des-ehrenamtes">Die Wertschätzung des Ehrenamtes&lt;/a>&lt;/li>
&lt;li>&lt;a href="https://temporaerhaus.de/update-2022/#die-verhandlungen-mit-der-stadtverwaltung-ulms">Die Verhandlungen mit der Stadtverwaltung Ulms&lt;/a>&lt;/li>
&lt;li>&lt;a href="https://temporaerhaus.de/update-2022/#die-markenanmeldung">Die Markenanmeldung&lt;/a>&lt;/li>
&lt;li>&lt;a href="https://temporaerhaus.de/update-2022/#die-umdeutung-unseres-namens">Die Umdeutung unseres Namens&lt;/a>&lt;/li>
&lt;li>&lt;a href="https://temporaerhaus.de/update-2022/#der-rauswurf-des-verschw%C3%B6rhauses-aus-den-r%C3%A4umen-des-stadtlabors">Der Rauswurf des Verschwörhauses aus den Räumen des Stadtlabors&lt;/a>&lt;/li>
&lt;li>&lt;a href="https://temporaerhaus.de/update-2022/#abmahnung-und-klage">Abmahnung und Klage&lt;/a>&lt;/li>
&lt;li>&lt;a href="https://temporaerhaus.de/update-2022/#ausblick-und-sonstige-bemerkungen">Ausblick und sonstige Bemerkungen&lt;/a>&lt;/li>
&lt;/ol>
&lt;h2 id="unsere-anfänge-und-motivation">Unsere Anfänge und Motivation&lt;/h2>
&lt;p>Mit &lt;a href="https://temporaerhaus.de/danke-stefan-fuer-fuenf-jahre-verschwoerhaus/">Stefan Kaufmanns Weggang vor fast genau einem Jahr&lt;/a>, begann für uns eine damals noch nicht absehbare Kette an sich steigernden Eskalationen in Bezug auf den Umgang der Ulmer Stadtverwaltung mit uns.
Bevor wir aber unsere Sicht auf den Konflikt schildern, wollen wir kurz die Zeit zurückdrehen: Wie haben wir ursprünglich angefangen, woher kommt unser Name „Verschwörhaus“ und was wollten wir damals (und auch heute noch) überhaupt erreichen?&lt;/p>
&lt;p>Die Ursprünge des Verschwörhaus lassen sich bis ca. 2009–2011 zurückverfolgen, als sich an der Universität Ulm einige damalige Studierende für den Austausch rund um Open Data zur datalove-Gruppe zusammenschlossen und &lt;a href="http://www.ulmapi.de/">UlmAPI.de&lt;/a> gründeten. 2014 wurde die Gruppe zu einem Gründungsmitglied des &lt;a href="https://codefor.de/">Code-for-Germany-Netzwerks&lt;/a>, einem deutschlandweit aktiven Netzwerk von Ehrenamtlichen, das sich intensiv mit Open Data und Verwaltungsdigitalisierung beschäftigt. Eine digitalisierte Verwaltung wiederum sehen wir als grundlegenden Baustein für das zukünftige Zusammenleben in unserer Gesellschaft, da sie politische Teilhabe vereinfacht.
Aus der Uni-Gruppe heraus entstand früh der Gedanke, die digitale Transformation nicht nur an der Universität, sondern auch in der Ulmer Stadtgesellschaft voranzutreiben. Die Gruppe betrieb beispielsweise ein erstes inoffizielles Datenportal, auf dem offene Daten der Stadt abrufbar waren. Außerdem setzte sich die Gruppe 2014 dafür ein, das Jugendbildungsformat &lt;a href="https://jugendhackt.org/">„Jugend hackt“&lt;/a> nach Ulm zu bringen, um junge Menschen an die Prinzipien von Open Data und zivilgesellschaftlichen Engagements im Tech-Sektor heranzuführen. So wurde Ulm schon 2015 zu einer der ersten Jugend-hackt-Vorreiterstädte außerhalb Berlins – getrieben von einer starken, örtlichen Community, die schnell deutschlandweit wahrgenommen wurde.&lt;/p>
&lt;figure class=" wp-caption aligncenter">&lt;a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Abschlusspr%C3%A4sentation_im_H%C3%B6rsaal_%2818648345860%29.jpg">
&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2022/11/jh2015.jpg"
alt="Erstes Jugend hackt-Event in Ulm, 2015"/> &lt;/a>&lt;figcaption class="wp-caption-text">
&lt;p>Erstes Jugend hackt-Event in Ulm, 2015&lt;/p>
&lt;/figcaption>
&lt;/figure>
&lt;p>Im Jahr 2015, bei der Abschlussveranstaltung des ersten Jugend hackt-Events in Ulm, konnte Stefan Kaufmann dem damaligen 1. Bürgermeister Gunter Czisch die Idee vorstellen, diesen zivilgesellschaftlichen Aktivitäten langfristig in der Innenstadt einen Platz zu geben. Nach dem Vorbild der Hack- und Makespace-Bewegung sollte mit Hilfe städtischer Förderung ein Ort entstehen, an dem die digital engagierte Zivilgesellschaft ehrenamtliche Projekte öffentlichkeitswirksam durchführen und ihr Wissen unkompliziert an die Stadtgesellschaft weitergeben kann.
Das Glück schien auf unserer Seite: Herr Czisch war schnell angetan von der Idee, so dass ein Konzept für die Zusammenarbeit entstand, welches unsererseits auf der Idee eines „Haus des Freien Wissens“ von Wikimedia Deutschland und einem gemeinsam mit der Open Knowledge Foundation Deutschland entwickelten Vorschlag basierte.
Der Name &amp;ldquo;Verschwörhaus&amp;rdquo; stammt aus dieser Konzeptionszeit ab 2015. Er wurde von uns Ehrenamtlichen erfunden, nachweislich &lt;a href="https://twitter.com/UlmAPI/status/725715048665108480">zuerst öffentlich benutzt&lt;/a> und stieß zunächst relativ lange Zeit auf Widerstand in der städtischen Verwaltung.&lt;/p>
&lt;p>Auf Basis dieses Konzepts beschloss schließlich am 18.04.2016 der Hauptausschuss des Gemeinderats mit der &lt;a href="https://buergerinfo.ulm.de/vo0050.php?__kvonr=4507">Gemeinderatsdrucksache (GD) 198/16&lt;/a> die Einrichtung eines „Stadtlabor[s]“. Unter diesem Namen wurde das „Experimentierfeld für die Stadt von morgen“ von der Stadt Ulm in den uns inzwischen so gut bekannten Räumlichkeiten am Weinhof 9 gefördert.
Diese ursprüngliche Beschlussvorlage erwähnte noch nicht den Namen „Verschwörhaus“, obwohl die Community den Begriff damals bereits verwendete und ihn dadurch langsam durchsetzte.
Erst 2017 wurde der von uns gewählte und zwischenzeitlich intensiv verwendete Name „Verschwörhaus“ offiziell in der &lt;a href="https://buergerinfo.ulm.de/vo0050.php?__kvonr=4930">GD 125/17&lt;/a> das erste mal von städtischer Seite erwähnt. Die positive Medienberichterstattung aufgrund der Wirkung der ehrenamtlichen Arbeit der Verschwörhaus-Community hatte offenbar geholfen, den in der Verwaltung zunächst kritisch gesehenen Begriff für unsere Arbeit durchzusetzen und auch in eigenen Drucksachen der Verwaltung aufzugreifen.&lt;/p>
&lt;p>So viel zur Entstehung unseres Namens. Aber was hat uns die letzten Jahre eigentlich durchgehend angetrieben?&lt;/p>
&lt;p>Unsere zentrale Motivation seit unseren Anfängen war schon immer, die Digitalisierung in Deutschland, und insbesondere in der Stadt Ulm, „von unten“ voranzutreiben. Wir legen dabei bis heute großen Wert auf den dafür notwendigen Kompetenzaufbau in der Verwaltung, ohne den es unserer Erfahrung nach nicht geht. Basierend auf unserer Erfahrung wollten wir die Vorgehensweise und Entscheidungen bei IT-Projekten der öffentlichen Hand kritisch begleiten, sowie einer breiten Öffentlichkeit die Möglichkeit geben, sich auch selbst an neuen, „digitalen“ Dingen auszuprobieren – vor allem in den für uns zentralen Bereichen rund um öffentliche Daten, Nachhaltigkeit und Bildung.&lt;/p>
&lt;p>Uns ging es nie um „Fassadendigitalisierung“ – also die Praxis, kurzfristige Projekte anzustoßen, die nach Außen den &lt;em>Eindruck&lt;/em> von Modernität vermitteln, indem sie z.B. möglichst viele, gehypte Begriffe verwenden. Langfristig bringen diese Projekte oft so gut wie keinen nachhaltigen Nutzen. Ein Beispiel wäre der so beliebte Aufbau einzelner Leuchtturmprojekte, die sich auf Förderanträgen gut machen und am Ende in aller Regel nur den Geförderten für kurze Zeit finanzieren.
Uns geht es vielmehr um &lt;em>nachhaltige&lt;/em> Transformation unserer Gesellschaft hin zu mehr digitaler Mündigkeit, sowie den Aufbau langfristig funktionierender Infrastrukturen. Im ehrenamtlichen Netzwerk „&lt;a href="https://www.codefor.de/">Code for Germany&lt;/a>“, in dem unsere Ursprungsgruppe bis heute aktiv ist, konnten wir über Jahre hinweg immer wieder erleben, dass stets aufs Neue irgendwelche Dashboards und Portale „erfunden“ werden – und letztlich immer an denselben, viel tiefer liegenden infrastrukturellen Problemen scheitern, um die sich in den Förderprojekten nie jemand kümmert. Wir haben praktische Erfahrung im Umgang mit Daten. Wir wissen, welcher unspektakulär klingende und oft vernachlässigte Unterbau für nachhaltige, digitale Lösungen wirklich nötig ist.
Mit anderen Worten, wir stellen uns weniger Fassaden vor, sondern mehr die Strom- und Wasserversorgung, auf die langfristig Wohnhäuser und unseretwegen danach auch Leuchttürme aufbauen können.&lt;/p>
&lt;figure class=" wp-caption aligncenter">&lt;a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wikidata-Workshop_im_Innenhof_des_Verschw%C3%B6rhaus_Ulm.jpg">
&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2022/11/wikidata.jpg"
alt="WikiData Workshop im Innenhof am Weinhof"/> &lt;/a>&lt;figcaption class="wp-caption-text">
&lt;p>WikiData Workshop im Innenhof am Weinhof&lt;/p>
&lt;/figcaption>
&lt;/figure>
&lt;p>Geprägt von dieser Motivation haben wir jahrelang genau diese Ziele verfolgt. Wir schufen dabei zahlreiche &lt;a href="https://temporaerhaus.de/the-things-network-show-and-tell-am-mittwoch">Bildungsangebote&lt;/a>, &lt;a href="https://temporaerhaus.de/das-erste-naehcafe-im-verschwoerhaus/">veranstalteten&lt;/a> &lt;a href="https://temporaerhaus.de/am-18-1-feinstaub-lora-freifunk-spezialabend/">Workshops&lt;/a>, luden &lt;a href="https://temporaerhaus.de/ein-wochenende-voller-wikidata/">Gäste&lt;/a>, bespielten &lt;a href="https://temporaerhaus.de/resource-exhaustion-wir-waren-auf-dem-36c3/">Kongresse&lt;/a>, &lt;a href="https://twitter.com/verschwoerhaus/status/1164613549379018758">Camps&lt;/a> und &lt;a href="https://temporaerhaus.de/kulturnacht-2018">Kulturnächte&lt;/a>, &lt;a href="https://twitter.com/verschwoerhaus/status/983445456150761473">richteten Werkstätten im Haus ein&lt;/a>, kreierten nachhaltige &lt;a href="https://temporaerhaus.de/gruppen/fuck/">Projekte&lt;/a>, warben &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:F%C3%B6rderung/Technikbeschaffung_St%C3%BCtzpunkt_Ulm">umfangreiche&lt;/a> &lt;a href="https://temporaerhaus.de/f%c3%b6rderung-der-deutschen-stiftung-f%c3%bcr-engagement-und-ehrenamt-dsee/">Fördermittel&lt;/a> und &lt;a href="https://temporaerhaus.de/viele-neue-dinge-o/">Einrichtung&lt;/a> für die Räumlichkeiten ein, und halfen – so zumindest unsere Hoffnung – sowohl der Bürgerschaft in unserer Stadt Ulm als auch immer wieder auf überregionaler Ebene den Weg zur Gesellschaft der Zukunft mitzugestalten.&lt;/p>
&lt;p>Wir taten dies immer in dem Glauben, dass wir von der Stadt eine Art „Hülle“ gestellt bekommen, die wir selbst nach unseren Werten gestalten, einrichten, prägen und entwickeln können. So ist in der grundlegenden GD 198/16 von einer „&lt;em>Anschubfinanzierung&lt;/em>“ durch die Stadt die Rede, damit „&lt;em>bis zur endgültigen Festlegung einer Kooperations- und Rechtsform&lt;/em>“ die Sicherung der Räume ermöglicht werden soll. Auch 4 Jahre später noch, in &lt;a href="https://buergerinfo.ulm.de/vo0050.php?__kvonr=6639">GD 234/20&lt;/a> wird hervorgehoben, dass wir „&lt;em>das Haus als etwas von [uns] selbst Gestaltbares wahrnehmen&lt;/em>“ sollen, „&lt;em>auf das wir aktiv Einfluss nehmen können&lt;/em>“ sollen. Hierzu später mehr.&lt;/p>
&lt;p>Wir handelten also stets, um dem von uns so wahrgenommenen Auftrag nachzukommen, die Hülle des städtischen Förderprojekts „Stadtlabor“ selbstbestimmt und selbstverwaltet mit unseren Inhalten zu füllen.
Diesen Inhalten und unserer Community gaben wir den Namen „Verschwörhaus“.&lt;/p>
&lt;h2 id="die-stadtverwaltung-findet-geschmack-an-unseren-leistungen">Die Stadtverwaltung findet Geschmack an unseren Leistungen&lt;/h2>
&lt;p>Bis zum Jahr 2018 waren wir einfach nur eine Gruppe Ehrenamtlicher, vereint unter unserem Namen, die in von der Stadt geförderten Räumlichkeiten ihre ursprünglichen Ideen ganz im Sinne der ersten GDs verwirklichen konnte.
Dann kam – für uns unvorhergesehen und ohne, dass wir in die Pläne und Strategien mit einbezogen worden waren – die damals bei der Zentralstelle der Stadt neu gegründete Digitale Agenda (DA bzw. Z/DA) der Stadt Ulm ins Spiel.
Als die DA Anfang 2018 in zusätzliche im Weinhof 7 angemietete Räume zog und als städtische Dépendance Verwaltungsangestellte in die Räumlichkeiten brachte, hatten wir die Hoffnung, dass unsere Mission des Kompetenzaufbaus in der Verwaltung hierdurch weiter Fahrt aufnimmt.
So unterstützten Ehrenamtliche aus unseren Reihen beispielsweise immer wieder Veranstaltungen zur Zukunftsstadt umfangreich mit Veranstaltungstechnik – gratis, in unserer Freizeit, weil wir dachten, damit unsere Vision einer nachhaltigen und strategisch durchdachten Digitalisierung zu fördern.&lt;/p>
&lt;p>Im Nachhinein betrachtet zeichnete sich jedoch schon bald ab, dass die Zusammenarbeit immer wieder hakte. Insbesondere bei unserer ehrenamtlichen Arbeit bemerkten wir immer häufiger eine Anspruchshaltung seitens der Verwaltung.
Zunehmend nutzte die Stadtverwaltung die von uns gestalteten Räume als hip und modern wirkende Kulisse für eigene Veranstaltungen, ohne dass die Engagierten dabei selbst zu Wort kommen und ihre Sicht darstellen sollten.
Die von uns beschaffte Technik und unser Know-How haben wir anfangs wiederholt gerne als Freundschaftsdienst und im Sinne einer Wissensweitergabe und Kompetenzsteigerung in der Verwaltung freiwillig zur Verfügung gestellt. Wie erwähnt konnten wir dadurch zum Gelingen von mehreren städtischen Veranstaltungen im Rahmen ihres Programms zur &amp;ldquo;Zukunftsstadt 2030&amp;rdquo; beitragen.
Durch den für die Verwaltung oftmals beobachtbaren Mehrnutzen in Zusammenarbeit mit uns als “Verschwörhaus&amp;rdquo; entstand wohl eine Anspruchshaltung seitens der Stadtverwaltung, dass diese ehrenamtliche Beteiligung ab sofort wie selbstverständlich auf Abruf zur Verfügung zu stehen hätte. Die Stadt betrachtete unserer Wahrnehmung nach die von uns eingerichteten Räume, in denen wir häufige, regelmäßige Angebote für die Bürger:innenschaft bereitstellten, wie ein gemachtes Nest, um nach Belieben städtische Veranstaltungen abzuhalten (wofür wir dann bitte mit der von uns organisierten und für Bürger:innen gedachten Hardware Streams organisieren und unsere Zeit aufwenden sollten).
Regelmäßig mussten wir Ehrenamtlichen auch erst die tagsüber von der Digitalen Agenda als Meetingräume genutzten Workshop- und Veranstaltungsräume aufräumen, um abends eigenes Programm durchführen zu können.
Auch schmückte sich die Stadt &lt;a href="https://portal.ulmercity.de/regio-tv-schwaben-gmbh-co-kg/news/newsdetails/81980">nach außen hin gerne&lt;/a> mit &lt;a href="https://temporaerhaus.de/low-cost-sensorplatinen-fuer-das-internet-der-dinge-backen/">unseren ehrenamtlichen Projekten&lt;/a> und behauptet ihren eigenen Angaben zufolge in der Klageschrift von 2022 (mehr dazu später), über die Jahre hinweg u.a. mit Hilfe unseres Namens Fördermittel in &lt;em>immenser&lt;/em> Höhe eingeworben zu haben.
Diesen Summen gegenübergestellt, war das Verschwörhaus jahrelang extrem „günstig“ für die Stadt; insbesondere, weil wir selbst Eigenleistungen und Equipment in hohem sechsstelligen Gegenwert in die Räume einbrachten und betrieben.&lt;/p>
&lt;p>Die Stadt fand also langsam Gefallen an dem Namen und die initiale Ablehnung dieses komischen &amp;ldquo;Verschwörhaus&amp;rdquo; verwandelte sich in Wertschätzung – wenn auch subjektiv nicht unbedingt für unsere Arbeit an sich, so immerhin für unsere inzwischen überregionale Bekanntheit, von der die Stadtverwaltung regelmäßig profitierte.&lt;/p>
&lt;h2 id="die-gründung-unseres-gemeinnützigen-vereins">Die Gründung unseres gemeinnützigen Vereins&lt;/h2>
&lt;p>Auf der anderen Seite unterlag die städtische „Stadtlabor“-Stelle für die Anschubfinanzierung den üblichen Auflagen, die eine Kommunalverwaltung mit sich bringt. Für eine Stadtkasse ist es beispielsweise sehr herausfordernd, spontan Dinge aus dem Ausland zu bestellen. Wenn die radforschung-Gruppe mit Funk-Fahrradschlössern experimentieren wollte – woraus wir der Stadt später eines von mehreren quasi schlüsselfertigen Förderprojekten anbieten konnten (&lt;a href="https://twitter.com/verschwoerhaus/status/1291800127527673857">siehe OpenBike&lt;/a>), war das schwierig mit städtischen Mitteln umzusetzen. Auch wenn wir &lt;a href="https://twitter.com/verschwoerhaus/status/967857466045358080">Platinen entwarfen&lt;/a>, lag es an Stefan Kaufmann – laut seinem Arbeitsvertrag Leiter des Rahmen-Projekts „Stadtlabor“ – die Kluft zwischen digitalem Ehrenamt und Verwaltungsrecht zu überbrücken.
Des Weiteren wurden anhaltend und bis zuletzt unsere Rufe nach mehr hauptamtlicher Unterstützung überhört. Dazu hätte zum Beispiel eine weitere Teilzeitstelle gehören können, die uns bei der stetigen Durchführung unserer Maker-Mondays helfen sollte.
Unser Dank gilt an dieser Stelle der initiative.ulm.digital, durch deren Förderung wir ab 2017 – recht genau ein Jahr nach Eröffnung der Räume – bis Ende 2020 eine weitere hauptamtliche Teilzeitstelle bei der Open Knowledge Foundation finanzieren konnten.
Die hunderten angebotenen, offenen Termine jedes Jahr müssen also stets vor dem Hintergrund betrachtet werden, dass diese zum überwältigenden Teil von ehrenamtlich Engagierten in ihrer Freizeit umgesetzt wurden.&lt;/p>
&lt;p>Nicht zuletzt um einfacher Material beschaffen zu können, weitere Mittel einzuwerben und auch selbst Personen beschäftigen zu können, gründeten wir schließlich mit etwas Verspätung Mitte 2019 – wie zwei Jahre zuvor in der GD 125/17 schon angestrebt – unseren gemeinnützigen Verein, den Verschwörhaus e.V.
Es war übrigens nie nötig, in diesem Verein Mitglied zu werden, um sich im Verschwörhaus im Rahmen unserer Gemeinschaft betätigen zu können. Bis heute gibt es unglaublich aktive Menschen, die sich in unserer Community engagieren, ohne Vereinsmitglieder zu sein.&lt;/p>
&lt;p>Zurück zu den Fördermitteln: Wir haben &lt;em>von Beginn an&lt;/em> regelmäßig auch selbst finanzielle und materielle Förderungen eingeworben. Von der &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:F%C3%B6rderung/Technikbeschaffung_St%C3%BCtzpunkt_Ulm">ersten Multimedia-Ausstattung durch Wikimedia Deutschland (WMDE) im Herbst 2016&lt;/a> über die Finanzierung diverser Workshops und Veranstaltungen mit der Open Knowledge Foundation (OKF) und WMDE, durch Support des Chaos Computer Clubs (CCC) bei unseren Bühnen auf &lt;a href="https://temporaerhaus.de/resource-exhaustion-wir-waren-auf-dem-36c3/">Großveranstaltungen wie dem 36c3&lt;/a>, mit einer von 2019 bis Herbst 2021 durchfinanzierten Teilzeitstelle für die Jugend hackt Labs bis hin zu einer sechsstelligen Förderung durch die Digitale Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE): Wir danken all unseren Förderern an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich für die teils jahrelange Unterstützung unserer Arbeit. Mit dieser konnten wir für die Ulmer Stadtgesellschaft wertvolle Programme anbieten.
Viele dieser Förderungen waren &lt;em>nur&lt;/em> durch uns als Ehrenamtliche überhaupt realisierbar. Die Stadt hätte die meisten dieser Zuwendungen – die sie immer wieder gern in Anspruch nahm – als Kommune niemals erhalten können.&lt;/p>
&lt;p>Leider schien die Stimmung in der Stadtverwaltung ungefähr zur Zeit unserer Vereinsgründung zu kippen. Wir hatten immer wieder den Eindruck, dass unsere Beiträge zwar von der Digitalen Agenda für die Selbstdarstellung der Stadt genutzt werden sollten, unsere konstruktiven Vorschläge für langfristig nachhaltige Lösungen jedoch häufig übergangen wurden. Während es eines unserer erklärten Ziele war, unsere Expertise und unser Wissen langfristig in die Verwaltung zu transferieren, fühlten wir uns so immer wieder nur als kostenlose Dienstleister:innen, die gerne in Anspruch genommen wurden, sobald es darum ging, kurzfristig IT-Probleme zu „lösen“.&lt;/p>
&lt;p>Ende 2019 legte man uns dann einen ersten Nutzungsvertrag für die Räumlichkeiten am Weinhof 9 vor.
Rückblickend betrachtet hätten wir diesen Vertrag wohl unterzeichnen sollen. Er spricht hinsichtlich des Namens und der Nutzung der Räume für und durch das Ehrenamt eine komplett andere Sprache als die Geschichte, die die Stadt im Rahmen ihrer aktuellen Strategie vorzugeben versucht. Wir wollten uns 2019 jedoch auf die Weiterentwicklung der in den Gemeinderatsbeschlüssen anvisierten Selbstverwaltungsstrukturen konzentrieren; dieser Nutzungsvertrag kam für uns überraschend und zur Unzeit und war bald erst einmal einvernehmlich vom Tisch.&lt;/p>
&lt;p>Es war Dezember 2019, und niemand von uns konnte sich ausmalen, wie anders die Welt wenige Monate später aussehen würde. Noch viel weniger rechneten wir 2019 damit, wie sich beginnend im Sommer 2021 die Stadtverwaltung uns gegenüber verhalten würde.&lt;/p>
&lt;h2 id="die-wertschätzung-des-ehrenamtes">Die Wertschätzung des Ehrenamtes&lt;/h2>
&lt;figure class=" wp-caption aligncenter">
&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2022/11/platine.jpeg"
alt="Münsterplatine, entwickelt durch das Ehrenamt"/> &lt;figcaption class="wp-caption-text">
&lt;p>Durch Ehrenamt entwickelte Platine&lt;/p>
&lt;/figcaption>
&lt;/figure>
&lt;p>Im &lt;a href="https://temporaerhaus.de/danke-stefan-fuer-fuenf-jahre-verschwoerhaus/">Oktober 2021 beendete&lt;/a> Stefan Kaufmann leider seine Tätigkeit als Leiter des Projektes Stadtlabor mit einem Aufhebungsvertrag. Stefan hatte bis dahin stets als Puffer zwischen Stadtverwaltung und Ehrenamt gewirkt. So bekamen wir zwar durchaus mit, dass ihn seine Doppelrolle als einerseits im digitalen Ehrenamt Engagierter und andererseits als Angestellter der Stadtverwaltung zunehmend zermürbte. Wie konkret mittlerweile jedoch die Pläne der Stadtverwaltung geworden waren, unsere ehrenamtlichen Aktivitäten verstärkt zu kontrollieren, hätten wir ihm aus Erzählungen nicht glauben können – diese Erfahrungen mussten wir in den Monaten nach seinem Weggang erst selbst machen.&lt;/p>
&lt;p>Wenige Tage nach der Nachricht von Stefans Weggang nahm die emotionale Achterbahnfahrt der vergangenen 12 Monate mit einer fulminanten Eröffnung ihren Anfang.
An einem Freitagabend im November war eine uns zuvor längerfristig angekündigte Aussprache mit Gunter Czisch, mittlerweile Oberbürgermeister, geplant. Am selben Vormittag führte die Leiterin der Digitalen Agenda eine nicht angekündigte, kurzfristige Sicherheitsbegehung im Weinhof 9 durch. Sie gab daraufhin an, in den Räumen seien so gravierende Sicherheitsmängel festgestellt worden, dass ein sofortiges &lt;a href="https://temporaerhaus.de/absage-aller-veranstaltungen/">Austauschen der Schlösser&lt;/a> angebracht und notwendig sei.
Wir waren perplex, mussten für das Wochenende geplante Workshops absagen, kamen nicht mehr an unser in den Räumen gelagertes Eigentum und wurden zunächst auch noch nicht einmal über die festgestellten, angeblich gravierenden Mängel aufgeklärt – für die wir implizit angeblich verantwortlich sein sollten. Uns ist bis heute nicht vollständig klar, warum diese Sicherheitsbegehung samt sofortigem Schlössertausch ausgerechnet wenige Stunden vor dem Gespräch mit dem Oberbürgermeister stattfinden musste. Ebenso verstehen wir bis heute nicht, warum bei der Begehung keine der seit vielen Jahren im Gebäude aktiven Ehrenamtlichen anwesend sein sollten.
Wir trennten Begehung und Grundsatzdiskussion im Gespräch mit dem Oberbürgermeister am Abend thematisch strikt voneinander, und wünschten uns eine gemeinsame Begehung. Unsere Vermutung war, dass das bei den Aktiven versammelte, beträchtliche Wissen über die Räume und die Eigenheiten des Gebäudekomplexes hilfreich und sogar nötig für eine konstruktive gemeinsame Sicherheitsbegehung gewesen wäre.&lt;/p>
&lt;p>Am darauf folgenden Montag fand eine erneute Begehung mit der Feuerwehr statt, bei der nun auch wir anwesend sein durften. Die Feuerwehr stellte deutlich klar, dass der Schlössertausch im Ernstfall dazu geführt hätte, dass die für die Feuerwehr hinterlegten Schlüssel nicht mehr gepasst hätten. Einer der erkannten Hauptmängel waren nicht geschlossene Brandschutzschotte zwischen den Stockwerken des Weinhof 7. Dies war eine Folge von elektrischen Arbeiten, die schon 2020 in offiziellem Auftrag durch eine Fachfirma durchgeführt worden waren. Stefan Kaufmann hatte diese offenen Brandschotte schon nachweislich bemängelt. Ergebnis der Begehung war schließlich, dass dieser Brandschutzmangel schnell durch passende Einsätze behoben werden könne. Bis zu unserem Auszug im Juli 2022 ist dies nicht geschehen. Der zweite relevante Mangel war ein nicht mehr den Vorschriften entsprechender zweiter Rettungsweg aus der Werkstatt im Untergeschoss. Auch hierfür ließ sich schnell eine Interimslösung finden. Die Schlösser wurden nach der zweiten Begehung zurückgetauscht.&lt;/p>
&lt;p>Weiterhin bekamen wir in den Wochen danach mit, dass in der Stadtspitze offenbar der Eindruck herrschte, das Verschwörhaus sei „tot“ und es würde in den Räumlichkeiten ohnehin nichts mehr passieren. Das verwundert uns bis heute. Stefan Kaufmann hatte bis zum Auslaufen der Förderung durch die initiative.ulm.digital Ende 2020 jeden Monat einen Bericht über unsere Aktivitäten an die Initiative und auch den OB verfasst. Aus diesen geht sehr deutlich hervor, dass wir regelmäßig während der gesamten Pandemie Workshops auch online durchgeführt hatten. Zudem entstand auf Basis eines von uns während dieser Zeit aufwändig ehrenamtlich aufgetriebenen, gebauten und gepflegten, extrem leistungsfähigen Serverparks eine große BigBlueButton-Videokonferenz-Instanz, die ironischerweise auch Teile der Stadtverwaltung lange und intensiv nutzten, und die als Vorlage für den Rollout &lt;a href="https://ulmlernt.de">des städtischen Angebots für Schulen&lt;/a> diente.
Des Weiteren gelang es uns als Verein im Herbst 2021, eine signifikante, sechsstellige &lt;a href="https://temporaerhaus.de/f%c3%b6rderung-der-deutschen-stiftung-f%c3%bcr-engagement-und-ehrenamt-dsee/">Fördersumme der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt einzuwerben&lt;/a>, mit der wir qualitativ hochwertige Hardware einkaufen konnten, um sie der Bürger:innenschaft Ulms am Weinhof zum Experimentieren zur Verfügung zu stellen.&lt;/p>
&lt;p>Noch während wir Ende 2021 mit der Abwicklung dieser Förderung beschäftigt waren, ließ uns die Stadt wissen, dass sie dringend einen Nutzungsvertrag mit uns aushandeln wolle. Die Nutzung der Räume müsse auf eine sichere Rechtsgrundlage gestellt werden, und wir bekamen einen ersten Vertragsentwurf zugesandt.&lt;/p>
&lt;p>Dies startete eine lange und zähe Phase der Verhandlungen, über die wir so gut wie gar nicht in der Öffentlichkeit berichteten.
Diese Berichterstattung wollen wir nun, im Rückblick, zumindest zusammenfassend nachholen.&lt;/p>
&lt;h2 id="die-verhandlungen-mit-der-stadtverwaltung-ulms">Die Verhandlungen mit der Stadtverwaltung Ulms&lt;/h2>
&lt;p>Los ging es noch an dem Abend des 26.11.2021, an dem die Schlösser das erste Mal getauscht worden waren (s.o.). An diesem Abend hatten wir einen lange geplanten Termin mit der Verwaltungsspitze der Stadt und der Digitalen Agenda, um die Zukunft des Projektes nach dem Weggang Stefan Kaufmanns zu klären.
Wir erfuhren kurz zuvor erst über die Presse von einer „Neuausrichtung“ unseres Verschwörhauses. Im Gespräch mit der Verwaltung wurden uns dann Folien gezeigt, auf denen die Digitale Agenda als Steuerungs- und Koordinierungsorgan des „Projekt[s] Verschwörhaus“ beschrieben wurde. Die „Leitung Stadtlabor“ wurde als städtische Stelle der DA dienstlich und fachlich unterstellt und sei für die „operative Umsetzung vor Ort“ verantwortlich.
Auch wurde eine „alleinige Nutzung der Räume Weinhof 9“ durch unseren Verein ausgeschlossen. Zur Erinnerung: Der Verein wurde 2019 als ein Teilziel auf dem Weg zur Selbstverwaltung gegründet, um unkompliziert eigene Förderungen einwerben und Materialien bestellen zu können, sowie eine langfristig tragfähige Organisationsform zu bilden. Die Ehrenamtlichen waren schon lange zuvor und auch nach der Gründung des Vereins stets wie in einem klassischen Hack- und Makespace als ehrenamtliche Gruppe organisiert, und hatten auf der Basis gegenseitigen Vertrauens Zugang zu den Räumen. Wie die Stadt schließlich 2021 zu dem Schluss gekommen ist, dass dem Verein eine alleinige Nutzung verboten werden müsse, ist uns bis heute unklar. Dieser Schritt bricht unserer Ansicht nach auch radikal mit allen vorangegangenen Entwicklungsschritten hin zu Selbstorganisation und -verwaltung. Der Nutzungsvertragsentwurf von 2019 hatte noch deutlich andere Rahmenbedingungen vorgesehen.&lt;/p>
&lt;p>Gleichzeitig sollte das Verschwörhaus aber freilich, so ein Zitat des OB aus diesem Gespräch „von Bürgern für Bürger sein“. Auch hier fragen wir uns, wieso dann die Digitale Agenda als städtische Abteilung die alleinige Entscheidungshoheit über de facto &lt;em>alle&lt;/em> in den Räumlichkeiten stattfindenden Veranstaltungen besitzen sollte und was aus dem noch in der &lt;a href="https://buergerinfo.ulm.de/vo0050.php?__kvonr=6639">GD 234/20&lt;/a> angepriesenen Modell wurde, dem zufolge es das&lt;/p>
&lt;blockquote>
&lt;p>„Kernelement der Einbindung der Ehrenamtlichen ist, dass sie das Haus als etwas von ihnen selbst Gestaltbares wahrnehmen, auf das sie aktiv Einfluss nehmen können“.&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>Wir haben das Haus immer in dem Glauben aufgebaut, dass wir dabei nicht eine städtische Abteilung werden sollen. So wird Oberbürgermeister Czisch in einem SWP-Presseartikel vom 11. Mai 2016 entsprechend zitiert: „Das wird keine städtische Veranstaltung. Wir stellen lediglich den Rahmen zur Verfügung.“
In der GD 234/20 wird dies 4 Jahre später weiter ausformuliert:&lt;/p>
&lt;blockquote>
&lt;p>„Analog zum Stufenmodell der Beteiligung nach Arnstein sind eine reine Anhörung oder auch Einbeziehung der Wünsche und Bedürfnisse der Freiwilligen keine ausreichenden Partizipationsmodelle. Stattdessen ist es unumgänglich, &lt;strong>Selbstverwaltungsstrukturen mit mindestens teilweiser Entscheidungskompetenz zu entwickeln.&lt;/strong> Hierfür wird im Rahmen der Begleitforschung zur Zukunftsstadt Phase III gemeinsam mit dem ZAWiW ein passendes Modell entwickelt, auch um Grenzen und Herausforderungen der Beteiligung im Verhältnis zur Stadt herauszuarbeiten. 2019 wurde außerdem als bereits seit längerem geplanter Meilenstein (vgl. GD 125/17) ein gemeinnütziger Verein gegründet, in dem sich die Ehrenamtlichen organisieren. Durch die so geschaffene Rechtspersönlichkeit konnten zusätzliche Versicherungen abgeschlossen werden, und &lt;strong>es eröffnen sich weitere organisatorische Möglichkeiten, die im Rahmen der städtischen Vorgaben nicht so einfach möglich sind.&lt;/strong> Durch die Einnahmen des Vereins können zudem notwendige Wartungs- und Unterhaltsmaßnahmen an den technischen Geräten bestritten werden, die die städtischen Aufwendungen ergänzen.“ (Hervorhebungen durch uns)&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>Von diesen ganzen Vorstellungen war schon Ende 2021 in den Konzeptentwürfen der Stadt für einen Nutzungsvertrag der Räume nicht mehr viel zu sehen.&lt;/p>
&lt;p>Hier begann nun die extrem kräftezehrende Verhandlungsphase, die bis ca. Mai 2022 anhielt: Die Stadt übersandte uns einen Vorschlag eines Nutzungsvertrages, und wir sollten diesen so bald wie möglich kommentiert zurücksenden – oftmals mit wenig Rücksicht auf das Zeitbudget ehrenamtlichen Engagements. Immer wieder näherten wir uns in dieser Phase den städtischen Vorstellungen einer gemeinsamen Nutzung der (bisher jahrelang schon ohne Vertrag friedlich genutzten) Räume an, um nur wenige Wochen später mit noch weiter auseinander klaffenden Vorstellungen konfrontiert zu werden.
Immer wieder wurden von der Stadt Versprechungen gemacht und später völlig anders dargestellt. Eigene Konzepte, die wir zu den Räumen im Weinhof 9 und der Identität ihrer Nutzer:innen entwickelten, wurden ignoriert. Dabei waren unsere Vorschläge stets darauf ausgerichtet, einen möglichst einfachen Betrieb eines freien Hack- und Makespaces zu gewährleisten, der von und für Bürger:innen selbstverwaltet agieren kann. Orientierung gaben uns hierbei andere Spaces, die Hackerethik, die oben schon genannten GDs u. Ä., die sich aus jahrelanger Erfahrung und Best Practices anderer Gemeinschaften und Städte entwickelten. Unser Ziel war es, nachhaltige Strukturen und damit Nutzen für die Bürger:innen vor Ort zu schaffen. Dennoch bewegten wir uns immer wieder auf die Stadt zu und waren bereit, Kompromisse einzugehen – auch wenn sich dadurch unserer Meinung nach zuvor schon funktionierende Abläufe für alle Beteiligten, inklusive der Ulmer Bürgerschaft, verschlechtert hätten. Dass die Stadt in der öffentlichen Darstellung immer wieder das Gegenteil behauptet, befremdet uns vor diesem Hintergrund sehr.
Bemerkenswert ist auch, dass die Stadt stets nur unseren Verein „Verschwörhaus e.V.“ als Vertragspartner ansprach; sie tat und tut sich offenbar durchgehend schwer, die ehrenamtliche Community außerhalb des formalen Konstrukts des Vereins anzuerkennen.&lt;/p>
&lt;p>Es ist schwer, in Worte zu fassen, wie viel ehrenamtliche Zeit, Kraft und Nerven es uns als Gruppe gekostet hat, diese mühseligen Verhandlungen über Monate hinweg zu führen. Einige von uns hatten neben ihren täglichen Vollzeitjobs immense Energie in die Verhandlungen gesteckt – immer in der Hoffnung, bald eine neue, aber sicherere Rechtsgrundlage für einen gemeinsamen und konstruktiven Betrieb der Räumlichkeiten zu finden.
Ehrenamtliche Arbeit muss für uns sinnstiftend sein um zu erfüllen und zu freiwilliger Leistung anzuregen. Da jedoch in den Vorschlägen der Stadt ohne erkennbare Not zunehmend Verwaltungsarbeit und Einschränkungen auf uns Ehrenamtliche zukamen, brannten mehrere unserer Aktiven im Laufe des Prozesses immer weiter aus.
Die Erwartungshaltung sowie der Umgang der Stadt mit der Community in dieser Zeit legen nahe, wie erschreckend wenig die Verwaltung die notwendigen Voraussetzungen für das kontinuierliche Engagement Ehrenamtlicher verstanden hatte – mit dem sie sich dennoch seit geraumer Zeit schmückte.&lt;/p>
&lt;h2 id="die-markenanmeldung">Die Markenanmeldung&lt;/h2>
&lt;p>Zu allem Überfluss mussten wir im Januar 2022 – also noch recht früh und parallel zu den laufenden Verhandlungen über einen Nutzungsvertrag – von Dritten erfahren, dass die Stadt im Dezember 2021 ohne Absprache mit uns oder dem Designer unseres Logos den Namen „Verschwörhaus“ sowie das Hausi-Logo beim &lt;a href="https://euipo.europa.eu/">EUIPO&lt;/a> als europäische Wort- und Bildmarken zur Anmeldung eingereicht hatte. Weitere Details hierzu erfuhren wir über die Presse.
Dies geschah wohlgemerkt zeitlich sehr nah zu unserem Gespräch mit dem OB, bei dem uns von der Stadtspitze noch „Transparenz“ und „gegenseitiger Respekt“ versprochen wurde.&lt;/p>
&lt;p>Wir versuchten, die Markenanmeldung von Beginn an von den Verhandlungen über einen Nutzungsvertrag der Räume zu trennen. Mit der Zeit wurde aber klar, dass dies nicht möglich war – insbesondere da die Stadtverwaltung immer vehementer die Position vertrat, ihr Versuch, unseren Namen als Marke für sich anzumelden, sei korrekt und richtig gewesen.&lt;/p>
&lt;p>Die Stadtverwaltung war es auch, die zunehmend darauf beharrte, die Markenanmeldung und die Erlaubnis, die Räume weiterhin als ehrenamtliche Community (bzw. als Verein) nutzen zu dürfen, untrennbar miteinander zu verknüpfen.
Da wir den Namen erdacht und ihn über Jahre zu dem gemacht haben, was er heute ist, beschlossen wir nach zwei basisdemokratischen Versammlungen aller aktiven Ehrenamtlichen (egal ob Mitglied im Verein oder nicht) mit großer Mehrheit, dass wir nicht zusehen würden, wie sich die Stadt Ulm die alleinigen Markenrechte an unserem Namen europaweit sichert.
Nachdem Gesprächsversuche mit der Verwaltung erfolglos waren, nahmen wir Kontakt zu einer Anwaltskanzlei auf. Wir erstellten eine ausführliche Sammlung von Belegen zur Entstehung und Nutzung des Begriffs und des Logos, um fristgerecht Widerspruch beim EUIPO einlegen zu können. Dieser dient zunächst dazu, den Eintragungsprozess in eine „Cooling-Off-Phase“ zu überführen, in der sich die beteiligten Parteien an einen Tisch setzen und eine außergerichtliche, gütliche Lösung zur Verwendung der Marke finden können. Diese „Cooling-Off-Phase“ kann relativ einfach auf bis zu 24 Monate erweitert werden, um genügend Zeit zu haben, die Streitfragen zu klären.
Wir haben dies der Stadt ausdrücklich angeboten.&lt;/p>
&lt;p>Die Stadtverwaltung reagierte auf unseren Widerspruch, indem sie ab diesem Zeitpunkt nur noch über Anwälte mit uns kommunizierte. Alle bisherigen Verhandlungen zur Raumnutzung seien hinfällig. Wir bekamen ein neues Ultimatum für die Unterzeichnung einer von der Stadt allein vorgegebenen Version des Nutzungsvertrags. Wir wurden ermahnt, den Widerspruch zur Markenanmeldug sofort zurückzuziehen und der Stadt die Rechte an der Marke zuzubilligen – sonst würden wir die Räumlichkeiten räumen müssen.&lt;/p>
&lt;p>Die Stadt behauptete in ihrer öffentlichen Darstellung der letzten Monate immer wieder, dass sie uns ja einen Nutzungsvertrag und rechtliche Möglichkeiten, die Marke &lt;em>mit zu nutzen&lt;/em> angeboten hätte. Wir seien außerdem diejenigen gewesen, die sich auf keine Einigung eingelassen hätten. Auch diese Behauptungen können wir guten Gewissens bestreiten.
Wir fragen uns im Nachhinein, ob je zu einem Zeitpunkt der Verhandlungen genug Verständnis für unsere Positionen vorhanden war, um auf gemeinsamer Basis ein Vertragskonzept finalisieren zu können.
Die Stadt verschweigt in ihren öffentlichen Darstellungen außerdem stets die Machtverhältnisse während der Verhandlungen. Niemand hat die Stadtspitze gezwungen, unseren Namen als Marke anzumelden. Niemand hat die Stadt gezwungen, die Weiternutzung der Räume an die Aufgabe der Rechte an unserem Namen und an unserem Logo zu binden. Mit der Androhung eines Rauswurfs stand ein effektives Druckmittel im Raum.
Die Stadt Ulm prägte durch ihre hauptamtlichen Kräfte den öffentlichen Diskurs. Wir bekamen keine Gelegenheit, in den Gemeinderatssitzungen selbst Position zu den Darstellungen der Verwaltung zu beziehen.
All das sollte wohl dazu dienen, die Marke zu einem weiteren Instrument städtischer Kontrolle zu machen, sodass unser Engagement in gewünschte Bahnen gelenkt und beeinflusst werden könnte.
Wir stellen die Möglichkeit, unter diesen Bedingungen die Digitalisierung der Verwaltung kritisch begleiten zu können, ernsthaft in Frage.&lt;/p>
&lt;h2 id="die-umdeutung-unseres-namens">Die Umdeutung unseres Namens&lt;/h2>
&lt;p>Ein weiteres Kernproblem war und ist der durchgängige, seit Ende 2021 beobachtbare Versuch der Stadt, die Geschichte um den Namen „Verschwörhaus“ nachträglich umzuschreiben. Angeblich sei der Name eine von der Stadt erfundene Bezeichnung für den gesamten Gebäudekomplex am Weinhof 9, inklusive der weiteren darin enthaltenen Akteur:innen.
Es gab und gibt durchaus einen Namen für das 2016 gestartete Projekt der Stadt, der in zahlreichen Dokumenten (wie bspw. in den GD von 2016 und 2017 oder durchgehend auch im Arbeitsvertrag der städtischen Projektstelle bis Ende 2021) genannt wird: Er lautet „Stadtlabor“.
Die Stadtspitze hatte sich allem Anschein nach jedoch intern darauf geeinigt, ab einem gewissen Zeitpunkt (wir schätzen ab spätestens Herbst 2021) zu versuchen, „Verschwörhaus“ nachträglich als angeblich von der Stadt erfundenen, für das Gesamtprojekt am Weinhof 9 genutzten Namen zu etablieren. Das belegen zahlreiche interne und inzwischen auch öffentliche Versionen von Beschlussvorlagen zu GDs, neben sonstigen Unterlagen (s. bspw. auch die weiter oben schon einmal erwähnten Folien bei unserem Gespräch mit dem OB im November 2021).
Wer es nachlesen will: Die Formulierungen in den ursprünglichen GD von 2016 und 2017 beinhalten noch mehrfach den Begriff „Stadtlabor“ oder benennen wie beispielsweise die &lt;a href="https://buergerinfo.ulm.de/vo0050.php?__kvonr=6639">GD 234/20&lt;/a> das ehrenamtliche Engagement.
Die &lt;a href="https://buergerinfo.ulm.de/vo0050.php?__kvonr=7605">GD 134/22&lt;/a> – zu welcher wir damals nur schriftlich gegenüber dem Gemeinderat Stellung beziehen und unsere deutlichen Bedenken äußern konnten –, sowie die in wenigen Tagen zur Diskussion stehende &lt;a href="https://buergerinfo.ulm.de/vo0050.php?__kvonr=7809">GD 311/22&lt;/a> lesen sich hingegen eindeutig anders. In letzterer wird nach unserem Auszug aus den Räumlichkeiten nicht einmal mehr ehrenamtliches Engagement als Grundpfeiler des Konzeptes genannt, und die rückwirkende Umdeutung des Namens als angeblich von der Stadt betriebene Institution ist durchgehend erkennbar.&lt;/p>
&lt;p>Diese Vereinnahmung und Umdeutung mussten wir schon sehr früh während der Verhandlungen zu einem Nutzungsvertrag erkennen, und wir beanstandeten dies auch stets.
Letztlich mussten wir auch hier erkennen, dass die Vorstellungen zur Nutzung unseres Namens „Verschwörhaus“ zu weit auseinander lagen, um zu einer Einigung kommen zu können.&lt;/p>
&lt;p>Wir waren jedoch nicht bereit, dem Ultimatum der Stadt nachzukommen und für unsere weitere Nutzung der Räume am Weinhof (mit komplett anderen Nutzungsregelungen, als im vorherigen, jahrelang erfolgreichen Betrieb) auf unseren Namen zu verzichten.&lt;/p>
&lt;h2 id="der-rauswurf-des-verschwörhauses-aus-den-räumen-des-stadtlabors">Der Rauswurf des Verschwörhauses aus den Räumen des Stadtlabors&lt;/h2>
&lt;p>All diese Vorkommnisse waren Grund genug, um &lt;a href="https://temporaerhaus.de/das-verschw%C3%B6rhaus-ist-ausgezogen-die-r%C3%A4ume-am-weinhof-sind-nun-leer/">im Juli 2022 schweren Herzens nach dem Ultimatum und auf Aufforderung der Stadt die „Hülle“ des Stadtlabors&lt;/a>, wie wir sie 2016 vorgefunden hatten, zu verlassen.&lt;/p>
&lt;p>Dieser unfreiwillige Auszug kostete uns – wieder einmal – viele hundert Stunden Arbeit. Wir zahlen seitdem monatlich Lagermiete für unsere auf über 25 Europaletten verpackte Makespace-Hardware.
Erschwert wurde uns der Auszug obendrein durch einen erneuten, unangekündigten Schlössertausch, dessen Sinn uns bis heute niemand erklären konnte. In der aktuellen Beschlussvorlage &lt;a href="https://buergerinfo.ulm.de/vo0050.php?__kvonr=7809">GD 311/22&lt;/a>, die am 10.11.2022 im Hauptausschuss beschlossen werden soll, behauptet die Verwaltung, dass dieser Tausch „nach vorheriger Ankündigung“ erfolgt sei, um einen „ordentlichen Prozess zu gewährleisten“. Fakt ist, dass wir wieder erst &lt;em>nach&lt;/em> dem neuerlichen Schlosstausch über diesen informiert wurden. Uns ist auch bis heute unklar, wie der Tausch einen „ordentlichen Prozess“ gewährleisten sollte. Die immerhin rasch gefundene Interimslösung (wir bekamen temporär Schlüssel) bedeutete de facto keinen Unterschied zu dem Modus, mit dem wir zuvor Zugang zu den Räumen hatten – er war nur aufwändiger, und die Organisationsarbeit bis dahin nahm wieder unsere Zeit in Anspruch.
Zusätzlich teilte uns die Stadt mit, dass sie die Räumung unserer Einrichtung in der Hälfte der vorher zugebilligten Räumungsfrist erwarte.
Im Nachhinein schreibt die Stadt nun in der oben schon genannten neuen GD: &lt;em>„Das Inventar der Stadt und des Vereins wurde voneinander separiert und in getrennten Räumen gelagert, damit ein geordneter Auszug des Vereins umgesetzt werden konnte“&lt;/em>. Wir können nicht umhin, festzustellen, dass nahezu &lt;em>alle&lt;/em> diese Arbeiten (wie immer) komplett von uns Ehrenamtlichen durchgeführt wurden. Wir erledigten dies – wie verlangt – in kürzerer Zeit als zuvor vereinbart, mit neuen Schlüsselregeln, an Wochenenden und Abenden in unserer Freizeit. Nun beobachten wir erneut mit Irritation, dass die Verwaltung selbst bei unserem Rauswurf unsere Arbeitsleistung in Anspruch nimmt, ohne diese auch nur im Entferntesten zu würdigen.&lt;/p>
&lt;p>Dort, wo vor wenigen Monaten noch ein vom Ehrenamt gepflegter Space mit bundesweit bekanntem Namen existierte, sollen nun neu aufzubauende Workshops unter städtischer Kontrolle stattfinden.
In den Räumen, in denen wir abertausende Stunden ehrenamtliche Arbeit &amp;ldquo;von Bürger:innen für Bürger:innen&amp;rdquo; geleistet haben, kann die Stadt nun ihre Vision des „Stadtlabors“ ausleben.&lt;/p>
&lt;p>Bislang scheinen wir jedoch mit der Durchführung des Jugend hackt Labs immer noch einen wesentlichen Teil des Angebots im Weinhof zu prägen.
Zu unserem großen Bedauern will die Verwaltung – entgegen mündlicher Versicherungen aus dem Sommer – &lt;a href="https://www.cdu-fraktion-ulm.de/lokal_1_1_1166_Rueckforderung-Zuschuesse-Verschwoerhausverein.html">einem Antrag der CDU-Fraktion&lt;/a> in Teilen folgen, und am 10.11.2022 den Gemeinderat über die &lt;a href="https://buergerinfo.ulm.de/vo0050.php?__kvonr=7809">Streichung&lt;/a> des uns &lt;a href="https://buergerinfo.ulm.de/vo0050.php?__kvonr=6941">für 2021–2023 zugesagten Zuschusses für das Jugend hackt Lab&lt;/a> abstimmen lassen. Wir finanzieren mit diesem Zuschuss – ergänzt durch weitere eingeworbene Mittel – eine seit Anfang 2021 beim Verschwörhaus e.V. angesiedelte Teilzeitstelle. An diesen Geldern hängt also ein Arbeitsvertrag; sie sind Teil des monatlichen Einkommens einer motivierten Person aus unserer Community. Die CDU begründete ihren Antrag damit, dass wir aus den Räumen ausgezogen seien und damit die Zusammenarbeit aufgekündigt hätten.
Wir möchten daran erinnern, dass wir unser gesamtes Programm gerne am Weinhof fortgesetzt hätten (und das Jugend hackt Lab bisher tatsächlich weiter im Weinhof stattfand), aber von der Stadt zum Auszug aufgefordert wurden. Das Jugend hackt Lab ist auch nicht an einen Ort gebunden – das haben wir in den Hochphasen der Pandemie mit Onlineformaten gezeigt – und der Zuschuss erging an den Verschwörhaus e.V., nicht an „den Verschwörhaus e.V. in den Räumen am Weinhof“.
Die Verwaltung argumentiert, dass der Zuschuss in den Mitteln des Stadtlabors fehle. Die in der aktuellen Beschlussvorlage genannten, noch aufzubauenden (d.h. vermutlich aus städtischen Mitteln neu zu beschaffenden) Materialien für Video- und Audiostudio waren bis Juli 2022 umfassend und in hoher technischer Qualität in den Räumen vorhanden – von uns eingeworben, und wie viele andere technische Betriebsmittel im Hauskomplex von uns aufgebaut, gewartet und gepflegt. Interessant ist auch, dass die Verwaltung durch unsere Eigenleistungen von 2016 bis 2021 die im Haushaltstitel „Stadtlabor“ vorgesehenen Mittel jährlich nie auch nur ansatzweise voll ausschöpfen musste.&lt;/p>
&lt;p>Die Formulierung für diese Beschlussvorlage bekamen wir erst vor wenigen Tagen, am 28.10.2022, erstmals zu Gesicht. Das Schema, dass wir kurzfristig mit uns betreffenden Plänen konfrontiert und zu einer Reaktion innerhalb kürzester Zeit aufgefordert werden, ist hier wie auch schon in den letzten 12 Monaten erneut erkennbar.&lt;/p>
&lt;h2 id="abmahnung-und-klage">Abmahnung und Klage&lt;/h2>
&lt;p>Nicht nur sind wir mit der &lt;a href="https://temporaerhaus.de/umzug/">Suche nach neuen Räumlichkeiten&lt;/a> beschäftigt, traten wie auch die letzten Jahre &lt;a href="https://temporaerhaus.de/kulturnacht-2022/">auf der Kulturnacht auf&lt;/a> und versuchen unsere Gemeinschaft nach dem Verlust der alten Räume zusammenzuhalten – gleichzeitig haben wir auch noch das Problem, dass die Stadt nach unserem Rauswurf und dem damit verbundenen Verlust ihres primären Druckmittels nun juristisch gegen uns vorgeht, um uns zur Aufgabe unseres Namens zu zwingen.&lt;/p>
&lt;p>Zunächst erreichte uns im August ein anwaltliches Schreiben, gefolgt von einer Abmahnung derselben Kanzlei, die auch für die Stadt die Markenanmeldung beim EUIPO übernommen hatte.
Im anwaltlichen Schreiben wurden wir dazu aufgefordert, unsere Domains inkl. Website (von uns angemeldet, seit jeher von uns bezahlt und gepflegt), unsere Social-Media-Accounts (von uns Ehrenamtlichen eingerichtet und bespielt), und unser Google-Business-Profil (von uns erstellt und gepflegt) an die Stadt herauszugeben.
In der darauffolgenden Abmahnung wurde uns außerdem vorgeworfen, wir würden unseren Namen zu Unrecht nutzen. Weiterhin sollten wir eine Unterlassungserklärung abgeben, die eine Verwendung unseres Namens „Verschwörhaus“ mit empfindlichen Geldstrafen sanktioniert.
Wir würden damit unsere Domains und Website aufgeben, mitsamt aller dahinter steckenden E-Mail-Accounts und verknüpften Nutzerkonten. Unser Social-Media-Following, das wir durch unser Engagement aufgebaut haben, würde dann einem rein städtisch kontrollierten Projekt folgen. Wir wären nach vielen Jahren Arbeit wieder zurück auf Los. Dass dies nicht akzeptabel ist, hatten wir bereits in einer Vollversammlung demokratisch beschlossen.
Zusätzlich wurde in der Abmahnung – so wie auch in der öffentlichen Kommunikation der Stadt Ulm zum Thema Verschwörhaus seit ungefähr Ende 2021 – eine Geschichte zu Namensfindung, Aufbau der Räume, und Verhältnis zur Stadtverwaltung erzählt, die nur schwer mit den von uns gemachten Erfahrungen und den uns vorliegenden Belegen seit 2010 vereinbar ist.&lt;/p>
&lt;p>Ein Teil dieser Belege war aufgrund unserer Vorarbeit zum Widerspruch zur Markenanmeldung glücklicherweise bereits gut katalogisiert. Gemeinsam mit weiteren Belegen aus der ehrenamtlichen Konzeptionsphase konnte unsere Anwältin in unserer Erwiderung zur Abmahnung detailliert darlegen, warum die Behauptung der Stadtverwaltung, sie habe sich den Namen ausgedacht – vorsichtig ausgedrückt – höchst unplausibel erscheint. Wir hatten aufgrund der Darstellung der Stadt den Eindruck, dass es sich hier vor allem um einen verzeihbaren Fehler der Verwaltung handelte, die rückblickend ihre eigenen Erinnerungen durcheinander gebracht hatte. Wir dachten, wir könnten unmissverständlich klarstellen, dass eine 2018 in Betrieb gegangene städtische Digitale Agenda kaum 2016 durch den Beschluss der Einrichtung des „Projekt Stadtlabor“ einen Namen erfunden haben konnte, der nachweislich bereits vorher von uns benutzt und auch erstmals durch uns öffentlich verwendet wurde. Wir waren der Überzeugung, dass durch die Faktenlage sehr klar hervorgeht, dass wir eindeutig belegbar die älteren Rechte an unserem Namen haben – und dass es für die Stadt demnach keinen Sinn ergibt, die Situation juristisch weiter zu eskalieren.&lt;/p>
&lt;p>Leider beschloss die Stadt im September 2022 trotz dieser, unserer Meinung nach sehr deutlichen und klar verständlichen Faktenlage, dennoch beim Landgericht Stuttgart Klage gegen uns einzureichen. Es geht hierbei um einen von der Stadt festgelegten sechsstelligen Streitwert, mit einem daraus resultierenden, signifikanten Prozesskostenrisiko im mittleren fünfstelligen Bereich für uns. Interessant ist, dass sich in der Klageschrift auch die Argumentation der Stadt geändert hat. Erneut wird zwar der Eindruck erweckt, dass der Name „Verschwörhaus“ von Anfang an durch die Stadt geplant gewesen sei. Nachdem wir jedoch herausgearbeitet hatten, dass der Name „Verschwörhaus“ belegbar zum ersten Mal in unserer Gruppe entstanden ist, bezieht sich die Stadt nun auf eine angebliche, viele Jahre zurückliegende Stadtmarketing-Kampagne, in der die „Verschwörtheit“ in der Stadt zum Ausdruck gebracht worden sei.&lt;/p>
&lt;p>Besonders spannend ist aber, dass unser ehrenamtliches Engagement als selbstloser Einsatz dargestellt wird, mit dem wir gar keine Marke durch die Benutzung im geschäftlichen Verkehr aufbauen hätten können. Vielmehr habe die Stadt angeblich mit der Marke &amp;ldquo;Verschwörhaus&amp;rdquo; Fördermittel in &lt;em>immenser&lt;/em> Höhe eingeworben – laut Stadt ein Beleg für ihren Markenanspruch. Die von der Stadt angeführten Belege hierfür zeigen unserer Ansicht nach keineswegs, dass diese Fördermittel für das oder gar unter Verwendung des Namens Verschwörhaus eingeworben wurden.
Außerdem ist für uns nicht nachvollziehbar, wie ein vom Ehrenamt erfundener und mit bundesweit beachteten Inhalten gefüllter Name, der – zum Beispiel durch von uns verfasste Unterstützungsschreiben samt Unterschriftenlisten der Aktiven – die Verwaltung bei der Einwerbung von Smart-City-Fördergeldern unterstützt haben soll, ein Argument dafür sein soll, dass der Name der Stadt gehöre.&lt;/p>
&lt;p>Nun sind wir kein großer Verein. Es sind nicht sehr viele Aktive, die das tägliche Geschehen (wie Öffentlichkeitsarbeit, Locationsuche, Klageerwiderung) zurzeit bewältigen.
Wir waren jedoch seit 2015 (je nach Lesart sogar seit 2010) an der Entstehung unseres Verschwörhauses beteiligt. Wir können einen detaillierten Zeitstrahl der Entstehungsgeschichte inklusive vieler Belege vorweisen und glaubhaft darstellen, dass der Name &lt;em>unsere&lt;/em> Schöpfung ist und von uns geprägt wurde.
Daher haben wir nicht vor, die unserer Meinung nach rechtsmissbräuchliche Markenanmeldung und das darauf aufbauende, fragwürdige Vorgehen der Stadtverwaltung zu akzeptieren.
Mehr können wir aktuell – leider – nicht öffentlich zum laufenden Rechtsstreit sagen.&lt;/p>
&lt;p>Wir bedauern sehr, dass der einst durch beispielhafte Zusammenarbeit in Deutschland aufgebaute Ruf, den die Stadtverwaltung in der Digitalisierungsszene genoss, durch diesen von der Stadt selbst verursachten Streit seit Monaten massiven Schaden erleidet. Wir freuen uns auch über die Sympathiebekundungen, die wir von überraschend vielen Menschen aus der Verwaltungsszene in ganz Deutschland bekommen haben. Der Fall scheint umfangreich diskutiert zu werden – aber wie es im &lt;a href="https://egovernment-podcast.com/egov120-monatsschau-10-22/">eGov-Podcast&lt;/a> heißt: In der Fachcommunity werde das zwar intensiv beobachtet und sei auch allen präsent, wohingegen in Ulm selbst dieser immer größer werdende Knacks im Ulmer Verwaltungsleuchtturm kaum wahrgenommen zu werden scheint. Solange das so ist, geht die Strategie der Ulmer Stadtverwaltung wohl kurzfristig auf.&lt;/p>
&lt;h2 id="ausblick-und-sonstige-bemerkungen">Ausblick und sonstige Bemerkungen&lt;/h2>
&lt;p>Wir wollen es an dieser Stelle explizit noch einmal sagen: Die Stadt hätte oft die Möglichkeit gehabt, diese gesamte Angelegenheit für alle Beteiligten stress- und konfliktfrei zu lösen. Wir waren dazu immer bereit. Das sagen wir mit gutem Gewissen, denn unser Anliegen war stets eine gütliche Einigung und ein respektvoller Umgang miteinander.
Allerdings beruht eine Zusammenarbeit – eigentlich immer, aber im Besonderen mit dem Ehrenamt – auf &lt;em>gegenseitigem&lt;/em> Respekt und einem Verständnis für die jeweilige Kultur. Das Fehlen eines Selbigen wird uns von der Stadt gerne vorgeworfen, während wir parallel dazu in der Presse und vor der Öffentlichkeit von der Stadtspitze als „&lt;a href="https://www.swp.de/lokales/ulm/verschwoerhaus-ulm-ob-czisch-im-interview_-zusammenarbeit-setzt-gegenseitiges-verstaendnis-voraus-64948939.html">unflätig&lt;/a>“ (Paywall) oder „&lt;a href="https://twitter.com/PtaSchmidt/status/1584808502442479616">zwei handvoll Durchgeknallte&lt;/a>“ dargestellt werden.&lt;/p>
&lt;p>Es gab auch gar keinen für uns nachvollziehbaren Anlass, den Fortbestand der Ehrenamtscommunity im Weinhof zwingend an einen Nutzungsvertrag zu binden. Im Verlauf unserer jahrelangen ehrenamtlichen Betätigung dort gab es nie einen Anlass, der den massiven Vertrauensverlust der Stadt in uns zum Herbst 2021 begründen würde.&lt;/p>
&lt;p>Derzeit möchten wir vor allem eines: Von der Stadtverwaltung und -spitze in Ruhe gelassen werden. Wir möchten an einem neuen Ort die Idee unseres Verschwörhauses fortsetzen können, ohne uns gegen juristische oder verwaltungstechnische Angriffe behaupten zu müssen. Der Weg dahin ist simpel:
Die Stadt darf gerne am Weinhof 9 ein Stadtlabor betreiben, wenn sie das möchte. Sie braucht dafür unseren Namen nicht, und muss auch nicht versuchen, ihn uns durch eine heimliche Markenanmeldung abzunehmen. Wir machen parallel dazu unser Ding, wie schon von Beginn an gedacht, gerne auch in Zusammenarbeit mit der Stadt, um konstruktiv den Weg in eine nachhaltig digitalisierte Zukunft insbesondere in der Verwaltung zu begleiten. Dass die Stadt Räume als Hülle zur Unterstützung der Arbeit des Digitalen Ehrenamts geschaffen hat, war deutschlandweit vorbildhaft und hat zu jahrelanger, immens fruchtbarer Arbeit und positiver Außenwahrnehmung unserer Stadt geführt. Diese Arbeit wenigstens nicht weiter zu stören, sollte das Mindeste sein, was man uns zugestehen könnte.&lt;/p>
&lt;p>Die städtische Nutzung des ursprünglichen Begriffes „Stadtlabor“ wäre unserer Ansicht nach also eine einfache, gangbare Lösung, die während der Verhandlungen teils schon in der Verwaltung Anklang fand und angenommen hätte werden können.
Der notwendige „Kulturwandel in der Verwaltung“ ist schließlich seit Jahren ein Dauerbrenner auf allen Verwaltungsdigitalisierungsveranstaltungen. Aktuell böte sich eine hervorragende Gelegenheit, die dabei oft und viel beschworene Fehlerkultur auch in der Praxis zu zeigen.&lt;/p>
&lt;p>Wir möchten nicht unseren Schmerz verbergen, den wir fühlen, wenn uns bewusst wird, dass wir mit unserer Idee des Verschwörhauses als Vorbildprojekt gefühlt drei Schritte weiter waren als ein ab jetzt städtisch geführtes Stadtlabor es anhand der letzten GD erahnen lässt.
Wir haben uns stets gefreut, wenn Mitarbeitende aus der Stadtverwaltung in unsere Formate eingetaucht sind und darüber auch die überregionale Ehrenamtscommunity kennenlernen konnten. Uns hat es ebenso mit großer Freude erfüllt, wenn diese Mitarbeitenden bereits nach kurzer Zeit wichtige Zusammenhänge der Verwaltungsdigitalisierung in überdurchschnittlicher fachlicher Tiefe erkennen und in eigenen Beschlussvorlagen wiedergeben konnten. Dieser Aufbau wichtiger Kompetenzen in der Verwaltung selbst, durch den Austausch auf Augenhöhe mit dem Digitalen Ehrenamt unterstützt, ist das, was wir uns immer gewünscht haben.
Stattdessen mussten wir feststellen, dass dieses Wissen auf &lt;em>strategischer&lt;/em> Ebene gegen Wände lief – sehr zur Frustration dieser frisch befähigten Mitarbeitenden. Hierbei betrachten wir mit Sorge, dass gerade diejenigen Mitarbeiter:innen der Digitalen Agenda der Stadt Ulm, bei denen wir den beeindruckendsten Kompetenzzuwachs beobachten konnten, mittlerweile allesamt ihre Anstellung bei der Stadt beendet haben.&lt;/p>
&lt;p>Auch beobachten wir seit einigen Monaten mit großem Stirnrunzeln eine Abkehr vom 2018 gemeinsam gefundenen Weg, der ausdrücklich &lt;em>nicht&lt;/em> auf Leuchtturmprojekte und Fassadendigitalisierung setzen sollte, sondern – ganz im Sinne des „Nachhaltig“-Claims der Ulmer Smart-City-Bemühungen – auf eine dringend notwendige &lt;a href="https://netzpolitik.org/2022/degitalisierung-stille-warnungen-und-teure-erfolge/">strategische Ertüchtigung der öffentlichen IT&lt;/a>, auf der all die Digitalisierungsprojekte der öffentlichen Hand aufbauen.&lt;/p>
&lt;p>Als immer noch engagierte und motivierte Ehrenamtliche, die am Ende des Tages die gleiche Mission verfolgen wie seit dem Beginn unserer Entstehungsgeschichte, wünschen wir uns nichts sehnlicher als eine Rückkehr zur gemeinsamen Arbeit an den wirklich wichtigen Zukunftsthemen – anstatt unsere Kräfte in einem Rechtsstreit entwertet sehen zu müssen.&lt;/p>
&lt;p>Wir hoffen, dass diese ausführliche Darstellung interessant war und euch etwas mehr Hintergrundinformationen zu den letzten Monaten geben konnte.
Wir sind jedenfalls nach wie vor hier, wir machen weiter, und wenn uns nicht morgen die nächste Welle Anforderungen zu überrollen droht, berichten wir so bald wie möglich wieder detaillierter von unserer Reise durch den deutschen Verwaltungsurwald.&lt;/p>
&lt;p>Euer&lt;/p>
&lt;p>Verschwörhaus&lt;/p></div></description><author>Gerhard Habiger</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category></item><item><title>Verschwörhaus bei der Kulturnacht</title><link>https://temporaerhaus.de/kulturnacht-2022/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/kulturnacht-2022/</guid><pubDate>Fri, 09 Sep 2022 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/kulturnacht-2022/</guid><description><div/><div>&lt;p>Am Samstag, dem 17. September 2022 ist wieder Kulturnacht in Ulm und Neu-Ulm und wir sind wie gewohnt ebenfalls dabei!
Da wir leider noch kein neues Zuhause gefunden haben, bauen wir ein kleines Verschwörhauszelt auf dem &lt;a href="http://www.openstreetmap.org/?mlat=48.39434&amp;amp;mlon=9.99861&amp;amp;zoom=19">Petrusplatz&lt;/a> auf.
Wenn du von der Haltstelle Petrusplatz Richtung Petruskirche läufst, findest du uns direkt auf der rechten Seite der Überdachung.&lt;/p>
&lt;p>Hier geben wir Einblicke in die CivicTech-Bewegung und du kannst mitgebrachte Textilien besiebdrucken.
Wir freuen uns auf dich! 🙂&lt;/p></div></description><author>dome Meißner</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/aktionen">Aktionen</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category></item><item><title>Information zum Schlössertausch am 14. Juni</title><link>https://temporaerhaus.de/information-zum-schloessertausch-am-14-juni/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/information-zum-schloessertausch-am-14-juni/</guid><pubDate>Tue, 14 Jun 2022 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/information-zum-schloessertausch-am-14-juni/</guid><description><div/><div>&lt;p>Wir haben heute Morgen erfahren, dass die Stadtverwaltung &lt;a href="https://temporaerhaus.de/absage-aller-veranstaltungen/">erneut&lt;/a> die Schlösser der Räumlichkeiten am Weinhof getauscht hat. Dieses Mal sind nicht angebliche Brandschutzprobleme der Anlass (und die im November gefundenen Mängel sind unseres Wissens bis heute auch nicht behoben). Dennoch wurde die Schließanlage, die offenbar schon vor einiger Zeit bestellt worden sein muss, buchstäblich über Nacht und ohne Ankündigung ausgetauscht. Die Ehrenamtlichen, die in den vergangenen Jahren das Programm und damit den Namen aufgebaut und gestaltet haben, haben derzeit somit keinen selbstbestimmten und mit den Uhrzeiten ehrenamtlichen Engagements kompatiblen Zugang zu den Räumen und der dort untergebrachten, vielfach uns oder dritten Förderern gehördenden Einrichtung. Die von uns geplante Aufrechterhaltung des öffentlichen Programms bis zu unserem Auszug und der damit verbundene Betrieb eines – wie von der Stadtverwaltung gewünschten – offenen Hauses scheint dadurch fraglich.&lt;/p>
&lt;p>Die E-Mail der Leitung des Stadtlabors begründet dies folgendermaßen:&lt;/p>
&lt;blockquote>
&lt;p>Als Leiter des Verschwörhauses bin ich verantwortlich für die Räumlichkeiten und das Inventar der Stadt Ulm im Weinhof 7-9 EG und UG. Daher muss ich als Leiter vernünftiges Risikomanagement betreiben und dieser Verantwortung gerecht werden. [&amp;hellip;] Diese beinhaltet unter anderem den geregelten Zugang der Räumlichkeiten durch Vereinsmitglieder und Community in dieser für alle Beteiligten angespannten Situation. Aktuell kenne ich nicht die einzelnen Sichtweisen von jedem Communitymitglied, welcher mit einem eigenen Schlüssel Zutritt zu den Räumlichkeiten hat. Daher kann ich auch nicht das Risiko einschätzen, das z.B. von einem auf den anderen Tag die Räumlichkeiten komplett leer stehen oder ähnliches. &lt;strong>Da ich nicht einen Monat 24 Stunden im Weinhof campieren möchte, musste ich leider heute die Schlösser austauschen.&lt;/strong> Dennoch werde ich euch weiterhin natürlich den Zugang zu den Räumlichkeiten gewähren und passe mich dort einen Monat gerne euren Zeiten ein wenig an. Es geht in diesem Punkt nicht um eine weitere Eskalationsstufe, sondern um meine Verantwortung welche ich wahrnehmen muss. Gerne bespreche ich mit euch in einem persönlichen Gespräch, wie ich euch den Zugang zu den Räumlichkeiten bestmöglich gewähren kann. In diesem Gespräch könnt ihr gerne eure Risikoeinschätzungen und Interessen mit mir austauschen. Ich bin mir sicher, dass wir eine gute gemeinsame Lösung finden werden.&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>Nachdem die zunächst zugesagte Frist für unseren Auszug von der Stadtverwaltung bereits ohne ersichtlichen Grund halbiert wurde, sind wir nun auch über diese unangekündigte Massnahme überrascht.&lt;/p>
&lt;p>Auf abstrakter Ebene und wenn wir uns in eine reine Verwaltungsdenkweise zu versetzen versuchen, können wir die Risikoeinschätzung zumindest teilweise verstehen. Wir sehen hier aber auch einen umfassenden Vertrauensentzug zu der Gruppe der Aktiven, die in den vergangenen Jahren maßgeblich den überregionalen guten Namen des Hauses aufgebaut und das laufende Angebot in ihrer Freizeit gestaltet hat. Die Stadt versichert gleichzeitig in der Öffentlichkeit, dass all ihre Einrichtung inventarisiert und gekennzeichnet sei, und sie keinen „Rosenkrieg“ wolle (&lt;a href="https://background.tagesspiegel.de/smart-city/verschwoerhaus-streit-lektionen-fuer-die-verwaltung">Tagesspiegel Background vom 14. Juni 2022&lt;/a>, leider Paywall). Gleichzeitig scheint das Misstrauen so groß zu sein, dass wir nur noch unter Aufsicht die Räume nutzen und den Auszug nach unserem Rauswurf vorbereiten sollen. &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Verh%C3%A4ltnism%C3%A4%C3%9Figkeitsprinzip_(Deutschland)">Die mildeste denkbare Maßnahme der Stadt&lt;/a> zur Sicherung ihres Inventars ist, uns den Zugriff auf das unsere zu verwehren.&lt;/p>
&lt;p>Uns stellen sich hier mehrere Fragen. Zum Einen ist diese unangekündigte Machtausübung ein weiteres Indiz dafür, dass das noch im Oktober 2020 vom Gemeinderat beschlossene Ziel der Stärkung einer selbstbestimmten Selbstverwaltung der ehrenamtlich Aktiven (&lt;a href="https://buergerinfo.ulm.de/getfile.php?id=85142">PDF, Seiten 9 und 12&lt;/a>) nie ernsthaftes Ziel der Verwaltung gewesen ist. Schon in den Verhandlungen seit November missachtete die Stadtverwaltung diese vom Gemeinderat demokratisch beschlossene Zielsetzung durchgehend und konsequent.&lt;/p>
&lt;p>Mit dem Schlosstausch sind für uns aber auch ganz praktische Fragen verbunden, die wir der Stadtverwaltung bereits gestellt haben:&lt;/p>
&lt;ul>
&lt;li>wir stehen zu unserem Wort, unser Angebot an die Öffentlichkeit (beispielsweise &lt;a href="https://temporaerhaus.de/gruppen/makermonday/">Maker Mondays&lt;/a>, das &lt;a href="https://temporaerhaus.de/category/jugend-hackt-lab/">Jugend hackt Lab&lt;/a>, den &lt;a href="https://temporaerhaus.de/gruppen/ttn/">LoRa-Abend am Mittwoch&lt;/a>, und &lt;a href="https://temporaerhaus.de/gruppen/fuck/">F.U.C.K. am Freitag&lt;/a>) bis zum zum Auszug aufrechtzuerhalten. Da es sich um abendliche Angebote handelt, die nicht selten bis spät in den Abend und die Nacht hinein gehen, stellt sich uns die Frage: Wer schließt mehrmals pro Woche nach Veranstaltungsende die Türen ab und beaufsichtigt uns gegebenenfalls bis kurz vor Mitternacht oder gar darüber hinaus? Oder wird es in Zukunft einen harten Cut zu einer gewissen Uhrzeit geben – so dass das Haus demnach überhaupt nicht mehr „offener für alle“ sein wird? Wir hatten darauf gehofft, unser Programm bis zum Auszug im friedlichen Nebeneinander fortführen zu können, ohne Gängelung und Schikane unterworfen zu sein.&lt;/li>
&lt;li>der laufende &lt;a href="https://temporaerhaus.de/freier-lastenradverleih-fuer-ulm/">Lastenrad-Verleih&lt;/a> – der uns von der Verwaltung zur Auflage gemacht wurde – ist derzeit vom ungehinderten Zugang zu den Räumen am Weinhof abhängig. Wie soll dies auch am Wochenende künftig funktionieren?&lt;/li>
&lt;li>Unklar ist auch, wie sich die Verwaltung die Vorbereitung unseres von ihr gewünschten Auszugs vorstellt. Zunächst hatte sie uns hier eine Frist bis Anfang August gesetzt, gestern hat sie erneut bereits getroffene Zusagen zurückgezogen und die angesetzte Frist halbiert. Wir werden hier auf unsere Freizeit in den Abendstunden und am Wochenende angewiesen sein und sind sehr gespannt, welche konstruktiven Lösungen sich die Stadt nun vorstellt.&lt;/li>
&lt;/ul>
&lt;p>Eine große Frage des Experiments am Weinhof war, ob eine Stadt sich auf den Umgang mit dem digitalen Ehrenamt einlassen kann. Aus unserer Sicht hätte dazu gehört, dass die Verwaltung die Bedürfnisse und Anforderungen versteht, in denen Ehrenamt überhaupt wachsen und gedeihen kann. Wir haben der Stadt immer gerne Input und Material geliefert, mit dem sie im Wettbewerb mit anderen Städten um die Vorreiterrolle in der Digitalisierung glänzen konnte. Es scheint sich nun leider zu zeigen, dass wir uns dafür immer nur an die Spielregeln einer klassischen Verwaltung hätten anpassen sollen, während die Stadt wenig bereit war, sich auf die Welt des Ehrenamts einzulassen.&lt;/p>
&lt;p>Weitere Informationen werden wir hier baldestmöglich ergänzen.&lt;/p></div></description><author>dome Meißner</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category></item><item><title>Das Verschwörhaus zieht um und braucht deine Hilfe!</title><link>https://temporaerhaus.de/das-verschwoerhaus-zieht-um/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/das-verschwoerhaus-zieht-um/</guid><pubDate>Mon, 13 Jun 2022 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/das-verschwoerhaus-zieht-um/</guid><description><div/><div>&lt;p>&lt;abbr title="too long; didn't read">tl;dr&lt;/abbr>: &lt;em>Die Stadt Ulm will den Ehrenamtlichen ihren Namen wegnehmen und wirft uns aus den Räumlichkeiten am Weinhof. Jetzt benötigen wir deine Unterstützung bei der Suche nach einem neuen Ort für das Verschwörhaus.&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>Die ganze Geschichte:&lt;/p>
&lt;p>Wir müssen als Verschwörhaus e.V. mit unseren Ehrenamtlichen und Freunden, offenen Terminen und Angeboten leider aus den Räumen am Weinhof ausziehen. Aus der Presse haben wir als Ehrenamtliche vor etwa einem Dreivierteljahr erfahren, dass die Stadtverwaltung unter Oberbürgermeister Czisch eine &amp;ldquo;Neuausrichtung des Verschwörhauses&amp;rdquo; plant.&lt;/p>
&lt;p>Seitdem haben wir viele anstrengende, nervenaufreibende und traurigerweise auch persönlich auslaugende Verhandlungen mit der Stadtverwaltung geführt – leider nicht auf Augenhöhe. Alle unsere Anstrengungen sind nun gescheitert. Die Stadtverwaltung ließ keinerlei Verständnis für ehrenamtliches Engagement erkennen und hat zuletzt sogar hinter unserem Rücken &amp;ldquo;Verschwörhaus&amp;rdquo; als Marke angemeldet - dagegen haben wir Widerspruch eingereicht.&lt;/p>
&lt;p>Jetzt wirft uns die Stadtverwaltung auch aus den Räumlichkeiten am Weinhof. Denn wir haben auf einer Mitgliederversammlung beschlossen, den vorgegebenen &amp;ldquo;Nutzungsvertrag&amp;rdquo; der Stadt nicht zu unterschreiben. Darin wollte die Stadt erzwingen, dass wir den Namen und unsere öffentlichen Kanäle (Webseite, Mailadresse, etc.) abgeben und kaum inhaltliche Gestaltungsmöglichkeiten haben, was unter dem Label &amp;ldquo;Verschwörhaus&amp;rdquo; künftig passiert. Dem können wir so nicht zustimmen.&lt;/p>
&lt;p>Wir sollen nun bis spätestens zum 13.07. aus den Räumlichkeiten am Weinhof ausziehen und die Schlüssel abgeben.&lt;/p>
&lt;p>Danke an alle, die uns in der letzten Zeit unterstützt haben &amp;ndash; beispielsweise durch den offenen Brief auf &lt;a href="https://verschwoerhaus-bleibt.de">verschwoerhaus-bleibt.de&lt;/a>. Wir haben uns sehr darüber gefreut, die Stadtverwaltung blieb leider trotzdem bei ihrer Entscheidung: Sie will den Namen, oder wir müssen gehen. Wir haben einstimmig beschlossen, den Namen nicht aufzugeben.&lt;/p>
&lt;p>Es geht uns neben dem Streit um den Namen auch um den zunehmenden Druck, der bereits seit längerer Zeit auf uns lastet, weil die Stadtverwaltung offensichtlich Ehrenamt nicht versteht. Wir sind keine städtischen Mitarbeitenden, die Arbeitsanweisungen ausführen und verpflichtende Termine zu beliebigen Zeiten vormittags an einem normalen Arbeitstag wahrnehmen können. Wir machen das in unserer Freizeit. Mit viel Liebe, Engagement und Flexibilität, aber neben Schule, Ausbildung, Studium oder unserer eigentlichen Lohnarbeit.&lt;/p>
&lt;p>Durch städtische Prozesse entsteht organisatorischer Mehraufwand. Das ist absolut verständlich, wir können diesen aber nicht vollständig durch ehrenamtliche Arbeit abfedern. Das war ursprünglich der Job des Leiters des Stadtlabors. Mit der geplanten Neuausrichtung hat sich das verändert: Jetzt wurden immer mehr Forderungen an uns gestellt, ohne unsere Kapazitäten zu berücksichtigen. Auch wurden inhaltlich nicht haltbare Vorwürfe formuliert, ohne überhaupt hinzusehen. Für mehr offenes Angebot hat dieses Verhalten definitiv nicht gesorgt – eher zu viel Frustration und Demotivation unserer Ehrenamtlichen.&lt;/p>
&lt;p>Für uns endet jetzt endlich eine schwere und debattenreiche Zeit. Wir freuen uns umso mehr auf einen Neuanfang: Wir suchen neue Räumlichkeiten für das Verschwörhaus, die wir wieder bunt und wohnlich gestalten können. Denn wir wollen das weiterführen, was wir vor mehr als sechs Jahren angefangen haben: Ein offener Ort sein, an dem die ehrenamtliche Verschwörhaus-Community ein offenes Programm für die Ulmer Stadtgesellschaft und alle anderen Interessierten gestalten kann.&lt;/p>
&lt;p>Um das zu verwirklichen, suchen wir bereits nach einem neuen Ort für das Verschwörhaus und &lt;strong>sind über Tipps und Hinweise zu Räumlichkeiten dankbar&lt;/strong>, die z.B. nicht auf den üblichen Immmobilienportalen gelistet sind. Manchmal finden sich durch persönliche Kontakte ja wirklich spannende Möglichkeiten!&lt;/p>
&lt;p>Wir achten vorallem darauf, dass möglichst wenig des Charmes der bisherigen Räume am Weinhof am zukünftigen Ort verloren geht und &lt;strong>suchen daher besonders nach barrierefreien Räumlichkeiten mit einladender Fensterfront (o.ä.) an nicht ganz abgeschiedenen Orten&lt;/strong> - sodass auch weiterhin spontan neugierig vorbeiziehende Menschen an offenen Abenden ins Verschwörhaus stolpern. Wir freuen uns &lt;a href="https://temporaerhaus.de/spenden/">neben den klassischen Unterstützungsformen&lt;/a> auch über Tipps und Hinweise an kontakt&lt;!-- -->22@verschwoerhaus.&lt;!-- nospam.example -->de &lt;!-- oder über dieses [Formular](https://forms.gle/Z2GddN17hjPof1rJ9) -->.&lt;/p>
&lt;p>Der Vollständigkeit halber möchten wir an dieser Stelle auch auf die entsprechende &lt;a href="https://www.ulm.de/leben-in-ulm/digitale-stadt/meldungen/2022_06_juni/vsh_verein_abstimmung_juni2022">Pressemitteilung der Stadt Ulm&lt;/a> verweisen.&lt;/p>
&lt;small>
Foto: &lt;a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Wiki-Stützpunkt_Ulm_2016-07-06_-_Brainstorming.jpg">Wiki-Stützpunkt Ulm 2016-07-06 - Brainstorming&lt;/a> von &lt;a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Tobias_%22ToMar%22_Maier">Tobias "ToMar" Maier&lt;/a> unter &lt;a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode" rel="license">CC BY-SA 3.0&lt;/a>
&lt;/small></div></description><author>dome Meißner</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category></item><item><title>Ein freier Lastenradverleih für Ulm – mach mit!</title><link>https://temporaerhaus.de/freier-lastenradverleih-fuer-ulm/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/freier-lastenradverleih-fuer-ulm/</guid><pubDate>Fri, 10 Jun 2022 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/freier-lastenradverleih-fuer-ulm/</guid><description><div/><div>&lt;p>In vielen Städten sind in den letzten Jahren Verleihsysteme für Freie Lastenräder entstanden. Egal ob in &lt;a href="https://www.lastenrad-stuttgart.de/">Stuttgart&lt;/a>, &lt;a href="https://www.lastenvelofreiburg.de/">Freiburg&lt;/a>, &lt;a href="https://flotte-berlin.de/">Berlin&lt;/a> oder &lt;a href="https://www.hannah-lastenrad.de/">Hannover&lt;/a> – die Systeme orientieren sich meistens an denselben Grundsätzen und nutzen dieselbe Verleihsoftware, nämlich &lt;a href="https://commonsbooking.org/">Commons Booking&lt;/a>. Das ist ein stationsbasiertes System, das viel auf Gemeinschaft aufbaut und damit ein kostenloses Verleihsystem für alle realisiert. Die Nutzung ist grundsätzlich kostenlos, Verbrauchsmaterial oder Reparaturen werden über freiwillige Spenden gedeckt.&lt;/p>
&lt;p>Das Grundprinzip ist dort: Es gibt einen Pool möglicher Leihstationen – das können Cafès sein, aber auch kleine Läden, WGs, Quartierszentralen, Schulen oder Kindergärten. An manchen Stationen steht ein Fahrrad beinahe dauerhaft (bis auf Urlaube o.ä.), andere Räder „wandern“ zwischen verschiedenen Stationen. So werden die Räder auf die verschiedenen Stadtquartiere verteilt, und jede freiwillige Station hat einen überschaubaren Aufwand, die Räder auszugeben.&lt;/p>
&lt;p>Als Station bekommt man, wenn das Lastenrad zu einem kommt, eine Materialbox, in dem alles drin ist: Verleihzettel, ein Mini-Handbuch, die Schlüssel, eine Spendendose. Eine Ausleihe nimmt in der Regel knapp 5 Minuten in Anspruch, es gibt normalerweise maximal eine Ausleihe am Tag, d.h. in der Woche maximal so viele Ausleihen, wie man Öffnungstage hat. Das hat sich an den anderen Orten als gut funktionierend bewährt.&lt;/p>
&lt;p>Bei uns steht auch schon eine ganze Weile ein selbstgebautes Lastenrad, das im Rahmen eines von &lt;a href="https://www.unw-ulm.de/2017/09/20/lastenraeder-zum-vermieten-gebaut/">der UNW/Solarstiftung geförderten Workshops&lt;/a> in der Schweißwerkstatt des &lt;a href="http://www.wbzu.de/ueber-uns">WBZU&lt;/a> aufgebaut wurde. Wir haben es auch immer wieder verliehen, nur hat es durch den Eigenbau einige Eigenheiten, die die Fahrt damit gar nicht so anfänger*innenfreundlich machen.&lt;/p>
&lt;p>Über die Jahre kamen in der Fahrradgarage noch drei weitere Lastenräder hinzu, welche die Stadt aufgrund von Förderprogrammen beschafft hat. Die haben wir bisher mit Einverständnis der Stadt meist auf Zuruf verliehen. Für regelmäßige Nutzer*innen haben wir auf den ehrenamtlich betriebenen Servern auch Commons Booking als Verleihsystem ausgerollt.&lt;/p>
&lt;p>Gerne hätten wir das System öffentlich betrieben und mit weiteren, wechselnden Stationen gearbeitet, denn zu unserem Bedauern wurden die Räder in diesem Setting gar nicht so intensiv genutzt. Hier war aber lange Zeit vollkommen unklar, wie Haftung und Versicherung aussehen, wenn die Räder &lt;em>eigentlich&lt;/em> der Stadt gehören, wir aber ehrenamtlich ein Verleihsystem betreiben. Die Stadt selbst hatte derweil nicht die Kapazitäten, ein Verleihsystem und den Betrieb von Commons Booking selbst durchzuführen.&lt;/p>
&lt;p>Das hat sich nun gelöst, indem die Stadt uns die städtisch beschafften Räder überlassen hat – aber nur unter der Auflage, dass wir dieses Verleihsystem nun selber schaffen und betreiben. Das tun wir gerne, und mit den so geklärten Eigentumsverhältnissen lässt sich das tatsächlich auch umsetzen. &lt;strong>Und dafür brauchen wir nun Dich! :)&lt;/strong>&lt;/p>
&lt;p>Richtig gelesen: Wir suchen Partner*innen, um über den jetzigen Zustand hinauszuwachsen, in dem wir die Räder aus der Fahrradgarage am Weinhof verliehen haben. Damit verteilen wir den Aufwand auf viele Schultern, so dass das für niemanden eine Last wird. &lt;a href="https://cargo.verschwoer.haus">Unser Commons Booking läuft bereits seit längerem&lt;/a>, und wir haben es in den letzten Wochen für einen öffentlichen Verleihbetrieb vorbereitet. Wir haben in den vergangenen Wochen auch die rechtlichen Rahmenbedingungen geklärt und uns beraten lassen. Nun fehlt für den Start nur ein Grundstock weiterer Stationen, die bereit sind, in den nächsten Monaten ein Lastenrad zu beherbergen und ausleihbar zu machen.&lt;/p>
&lt;p>&lt;a href="https://cargo.verschwoer.haus/home/station-werden/">Wie das in der Praxis aussieht, haben wir hier aufgeschrieben&lt;/a>. Falls Du Interesse hast, melde dich mit einer kurzen E-Mail an kontakt22 (at) verschwoerhaus.de, wir freuen uns sehr über Deine Nachricht!&lt;/p>
&lt;p>Wir sind sehr gespannt, wie schnell wir ein freies Lastenradsystem in Ulm aufgebaut bekommen, und damit unseren Teil zur Verkehrswende beitragen können!&lt;/p></div></description><author>Gerhard Habiger</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/mobilit%C3%A4t">Mobilität</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/lastenrad">Lastenrad</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/nachhaltig">nachhaltig</category></item><item><title>Nähkurs für Anfänger*innen</title><link>https://temporaerhaus.de/n%C3%A4hkurs-f%C3%BCr-anf%C3%A4nger-innen/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/n%C3%A4hkurs-f%C3%BCr-anf%C3%A4nger-innen/</guid><pubDate>Wed, 13 Apr 2022 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/n%C3%A4hkurs-f%C3%BCr-anf%C3%A4nger-innen/</guid><description><div/><div>&lt;p>Nähkurs für Anfänger*innen by HSGN x Jacke wie Hose &lt;/p>
&lt;p>Du möchtest endlich lernen, wie du Kleidung selbst reparierst oder Kleinigkeiten eigenständig nähst? Dann haben wir, die Hochschulgruppe für Nachhaltigkeit der Uni Ulm sowie Jacke wie Hose etwas für dich! &lt;/p>
&lt;p>Was? Einen Nähkurs für Anfänger*innen &lt;br>
Wann? Sonntag, den 24.04.2022 von 13:00 bis 14:00 Uhr &lt;br>
Wo? Verschwörhaus Ulm (Weinhof 9, 89073 Ulm) &lt;/p>
&lt;p>Gemeinsam werden wir die Basics des Nähens lernen und das erlernte Wissen an einem Brotbeutel umsetzen!&lt;/p>
&lt;p>Für den Kurs brauchst du keine eigene Nähmaschine, denn dir stehen sowohl Nähmaschinen als auch Stoffe zur Verfügung. Wenn du dennoch Baumwollstoffe zuhause hast, kannst du sie gern mitbringen. &lt;/p>
&lt;p>Der Kurs ist kostenlos, bitte melde dich dennoch bis zum 18.04.2022 mit einer kurzen Mail an &lt;a href="mailto:hg-nachhaltigkeit@uni-ulm.de">hg-nachhaltigkeit@uni-ulm.de&lt;/a> an oder scanne den QR-Code zur Anmeldung ein. &lt;/p>
&lt;p>Wir freuen uns auf dich! Weitere Initiativen von uns findest Du unter &lt;a href="https://www.uni-ulm.de/en/misc/hg-nachhaltigkeit/home/">https://www.uni-ulm.de/en/misc/hg-nachhaltigkeit/home/&lt;/a> und &lt;a href="https://instagram.com/jackewiehose_upcycling?igshid=YmMyMTA2M2Y=">https://instagram.com/jackewiehose_upcycling?igshid=YmMyMTA2M2Y=&lt;/a>.&lt;/p></div></description><author>Jurek Lang</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/n%C3%A4hcafe">Nähcafe</category></item><item><title>Kleiderkarussell #FashionRevolutionWeek</title><link>https://temporaerhaus.de/kleiderkarussell-fashionrevolutionweek/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/kleiderkarussell-fashionrevolutionweek/</guid><pubDate>Fri, 08 Apr 2022 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/kleiderkarussell-fashionrevolutionweek/</guid><description><div/><div>&lt;p>Du hast keine Lust auf Fast Fashion, aber möchtest trotzdem Abwechslung in deinem Kleiderschrank? Dann komm zu unserem Kleiderkarussell während der Fashion Revolution Week! Diesmal veranstaltet die Hochschulgruppe für Nachhaltigkeit gemeinsam mit Greenpeace Ulm/Neu-Ulm und der IJM Hochschulgruppe das Kleiderkarussell im Verschwörhaus Ulm. Bring deine Klamotten vorbei und nimm andere mit - es muss nicht 1:1 getauscht werden. So wirst du deine ungetragenen Teile los und kommst mit supercoolen wieder nach Hause. Die Klamotten, die am Ende übrig bleiben, werden gespendet. &lt;/p>
&lt;p> &lt;/p>
&lt;p>Weitere Informationen:&lt;/p>
&lt;p>Es gelten die aktuellen Corona Bestimmungen des Landes Baden-Württemberg (&lt;a href="https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/">https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/&lt;/a>). Bitte informiert euch tagesaktuell über die Bestimmungen im Verschwörhaus.&lt;/p>
&lt;p> &lt;/p>
&lt;p>Bitte bring nur gewaschene und intakte Kleidungsstücke mit. Zum Reparieren von Kleidungsstücken kannst du gerne zu unserem Nähcafé kommen. Weitere Infos dazu unter &lt;a href="https://www.uni-ulm.de/misc/hg-nachhaltigkeit/aktionen/naehcafe/">https://www.uni-ulm.de/misc/hg-nachhaltigkeit/aktionen/naehcafe/&lt;/a>.&lt;/p></div></description><author>Jurek Lang</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/kleidung">Kleidung</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/nachhaltig">nachhaltig</category></item><item><title>Förderung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE)</title><link>https://temporaerhaus.de/f%C3%B6rderung-der-deutschen-stiftung-f%C3%BCr-engagement-und-ehrenamt-dsee/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/f%C3%B6rderung-der-deutschen-stiftung-f%C3%BCr-engagement-und-ehrenamt-dsee/</guid><pubDate>Wed, 12 Jan 2022 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/f%C3%B6rderung-der-deutschen-stiftung-f%C3%BCr-engagement-und-ehrenamt-dsee/</guid><description><div/><div>&lt;p>Good news, everyone!&lt;br>
Der Verein hat sich um eine Förderung bei der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) bemüht, und was soll man sagen: Zur Überraschung und Freude aller haben wir diese bekommen!&lt;br>
&lt;br>
Der Förderungszweck bezog sich auf Infrastruktur und Ausstattung und wir konnten mit den zugewendeten Mitteln eine beträchtliche Menge hochqualitativer Neuanschaffungen in das sowieso schon gut ausgestattete Haus bringen.&lt;br>
&lt;br>
Durch diese Förderung, die uns sprichwörtlich in den Schoß gefallen ist, führen wie den Spirit des Hauses fort: Bildung, Forschung, Wissensvermittlung und auch mal eine Prise Schabernack.&lt;br>
Jetzt nur mit (noch) besserem Equipment!&lt;/p>
&lt;p>Wenn ihr das neue Equipment bestaunen und euch damit beschäftigen wollt, dann kommt in der nächsten Zeit einfach mal wieder ins Verschwörhaus (je nach aktuell geltenden Corona-Regeln), denn es braucht natürlich auch jede Menge Freiwillige um diese ganze tolle Hardware zu bespielen.&lt;/p></div></description><author>Verschwörhaus e.V.</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category></item><item><title>Verschwörhaus darf wieder öffnen, vorerst ohne Holzwerkstatt</title><link>https://temporaerhaus.de/verschwoerhaus-darf-oeffnen-ohne-holzwerkstatt/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/verschwoerhaus-darf-oeffnen-ohne-holzwerkstatt/</guid><pubDate>Mon, 29 Nov 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/verschwoerhaus-darf-oeffnen-ohne-holzwerkstatt/</guid><description><div/><div>&lt;p>Nach der &lt;a href="https://temporaerhaus.de/absage-aller-veranstaltungen/">Schließung am Freitag&lt;/a> fand heute Vormittag im Verschwörhaus eine zweite Sicherheitsbegehung statt.
Neben Feuerwehr und der Sparkasse als Vermieterin der Räume an die Stadt waren nun auch wir als Nutzerin mit dabei.
Für die am Freitag festgestellten Mängel beim gebäudeseitigen Brandschutz konnte eine einfache Lösung gefunden werden.
Die Schlösser wurden über Mittag direkt wieder zurückgetauscht und unsere Schlüssel funktionieren wieder.
Somit können die geplanten &lt;a href="https://temporaerhaus.de/termine-und-oeffnungszeiten/">Veranstaltungen&lt;/a> im Erdgeschoss ab sofort wieder stattfinden (sofern pandemisch möglich).&lt;/p>
&lt;p>Dies gilt leider nicht für die Holzwerkstatt im Untergeschoss.
Dort kann bis auf weiteres kein Angebot stattfinden (z.B. am Maker Monday).
Dies liegt zwar nicht an den Maschinen selbst oder unserer Einrichtung, aber für das zukünftige Angebot in der Holzwerkstatt müssen in den nächsten Wochen ein paar Fragen geklärt werden.
Wir sind unendlich traurig, dass so ein wichtiger und beliebter Baustein unseres Angebots nicht stattfinden darf.
Die Stadt und wir hoffen, dass hier bald passende Lösungen gefunden werden.&lt;/p>
&lt;p>Wir danken allen, die heute dabei waren, für die konstruktive Zusammenarbeit.&lt;/p></div></description><author>Juka Wessalowski</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category></item><item><title>Absage aller Veranstaltungen</title><link>https://temporaerhaus.de/absage-aller-veranstaltungen/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/absage-aller-veranstaltungen/</guid><pubDate>Fri, 26 Nov 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/absage-aller-veranstaltungen/</guid><description><div/><div>&lt;p>&lt;strong>Hinweis 29.11.2021: dies ist nicht mehr aktuell, siehe neuerer Blogpost&lt;/strong>&lt;/p>
&lt;p>Am Freitag mittag wurden im Verschwörhaus die Schlösser getauscht und wir haben aktuell keinen Zugang den Räumen oder weitere Informationen dazu.
Wir streben aktuell eine Klärung an.
Leider müssen deshalb die kommenden Veranstaltungen kurzfristig abgesagt werden.&lt;/p>
&lt;p>Das betrifft die Veranstaltungen dieses Wochenende, Kleiderkarussell #BoycottBlackFriday und Upcycling-Workshop | Bienenwachstücher.
Dies tut uns aufrichtig leid, insbesondere auch für die Hochschulgruppe für Nachhaltigkeit und Greenpeace, die in die Organisation der beiden Angebote viel investiert haben.&lt;/p>
&lt;p>Wir halten euch über Ersatztermine und weiteres auf dem Laufenden.&lt;/p>
&lt;p>eure Verschwörhaus-Community&lt;/p></div></description><author>dome Meißner</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category></item><item><title>Danke Stefan, für fünf Jahre Verschwörhaus</title><link>https://temporaerhaus.de/danke-stefan-fuer-fuenf-jahre-verschwoerhaus/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/danke-stefan-fuer-fuenf-jahre-verschwoerhaus/</guid><pubDate>Tue, 09 Nov 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/danke-stefan-fuer-fuenf-jahre-verschwoerhaus/</guid><description><div/><div>&lt;p>&lt;em>Digitale Stadtentwicklung ist mehr als nur Technik und Buzzwords. Es braucht Köpfe, die zusammengesteckt werden und sich austauschen, die träumen, lernen, und die sich Neues ausdenken. Diese Köpfe kommen bei uns im Verschwörhaus zusammen, auf Einladung von Stefan Kaufmann. Nach fünf Jahren hat Stefan jetzt seine Stelle als Projektleiter aufgegeben. Wir wollen Danke sagen und in die Zukunft schauen.&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>Im Verschwörhaus kommen die unterschiedlichsten Menschen zusammen: Open-Data-Begeisterte sammeln Daten und pflegen Datensätze. Jugendliche experimentieren im Jugend-hackt-Lab. In der Werkstatt wird Holz gesägt und geschraubt. Es entstehen &lt;a href="https://twitter.com/verschwoerhaus/status/1286261856760401920">Hochbeete mit Sensorik und Selbst-Gieß-Funktion&lt;/a>, auf denen alle Bürger*innen vor dem Verschwörhaus eine kleine Verschnaufpause einlegen können. Nicht zuletzt so wird dann auch das überregional bekannte &lt;a href="https://lora.ulm-digital.com">Ulmer LoRaWAN&lt;/a> mit konkreten Anwendungen gefüllt und in die Bürgerschaft getragen.&lt;/p>
&lt;p>Kurz: Im Digitalen Ehrenamt setzen sich die Menschen hier in ihrer Freizeit dafür ein, dass die digitale Stadt zugänglich wird für alle.&lt;/p>
&lt;blockquote>
&lt;p>Im Haus sind ganz verschiedene Menschen aktiv - manche sind nur kurz und für ein einzelnes Projekt da, viele engagieren sich ehrenamtlich und regelmäßig, und ein paar städtische Mitarbeiter:innen kommen auch mal nach Feierabend vorbei. Zur Unterstützung der ehrenamtlichen Struktur haben wir Mitte 2019 auch den Verschwörhaus e.V. gegründet, der sich als Trägerverein aber im Hintergrund hält. Wer mitmachen will im Verschwörhaus, muss kein Mitglied sein.&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>— sagt Simon, aktiv in der LoRa-Gruppe (&lt;a href="https://temporaerhaus.de/gruppen/ttn">jeden zweiten Mittwochabend&lt;/a>).&lt;/p>
&lt;p>Übrigens: Wenn wir hier »wir« schreiben, dann sind »wir« nicht der formale Vorstand des Vereins, sondern die Aktiven im »Hausi« – wie es gerne liebevoll genannt wird.&lt;/p>
&lt;h3 id="stefan-kaufmann-offene-arme-offene-räume">Stefan Kaufmann: Offene Arme, offene Räume&lt;/h3>
&lt;p>Es gibt nicht viele Orte in Deutschland, die so offen sind wie das Verschwörhaus. Geredet wird gerne über solche »&lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dritter_Ort">Third Places&lt;/a>«, Orte der Gemeinschaft, die eben nicht Arbeitsplatz oder Wohnung sind.
Umso glücklicher sind wir über unser Verschwörhaus – und dankbar. Denn aus städtischer Sicht einen solchen offenen Raum bereitzustellen, ist nicht immer leicht: Die Stadt hat zwar das Gebäude gemietet, doch es muss von Menschen gestaltet werden. Denn wo Ehrenamtliche eigenverantwortlich gestalten sollen, kann es mitunter vorkommen, dass städtische Ansprüche zurückgestellt werden müssen.&lt;/p>
&lt;p>Dafür hat sich Stefan Kaufmann stets stark gemacht. Vergangenen Freitag hatte er bei der Stadt Ulm seinen letzten Arbeitstag. Seit 2016 hat er in dieser Stelle das städtische Projekt »Stadtlabor«, also die Hülle des Verschwörhauses organisiert. Entstanden ist das Verschwörhaus ursprünglich aus der &lt;a href="http://www.ulmapi.de/">ulmAPI-Gruppe&lt;/a> und &lt;a href="https://temporaerhaus.de/danke-fuer-alles-juka/">Orga der ersten Jugend hackt Ulm Veranstaltung&lt;/a> an der Uni, die Stefan mitgegründet hatte.
Im Nachgang zum ersten Jugend hackt in Ulm entstand gemeinsam &lt;a href="https://temporaerhaus.de/der-gemeinderat-findet-uns-cool-o/">Brainstorming, Konzeption, und Vorbereitung&lt;/a>, dies hat Stefan unermüdlich über Monate hinweg vorangetrieben, immer wieder engagierte Menschen mit eingebunden, und immer mit den zukünftigen Ehrenamtlichen als Gestalter*innen des Hauses im Blick. Bis der Gemeinderat am 28. April 2016 die Einrichtung beschlossen hat: &lt;a href="https://buergerinfo.ulm.de/vo0050.php?__kvonr=4507">»Stadtlabor Ulm - Das Experimentierfeld für die Welt von morgen«&lt;/a>.&lt;/p>
&lt;p>Seit 2016 hat sich viel getan. Als Leiter des städtischen Projekts »Stadtlabor« war Stefan Hausmeister, Ansprechperson für die Ehrenamtlichen, Anleiter für die Digital-FSJ-ler*innen, Netzwerker, Chronik, und Gehirn des Hauses (»Stefan, wo finde ich Heißkleber?« - »Im Klobürstenschrank«). Er hat Dinge möglich gemacht, voran gebracht und mit alledem diesen besonderen Ort geschaffen, mit dem er für immer verbunden sein wird.&lt;/p>
&lt;h3 id="nicht-der-sand-sondern-das-getriebe">Nicht der Sand, sondern das Getriebe&lt;/h3>
&lt;p>Das Haus sollte dabei nicht nur nach außen gut aussehen, sondern vor allem im Inneren für neue Ideen sorgen. Das zeigte schon einer der ersten Blogposts, die immer wieder Stefan selbst verfasste. Denn dokumentieren und Wissen teilen liegt in der DNA des Hauses:&lt;/p>
&lt;blockquote>
&lt;p>Nun haben wir zwar gleich mehrere hundert Quadratmeter, aber viel wichtiger ist ja: Wer mag darin etwas machen? Und was? Und was braucht es dafür alles? Deswegen waren am 5. Juli Vertreter*innen ganz verschiedener Gruppen bei uns zu Gast: Von Jugend hackt über Freifunk, Leute aus dem CCC– und dem OpenStreetMap-Umfeld, dem Freiraum, dem OK Lab/ulmAPI, lokale Wikipedianer*innen, oder einfach nur so Interessierte. Mit teilweise respektablen Anfahrten, beinahe aus München, zum Beispiel.&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>Dienstag, 5. Juli 2016 — &lt;a href="https://temporaerhaus.de/der-erste-grosse-hirnsturm/">Der erste große Hirnsturm&lt;/a>&lt;/p>
&lt;p>So wurde das Verschwörhaus über die Jahre zum Ort des Wissensaustausches: Regional für interessierte Bürger*innen aus Stadt und Umland oder (inter)national für Vernetzungstreffen, beispielsweise der Wikidata-Community. Stets vorangetrieben von Stefan.&lt;/p>
&lt;p>Konkretes Wissen über Digitalisierung, das wir über die Jahre im Haus gesammelt und geteilt haben, hat auch in der Pandemie dazu geführt, dass Menschen weiter zusammenkommen konnten – obwohl &lt;a href="https://temporaerhaus.de/cve-covid-19-aktuelle-massnahmen/">das Haus selbst heruntergefahren war&lt;/a> und der Rest der Welt quasi still stand. Die Vorarbeiten dazu fanden durch die Menschen im Verschwörhaus statt: Wie kann man Videokonferenz-Software selbst betreiben und was braucht man für &lt;a href="https://temporaerhaus.de/wie-das-verschwoerhaus-zum-nicht-ganz-fernseh-studio-wurde/">stabiles Streaming von Workshops und Vorträgen&lt;/a>? Wie baut man eine virtuelle Welt, um sich in Zeiten der Pandemie kontaktlos zu treffen?&lt;/p>
&lt;h3 id="ort-der-begegnung--ganz-besonders-wenn-sonst-nix-geht">Ort der Begegnung – ganz besonders, wenn sonst nix geht&lt;/h3>
&lt;p>Dieses Wissen hat es ermöglicht, dass schon zu Beginn der Pandemie in unterschiedliche Richtungen &lt;a href="https://temporaerhaus.de/was-wir-gerade-tun/">Hilfestellungen, Expertise, und konkrete Unterstützung aus dem Haus kam&lt;/a>. Beispielsweise entstanden auf den Servern im Haus BigBlueButton-Instanzen (BBB) – also eine Open Source-Videokonferenzlösung. Besonders zu Beginn der Pandemie wurde diese von dankbaren Ulmer Schulen und Abteilungen der Stadtverwaltung verwendet – teilweise ist das bis heute so. Des Weiteren kamen aus den hauseigenen 3D-Druckern Face Shields und Ohrenschoner für Uniklinik und Pflegepersonal, sowie &lt;a href="https://temporaerhaus.de/co2-ampeln-fuer-klassenzimmer-und-wie-du-uns-im-advent-dabei-unterstuetzen-kannst/">CO2-Ampel-Bauteile&lt;/a>. Auch wenn das Haus also von außen eher unbelebt schien, passierte innen sehr viel – über die Kabel und Server darin. Auch die Frauen* und Computerkram Gruppe (F.U.C.K.) konnte von der aufgebauten Infrastuktur, wie beispielsweise dem bereits erwähnten BigBlueButton, profitieren.&lt;/p>
&lt;blockquote>
&lt;p>Wir konnten uns dank BBB die komplette Coronazeit weiter online treffen und sogar Workshops und Projekte gemeinsam durchführen, wie z.B. &lt;a href="https://adventskalender.verschwoerhaus.de">unseren kleinen Adventskalender&lt;/a>.
Besonders cool war, dass hierbei auch komplett unerfahrene Teilnehmende ein bisschen Programmiererfahrung sammeln und gängige Tools der Softwareentwentwicklung kennen lernen konnten.&lt;/p>
&lt;p>— berichten Jana und Sabrina von &lt;a href="https://temporaerhaus.de/gruppen/fuck">F.U.C.K.&lt;/a>&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>Neben der Pandemie auch noch Hochbeet bauen, OpenBike betreiben, &lt;a href="https://temporaerhaus.de/wir-bauen-openbikesensoren/">OpenBikeSensor anschauen&lt;/a>, &lt;a href="https://temporaerhaus.de/mappt-die-radwege/">Radwegmapping&lt;/a>, mit der &lt;a href="https://twitter.com/verschwoerhaus/status/1410212401912373250">Allgäuer Ring-Fahrraddrängelgitter-Simulation&lt;/a> Probleme aufzeigen, Kulturnacht organisieren – mit all diesen Dingen waren wir gut beschäftigt. Daher waren in den letzten Monaten leider nicht immer genug Kapazitäten übrig, um über alle Projekte auch auf unserer Webseite zu berichten, was sich in den nächsten Wochen wieder bessern soll.&lt;/p>
&lt;p>Unser Verschwörhaus ist ein Erfolgsmodell. Es zeigt, wie man mit viel ehrenamtlicher Energie grundlegende digitale Infrastruktur aufbauen und betreiben kann. Aber: All das braucht seine Zeit (und Nerven!). Und es braucht jemanden, der uns Ehrenamtlichen dabei den Rücken freihält: das war bis jetzt Stefan als Projektleiter – oftmals auch außerhalb der üblichen städtischen Bürozeiten.&lt;/p>
&lt;h3 id="und-jetzt">Und jetzt?&lt;/h3>
&lt;p>Noch ist unklar, wer zukünftig seitens der Stadt Ansprechpartner*in für die Ehrenamtlichen sein wird oder wie die Übergangszeit gestaltet wird.
Die regelmäßigen Termine laufen jedoch entsprechend dem &lt;a href="https://temporaerhaus.de/termine-und-oeffnungszeiten/">Kalender&lt;/a> weiter!&lt;/p>
&lt;p>Über den Sommer und Herbst hinweg &lt;a href="https://temporaerhaus.de/was-in-welcher-inzidenzstufe-gilt-ab-juli-2021/">haben wir versucht, das Haus vorsichtig zu öffnen&lt;/a> und die Angebote vor Ort endlich wieder hochzufahren. Es finden einzelne Projekte und regelmäßige Termine in Präsenz statt, stets natürlich unter strengen Hygieneauflagen. Wir beobachten dabei auch weiterhin das aktuelle Infektionsgeschehen.&lt;/p>
&lt;p>Wie es nun generell weitergeht, hängt auch davon ab, wer das städtische Projekt »Stadtlabor« in Zukunft in welcher Form und mit welchen Zielen koordiniert. Wir hoffen sehr, dass alle nächsten Schritte gemeinsam mit uns als Aktiven, mit Fingerspitzengefühl für ehrenamtliche Arbeit, und im Sinne der Historie und der Grundgedanken des Hauses gegangen werden.&lt;/p>
&lt;p>Vor allem aber wollen wir an dieser Stelle Danke sagen – für die letzten 5 Jahren Verschwörhaus gemeinsam mit Stefan, und für alles was inzwischen zum Haus gehört und an diesem wunderbaren Ort passiert ist:&lt;/p>
&lt;p>Danke, Stefan!&lt;/p>
&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2021/11/danke-f9884009fc.jpg" alt="Mentor\*innen bei Jugend Hackt Ulm 2018">
&lt;small>Mentor*innen bei Jugend Hackt Ulm 2018. &lt;a href="https://www.flickr.com/photos/okfde/45493589895/in/album-72157703390617581/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Foto&lt;/a>: Holger Dorn. Lizenz: &lt;a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode" target="_blank" rel="license noopener noreferrer">CC BY 4.0&lt;/a>&lt;/small>&lt;/p>
&lt;p>&lt;small>Titelbild: Stefan Kaufmann bei Jugend hackt Süd 2016. &lt;a href="https://www.flickr.com/photos/okfde/27538039321/in/album-72157666993658143/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Foto&lt;/a>: Eva-Maria Kühling. Lizenz: &lt;a href="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode" target="_blank" rel="license noopener">CC BY 4.0&lt;/a>&lt;/small>&lt;/p></div></description><author>dome Meißner</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/in-eigener-sache">In eigener Sache</category></item><item><title>WikidataCON und Wikidata-Geburtstag am 30.10.</title><link>https://temporaerhaus.de/wikidatacon-und-wikidata-geburtstag-am-30-10/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/wikidatacon-und-wikidata-geburtstag-am-30-10/</guid><pubDate>Mon, 25 Oct 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/wikidatacon-und-wikidata-geburtstag-am-30-10/</guid><description><div/><div>&lt;p>&lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wikidata">Wikidata&lt;/a> ist die mächtige freie Wissensdatenbank hinter der Wikipedia. Die Infobox mit allen wichtigen Daten, wenn du Ulm in einer Suchmaschine suchst? Die kommt aus Wikidata. Woher Siri, Alexa und Mycroft die Einwohnerzahl Deutschlands wissen? Aus Wikidata. Und auch &lt;a href="https://query.wikidata.org/#SELECT%20%3Fh%20%3FhLabel%20%3Fcause%20%3FcauseLabel%20%28YEAR%28%3Fdate%29%20AS%20%3Fyear%29%20WHERE%20%7B%0A%3Fh%20wdt%3AP39%20wd%3AQ11696%3B%0A%20%20%20wdt%3AP509%20%3Fcause%3B%0A%20%20%20wdt%3AP570%20%3Fdate%0ASERVICE%20wikibase%3Alabel%20%7B%20bd%3AserviceParam%20wikibase%3Alanguage%20%22%5BAUTO_LANGUAGE%5D%2Cen%22.%20%7D%0A%7D%20ORDER%20BY%20%3Fyear">eine Liste aller verstorbenen US-Präsidenten und woran sie gestorben sind, ist mit Wikidata in wenigen Zeilen abfragbar&lt;/a>.&lt;/p>
&lt;p>&lt;a href="https://video.codefor.de/videos/watch/791d6351-2fbe-4335-bc98-5e99d6dc10fb">Linked Open Data&lt;/a> heißt dieses Prinzip, und es ist für die Zukunft des Menschheitwissens so mächtig, dass &lt;a href="https://temporaerhaus.de/ein-wochenende-voller-wikidata/">eine der ersten Veranstaltungen im Verschwörhaus 2016&lt;/a> ein Wikidata-Wochenende mit Wikimedia Deutschland war.&lt;/p>
&lt;p>Ende Oktober &lt;a href="https://www.wikidata.org/wiki/Wikidata:Ninth_Birthday">feiert Wikidata den neunten Geburtstag&lt;/a>, und passend zum Anlass &lt;a href="https://www.wikidata.org/wiki/Wikidata:WikidataCon_2021">findet die WikidataCON als Onlinekonferenz statt&lt;/a>. &lt;a href="https://www.wikidata.org/wiki/Wikidata:WikidataCon_2021/Program/Day_1_-_Main_program">Den Auftakttag mit den Keynotes am 29.10.&lt;/a> kannst du vom heimischen Sessel aus verfolgen. &lt;a href="https://www.wikidata.org/wiki/Wikidata:WikidataCon_2021/Program/Day_2_and_3_-_Community_tracks">Den Community-Track am &lt;strong>Samstag, dem 30.10.&lt;/strong>&lt;/a> kannst du jedoch &lt;strong>ab 15 Uhr&lt;/strong> gemeinsam mit anderen Wikidata-Begeisterten &lt;strong>im Verschwörhaus&lt;/strong> verfolgen – und natürlich auch Fragen stellen und mehr zu dem Projekt herausfinden.&lt;/p>
&lt;p>Die Organisation findet &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Ulm/Neu-Ulm#WikidataCON_2021_Lokaltreffen">auf der Ulm/Neu-Ulm-Communityseite der Wikipedia statt,&lt;/a> dort kannst du dich auch vorab für deine Teilnahme eintragen!&lt;/p></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/sparql">SPARQL</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/wikidata">Wikidata</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/wikimedia">Wikimedia</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/wikipedia">Wikipedia</category></item><item><title>Wiki loves Monuments 2021: Kulturdenkmäler für Wikipedia fotografieren</title><link>https://temporaerhaus.de/wiki-loves-monuments-2021-kulturdenkm%C3%A4ler-f%C3%BCr-wikipedia-fotografieren/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/wiki-loves-monuments-2021-kulturdenkm%C3%A4ler-f%C3%BCr-wikipedia-fotografieren/</guid><pubDate>Wed, 01 Sep 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/wiki-loves-monuments-2021-kulturdenkm%C3%A4ler-f%C3%BCr-wikipedia-fotografieren/</guid><description><div/><div>&lt;p>&lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wiki_Loves_Monuments_2021/Deutschland">Wiki loves Monuments&lt;/a> heißt der jährliche Fotowettbewerb, bei dem Du mit Deinen Bildern von Kultur- und Baudenkmälern Ruhm, Ehre, und Buch- oder Fotoequipmentgutscheine im Wert von bis zu 300 EUR gewinnen kannst. Vom heutigen 1. September bis zum 30. September kannst Du mit Deinen eigenen Fotos daran teilnehmen!&lt;/p>
&lt;iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/UaceBXVYOKI" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen>&lt;/iframe>
&lt;p>In jeder Stadt und jedem Ort gibt es eine ganze Reihe denkmalgeschützter Gebäude. So wie beispielsweise die oben abgebildete ehemalige Tankstelle in Hamburg-Grindel, &lt;a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Old_Gas_Station_Hamburg_Grindel.jpg">mit deren Foto&lt;/a> der User Capecross &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wiki_Loves_Monuments_2019/Deutschland/Preistr%C3%A4ger">2019 einen der Siegerplätze des Fotowettbewerbs gewann&lt;/a> (Foto von Capecross, „Old Gas Station Hamburg Grindel“, &lt;a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode">CC BY-SA 4.0&lt;/a>).&lt;/p>
&lt;p>Aber selbst in kleinen Ortschaften gibt es praktisch immer irgendwelche Bau- oder Bodendenkmäler – vielleicht bist du bislang nur immer daran vorbeigegangen und hast sie gar nicht als Denkmäler wahrgenommen. &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wiki_Loves_Monuments_2021/Deutschland/Denkmale">Auf einer Extra-Seite&lt;/a> sind deshalb Listenseiten und auch &lt;a href="https://maps.wikilovesmonuments.org/map?c=48.3734:10.0322:12">eine Karte&lt;/a> aufgeführt, mit denen du die Denkmäler findest, von denen die Wiki-Community bereits etwas weiß.&lt;/p>
&lt;p>So einfach ist es nämlich gar nicht immer, alle denkmalgeschützten Häuser zu finden. In Baden-Württemberg werden die Denkmallisten aus Datenschutzgründen nicht einfach so veröffentlicht, deswegen gibt es von Ulm nur &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kulturdenkmale_in_Ulm-Innenstadt">eine Liste der Baudenkmäler in einem Teil der Innenstadt&lt;/a> auf Wikipedia – weil die ist mal „aus Versehen“ über eine Broschüre der Stadt öffentlich geworden. Für das &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkm%C3%A4ler_in_Buch_(Schwaben)">bayerische Buch gibt es dagegen eine vollständige Liste&lt;/a>, genauso für alle anderen Gemeinden auf der bayerischen Seite. Manchmal ist es doch schöner in Bayern ;)&lt;/p>
&lt;p>Schau dich deshalb gerne mal um: Gibt es noch Kulturdenkmäler in deinem Heimatort oder deiner Umgebung, von denen es noch kein Foto unter einer &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Lizenz">Freien Lizenz&lt;/a> gibt? Oder gibt es vielleicht eines, das Du noch einmal ganz anders und schön in Szene setzen möchtest? Dann probier Dich gerne mal aus – und wenn Du magst, reiche Dein Foto beim Fotowettbewerb ein!&lt;/p>
&lt;p>Falls Fotografie nicht so Deins ist: Es gibt natürlich noch viele weitere Möglichkeiten, zum Freien Wissen über deinen Heimatort beizutragen. Achim und Elya vom &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Lokal_K">Lokal K in Köln&lt;/a> erzählen Dir, wie das geht:&lt;/p>
&lt;iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/uu82PWyppkU" title="YouTube video player" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen>&lt;/iframe></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/creative-commons">creative-commons</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/freies-wissen">freies-wissen</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/wikipedia">wikipedia</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/wikimedia">wikimedia</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/wiki-loves-commons">wiki-loves-commons</category></item><item><title>ULMOPEN vor dem Verschwörhaus am 11. September 14 Uhr</title><link>https://temporaerhaus.de/ulmopen-vor-dem-verschw%C3%B6rhaus-am-11-september-14-uhr/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/ulmopen-vor-dem-verschw%C3%B6rhaus-am-11-september-14-uhr/</guid><pubDate>Mon, 30 Aug 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/ulmopen-vor-dem-verschw%C3%B6rhaus-am-11-september-14-uhr/</guid><description><div/><div>&lt;p>Das Verschwörhaus lädt am &lt;strong>11. September 2021 ab 14 Uhr&lt;/strong> im Rahmen von &lt;a href="https://ulmopen.de/">ULMOPEN &lt;/a>zum Tag der Begegnung ein. Dazu gibt es Sitzmöglichkeiten vor dem Schaufenster (aka Aquarium) durch die Hochbeetbank und zusätzliche Stizgelegenheiten. ULMOPEN ermöglicht so mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen und die eigene Stadt neu kennenzulernen. Wir wollen aber auch dadurch untereinander zur Diskussion anregen, nämlich wie wir uns die Gesellschaft vorstellen, in der wir in Zukunft leben wollen. Mit diesem Schwerpunkt beschäftigen wir uns bereits am &lt;strong>10. September um 18 Uhr&lt;/strong> live vor Ort und online (Link wird bekanntgegeben) in einem &lt;a href="https://temporaerhaus.de/five-needs-wohnen-in-der-zukunft-lab-talk-im-september/">Talk&lt;/a>.&lt;/p>
&lt;p>Wir freuen uns über zahlreiche Besucher und informieren natürlich auch gerne über das Verschwörhaus selbst :)&lt;/p></div></description><author>Tom Novy</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category></item><item><title>Von Zombies und anderen Pandemien: Das Politische in Videogames</title><link>https://temporaerhaus.de/von-zombies-und-anderen-pandemien-das-politische-in-videogames/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/von-zombies-und-anderen-pandemien-das-politische-in-videogames/</guid><pubDate>Mon, 23 Aug 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/von-zombies-und-anderen-pandemien-das-politische-in-videogames/</guid><description><div/><div>&lt;p>&lt;strong>+ Fällt leider aus: Aufgrund kurzfristiger Erkrankung mehrerer Beteiligter muss die Veranstaltung leider ausfallen +&lt;/strong> Wir hoffen, sie im Dezember nachholen zu können!&lt;/p>
&lt;p>Computerspiele werden oft nur als Unterhaltung wahrgenommen - trotzdem sind sie auch politisch oder bringen verschiedene politische Kontexte durch Erzählungen, Gameplay und Grafik hervor. Das zeigt sich auch am zunehmenden Einsatz der Figur des Zombies, die sinnbildlich in Games als externe Bedrohung für eine überforderte Gemeinschaft interpretiert werden kann. Zombies stehen aber auch für Narrationen von Pandemien oder Krankheiten in digitalen Spielen. Bei genauer Betrachtung ist sogar die Zunahme der Zombie-Erzählungen in Videogames in den letzten Jahren feststellbar.&lt;br>
&lt;br>
Im Rahmen der &lt;em>Aktionstage Netzpolitik &amp;amp; Demokratie 2021&lt;/em> spricht der Neu-Ulmer Kulturwissenschaftler &lt;strong>Arno Görgen&lt;/strong> über das Politische in digitalen Spielen. Denn Computerspiele existieren nicht einfach unabhängig von der Gesellschaft in der wir leben, sondern spiegeln sie in bestimmten Aspekten auch wieder. Wie das mit Narrationen von Pandemien und Zombies einhergeht wollen wir nach dem Talk mit euch diskutieren.&lt;br>
&lt;br>
Der Talk und die anschließende Diskussionsrunde wird als Hybridformat angeboten. Gäste bitten wir sich an die 3G-Regel (Getestet/Genesen/Geimpft) zu halten und Mund-Nasenschutz während der Veranstaltung zu tragen. Der Talk wird auch online übertragen (verschwoerhaus.de/live).&lt;/p>
&lt;p>&lt;strong>Wann?&lt;/strong>&lt;/p>
&lt;p>&lt;strong>19. November 2021 um 20 Uhr im Verschwörhaus - Eintritt: kostenlos&lt;/strong>&lt;/p></div></description><author>Tom Novy</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/jugend-hackt-lab">Jugend hackt Lab</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/workshops">Workshops</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/videogames">Videogames</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/workshops">Workshops</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/netzpolitikdemokratie2021">Netzpolitik&amp;Demokratie2021</category></item><item><title>Wir bauen OpenBikeSensoren!</title><link>https://temporaerhaus.de/wir-bauen-openbikesensoren/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/wir-bauen-openbikesensoren/</guid><pubDate>Tue, 13 Jul 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/wir-bauen-openbikesensoren/</guid><description><div/><div>&lt;p>&lt;a href="https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/radfahrer-und-abstand">1,5 Meter – das ist der Mindestabstand,&lt;/a> den AutofahrerInnen beim Überholen von Fahrrädern einhalten müssen. Und zwar immer. Wer ab und zu bei einem vorbeifahrenden Auto mal dachte, „hui, das war aber knapp“, muss sich seit einiger Zeit nicht mehr aufs eigene Bauchgefühl verlassen. &lt;a href="https://www.openbikesensor.org/">Mit dem OpenBikeSensor&lt;/a> gibt es nämlich schon seit einer Weile ein &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Open-Source-Hardware">Freies/Open-Hardware-Projekt,&lt;/a> das genau solche Überholvorgänge so genau wie möglich vermessen möchte.&lt;/p>
&lt;p>Unter dem Sattel wird ein 3D-gedrucktes Gehäuse mit Ultraschallsensoren befestigt, das laufend die Seitenabstände recht genau vermisst und die eigene Position per GPS erfasst. Jeder Überholvorgang kann dann per Knopfdruck mit einem kleinen Bedienteil am Lenker erfasst werden – der Sensor speichert dann mehrere Abstandsmessungen und die Position des Fahrrads, und am Ende des Tages können die Daten pseudonym an das Projekt übertragen werden.&lt;/p>
&lt;iframe loading="lazy" title="YouTube video player" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/YrpipBDGe9s" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen">&lt;/iframe>
&lt;p>Mit diesen Daten lassen sich so Straßenzüge mit regelmäßig besonders engen Überholabständen datenbasiert aufzeigen – oder auch, ob das zu bestimmten Uhrzeiten besonders häufig passiert.&lt;/p>
&lt;p>Damit es solche Daten auch für Ulm gibt, hat sich eine Gruppe aus Verschwörhaus-Aktiven und Fahrradbegeisterten rund um den ADFC Ulm/Neu-Ulm zusammengetan und möchte im ersten Aufschlag 10 Sensor-Kits bauen. Einige Gehäuse sind bereits gedruckt, und diesen Donnerstag sollen die ersten Platinen zusammengebaut werden.&lt;/p>
&lt;p>Hast Du auch Interesse, Dich zu beteiligen? &lt;a href="https://temporaerhaus.de/termine-und-oeffnungszeiten/">In unserem Kalender&lt;/a> findest Du mehr Informationen dazu!&lt;/p></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/citizen-science">Citizen Science</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/fahrrad">Fahrrad</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/open-data">Open Data</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/openbikesensor">OpenBikeSensor</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/transportkollektiv">Transportkollektiv</category></item><item><title>Was in welcher Inzidenzstufe gilt, ab Juli 2021 (Update August)</title><link>https://temporaerhaus.de/was-in-welcher-inzidenzstufe-gilt-ab-juli-2021/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/was-in-welcher-inzidenzstufe-gilt-ab-juli-2021/</guid><pubDate>Sun, 04 Jul 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/was-in-welcher-inzidenzstufe-gilt-ab-juli-2021/</guid><description><div/><div>&lt;p>&lt;em>Update im August 2021 und Anfang September 2021&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>Sehr viel länger als im Oktober 2020 gedacht ist das Verschwörhaus nun geschlossen gewesen.&lt;/p>
&lt;p>Mit den neuen Regelungen ab 28. Juni 2021 haben wir nun wieder ein verlässliche(re)s Rahmenkonstrukt, wie wir in den kommenden Monaten weiter verfahren. &lt;del>&lt;a href="https://www.ulm.de/leben-in-ulm/gesundheit/corona/regeln">Ausschlaggebend ist stets die amtliche Feststellung der Inzidenzstufe durch das Gesundheitsamt.&lt;/a>&lt;/del> Seit 16. August sind die Inzidenzstufen im Land ausgesetzt. Wir orientieren uns aber weiterhin danach: Stufe 1 ist unter 10, 2 ist 10 bis 35, 3 ist 35 bis 50, und 4 ist über 50.&lt;/p>
&lt;p>Wir wissen im Sommer 2021 deutlich mehr über Covid19 als das vor einem Jahr der Fall gewesen ist. Auch die immer breiter verfügbaren Schutzimpfungen gegen Covid19 sind ein wichtiger Bestandteil im Kampf gegen diese Pandemie. Bitte informiert euch auf &lt;a href="https://www.impfterminservice.de/impftermine">116117&lt;/a> über mögliche Impftermine in der Region. Die örtlichen „ImpfluencerInnen“ &lt;a href="https://twitter.com/DrCWerner">@DrCWerner&lt;/a> und &lt;a href="https://twitter.com/Chrissip81">@ChrissiP81&lt;/a> berichten zudem immer wieder über kurzfristige Impfaktionen in der Gegend, auch mit dem Impfstoff von Johnson&amp;amp;Johnson, der bereits nach nur einer Impfung wirkt.&lt;/p>
&lt;p>Wichtigstes Mittel neben der Impfung – auch in Hinblick auf sich verbreitende oder noch kommende Virusvarianten – sind nach aktuellem Wissensstand immer noch medizinische Mund-Nasenbedeckungen. Bitte tragt diese daher immer, wenn sie nach unseren Regeln erforderlich sind. Auch dann, wenn ihr bereits vollständig geimpft seid.&lt;/p>
&lt;h2 id="was-gilt-in-kürze">Was gilt, in Kürze&lt;/h2>
&lt;ul>
&lt;li>In den Inzidenzstufen 1, 2 und 3: Allgemeiner Publikumsbetrieb mit den unten aufgeführten Regeln. Seit dem 16. August 2021 ist der Zutritt nur noch nach Vorlage eines 3G-Nachweis erlaubt. Das heißt, entweder muss ein gültiger Impf- oder Genesenennachweis vorgelegt werden, oder ein maximal 24 Stunden alter Schnelltest. &lt;em>Update September:&lt;/em> Laut Landesverordnung gilt auch die Vorlage eines SchülerInnen-Ausweis als negativer Test. Momentan sind aber noch Ferien und wir sind gespannt, wie der Übergang in die Testungen an den Schulen geht. Bitte bringt vorerst trotzdem einen tagesaktuellen Schnelltest mit.&lt;/li>
&lt;li>Inzidenzstufe 4: &lt;del>Kein öffentlicher Betrieb, nur Wartungs- und Unterhaltsmaßnahmen.&lt;/del> Betrieb im Rahmen der Regeln der Coronaverordnung, oberhalb der 50er-Inzidenzschwelle jedoch nur für Menschen mit Impf- oder Genesenennachweis.&lt;/li>
&lt;/ul>
&lt;ol>
&lt;li>
&lt;p>Der Zutritt zum Haus ist nicht erlaubt für Personen,&lt;/p>
&lt;ol>
&lt;li>die in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder&lt;/li>
&lt;li>die typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, namentlich Fieber, trockener Husten, Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns, aufweisen&lt;/li>
&lt;li>die keinen 3G-Nachweis vorlegen oder auf Nachfrage nach einem 3G-Nachweis rumzuschwurbeln anfangen.&lt;/li>
&lt;/ol>
&lt;/li>
&lt;li>
&lt;p>Bitte betretet den Hauskomplex nur über die Haustür Nummer 7 und wascht nach Ankunft die Hände mit Wasser und Seife. Danach ist eine Registrierung für eine eventuell notwendige Kontaktnachverfolgung durch die Gesundheitsbehörde erforderlich.&lt;/p>
&lt;ol>
&lt;li>Je Veranstaltung/Gruppentreffen wird eine Person bestimmt, die sich als verantwortlich in das Formular einträgt und darauf achtet, dass die Kontaktnachverfolgungsdaten lesbar und richtig ausgefüllt werden.&lt;/li>
&lt;/ol>
&lt;/li>
&lt;li>
&lt;p>Beim Aufenthalt im Haus ist immer ein Abstand von wenigstens 1,50 Metern zwischen Personen einzuhalten, auch bei Bewegungen auf Verkehrsflächen.&lt;/p>
&lt;/li>
&lt;li>
&lt;p>In den Innenräumen muss stets eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Die Pflicht zum Tragen solch einer Maske gilt nicht&lt;/p>
&lt;ol>
&lt;li>beim Aufenthalt außen (z.B. Innenhof), sofern ein Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen gehalten wird&lt;/li>
&lt;li>bei Alleinearbeit als eine Person in einem Raum, sofern die Tür zum Rest des Hauses geschlossen gehalten und der Raum (mindestens 10 Minuten über die Nutzung hinaus) gelüftet wird („sonstige bauliche Maßnahme“ gemäß CoronaVO)&lt;/li>
&lt;/ol>
&lt;/li>
&lt;li>
&lt;p>Die Innenräume müssen während der Nutzung so gut wie möglich gelüftet werden. Zusätzlich oder ersatzweise (z.B. bei intensivem Regenwetter oder Sturm) kann eine der privat beschafften Luftfilteranlagen betrieben werden.&lt;/p>
&lt;/li>
&lt;/ol>
&lt;p>Das vollständige Hygienekonzept liegt am Eingang von Weinhof 7 zur Einsicht aus.&lt;/p></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/covid19">covid19</category></item><item><title>Five Needs: Wohnen in der Zukunft – Lab Talk im September</title><link>https://temporaerhaus.de/five-needs-wohnen-in-der-zukunft-lab-talk-im-september/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/five-needs-wohnen-in-der-zukunft-lab-talk-im-september/</guid><pubDate>Fri, 07 May 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/five-needs-wohnen-in-der-zukunft-lab-talk-im-september/</guid><description><div/><div>&lt;p>Insbesondere in Großstädten ist Wohnraum teuer und rar. Mit fortschreitendem Klimawandel wird es dabei auch um die Frage gehen, wie wir zukünftig ökologisch und praktisch Wohnraum für alle schaffen. Wagen wir daher einen Blick in die Zukunft des Wohnens!&lt;/p>
&lt;p>Zu Gast im Jugend hackt Lab sind Vanessa und Johnny von der FH Würzburg mit ihrem Projekt &lt;strong>five Needs: Wohnen in der Zukunft&lt;/strong>. Ihr Fokus liegt dabei auf der Frage, wie sich Wohnraum designtechnisch minimieren lässt aber dennoch nicht als Beengung wahrgenommen wird – sondern vielmehr als angenehm, schön und offen.&lt;/p>
&lt;p>Bewohner*innen sollen zwischen individuellen Rückzug, als auch dem Bedürfnis nach Gemeinschaft und sozialer Nähe flexibel wählen können.&lt;/p>
&lt;p> &lt;/p>
&lt;p>&lt;strong>Freitag, 10. September 2021 um 18.oo Uhr: online oder Live-Stream aus dem Verschwörhaus mit Sitzmöglichkeit für Besucher*innen&lt;/strong>&lt;/p>
&lt;p>&lt;strong>Corona-safe-Bedingungen: wollt ihr live dabei sein gilt 3G, da in BW die Schulen noch nicht angefangen haben, bitten wir verpflichtend auch Schüler*innen einen höchstens 24 Stunden alten Test dabei zu haben. Im ganzen Gebäude gilt Masken- und Registrierungspflicht.&lt;/strong>&lt;/p></div></description><author>Tom Novy</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/jugend-hackt-lab">Jugend hackt Lab</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/workshops">Workshops</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/future-living">future living</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/wohnraum-fuer-alle">Wohnraum fuer alle</category></item><item><title>Mappt die Radwege!</title><link>https://temporaerhaus.de/mappt-die-radwege/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/mappt-die-radwege/</guid><pubDate>Mon, 03 May 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/mappt-die-radwege/</guid><description><div/><div>&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2021/05/800px-Kienlesbergbruecke_Ulm-7.jpg" alt="Kienlesbergbruecke">&lt;/p>
&lt;p>&lt;a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/User:AHert" target="_blank" rel="noopener">AHert&lt;/a>, &lt;a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kienlesbergbrücke_Ulm-7.jpg" target="_blank" rel="noopener">Kienlesbergbrücke Ulm-7&lt;/a>, &lt;a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/legalcode" target="_blank" rel="license noopener">CC BY-SA 4.0&lt;/a>&lt;/p>
&lt;p>Verkehrswende – weniger Kraftfahrzeuge mit Verbrennungsmotor, hin zu Mobilität mit weniger Flächenverbrauch, mehr Elektromobilität, mehr Radverkehr, das ist die Devise unserer Zeit. Lastenräder nehmen dabei eine wichtige Rolle ein: Egal ob ein geliehenes Schwer-Lastenrad für größere Transporte oder der Frontlader mit Kindersitz als Kita-Zubringer und ganz normale Einkaufsmöglichkeit. Teil einer gelungenen Verkehrswende ist auch, Wege quer durch die Stadt mit solchen Lastenrädern bequem, einfach und mühelos zu machen.&lt;/p>
&lt;p>Das Team von &lt;a href="https://cargorocket.de">CargoRocket&lt;/a> hat sich zur Aufgabe gemacht, dieser Vision mit der freien Weltkarte OpenStreetMap ein Stück näher zu kommen. Die Karte, zu der alle beitragen können, dient nämlich nicht nur der Orientierung. Die riesige Datenbank über Wege und Hindernisse dahinter kann nämlich auch zur Routenplanung und Analyse dienen. Wo komme ich mit einem schwer beladenen Lastenrad möglichst mühelos voran? Und wo gibt es noch Ausbaubedarf für die Stadt?&lt;/p>
&lt;p>Das Team hat einige Kriterien aufgestellt, die es hierfür für all die Radwege, Schutzstreifen und Fahrradstraßen zu erfassen gilt. Welcher Fahrbahnbelag wird verwendet? Wie gut ist er in Schuss – ist das brandneuer Asphalt, oder sind die Schlaglöcher so groß, dass die Alternativroute über den gut erhaltenen Pflasterweg nebenan besser ist? Und wie breit sind die Umlaufgatter, Pollerbegrenzungen und sonstigen Hindernisse auf dem Weg? Oder gilt es gar, scharfe Randsteine zu überwinden?&lt;/p>
&lt;p>Das alles lässt sich in der OpenStreetMap erfassen, und dazu ruft CargoRocket auf – und für Baden-Württemberg gibt es sogar Auswertungen, welche Strecken noch Aufmerksamkeit bekommen sollen.&lt;/p>
&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2021/05/Bildschirmfoto-von-2021-05-03-21-02-22-1024x596.png" alt="Bildschirmfoto">&lt;/p>
&lt;p>&lt;a href="https://api.cargorocket.de/dr/docs/datenrennen_maps/Ulm_map.html">Auf einer Auswertungskarte&lt;/a> lässt sich auf einen Blick anzeigen, welche Strecken schon alle erforderlichen Werte besitzen, und wo noch Nacharbeit nötig ist. &lt;a href="https://cargorocket.de/2021/04/17/mapping-tutorial.html">In der Beschreibungsseite zum Mapathon&lt;/a> (also einem Mapping-Marathon) ist aufgezählt, wie sich verschiedene Radwege erfassen lassen, auch mit weiterführenden Links.&lt;/p>
&lt;p>Die teilweise noch fehlende Fahrbahnoberfläche lässt sich (wie auch einige andere spannenden Features) recht einfach mit der App &lt;a href="https://wiki.openstreetmap.org/wiki/StreetComplete">StreetComplete&lt;/a> quasi im Vorbeigehen erfassen. Für die Wegebreiten und die Durchfahrtsbreite von Hindernissen empfiehlt sich dagegen in der Tat ein mitgebrachtes Maßband – oder &lt;em>sehr sehr gutes&lt;/em> Augenmaß 😉&lt;/p>
&lt;p>Falls ihr also auf der Karte noch zu wenig kartierte Wege oder Hindernisse in eurer Gegend findet, könnt ihr diese Aufgabe wunderbar mit einem abstandskonformen Freiluftspaziergang kombinieren! Ob das ein triftiger Grund für einen sicherlich keine Infektionen verursachenden Spaziergang nach 22 Uhr ist, ist leider &lt;em>gesetzlich&lt;/em> eher zweifelhaft – Mess-Verschnaufpausen zwischen kurzen, Abstand haltenden Sprints zwischen 22 und 0 Uhr könnten sich aber verargumentieren lassen. Das Maßband für den 1,50-Meter-Abstand habt ihr dann ja eh dabei.&lt;/p>
&lt;p>(Im Ernst: Falls das Stress mit Ordnungsbehörden geben sollte, lasst uns gerne davon wissen).&lt;/p></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category></item><item><title>FSJ Digital im Verschwörhaus 2021: Wir suchen Dich!</title><link>https://temporaerhaus.de/fsj-digital-im-verschwoerhaus-2021-wir-suchen-dich/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/fsj-digital-im-verschwoerhaus-2021-wir-suchen-dich/</guid><pubDate>Wed, 07 Apr 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/fsj-digital-im-verschwoerhaus-2021-wir-suchen-dich/</guid><description><div/><div>&lt;p>Das Verschwörhaus ist seit 2019 Einsatzstelle für ein FSJ Digital, und wir nehmen ab sofort Deine Bewerbung für den Einsatzstart September 2021 entgegen!&lt;/p>
&lt;p>Das FSJ dient der Berufsvorbereitung, und wir bieten dir im Verschwörhaus einen Einblick in verschiedenste Tätigkeitsfelder:&lt;/p>
&lt;ul>
&lt;li>Pflege von Website und Social Media: Insbesondere Texte schreiben und veröffentlichen, aber auch Storytelling in Bild und Bewegtbild&lt;/li>
&lt;li>Video- und Audioproduktionen verschiedener Art: Livestreaming mit dem Video Operating Center, Aufzeichnungen, Produktion von Videos und Podcasts.&lt;/li>
&lt;li>Begleitung und Unterstützung von Maker-, Fablab- und sonstigen Workshops und unserem Angebot für Jugendliche (u.A. Jugend hackt Labs) – „normalerweise“ in Präsenz, seit Frühjahr 2020 auch viel online.&lt;/li>
&lt;li>Unterstützungstätigkeiten im Büro&lt;/li>
&lt;li>Pflege und Betrieb der Infrastruktur (von der Werkstatt über das FabLab mit 3D-Druckern und Lasercutter, Internet-der-Dinge-Projekten bis zu Netzwerkdiensten und der Server-Infrastruktur in unserem 10-Gigabit-Netz)&lt;/li>
&lt;li>Unterstützung bei den Projekten der Geschäftsstelle Digitale Agenda der Stadt Ulm: Digitale Technologien für die UlmerInnen be-greifbar und anschaulich machen&lt;/li>
&lt;/ul>
&lt;p>Unser aktueller FSJler Jan &lt;a href="https://temporaerhaus.de/wie-das-verschwoerhaus-zum-nicht-ganz-fernseh-studio-wurde/">hat im Dezember 2020 die Videoproduktion für das gemeinsame Wikipaka-Sendeprogramm unterstützt,&lt;/a> was recht gut unsere Aktivititäten in Zeiten eines weitgehend geschlossenen Verschwörhaus darstellt. Und es gibt auch immer Möglichkeiten, sich im FSJ an weiteren Projekten wie zum Beispiel &lt;a href="https://ulm.dev/projects/openbike/">dem freien Bikesharingsystem OpenBike&lt;/a> einzubringen.&lt;/p>
&lt;p>&lt;a href="https://ib-freiwilligendienste.de/job/1085">Die offizielle Ausschreibung ist bei unserem Träger, dem internationalen Bund, zu finden. &lt;/a> Wir freuen uns sehr über deine Bewerbung per E-Mail an kontakt21 (at) verschwoerhaus.de &lt;strong>bis zum 1. Mai 2021&lt;/strong>. Die Kennenlerngespräche werden dann per Videokonferenz stattfinden.&lt;/p></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/fsj">FSJ</category></item><item><title>Elektro Theater – Eigene Filme in Rec Room produzieren – Ferienworkshop</title><link>https://temporaerhaus.de/elektro-theater-eigene-filme-in-rec-room-produzieren-ferienworkshop/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/elektro-theater-eigene-filme-in-rec-room-produzieren-ferienworkshop/</guid><pubDate>Thu, 25 Mar 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/elektro-theater-eigene-filme-in-rec-room-produzieren-ferienworkshop/</guid><description><div/><div>&lt;p>Wolltet ihr schon immer mal an einem Film oder einer Theatervorstellung mitwirken?&lt;/p>
&lt;p>Ob schauspielern, Kostüme schneidern, Regie führen, Kulissen bauen, eine Story schreiben oder bombastische Effekte abfeuern – In diesem Ferienworkshop des Labs Ulm in Zusammenarbeit mit der &lt;a href="http://www.computerspielschule-online.de">ComputerSpielSchule Online&lt;/a> kommt ihr digital in Rec Room zusammen und lernt nicht nur das Handwerkszeug, sondern setzt tatsächlich einen Film um. Worum es gehen soll ist euch überlassen… Liebesromanze, Monstermovie, Superheld*innen-Komödie oder eine Schatzjagd – Wir helfen beim Planen und Umsetzen eurer Ideen!&lt;/p>
&lt;p>Für alle von 13 bis 18 Jahren – kostenlos.&lt;/p>
&lt;p>Der Workshop geht &lt;strong>am Montag 24. Mai 2021 los und dauert bis zum 26. Mai von jeweils 11-16 Uhr (mit einer Pause zwischen 13-14 Uhr)&lt;/strong>.&lt;/p>
&lt;p>Bitte meldet euch hierzu an: &lt;a href="mailto:tom@verschwoerhaus.de">tom@verschwoerhaus.de&lt;/a>&lt;/p>
&lt;p>Technische Voraussetzungen:&lt;/p>
&lt;ul>
&lt;li>Internet, PC (mit oder ohne VR-Brille, Maus, Systemanforderungen beachten: min. &lt;strong>GTX970 &amp;amp; 8GB Ram&lt;/strong>! )&lt;/li>
&lt;li>Alternativ: iPhone/iPad, Oculus, XBox oder Playstation 4&lt;/li>
&lt;li>Installiertes RecRoom&lt;/li>
&lt;li>Headset (Micro+Kopfhörer)&lt;/li>
&lt;li>Keine inhaltlichen Vorkenntnisse notwendig, aber Umgang mit Maus+WASD (am PC) bzw. Gamepad (bei PS4, XBox) ist von Vorteil. Etwas losspielen kann auch nicht schaden. 🙂&lt;/li>
&lt;/ul></div></description><author>Tom Novy</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/jugend-hackt-lab">Jugend hackt Lab</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/workshops">Workshops</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/creative-gaming">creative gaming</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/elektro-theater">Elektro Theater</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/ferienworkshop">Ferienworkshop</category></item><item><title>Bleeptrack bei She likes Tech</title><link>https://temporaerhaus.de/bleeptrack-bei-she-likes-tech/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/bleeptrack-bei-she-likes-tech/</guid><pubDate>Thu, 18 Mar 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/bleeptrack-bei-she-likes-tech/</guid><description><div/><div>&lt;p>Sabine alias bleeptrack macht nicht nur saucoole Dinge und ist die Vorsitzende des Verschwörhaus-Vereins – sie war auch im NDR-Podcast &lt;a href="https://www.ndr.de/nachrichten/info/podcast4808.html">She likes Tech&lt;/a> und hat eine gute halbe Stunde über ihre Kunst gesprochen!&lt;/p>
&lt;blockquote class="twitter-tweet" data-dnt="true">
&lt;p lang="de" dir="ltr">
Medieninformatikerin &lt;a href="https://twitter.com/Bleeptrack?ref_src=twsrc%5Etfw">@Bleeptrack&lt;/a> macht aus &lt;a href="https://twitter.com/hashtag/Algorithmen?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Algorithmen&lt;/a> &lt;a href="https://twitter.com/hashtag/Kunst?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Kunst&lt;/a>. Wie das funktioniert und welche Rolle &lt;a href="https://twitter.com/hashtag/Technologie?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Technologie&lt;/a> bereits in ihrer Kindheit gespielt hat, erzählt sie bei &lt;a href="https://twitter.com/hashtag/SheLikesTech?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#SheLikesTech&lt;/a>. &lt;a href="https://twitter.com/sveckert?ref_src=twsrc%5Etfw">@sveckert&lt;/a> &lt;a href="https://twitter.com/KoehlerEva?ref_src=twsrc%5Etfw">@KoehlerEva&lt;/a> &lt;br />&amp;#x27a1;&amp;#xfe0f;&lt;a href="https://t.co/GevpdqiRFX">https://t.co/GevpdqiRFX&lt;/a>&lt;a href="https://twitter.com/hashtag/womenintech?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#womenintech&lt;/a> &lt;a href="https://twitter.com/hashtag/Podcast?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Podcast&lt;/a> &lt;a href="https://twitter.com/hashtag/generativeart?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#generativeart&lt;/a> &lt;a href="https://t.co/jdgFgr6x62">pic.twitter.com/jdgFgr6x62&lt;/a>
&lt;/p>&amp;mdash; NDR Info (@NDRinfo)
&lt;p>&lt;a href="https://twitter.com/NDRinfo/status/1371704029617647619?ref_src=twsrc%5Etfw">March 16, 2021&lt;/a>&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>Der (allgemein sehr empfehlenswerte!) Podcast ist in jeder guten Podcatcher-App hörbar, und &lt;a href="https://mediandr-a.akamaihd.net/download/podcasts/podcast4808/AU-20210315-1337-1700.mp3">hier geht es direkt zur Audiodatei&lt;/a>.&lt;/p></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/bleeptrack">bleeptrack</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/podcast">Podcast</category></item><item><title>Hol dir jetzt eine gratis CO2-Ampel für dein Klassenzimmer</title><link>https://temporaerhaus.de/hol-dir-jetzt-deine-gratis-co2-ampel-fuer-das-klassenzimmer/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/hol-dir-jetzt-deine-gratis-co2-ampel-fuer-das-klassenzimmer/</guid><pubDate>Mon, 22 Feb 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/hol-dir-jetzt-deine-gratis-co2-ampel-fuer-das-klassenzimmer/</guid><description><div/><div>&lt;p>Seit heute öffnen die ersten Schulen in Baden-Württemberg. Das Jugend hackt Lab möchte euch dabei unterstützen auf der „sicheren Seite“ zu sein. Und zwar mit gratis Co2-Ampeln für euer Klassenzimmer.&lt;/p>
&lt;h4 id="was-sind-co2-ampeln">Was sind Co2-Ampeln?&lt;/h4>
&lt;p>Viele Menschen in einem großen Raum atmen Luft ein und aus, dabei entsteht mit der verbrauchten Luft Kohlendioxid -also CO2. Zuviel abgestandene Luft im Raum macht dringendes Lüften nötig, weil damit die Konzentration nachlässt. CO2-Ampeln zeigen euch durch LEDs an, wann zu viel CO2 in eurem Klassenzimmer ist und wann es sinnvoll ist zu lüften.&lt;/p>
&lt;h4 id="co2-ampeln-und-corona">Co2-Ampeln und Corona&lt;/h4>
&lt;p>Der Vorteil einer CO2-Ampel ist zudem, dass ihr damit auch indirekt angezeigt bekommt, wann zu viele Aerosole in der Luft sind. Angenommen wird so, dass viel ausgeatmete Luft die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass auch die Konzentration an Corona-Viren in der Luft zunehmen kann.&lt;/p>
&lt;h4 id="gratis-für-dich-und-dein-klassenzimmer">Gratis für dich und dEIn Klassenzimmer&lt;/h4>
&lt;p>Das Verschwörhaus hat einige &lt;a href="https://temporaerhaus.de/co2-ampeln-fuer-klassenzimmer-und-wie-du-uns-im-advent-dabei-unterstuetzen-kannst/">CO2-Ampel-Kits auf Lager.&lt;/a> Willst du bereits eine fertige CO2-Ampel für dein Klassenzimmer haben, dann kontaktiere &lt;a href="mailto:tom@verschwoerhaus.de">uns&lt;/a> gerne. Für alle die Löten können und selbst basteln wollen, aber bspw. Zuarbeit am 3D-Drucker und Lasercutter brauchen – auch das ist kein Problem: du bekommst von uns den Kit und das fertige Gehäuse zum Fertigstellen.&lt;/p>
&lt;p> &lt;/p></div></description><author>Tom Novy</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/jugend-hackt-lab">Jugend hackt Lab</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/baden-w%C3%BCrttemberg">Baden-Württemberg</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/co2-ampel">CO2-Ampel</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/corona">Corona</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/lockdown">Lockdown</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/schulen">Schulen</category></item><item><title>Hochwassermessung per TTN – jetzt auch im Praxistest!</title><link>https://temporaerhaus.de/hochwassermessung-per-ttn-jetzt-auch-im-praxistest/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/hochwassermessung-per-ttn-jetzt-auch-im-praxistest/</guid><pubDate>Sun, 14 Feb 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/hochwassermessung-per-ttn-jetzt-auch-im-praxistest/</guid><description><div/><div>&lt;p>Seitdem im Winter 2016 die ersten Gateways für das Community-Sensornetzwerk &lt;a href="https://thethingsnetwork.org/">The Things Network&lt;/a> in Ulm entstanden, beschäftigen wir uns auch im Verschwörhaus mit passenden und vor allem auch gerne witzigen Anwendungsfällen. Gemeinsam mit der Digitalen Agenda der Stadt entstand Ende 2018 die Idee, doch einfach mal zu überprüfen, ob Radverkehrsachsen von Hochwasser betroffen sind. Es gibt nämlich mehrere Stellen, die bei Hochwasser der Donau oder Blau überflutet werden – die Stelle des Donauradwegs unter der Herdbrücke ist beispielsweise so anfällig für Donauhochwasser, dass es sogar eine Schrankenanlage kurz vor der Stelle gibt, die im Überflutungsfall den Radverkehr auf dem Donauradweg über die Altstadt umleitet. Jedenfalls dann, wenn der Baubetriebshof davon Wind bekommen und die Schranken abgesenkt hat. Wir hatten uns deswegen überlegt, &lt;a href="https://www.decentlab.com/products/ultrasonic-distance-/-level-sensor-for-lorawan">Ultraschallsensoren&lt;/a> über der Fahrbahn zu montieren. Wie eine Fledermaus schicken diese – über der Fahrbahn hängend – Schallimpulse in Richtung der Fahrbahnoberfläche und messen die Zeit, bis das Echo wieder bei ihnen ankommt. Der Messwert wird dann per LoRaWAN übertragen – und dann legt sich der Sensor wieder „schlafen“, um Energie zu sparen.&lt;/p>
&lt;p>Im Frühjahr 2019 wurden die Sensoren im Rahmen des Projekts „&lt;a href="https://www.zukunftsstadt-ulm.de/">Zukunftsstadt&lt;/a>“ beschafft und erst einmal im Verschwörhaus getestet. &lt;a href="https://lora.ulm-digital.com/blog/hochwassermessung-in-ulm" data-cke-saved-href="https://lora.ulm-digital.com/blog/hochwassermessung-in-ulm">Im Juni 2019 konnte dann der erste Sensor installiert werden&lt;/a> – auch eine schöne Sache, wenn man sich als Hack- und Makespace Dinge ausdenkt und dann einige Monate später gemeinsam mit dem Baubetriebshof Sensoren ganz offiziell an Brücken kleben darf!&lt;/p>
&lt;p>Was in der Theorie eine gute Idee ist, muss sich aber auch in der Praxis bewähren. Nur wie testet man einen Hochwassersensor? Da sich das temporäre Fluten des Fuß- und Radweges unter der Herdbrücke als keine praktikable Lösung herausstellte, hieß es: warten.&lt;/p>
&lt;p>Warten bis zum 29.01.2021. Die Lokalpresse berichtete bereits eifrig seit dem Morgen, die Stadtverwaltung habe den Weg unter der Herdbrücke gesperrt, denn an diesem Tag würde womöglich das aus dem Allgäu über die Iller in die Donau fließende Hochwasser den Donauweg überfluten.&lt;/p>
&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2021/02/2021-02-herdbruecke-graph.png" alt="Herdbruecke Graph">&lt;/p>
&lt;p>Ab 12:45 Uhr konnten wir einen kontinuierlich schrumpfenden Abstand zwischen Sensor und Donau&lt;s>weg&lt;/s> verzeichnen. An dieser Stelle sei erwähnt, dass der Donaupegel natürlich nicht „eckig“ ansteigt, sondern unser Hochwassersensor nur alle 15 Minuten einen Messwert schickt und dadurch der treppenförmige Abfall des Abstandes zwischen Sensor und Weg bzw. Donau zu Stande kommt. Um 14.00 Uhr war dann auch nichts mehr vom Donauweg zu erkennen, dieser stand nun gut 85 cm unter Wasser.&lt;/p>
&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2021/02/PXL_20210130_121623172.MP_-1024x768.jpg" alt="Hochwasser img">&lt;/p>
&lt;p>Soweit, so technisch. Dashboards voller Graphen sind technische Spielereien, die man in einem durchschnittlichen Alltag eher weniger gebrauchen kann, daher ein Blick auf die Status-Anzeige unter &lt;a href="https://hochwasser.ttnulm.de/" data-cke-saved-href="https://hochwasser.ttnulm.de/">&lt;a href="https://hochwasser.ttnulm.de/">https://hochwasser.ttnulm.de/&lt;/a>&lt;/a>. Herdbrücke: Hochwasser. Funktioniert. Cool! Aber was ist mit dem Radweg an der Blau los? Kein Hochwasser? Merkwürdig …&lt;/p>
&lt;p>Auch an der &lt;a href="https://www.openstreetmap.org/?mlat=48.40386&amp;mlon=9.94958#map=18/48.40386/9.94958" data-cke-saved-href="https://www.openstreetmap.org/?mlat=48.40386&amp;mlon=9.94958#map=18/48.40386/9.94958">Radwegunterführung unter der Eisenbahnbrücke bei der Blau&lt;/a> wurde nämlich gemeinsam mit der Stadt ein Sensor angebracht. Dieses Zusammenspiel ist wirklich klasse: Die Unternehmerinitiative hatte die ersten Gateways installiert, weitere Gateways folgten aus der Zivilgesellschaft und weiteren örtlichen Unternehmen, und als zivilgesellschaftliche Gruppe konnten und können wir selber Input und Ideen anliefern, die dann z.B. von der Stadt aufgenommen werden. Dabei fällt auch auf, dass die Erfassung von Daten immer mit Ungenauigkeiten verbunden ist. So schwankte der per Ultraschall gemessene Abstand zur Fahrbahnoberfläche an der Herdbrücke in der Nacht immer wieder um mehrere Zentimeter. Wir dachten – wir sind ja keine Bauingenieur:innen – zuerst, dass das temperaturbedingte Ausdehnungserscheinungen an der Brücke selbst sind. Städtische Ingenieur:innen konnten uns aber davon überzeugen, dass das definitiv nicht der Fall ist: Wenn sich der Abstand der Brückenunterkante zur Fahrbahn wirklich um Zentimeter im Tagesverlauf ändern sollte, wäre das nicht etwa eine normale Erscheinung, sondern baulich wirklich bedenklich! Später kamen wir darauf, dass es eine Temperaturkonstante für die Ausbreitung von Ultraschall gibt, die temperaturabhängig ist – und der Sensor scheint das trotz dem, was auf der Packung steht, nicht zu kompensieren. Puh.&lt;/p>
&lt;p>Trotzdem, es war seltsam, dass sich ausgerechnet jetzt, als Hochwasser sein sollte, an der Brücke unter der Blau nichts signifikant zu ändern schien. Also nicht im Bereich weniger Zentimeter, sondern so, dass die Änderung auf eine Überflutung des Radwegs hinweisen würde.&lt;/p>
&lt;p>Sensornodes mit LoRaWAN zeichnen sich allgemein durch ihren sehr geringen Energiebedarf aus und die daraus resultierende Möglichkeit, diese autark über eine lange Zeit (1+ Jahre) mit einer Batterie zu betreiben. Das ist super praktisch, wenn man diese z.B. am Radweg entlang der Blau zwischen Ulm und Blaustein montiert. Wir alle wissen aber auch, dass Batterien natürlich genau dann leer gehen, wenn es spannend wird. So natürlich auch passiert beim Eisenbahnbrücken-Hochwassersensor an der Blau. Zwei Tage vor dem Hochwasser ging die Batterie leer – und keiner hat’s gemerkt. Ups. Warum? Der Sensor übermittelt zwar tapfer bis zum letzten Datenpaket seinen Batteriestand, aber es muss halt auch jemand die Daten angucken, auswerten und rechtzeitig hinfahren. Wenn das niemand macht, muss man halt hin, wenn es „spannend“ ist. Allerdings ist „spannend“ im Falle eines Hochwassersensors gleichzusetzen mit „Hochwasser“ und Hochwasser erleichtert jetzt nicht unbedingt die Wartung eben dieses Sensors.&lt;/p>
&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2021/02/PXL_20210130_112838290.MP_-768x1024.jpg" alt="Hochwasser img 2">&lt;/p>
&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2021/02/PXL_20210130_112809887.MP_-768x1024.jpg" alt="Hochwasser img 3">&lt;/p>
&lt;p>Auf den Fotos zu erkennen: Hochwasser macht das Wechseln einer Batterie nicht unbedingt einfacher!&lt;/p>
&lt;p>(Fotos und waghalsiger Wartungseinsatz von &lt;a href="https://twitter.com/dermatthias/">@dermatthias&lt;/a>)&lt;/p></div></description><author>Jakob Pietron</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/hochwasser">Hochwasser</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/ttn">TTN</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/zukunftsstadt">Zukunftsstadt</category></item><item><title>Danke für alles, Juka!</title><link>https://temporaerhaus.de/danke-fuer-alles-juka/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/danke-fuer-alles-juka/</guid><pubDate>Tue, 09 Feb 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/danke-fuer-alles-juka/</guid><description><div/><div>&lt;p>Wenn wir im Sommer 2021 auf fünf Jahre Verschwörhaus zurückblicken werden, gehören dazu eigentlich auch über sechs Jahre Vorarbeit von vielen verschiedenen Menschen dazu.&lt;/p>
&lt;p>Einer dieser Menschen ist Juka Wessalowski. Juka war viele Jahre lang – anfangs noch als Studentin der Medieninformatik an der Uni Ulm – eines der ersten Mitglieder der Open-Data-Arbeitsgruppe „datalove“ aus der später das OK Lab Ulm im Netzwerk „Code for Germany“ der Open Knowledge Foundation Deutschland wurde. Von 2012 bis 2014 war sie Mitorganisatorin der von der Hochschulgruppe organisierten &lt;a href="http://www.opencitycamp.de/">OpenCityCamps&lt;/a>, die mit die ersten überregionalen Vernetzungsveranstaltungen zu Open Data und Open Government in Baden-Württemberg waren, und auf denen die Grundsteine für viele bis heute nachwirkende Projekte gelegt wurden.&lt;/p>
&lt;p>Seit 2011 war sie zudem in verschiedenen Arbeitsgruppen rund um die MINT-Nachwuchsförderung aktiv. Für eine nachhaltige Verankerung von Civic Tech und den Umgang mit Offenen Daten in einer Stadt ist die ständige Nachwuchsförderung ein Dreh- und Angelpunkt. 2014 war sie daher die Hauptorganisatorin hinter dem Plan, das bis dahin nur in Berlin stattfindende Förderprogramm &lt;a href="https://jugendhackt.org/">Jugend hackt&lt;/a> nach Ulm zu holen. Es ist maßgeblich ihr Verdienst, dass dieses &lt;a href="https://jugendhackt.org/ueber/">mehrfach preisgekrönte&lt;/a> Programm 2015 erstmals neben Berlin, Dresden, Hamburg und Köln unter ihrer Leitung und Führung auch in Ulm stattfinden konnte.&lt;/p>
&lt;p>Das erste Jugend-hackt-Wochenende im Juni 2015 legte auch den Grundstein für die Verstetigung dieser Arbeit unterjährig, an einem für alle gut zu erreichenden Ort in Ulm. Der konkrete Entwicklungsprozess, an dessen Ende das Verschwörhaus stand, wurde bei einem Austausch mit dem späteren Oberbürgermeister Czisch am Rande der Abschlussveranstaltung angestoßen. In der darauf folgenden mehrere Monate langen Konzeptionsphase trug Juka mit ihrem hervorragenden Fachwissen immer wieder zum Konzept bei und schärfte die klare Linie, die das Haus für sich beansprucht. Neben dieser Arbeit und ihren Tätigkeiten unter Anderem als Jurymitglied des &lt;a href="https://www.mb21.de/">Deutschen Multimediapreis mb21 (2015)&lt;/a> übernahm sie ab Juli 2016 eine tragende Rolle im Aufbau des Makespace, der Werkstätten, sowie in der Einwerbung weiterer Kooperationsprogramme wie den &lt;a href="https://familienlabore.de/">Familienlaboren&lt;/a>, den &lt;a href="https://demokratielabore.de/">Demokratielaboren&lt;/a>, sowie Projekten mit vielen weiteren Akteuren in Ulm und darüber hinaus. Sie vertrat das Verschwörhaus und Ulm unter anderem beim Besuch der baden-württembergischen Wirtschaftsministerin in Ulm, lokalen Veranstaltungen wie 7×7 oder – mehrfach – der Netzkonferenz re:publica in Berlin. Für ihre Arbeit konnte sie mehrere Preise, Nominierungen und Auszeichnungen entgegennehmen. Sie war 2016 Teil des ersten internationalen Jugend-hackt-Austauschprogramms mit dem Goethe-Institut und reiste mit einer Delegation nach Seoul; sowohl jugendliche Teilnehmer:innen als auch Mentor:innen von Jugend hackt in Ulm durften in den Folgejahren an Austauschprogrammen mit verschiedensten asiatischen Nationen teilnehmen. Nicht zuletzt war Juka die Ulmer Transferschnittstelle für viele der Projekte, die in anderen Städten durch ehrenamtlich Aktive im Netzwerk „Code for Germany“ und darüber hinaus stattfinden.&lt;/p>
&lt;p>Durch ihren interdisziplinären Hintergrund verbindet sie dabei vielfach Horizonte miteinander. Außerhalb der unmittelbaren Jugend-hackt-Organisationsphasen leitete sie beispielsweise ein Team, das die Freie/Open-Source-Ticketshopsoftware &lt;a href="https://pretix.eu/about/de/">pretix&lt;/a> auf die komplexen Anforderungen der Anmeldungsanwicklung von Jugend hackt anpasste, was den Organisationsteams viel Handarbeit erspart. Die Rolle als erste hauptamtlich bei der Open Knowledge Foundation angestellte, aber außerhalb Berlins am Berührungspunkt zwischen Zivilgesellschaft und Kommune eingesetzte Vermittlerin hat sich als ungemein bereicherndes Konstrukt herausgestellt. Wir hoffen, dass auch in anderen Städten ähnliche Modelle entstehen!&lt;/p>
&lt;p>Juka hat sich zu unserem großen Bedauern im Herbst 2020 dazu entschlossen, über die zum 31.12.2020 auslaufende Förderung hinaus keine Verlängerung ihrer Anstellung im Verschwörhaus anzustreben, sondern sich beruflich zu verändern. Dieser Ort wäre ohne sie nicht das geworden, was er ist – deswegen freuen wir uns sehr, dass sie nach dem Ende ihrer hauptamtlichen Tätigkeit weiter ehrenamtlich im Haus aktiv sein wird. Vielen Dank Juka für deine Arbeit – wir wünschen dir für deine Zukunft nicht weniger als das allerbeste und auch weiterhin viel Erfolg!&lt;/p></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/in-eigener-sache">In eigener Sache</category></item><item><title>Unser Dank der initiative.ulm.digital für die Förderung!</title><link>https://temporaerhaus.de/unser-dank-der-initiative-ulm-digital-fuer-die-foerderung/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/unser-dank-der-initiative-ulm-digital-fuer-die-foerderung/</guid><pubDate>Tue, 09 Feb 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/unser-dank-der-initiative-ulm-digital-fuer-die-foerderung/</guid><description><div/><div>&lt;p>Wir möchten herzlich der initiative.ulm.digital danken, die dreieinhalb Jahre lang &lt;a href="https://temporaerhaus.de/danke-fuer-alles-juka/">die hauptamtliche Teilzeitstelle von Juka Wessalowski&lt;/a> im Verschwörhaus durch Spenden finanziert hatte!&lt;/p>
&lt;p>Bereits wenige Tage nachdem &lt;a href="https://temporaerhaus.de/der-gemeinderat-findet-uns-cool-o/">durch den Gemeinderatsbeschluss&lt;/a> die Umsetzung des bis dahin ausgearbeiteten Konzepts für das Verschwörhaus gesichert war, fand ein erster Austausch mit späteren Gründungsmitgliedern der Unternehmerinitiative statt. Schon bei der Gründung des Unternehmervereins im Juli 2016 schrieben sich die Initiator:innen der Initiative die finanzielle Unterstützung des (damals noch unter dem Arbeitstitel „Stadtlabor“ laufenden) Verschwörhaus für die Förderung von Talenten und Ideen &lt;a href="https://www.swp.de/suedwesten/staedte/ulm/verein-_inititiative.ulm.digital_-macht-ulm-fit-fuers-digitale-zeitalter-22912141.html">auf die Fahne&lt;/a>. Unter anderem sollten weitere Personalkapazitäten über die von der Stadt gestellten Ressourcen hinaus ermöglicht werden. Auch das Engagement der Initiative für das Freie IoT-Netzwerk „The Things Network“ geschah in enger Kooperation mit dem Verschwörhaus – so veranstalte die Initiative einen Auftaktworkshop im Dezember 2016, für den wir Räume und Infrastruktur stellten. Die Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft, Unternehmen, Wissenschaft und Verwaltung zeigte sich beim Freien Sensornetzwerk in besonderem Maße: Der Unternehmerverein sorgte mit den ersten Gateways für eine Grundversorgung, die nach und nach von weiteren Akteuren ausgebaut wurde. &lt;a href="https://lora.ulm-digital.com/blog/gateway-auf-dem-ulmer-muenster">Die Installation des sowohl symbolischen wie wirkungsvollen Gateways auf dem Münsterturm&lt;/a> Ende 2018 wurde von der Initiative bezahlt, die praktische Umsetzung mit Tatkraft aus dem Digitalen Ehrenamt mitbetrieben, und das Verschwörhaus stellt seither per Funkbrücke die Internetanbindung sicher.&lt;/p>
&lt;p>Im Sommer 2017 beschloss die Initiative erstmals auch die direkte finanzielle Förderung des Verschwörhaus. Durch Spenden an den gemeinnützigen &lt;a href="https://okfn.de/">Open Knowledge Foundation e.V.&lt;/a> konnte Juka Wessalowski ihre bis dahin teils ehrenamtlich, teils durch anderweitige Förderungen überbrückungsfinanzierte Arbeit im Haus ab diesem Zeitpunkt auch hauptamtlich bis Ende 2020 ausführen. Dies führte mittelbar auch zur Einwerbung mehrerer Förderungen. Zuletzt wurde Ulm dadurch zum ersten von zwei Standorten der durch Stiftungsgelder geförderten Jugend hackt Labs für unterjährige Jugendarbeit. Abseits der Veranstaltungen für Jugendliche konnte durch die Stelle weitere Aufbau- und Entwicklungsarbeit im Haus beschleunigt werden, und es wurden an anderen Stellen Kapazitäten für weitere spannende Projekte frei. Durch dieses Gesamtkonstrukt konnten wir der Initiative Monat für Monat beeindruckende Zahlen berichten – und regelmäßig auch frühzeitig auf spannende Entwicklungen und Freie-/Open-Source-Projekte hinweisen, aus denen lokale Unternehmen eigene Produkte und Dienstleistungen entwickeln können.&lt;/p>
&lt;p>Neben dem Dank für die Finanzierung der Stelle von Sommer 2017 bis 31.12.2020 danken wir zudem herzlich für die finanzielle Unterstützung mehrerer Kleinprojekte im Lauf der Jahre. Unter anderem bezahlte die Initiative die Materialkosten der &lt;a href="https://lora.ulm-digital.com/blog/die-ttn-ulm-platine">„Münsterplatine“&lt;/a>, die durch ehrenamtliche Arbeit der TTN-Gruppe von Grund auf entworfen und entwickelt wurde. Diese Platine ermöglichte insbesondere in den Anfangszeiten von „The Things Network“ in Ulm einen niederschwelligen und günstigen Einstieg in das Sensornetzwerk LoRaWAN.&lt;/p>
&lt;p>Sowohl das Programm Jugend hackt als auch The Things Network bleiben Ulm und dem Verschwörhaus über das Förderende hinaus erhalten. Ein großer Dank gilt der Stadt Ulm, die die kurzfristig durch das Ende der Unterstützung entstandene Finanzierungslücke auffangen und unsere Jugendarbeit als weitsichtige Investition in die IT-Nachwuchsförderung unterstützen möchte! Und auch die vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten im Haus rund um das Freie LoRaWAN-Netzwerk in Ulm – vom Betrieb eigener Gateways bis zu den Anstrengungen für einen niederschwelligen Einstieg für alle – bleiben natürlich erhalten.&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>Du möchtest als Privatperson oder mit deinem Unternehmen unsere vielfältige Arbeit nachhaltig unterstützen? Die einfachste Möglichkeit ist eine Fördermitgliedschaft im Verschwörhaus e.V.! Der eingetragene Verein ist gemeinnützig, das heißt, Zuwendungen an den Verein können steuerlich geltend gemacht werden.&lt;/em>&lt;/p></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/finanzierung">Finanzierung</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/initiative.ulm.digital">initiative.ulm.digital</category></item><item><title>Wie das Verschwörhaus zum Nicht-ganz-Fernseh-Studio wurde</title><link>https://temporaerhaus.de/wie-das-verschwoerhaus-zum-nicht-ganz-fernseh-studio-wurde/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/wie-das-verschwoerhaus-zum-nicht-ganz-fernseh-studio-wurde/</guid><pubDate>Mon, 01 Feb 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/wie-das-verschwoerhaus-zum-nicht-ganz-fernseh-studio-wurde/</guid><description><div/><div>&lt;figcaption>Der Zuspielraum. Von hier aus kamen das Pausenzeichen und die Uhr, das Morgen- und Nachtprogramm, die Anmoderation – und natürlich der Gong&lt;/figcaption>
&lt;p>Die remote chaos experience (rc3) – der Ersatz des Chaos Communication Congress 2020 – war für alle Beteiligten eine spannende und unbekannte neue Herausforderung. Nicht mehr gemeinsam mit 15.000 anderen Menschen in Leipzig, sondern dezentral aus ganz vielen Orten galt es ein gemeinsames Programm zu gestalten. Es gab eine virtuelle Welt, &lt;a href="https://chaosradio.de/cr265-rc3-world">deren spannende Hintergründe im aktuellen Chaosradio beleuchtet werden&lt;/a>. Die Wikipaka-WG des vorhergehenden Congress wurde mit sehr viel Detailliebe nachgebaut und erfreute sich großer Beliebtheit für abendliches Zusammensein 🙂&lt;/p>
&lt;blockquote class="twitter-tweet" data-dnt="true">
&lt;p dir="ltr" lang="de">
Die WG durchlief eine 3-wöchige Evolution mit 118 individuellen commits. &lt;a href="https://t.co/aRXXdG3aBO">pic.twitter.com/aRXXdG3aBO&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;p>
— Hanno Sternberg (@drakehutner) &lt;a href="https://twitter.com/drakehutner/status/1344725340577542144?ref_src=twsrc%5Etfw">December 31, 2020&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>Und es gab natürlich auch das, was sonst in Leipzig ein Bühnenprogramm gewesen wäre – nur eben nun ganz anders.&lt;/p>
&lt;figure>
&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2021/02/masterregie-1024x576.jpg" alt="Bild Hauptregie">&lt;/p>
&lt;figcaption>Die Hauptregie. Hier wurden die Beiträge aus der Konserve abgespielt und die dezentralen Beitragenden für den Frageteil zusammengemischt&lt;/figcaption>&lt;/figure>
&lt;p>Der eigentliche Plan war, ganz viele dezentrale Bühnen in ganz Deutschland bereitzustellen, und dazu verschiedene Regiezentralen, die die verschiedenen Kanäle dann mit Inhalt bespielen. Wir haben uns relativ früh dafür entschieden, im Verschwörhaus keine dezentrale Bühne anzubieten. Zu groß erschien uns das Risiko, Ursache für Infektionen zu sein – wir sind weiterhin seit dem Oktober bis auf wenige Wartungs- und Unterhaltsarbeiten komplett geschlossen, und würden uns wünschen, wenn auch viel mehr andere Orte so zur Pandemieeindämmung beitragen würden. Und zwar nicht nur diejenigen Orte, die Freizeit, Kultur, Zerstreuung oder schlicht Freude betreffen.&lt;/p>
&lt;p>Stattdessen waren wir „nur“ – und zwar mit stringenten Auflagen – einer der Regieorte für &lt;a href="https://wikipaka.wtf/">Wikipaka Television und Fernstreamen&lt;/a>, das gemeinsame Programm von Jugend hackt (namentlich OKF Deutschland und mediale pfade), Wikimedia Deutschland, dem Verstehbahnhof und uns – und allen, die sich diesem Universum verbunden fühlen. Aufgeteilt in drei separate Räume hatten wir ein Einspielstudio, die Hauptregie und einen Tonaufnahmeraum – gemeinsam konnten wir so zeitweise komplett das Programm inklusive der Moderation der Fragerunden übernehmen; zu anderen Zeiten teilten wir uns das mit anderen Zuspielorten vor allem in Berlin.&lt;/p>
&lt;blockquote class="twitter-tweet" data-dnt="true">
&lt;p dir="ltr" lang="de">
Ein Blick hinter die Kulissen ins Sendestudio: Hier ist tatsächlich jeder Gong noch handgemacht! &lt;a href="https://t.co/hZH1mvjguA">pic.twitter.com/hZH1mvjguA&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;p>
— Wikipaka (@wikipaka) &lt;a href="https://twitter.com/wikipaka/status/1344032260123721728?ref_src=twsrc%5Etfw">December 29, 2020&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>Um sicherzugehen, dass bei den über 21 Stunden Programm möglichst alles reibungslos geht, hatten wir uns entschieden, so viele Beiträge wie möglich „aus der Konserve“ einspielen zu können und nur die anschließenden Fragerunden live zu senden. Das nahm sehr viel Druck aus der Produktion und sorgte dafür, dass wir mit einem sehr sehr schlanken Team vier Tage Programm streamen konnten.&lt;/p>
&lt;p>Schon früh war klar, dass wir uns beim visuellen und akustischen Design am öffentlich-rechtlichen Rundfunk zwischen den 1960ern und 1980ern anlehnen wollten – schließlich ging es bei der rc3 auch um verteilte Sendehäuser, die gemeinsam ein Programm auf die Beine stellen. Und so bekamen wir ein 1a ARD-Style Sendedesign von &lt;a href="http://bleeptrack.de/">Bleeptrack&lt;/a>, eine in Windeseile gebaute Studiouhr von &lt;a href="https://morr.cc/">blinry&lt;/a>, und eine ganze Reihe möglicher Pausenzeichen von &lt;a href="https://twitter.com/ScHuehnerkrisp">Scott Hühnerkrisp&lt;/a>, die wir zu einem Senderdesign zusammenbauen konnten.&lt;/p>
&lt;p>Und natürlich den Gong!!!!1&lt;/p>
&lt;blockquote class="twitter-tweet" data-dnt="true">
&lt;p dir="ltr" lang="de">
Und nochmal Gong, wie er aus dem Pult bei uns in den Stream kommt. Und es sollte natürlich *Kinos* und Theater heißen. Wir nehmen Rundfunk-Cosplay nämlich sehr ernst! \o/ &lt;a href="https://twitter.com/hashtag/rC3?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#rC3&lt;/a> &lt;a href="https://t.co/p25aCuiXgb">pic.twitter.com/p25aCuiXgb&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;p>
— Wikipaka (@wikipaka) &lt;a href="https://twitter.com/wikipaka/status/1344034851347984385?ref_src=twsrc%5Etfw">December 29, 2020&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>Ein echter Tagesschau-Stabgong war schon lange auf der Wunschliste. Nur sind die Dinger sehr schwer zu finden. Aber das war jetzt einfach der perfekte Anlass, einen aufzutreiben. Dafür gibt es jetzt &lt;a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Wandel_und_Goltermann_Kinogong">Bilder davon unter Freier Lizenz auf Wikimedia Commons,&lt;/a> Video- und Tonaufnahmen folgen noch. Denn ein paar Baustellen gibt es bislang noch.&lt;/p>
&lt;p>&lt;a href="https://media.ccc.de/c/rc3/WikiPaka">Die Aufzeichnungen sind nämlich zwar mittlerweile allesamt in der „Mediathek“ des c3voc veröffentlicht.&lt;/a> Wir möchten aber auch möglichst alle der Videos so barrierefrei wie möglich bereitstellen, weswegen wir gemeinsam – und hier ist vor allem unser aktueller FSJler Jan zu loben! – &lt;a href="https://c3subtitles.de/">mit dem System von c3subtitles&lt;/a> auch Untertitel für die Videos anbieten möchten. Wer hier helfen möchte, ist herzlich eingeladen! Für Einsteiger:innen bietet es sich an, die Qualitätssicherung bei den „gelben“ Vorträgen zu machen – das heißt, zu prüfen, ob die Textblöcke zeitlich passend eingeblendet werden. Wie das geht und was dabei zu beachten ist, ist hier dokumentiert. Wir freuen uns auch sehr über Beiträge bei den vergangenen Congressen. Fortgeschrittene, die hierbei schon Erfahrung gesammelt haben, &lt;a href="https://wiki.c3subtitles.de/de:postprocessing:contribute">können sich auch gerne an die Korrektur der automatischen Transkripte wagen&lt;/a>.&lt;/p>
&lt;p>Alles in Allem war das eine spannende Erfahrung mit einem tollen Team aller beteiligten Einrichtungen, das bewiesen hat: Veranstaltungen mit herausragendem Programm und Wow-Effekt können auch in Zeiten der Pandemie Freude bereiten!&lt;/p>
&lt;blockquote class="twitter-tweet" data-conversation="none" data-dnt="true">
&lt;p lang="und" dir="ltr">
Wow &lt;a href="https://twitter.com/wikipaka?ref_src=twsrc%5Etfw">@wikipaka&lt;/a> &lt;a href="https://t.co/3P3MPq6fI9">pic.twitter.com/3P3MPq6fI9&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;p>
&amp;mdash; Anne Roth (@annalist) &lt;a href="https://twitter.com/annalist/status/1343558192077398017?ref_src=twsrc%5Etfw">December 28, 2020&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;/blockquote></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/chaos-communication-congress">Chaos Communication Congress</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/rc3">rc3</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/wikipaka">wikipaka</category></item><item><title>Online-Lab: „Datenschutz und rechtliche Stolperfallen auf Homepages und im Web“</title><link>https://temporaerhaus.de/online-lab-datenschutz-und-rechtliche-stolperfallen-auf-homepages-und-im-web/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/online-lab-datenschutz-und-rechtliche-stolperfallen-auf-homepages-und-im-web/</guid><pubDate>Mon, 18 Jan 2021 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/online-lab-datenschutz-und-rechtliche-stolperfallen-auf-homepages-und-im-web/</guid><description><div/><div>&lt;p>Mit dem Thema &lt;em>Datenschutz im Web&lt;/em> wollen wir anschließen an unseren Webdesign-Workshop vom &lt;a href="https://temporaerhaus.de/about-me-homepage-web-design-workshop/">19. Februar&lt;/a>. Was hat sich mit der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) seit 2018 geändert? Was für Rechte habt ihr, wenn ihr Websites besucht, die mit euren Daten arbeiten möchten? Und: Was müsst ihr bei eurer eigenen Homepage beachten – beispielsweise was den Cookie-Banner angeht.&lt;/p>
&lt;p>All dem wollen wir uns in einem kostenlosen Online-Workshop widmen. Fragen zum Workshop gerne auch an unseren Workshop-Teamer: &lt;a href="mailto:der@mit-dem-zopf.cf">der@mit-dem-zopf.cf &lt;/a>{.moz-txt-link-abbreviated}– „&lt;em>Dфҿ&lt;/em> mit dem Zopf“ ist Hamburger Schüler, Junghacker*in und interessiert sich für Netzwerke, Flutter und Linux.&lt;/p>
&lt;h4 id="wann">Wann?&lt;/h4>
&lt;p>&lt;strong>Am 13. März 2021 um 11.00 Uhr&lt;/strong> über &lt;em>Big Blue Button&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>&lt;a href="https://bbb.ulm.dev/b/datenschutz">https://bbb.ulm.dev/b/datenschutz &lt;/a>&lt;/p></div></description><author>Tom Novy</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/jugend-hackt-lab">Jugend hackt Lab</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/workshops">Workshops</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/datenschutz">Datenschutz</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/dsgvo">DSGVO</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/workshop">Workshop</category></item><item><title>Unser Programm auf dem #rc3</title><link>https://temporaerhaus.de/unser-programm-auf-dem-rc3/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/unser-programm-auf-dem-rc3/</guid><pubDate>Mon, 28 Dec 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/unser-programm-auf-dem-rc3/</guid><description><div/><div>&lt;p>Die &lt;a href="https://events.ccc.de/2020/12/26/rc3-takeoff/">Remote Chaos Experience 2020&lt;/a> (rc3) hat angefangen, und damit auch unser Beitrag aus dem Verschwörhaus-Studio zum gemeinsamen Programm von &lt;em>Wikipaka Television und Fernstreaming&lt;/em>, dem Online-Ersatz für die schon Tradition gewordene Wikipaka-WG von Wikimedia Deutschland, Jugend hackt, Open Knowledge Foundation, mediale pfade, Verstehbahnhof und uns.&lt;/p>
&lt;p>Die kommenden drei Tage noch koordinieren wir verteilt über Deutschland und darüber hinaus das gemeinsame Streamingprogramm rund um Transparenz, Mitmachstaat, Jugendarbeit und gerne auch mal etwas Unsinn, das über WTF in die Welt gestreamt wird. Aber auch die vielen anderen Kanäle bei rc3 haben Programm zu bieten – wie viel, verrät der Blick &lt;a href="https://rc3.world/rc3/public_fahrplan/">in den offiziellen Fahrplan&lt;/a> (&lt;a href="https://pretalx.com/rc3/schedule/">andere Ansicht hier&lt;/a>). Rein nach dem WTF-Programm gefiltert haben wir natürlich &lt;a href="https://cfp.verschwoerhaus.de/rc3-2020/schedule/">auch eine Ansicht.&lt;/a>&lt;/p>
&lt;figure>
![Bild Aufzeichnung](/wp-content/uploads/2020/12/Bildschirmfoto-von-2020-12-28-01-58-39-1024x560.png)
&lt;figcaption>Aufzeichnung aus dem Relive&lt;/figcaption>&lt;/figure>
&lt;p>Alle Programme findet ihr auf &lt;a href="https://streaming.media.ccc.de/rc3">streaming.media.ccc.de/rc3&lt;/a> (&lt;a href="https://streaming.media.ccc.de/rc3/wikipaka">Direktlink zu WTF hier&lt;/a>). Nach und nach wird auch das gesendete Programm im &lt;a href="https://streaming.media.ccc.de/rc3/relive">Relive&lt;/a> online gehen – von Tag 1 möchten wir beispielsweise &lt;a href="https://streaming.media.ccc.de/rc3/relive/428768">Open Discourse und Transparenz im Bundestag&lt;/a> hervorheben. Der zeigt auch, wie viel Arbeit an ganz vielen Orten in diesem gemeinsamen Programm steckt: Aufgenommen wurde der Beitrag mit dem Team der c-base in Berlin, gesendet wurde er bei uns, und die Fragerunde haben Florian und Philipp von Zuhause aus mit uns durchgeführt.&lt;/p>
&lt;p>Voraussichtlich ab morgen werden wir uns an die offiziellen Releases der gesendeten Beiträge machen. Jetzt gehts aber erstmal ins Bett ;)&lt;/p></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/chaos-communication-congress">Chaos Communication Congress</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/rc3">rc3</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/wikipaka">wikipaka</category></item><item><title>CO2-Ampeln für Klassenzimmer und wie du uns im Advent dabei unterstützen kannst</title><link>https://temporaerhaus.de/co2-ampeln-fuer-klassenzimmer-und-wie-du-uns-im-advent-dabei-unterstuetzen-kannst/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/co2-ampeln-fuer-klassenzimmer-und-wie-du-uns-im-advent-dabei-unterstuetzen-kannst/</guid><pubDate>Sun, 29 Nov 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/co2-ampeln-fuer-klassenzimmer-und-wie-du-uns-im-advent-dabei-unterstuetzen-kannst/</guid><description><div/><div>&lt;p>Mitten in der zweiten Welle der Pandemie freuen wir uns sehr, so viele tolle andere Make- und Hackspaces zu kennen, von denen wir uns Dinge abschauen können. Aktuelle Inspiration ist der &lt;a href="https://verstehbahnhof.de/">Verstehbahnhof&lt;/a> in Fürstenberg an der Havel, der wieder mal ordentlich vorgelegt hat und seit einigen Wochen bereits mit den und für die bei sich aktiven Jugendlichen CO2-Ampeln für Schulen und Kindergärten baut.&lt;/p>
&lt;blockquote class="twitter-tweet">
&lt;p dir="ltr" lang="de">
Bei uns rollt die nächste Produktionswelle an: co2-Ampeln für Schulen und Kindergärten. &lt;a href="https://t.co/I8q1OPHKcF">pic.twitter.com/I8q1OPHKcF&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;p>
— verstehbahnhof (@verstehbahnhof) &lt;a href="https://twitter.com/verstehbahnhof/status/1323657155103379459?ref_src=twsrc%5Etfw">November 3, 2020&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>Die CO2-Ampeln sind kleine Schätzeisen – keine Präzisionsmessgeräte, aber sie bringen einen groben Überblick über die aktuelle CO2-Konzentration im Raum. Und &lt;a href="https://www.heise.de/select/make/2020/5/2022015381334973804">wie im make-magazin beschrieben&lt;/a> kann das eine grobe Orientierung bieten, wann z.B. ein Klassenzimmer quergelüftet werden sollte, um damit auch Aerosole im Zaum zu halten.&lt;/p>
&lt;p>&lt;a href="https://civilize.it/t/co2-ampel-verstehbahnhof/342">Unsere Freund:innen vom Verstehbahnhof haben den Aufbau quasi durchindustrialisiert und perfektioniert&lt;/a>: Ein 3D-gedrucktes Gehäuse mit Aufhängeösen, eine Milchglasblende als Diffusor und ein heller NeoPixel-LED-Ring im Inneren des Gehäuses machen die Ampel im Klassenzimmer praktisch einsetzbar. Angeschlossen wird sie über ein ganz normales USB-Kabel, nur zur Spannungsversorgung.&lt;/p>
&lt;p>Wer möchte, kann noch sehr viel an der Ampel anpassen: Einbindung in eine Hausautomatisierung oder Ergänzung durch ein LoRaWAN-Modul, um die CO2-Messreihe für spätere Auswertungen übertragen. Von Haus aus ist die Ampel aber komplett autark und misst nur für sich selber.&lt;/p>
&lt;h3 id="wie-wir-beitragen-möchten-und-wie-du-uns-dabei-unterstützen-kannst">Wie wir beitragen möchten und wie du uns dabei unterstützen kannst&lt;/h3>
&lt;p>Der Verstehbahnhof hat uns eine Kiste voll der nötigen Elektronikteile mitbestellt, aus denen wir ebenfalls CO2-Ampeln für Schulen in Ulm aufbauen möchten. Einen Teil davon können wir aus dem Budget des Jugend-hackt-Labs bezahlen und möchten wir mit den Jugendlichen aus dem Lab für ihr Klassenzimmer aufbauen. Für weitere erst einmal 30 Stück ist unser Verschwörhaus e.V. in Vorleistung gegangen, für die wir Patenschaften anbieten möchten. Das ist bei weitem nicht genug selbst für alle Klassenzimmer einer größeren Schule in Ulm. Begrenzender Flaschenhals ist aber gerade der händische Aufbau der einzelnen Geräte, und wir wollen erst einmal testen, wie gut wir das abwickeln können, bevor wir uns zu weit aus dem Fenster lehnen.&lt;/p>
&lt;blockquote class="twitter-tweet">
&lt;p dir="ltr" lang="de">
Hurra, wir haben vom &lt;a href="https://twitter.com/verstehbahnhof?ref_src=twsrc%5Etfw">@verstehbahnhof&lt;/a> eine Kiste Teile bekommen, um auch CO2-Ampeln bauen zu können &amp;#x1f60d; &lt;a href="https://t.co/WUpSw1qJ8A">https://t.co/WUpSw1qJ8A&lt;/a> &lt;a href="https://t.co/jgjHJ85zCS">pic.twitter.com/jgjHJ85zCS&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;p>
— verschwoerhaus (@verschwoerhaus) &lt;a href="https://twitter.com/verschwoerhaus/status/1332034716518723584?ref_src=twsrc%5Etfw">November 26, 2020&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>Die Elektronikteile haben uns je Ampel zwischen 20 und 30 Euro gekostet, die genaue Abrechnung ist noch nicht vollständig fertig. Das Material für 3D-Druck und Frontblende kostet uns noch einmal 5 EUR, das übernehmen wir aber im Zweifel selber.&lt;/p>
&lt;p>Du kannst uns ganz einfach finanziell unterstützen, mehr Ampeln in Ulmer Klassenzimmer zu bringen! &lt;a href="https://www.betterplace.org/de/projects/85727-wir-gestalten-selbstbestimmte-stadtentwicklung-mit-hilf-uns-dabei">Wir haben auf Betterplace mehrere Spendenbedarfe angelegt,&lt;/a> für die du von zuhause aus spenden kannst. Wenn du bei der Spende (per Bankeinzug, PayPal o.ä.) erlaubst, dass wir dich kontaktieren, fragen wir bei dir nach, für welches Klassenzimmer die Ampel gedacht sein soll!&lt;/p>
&lt;h3 id="wie-du-noch-mehr-aus-deiner-spende-machst">Wie Du noch mehr aus Deiner Spende machst&lt;/h3>
&lt;p>Betterplace hat in der Adventszeit wieder eine Sonderaktion: Auf alle Spenden, die du &lt;strong>an einem der vier Adventssonntage ab 9 Uhr morgens&lt;/strong> abgibst, packt Betterplace noch einmal 10% des gespendeten Betrags drauf. Der Verschwörhaus e.V. ist gemeinnützig, d.h. du bekommst Anfang des kommenden Jahres eine Spendenbescheinigung von Betterplace, die du für deine Steuererklärung verwenden kannst.&lt;/p>
&lt;div id="betterplace_donation_iframe" style="background: transparent url('https://www.betterplace.org/assets/new_spinner.gif') 275px 20px no-repeat;">
&lt;strong>&lt;a href="https://www.betterplace.org/de/donate/platform/projects/85727-wir-gestalten-selbstbestimmte-stadtentwicklung-mit-hilf-uns-dabei">Jetzt Spenden für „Wir gestalten selbstbestimmte Stadtentwicklung mit – hilf uns dabei!“ bei unserem Partner betterplace.org&lt;/a>&lt;/strong>
&lt;/div>
&lt;p> &lt;/p>
&lt;p>Selbstverständlich kannst du uns aber auch ganz klassisch per Banküberweisung spenden:&lt;/p>
&lt;p>Verschwörhaus e.V.&lt;/p>
&lt;p>IBAN: DE35 6305 0000 0021 3027 70&lt;/p>
&lt;p>Sparkasse Ulm&lt;/p>
&lt;p>Falls du uns mit einer Fördermitgliedschaft unterstützen möchtest, schreib uns gerne an vorstand (at) verschwoerhaus.de!&lt;/p>
&lt;h3 id="wie-kann-ich-sonst-noch-helfen-und-wem">Wie kann ich sonst noch helfen, und wem?&lt;/h3>
&lt;p>Wir haben noch ein paar andere Bedarfe auf Betterplace, z.B. um unsere Serverinfrastruktur noch leistungsfähiger zu machen, oder für Materialien, Wartung und Ersatzteile für 3D-Drucker und Lasercutter. Es gibt aber auch noch andere Projekte und Programme, die wir schätzen und mögen und deren Adventssonntag-Spenden man ebenfalls um 10% aufstocken lassen kann: &lt;a href="https://www.betterplace.org/de/projects/19214-jugend-hackt-unterstuetze-junge-menschen-mit-code-die-welt-zu-verbessern">Das Berliner Jugend-hackt-Orgateam&lt;/a>, &lt;a href="https://www.betterplace.org/de/projects/15469-fragdenstaat-de">FragDenStaat&lt;/a>, unser Gegenstück in Wuppertal &lt;a href="https://www.betterplace.org/de/organisations/21218-utopiastadt-e-v/projects">Utopiastadt&lt;/a>, das Erinnerungsprojekt &lt;a href="https://www.betterplace.org/de/projects/59750?utm_campaign=ShortURLs&amp;amp;utm_medium=project_59750&amp;amp;utm_source=PlainShortURL">Verbrannte Orte&lt;/a>, und viele mehr. Und auch außerhalb von Betterplace gibt es Projekte, die sich über jede Spende freuen: Allen voran die &lt;a href="https://seebruecke.org/spenden/">Seebrücke.&lt;/a>&lt;/p></div></description><author>Verschwörhaus</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/co2-ampel">CO2-Ampel</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/spenden">Spenden</category></item><item><title>Kein Congress, trotzdem Chaos, trotzdem Wikipaka-WG</title><link>https://temporaerhaus.de/kein-congress-trotzdem-chaos-trotzdem-wikipaka-wg/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/kein-congress-trotzdem-chaos-trotzdem-wikipaka-wg/</guid><pubDate>Wed, 18 Nov 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/kein-congress-trotzdem-chaos-trotzdem-wikipaka-wg/</guid><description><div/><div>&lt;p>Dreimal haben wir bereits zur Wikipaka-WG auf dem &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Chaos_Communication_Congress">Chaos Communication Congress&lt;/a> in Leipzig beitragen dürfen. Die Wikipaka-WG, das war seit 2017 der gemeinsame Ort von Jugend hackt, den Communities der Open Knowledge Foundation Deutschland, mediale pfade, Verschwörhaus, Verstehbahnhof und von Wikimedia Deutschland auf dem Congress, mit von Jahr zu Jahr immer noch größerer Bühne und eigenem Programm.&lt;/p>
&lt;p>Dieses Jahr wird alles anders, denn natürlich kann es keinen Congress mit 17.000 Menschen in der Messe Leipzig geben. Stattdessen wird es die remote chaos experience (rc3) geben – mit Programm von zuhause aus oder einem von vielen derzeit entstehenden dezentralen Studios.&lt;/p>
&lt;p>Auch wir möchten uns wieder an diesem Programm beteiligen. Zum Einen, indem wir mit unserer Technik als Studio beitragen. Schon in den Wochen vor Weihnachten wird bei uns die Aufzeichnung von Beiträgen möglich sein.&lt;/p>
&lt;p>Zum Anderen möchten wir aber auch wieder als Wikipaka-WG unser ganz eigenes Programm gestalten, das zu unseren Fokusthemen passt: Offene Daten, Freies Wissen, Jugendbeteiligung, WikiData, oder wie man die öffentliche Hand zappelnd und schreiend ins 21. Jahrhundert bringt 😉&lt;/p>
&lt;p>Derzeit laufen noch die Calls for Participation, und du kannst auf zwei Arten beitragen:&lt;/p>
&lt;ol>
&lt;li>Du reichst deinen Programmvorschlag &lt;a href="https://events.ccc.de/2020/11/05/rc3-call-for-participation">über den offiziellen Call for Participation des rc3&lt;/a> ein. &lt;strong>Das ist noch bis zum 20. November um 22:59 MEZ möglich.&lt;/strong> Wenn du ganz gezielt als Teil der WikiPaka-WG beitragen möchtest, kannst du das in der Einreichung anmerken. Wir haben aber auch die Möglichkeit, aus der breiten Masse der Einreichungen welche zu finden, die nicht für das „Hauptprogramm“ geeignet waren, aber genau unsere Nische treffen.&lt;/li>
&lt;li>&lt;em>&lt;strong>oder&lt;/strong>&lt;/em> Du reichst deinen Vorschlag &lt;a href="https://cfp.verschwoerhaus.de/rc3-2020/cfp">über unseren eigenen CfP&lt;/a> ein. &lt;strong>Das ist bis zum 30. November um 23:23 MEZ möglich.&lt;/strong>&lt;/li>
&lt;/ol>
&lt;p>Beim Format sind uns diesmal ganz andere Grenzen gesetzt als das auf der Bühne der Fall war. Du wolltest schon immer mal eine Open-Data-Abendshow machen? Oder gemeinfreie Musikstücke einspielen und das als Nachtstream senden lassen? All das wird diesmal möglich sein. Überrasche uns! :)&lt;/p></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/chaos-communication-congress">Chaos Communication Congress</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/wikipaka">wikipaka</category></item><item><title>Solidarisch durch die Krise: Mitgezeichnete Erklärung</title><link>https://temporaerhaus.de/solidarisch-durch-die-krise-mitgezeichnete-erklaerung/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/solidarisch-durch-die-krise-mitgezeichnete-erklaerung/</guid><pubDate>Mon, 16 Nov 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/solidarisch-durch-die-krise-mitgezeichnete-erklaerung/</guid><description><div/><div>&lt;p>Der Verschwörhaus e.V. wurde angefragt, das folgende gemeinsame Statement &lt;a href="https://twitter.com/Kollektiv_26/status/1327599764603613185">mehrerer Organisationen in Ulm&lt;/a> mitzuzeichnen. Dies hat der Vorstand per Beschluss und nach Einholung von Feedback unter den Ehrenamtlichen getan. Das Statement ist hier wiedergegeben, Formatierung wie im Original:&lt;/p>
&lt;p>Die Covid-19-Pandemie hat ohne Zweifel die ganze Welt vor eine völlig neue Herausforderung gestellt. Die Maßnahmen, die getroffen werden mussten, um die Pandemie einzudämmen, sind hart und haben Auswirkungen auf fast alle Lebensbereiche – sowohl in der Wirtschaft, als auch im Bereich der Bildung oder im soziokulturellen Zusammenleben.&lt;/p>
&lt;p>Am schwersten sind dabei häufig diejenigen betroffen, die schon vor der Pandemie Benachteiligungen ausgesetzt waren, wie geringfügig Beschäftigte, Geflüchtete oder chronisch Kranke.&lt;/p>
&lt;p>Natürlich müssen Maßnahmen, die solch weitgehende Auswirkungen haben, deshalb kritisch diskutiert und eine Abwägung zwischen Grundrechtseingriffen und notwendigem Gesundheitsschutz immer wieder neu getroffen werden. Zudem muss geschaut werden, wie besonders betroffene Gruppen unterstützt werden können. Dafür gibt es schließlich in Deutschland demokratische Mitbestimmung, freie Meinungsäußerung und ein unabhängiges Justizsystem als letzte Kontrollinstanz.&lt;/p>
&lt;p>Wer aber wie die sogenannten „Querdenker*innen“ wissenschaftliche Fakten leugnet und jede persönliche Einschränkung, die dem Schutz anderer dienen soll, als diktatorische Maßnahme betitelt, verweigert sich dieser Debatte. Einfachste Umgangsregeln wie Masken tragen und Abstand halten zu ignorieren sind kein Ausdruck von Freiheitsliebe, sondern von Unverantwortlichkeit und Egoismus. Menschen, die so handeln, gefährden damit nicht nur ihre eigene Gesundheit, sondern auch die ihrer Mitmenschen und nehmen den Tod vieler billigend in Kauf.&lt;/p>
&lt;p>&lt;strong>Damit tragen sie nicht zu einer Verbesserung der Lage bei, sondern verschlimmern sie.&lt;/strong>&lt;/p>
&lt;p>Wer wirklich an einer Lösung der Krise mitwirken möchte, muss hingegen Solidarität zeigen und auch mal persönliche Freiheiten und Bequemlichkeiten aufgeben sowie eine konstruktive, faktenorientierte Diskussion zulassen. Nur so lässt sich das Leben anderer schützen und die Auswirkungen von Gegenmaßnahmen ablindern.&lt;/p>
&lt;p>Seit April finden auch in Ulm viele Demonstrationen zu dem Thema Corona und dessen Gegenmaßnahmen statt.&lt;/p>
&lt;p>Besonders aktiv in Ulm ist dabei die Gruppe Querdenken 731, eine Gruppe, die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie ablehnt und teilweise das Virus komplett leugnet. Einzelne Personen von ihnen sind bundesweit vernetzt und organisierten die Großdemonstration in Berlin oder Konstanz mit.&lt;/p>
&lt;p>Auf Kundgebungen von Querdenken 731 in Ulm wurde nicht nur die Existenz von Corona und Viren generell geleugnet, sondern es wurden auch Symboliken von Verschwörungserzählungen wie Q-Anon gezeigt und die Beteiligung verschiedener extrem Rechter Gruppen geduldet.&lt;/p>
&lt;p>Der Beauftragte des Landes Baden-Württemberg gegen Antisemitismus, Dr. Michael Blume, &lt;a href="https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/stuttgart/michael-blume-antisemitismusbeauftragter-bw-im-interview-100.html">äußerte sich dazu folgendermaßen:&lt;/a>&lt;/p>
&lt;blockquote>
&lt;p>Die „Querdenker“ haben sich mit Antisemiten verbündet und das muss man auch mal in aller Deutlichkeit sagen.&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>In Flyern oder Reden waren mehrmals Vergleiche der aktuellen Situation mit dem Nationalsozialismus und den Geschwistern Scholl zu beobachten. Dies wurde von vielen in Ulm verurteilt, darunter auch Dr. Nicola Wenge vom Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg (DZOK):&lt;/p>
&lt;blockquote>
&lt;p>Gleichgesetzt wird eine Demokratie, die zwischen dem Schutz der Gesundheit und der Freiheit ihrer Bürger abwägt, mit einem Regime, in dem weder individuelle Gesundheit noch Freiheit das Geringste zählten.&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>Es gehören mit Sicherheit nicht alle Menschen, die auf Querdenkendemos gehen, zu extrem Rechten Gruppen oder sind Anhänger*innen von Verschwörungserzählungen. Doch sie akzeptieren und tolerieren deren Anwesenheit und bieten so eine Plattform, die viele zur Radikalisierung und Rekrutierung zu nutzen versuchen.&lt;/p>
&lt;p>&lt;strong>Wir als unterzeichnende Organisationen bekennen uns zu einer weltoffenen und solidarischen Ulmer Stadtgemeinschaft.&lt;/strong>&lt;/p>
&lt;p>&lt;strong>Dazu gehört für uns ein solidarischer Umgang mit Krisen, genauso wie ein klares Zeichen gegen rechtes Gedankengut und Verschwörungsmythen!&lt;/strong>&lt;/p>
&lt;p>&lt;strong>Haltet Abstand, tragt Masken und achtet aufeinander.&lt;/strong>&lt;/p>
&lt;p> &lt;/p></div></description><author>Verschwörhaus</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/covid19">covid19</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/verein">Verein</category></item><item><title>Wir machen Mobilitätswende – und zwar nicht nur wir</title><link>https://temporaerhaus.de/wir-machen-mobilitaetswende-und-zwar-nicht-nur-wir/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/wir-machen-mobilitaetswende-und-zwar-nicht-nur-wir/</guid><pubDate>Sat, 14 Nov 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/wir-machen-mobilitaetswende-und-zwar-nicht-nur-wir/</guid><description><div/><div>&lt;p>Im Sommer gab es den Aufruf des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg, sich für den Preis „Wir machen Mobilitätswende“ zu bewerben. &lt;a href="https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/zukunftskonzepte/strategiedialog-automobilwirtschaft/wir-machen-mobilitaetswende-bewerber/auszeichnung-mobilitaetswende/">Es sollten sich Menschen oder Projekte bewerben, die sich für die Mobilität der Zukunft einsetzen&lt;/a> – und da dachten wir, mit etwas Schalk im Nacken, da machen wir doch mit.&lt;/p>
&lt;iframe loading="lazy" width="560" height="315" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/43M1J6onezM" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen>&lt;/iframe>
&lt;p>Ganz ehrlich: Eigentlich ging es bei der Bewerbung vor allem darum, etwas Verwirrung zu stiften und den Blick der Ausschreibenden auf die Landschaft etwas zu weiten. Denn wir haben uns ausdrücklich nicht als Verschwörhaus oder als Einzelpersonen beworben (auch wenn die Ausschreibung sehr darauf fokussiert war, später mehr dazu), sondern als &lt;em>das Transportkollektiv&lt;/em>, das nicht nur in ganz Baden-Württemberg aktiv ist, sondern mindestens in ganz Deutschland.&lt;/p>
&lt;p>Den Namen „Transportkollektiv“ kennen vielleicht manche &lt;a href="https://github.com/transportkollektiv/meetup/wiki">von den regelmäßigen Open-Transport-Meetups&lt;/a>, die jeden zweiten Mittwoch abend online stattfinden und regelmäßig viele Menschen bis hin in Verkehrsverbünde und Landeseinrichtungen anlocken. Auch die vielen digitransit-Deployments (egal ob von offizieller Stelle oder privat als Proof of Concept gebaut) zum Beispiel in Münster, Herrenberg, Ulm, Berlin etc und den Austausch dazu haben wir immer unter dem losen Label „Transportkollektiv“ geführt und darunter auch &lt;a href="https://transportkollektiv.github.io/digitransit-setup/index.html">das Installations-Kochbuch veröffentlicht&lt;/a>. Es ging nicht um ein Produkt und nicht um ein Leuchtturmprojekt, sondern um die &lt;em>Idee&lt;/em> und den Ansatz, überhaupt erst an jeder Stelle die Grundlagen für vernetzte, intermodale Mobilität auf Basis offener Daten und offener Schnittstellen zu schaffen. Und zwar nicht in Konkurrenz der Orte untereinander, sondern kooperativ mit Freier Software und dem Verständnis, wie das Wissen darum in die öffentliche Hand überführt werden kann.&lt;/p>
&lt;p>(Seitenstory an der Stelle: Im Verschwörhaus passierte das einfach, indem &lt;a href="https://robbi5.de">@robbi5&lt;/a> eines Tages bei einem Besuch einer Gruppe aus Herrenberg auf dem Sofa saß und beiläufig erwähnte, dass er digitransit auf Deutsch übersetzt und auf einer Maschine bei uns im Keller installiert habe. Sowohl die Herrenberger als auch Menschen aus der Ulmer Stadtverwaltung waren begeistert davon und taten ihrerseits alles dafür, um im Rahmen eigener Förderprojekte mehr daraus zu machen. Lektion: Einen Raum zu schaffen, in dem man einfach Dinge tun kann, ohne Erwartungshaltung, mit der Möglichkeit für &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Kontingenz">Kontingenz&lt;/a>, ist eventuell viel fruchtbarer als das 10. bemühte „Innovationslabor“. Und einfach ohne Erwartungen intensiv zuzuhören lohnt sich für die öffentliche Hand.)&lt;/p>
&lt;p>Offen gestanden: Wir haben nicht damit gerechnet, in die engere Auswahl für den Preis zu kommen. Für uns war klar, dass die wirklich starken Bemühungen der Stadt Herrenberg für ihre digitransit-Version der ganz klare Favorit sein &lt;em>müssen.&lt;/em> Uns ging es vielmehr darum, im Wettbewerb ein wenig das Format zu sprengen – den Blick zu weiten und weg von Einzelpersonen und -Projekten hin auf dezentrale Kooperativen aufmerksam zu machen.&lt;/p>
&lt;p>Naja, und dann kam ein Brief, dass wir eines der 20 nominierten Projekte seien und es sollte ein Filmteam kommen und ein Video machen und der Schuss war irgendwie nach hinten losgegangen 😀&lt;/p>
&lt;p>Wir haben immer wieder betont, dass wir in Ulm nur &lt;em>ein&lt;/em> Standort von &lt;em>vielen&lt;/em> sind, und dass es viele Köpfe im Netzwerk gibt, die &lt;em>alle&lt;/em> ganz wesentliche Teile zum Großen Ganzen sind. Am Ende konnte das Filmteam aber nicht an 10 verschiedene Standorte reisen und musste sich auf den Drehort Ulm fokussieren, auch wenn wir im Austausch mit der (super lieben) Betreuung durch die KEA noch einige Formulierungen ein wenig gedreht bekommen haben damit nicht überall „Ulm“ draufsteht.&lt;/p>
&lt;iframe loading="lazy" width="560" height="315" src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/YxhRyBWAT1M" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen>&lt;/iframe>
&lt;p>Lange Rede, kurzer Sinn: Diese Nominierung ist ausdrücklich für &lt;em>alle&lt;/em>, die über die Jahre in den verschiedensten Kanälen und bei den verschiedensten Projekten Stück für Stück in Deutschland und darüber hinaus aus einem vernagelten Mobilitäts-Ökosystem ein sich schrittweise öffnendes System gemacht haben und weiter dazu beitragen. Es war immer wunderschön und motivierend, egal von welchem Ort aus mit den vielen Beteiligten zusammenzuarbeiten und gemeinsam überhaupt erst so viel anstoßen zu können, was wir alleine gar nicht schaffen können hätten. Cheers!&lt;/p>
&lt;p>Die Preisverleihung wird in der ersten Dezemberwoche abends online gestreamt. Wir sind sehr gespannt, was da noch passiert :D&lt;/p></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/digitransit">digitransit</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/open-transit">Open Transit</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/open-transport-meetup">Open Transport Meetup</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/transportkollektiv">Transportkollektiv</category></item><item><title>7×7 zu LoRaWAN und OpenTransportMeetup</title><link>https://temporaerhaus.de/7x7-zu-lorawan-und-opentransportmeetup/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/7x7-zu-lorawan-und-opentransportmeetup/</guid><pubDate>Wed, 04 Nov 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/7x7-zu-lorawan-und-opentransportmeetup/</guid><description><div/><div>&lt;p>Auch ohne Veranstaltungen im Hausi gibt’s abendliche Unterhaltung rund um die Themen, die wir sonst so beackern, und heute abend am Mittwoch, dem 4. November gibts gleich zwei Themen parallel zur Auswahl:&lt;/p>
&lt;h3 id="77-bildung-und-kultur-2020-ab-19-uhr">7×7 Bildung und Kultur 2020 (ab 19 Uhr)&lt;/h3>
&lt;p>„Die Macherinnen und Macher von sieben Ulmer Kooperationsprojekten haben sieben Minuten Zeit, ihr Projekt vorzustellen. Dabei ist alles erlaubt. Folienpräsentation, Videoclip, Rede, Konzert oder kleine Show. Wer neue Kooperationseinrichtungen kennenlernen möchte, sich für Ko­operationsmodelle und Ideenumsetzung interessiert, sich vernetzen will oder einfach einen unterhaltsamen Abend genießen möchte, ist herzlich eingeladen.“&lt;/p>
&lt;p>Verschwörhaus und LoRaPark sind eines von sieben Themenfeldern an dem Abend, und bei uns geht es um LoRaWAN und TTN:&lt;/p>
&lt;blockquote>
&lt;p>Lärm messen, Verbrauchszähler auslesen, oder sogar eine selbstgießende Blumenbank – all das lässt sich mit dem Freien Funknetzwerk The Things Network auf Basis der LoRaWAN-Technologie in die Tat umsetzen. Kleinste Datenmengen können damit kostenfrei über weite Entfernungen übertragen werden. Sarah Waschler berichtet, wie die Technik im LoRaPark anfassbar wird, und Jakob Pietron gibt einen Einblick in die Forschungstätigkeiten im Verschwörhaus – und was das alles mit Rissen im Ulmer Münster zu tun hat.&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>&lt;a href="https://bildungsnetzwerk.ulm.de/veranstaltungen/7x7-kultur-und-bildung/7x7-2020">Mehr Informationen gibt es beim Bildungsnetzwerk Ulm&lt;/a>. Die &lt;a href="https://7x7.venueless.events/">Teilnahme ist über Venueless&lt;/a> möglich.&lt;/p>
&lt;h3 id="opentransportmeetup-20-uhr-die-community-in-frankreich">OpenTransportMeetup (20 Uhr): Die Community in Frankreich&lt;/h3>
&lt;p>Das Transportkollektiv trifft sich wie jeden zweiten Mittwoch abends in BigBlueButton. Holger von der &lt;a href="https://mfdz.de/">Mitfahrdezentrale&lt;/a> hat diesen Mittwoch das französische Gegenstück zu unserem Meetup eingeladen. Bertrand Billoud und Wassim Benaïssa werden &lt;a href="https://kisio.com/en/">Kisio Digital&lt;/a> und das Open-Source-Routing &lt;a href="https://www.navitia.io/">Navitia&lt;/a> vorstellen. Dieses Mal deswegen ausnahmsweise auf Englisch 🙂&lt;/p>
&lt;p>Das Meetup ist &lt;a href="https://github.com/transportkollektiv/meetup/wiki">wie immer im Transportkollektiv-Wiki angekündigt&lt;/a>, Einstieg über &lt;a href="https://meet.systect.de/b/hol-jhh-ovk">BigBlueButton von Systect&lt;/a>.&lt;/p></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/7x7">7x7</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/lorawan">LoRaWAN</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/onlineformat">Onlineformat</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/open-transport-meetup">Open Transport Meetup</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/transportkollektiv">Transportkollektiv</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/ttn">TTN</category></item><item><title>Kostenlose Online Fortbildung: Musik Coden mit Sonic Pi</title><link>https://temporaerhaus.de/kostenlose-fortbildung-musik-coden-mit-sonic-pi/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/kostenlose-fortbildung-musik-coden-mit-sonic-pi/</guid><pubDate>Thu, 29 Oct 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/kostenlose-fortbildung-musik-coden-mit-sonic-pi/</guid><description><div/><div>&lt;p>Das &lt;em>&lt;a href="https://www.kindermedienland-bw.de/de/startseite">Kindermedienland Baden-Württemberg&lt;/a>&lt;/em> bietet in Kooperation mit dem Jugend hackt Lab eine kostenlose Online Fortbildung zu Sonic Pi für Fachkräfte aus Pädagogik, Jugendarbeit, Bibliothekswesen, und Schulsozialarbeit, Lehrkräften und sonstigen Interessierten an. Geleitet wird der Workshop von Paolo Holinski, Mentor aus dem &lt;strong>Jugend hackt Lab Ulm&lt;/strong>.&lt;/p>
&lt;p>Sonic Pi wurde explizit entwickelt um Kindern und Jugendlichen Programmieren beizubringen und ist sehr leicht zu lernen. Es ist aber auf keinen Fall nur ein Spielzeug, sondern wird auch von Profis für Live Auftritte genutzt. Außerdem benutzt es die verbreitete Programmiersprache Ruby, welche z.B. auch für Serverprogrammierung verwendet wird, sodass man das gelernte Wissen auch außerhalb von Sonic Pi anwenden kann.&lt;/p>
&lt;p>&lt;strong>&lt;a href="https://www.hacktothefuture.de/de/startseite/fortbildungen/musik-coden-mit-sonic-pi">Hier für die Fortbildung am 23.11.20 von 16:00 – 18:30 Uhr anmelden.&lt;/a>&lt;/strong>&lt;/p></div></description><author>Tom Novy</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/workshops">Workshops</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/fortbildung">Fortbildung</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/kindermedienland">Kindermedienland</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/sonic-pi">Sonic Pi</category></item><item><title>17.10.: Absage aller Veranstaltungen wegen Infektionsgeschehen</title><link>https://temporaerhaus.de/17-10-absage-aller-veranstaltungen-wegen-infektionsgeschehen/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/17-10-absage-aller-veranstaltungen-wegen-infektionsgeschehen/</guid><pubDate>Wed, 21 Oct 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/17-10-absage-aller-veranstaltungen-wegen-infektionsgeschehen/</guid><description><div/><div>&lt;img loading="lazy" class="size-medium wp-image-1843 alignright" src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/10/civildefense-300x159.png" alt="" width="300" height="159" srcset="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/10/civildefense-300x159.png 300w, https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/10/civildefense-768x408.png 768w, https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/10/civildefense.png 866w" sizes="(max-width: 300px) 85vw, 300px" />
&lt;p>Am Freitag, dem 16. Oktober 2020 &lt;a href="https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-sm/intern/downloads/Downloads_Gesundheitsschutz/201016_COVID_Tagesbericht_LGA.pdf">meldete das Landesgesundheitsamt für den Alb-Donau-Kreis und den Stadtkreis Ulm eine 7-Tages-Inzidenz von jeweils über 50 bei einem gleichzeitigen geschätzten R-Wert deutlich über 1.&lt;/a>&lt;/p>
&lt;p>Damit trat für uns der (bereits vorbereitete, aber nicht veröffentlichte) Plan in Kraft, die öffentlichen Präsenzveranstaltungen im Haus vorerst abzusagen. Wir gehen damit bewusst deutlich weiter als das, was durch die (später veröffentlichten) Anordnungen von Land und Kommune zur Auflage gemacht wurde. Unser Ziel ist nicht, stets das gerade noch gesetzlich erlaubte auszureizen. Wir sehen vielmehr mit Sorge auf die Infektionszahlen in den umliegenden europäischen Ländern und den extrapolierten weiteren Verlauf der Fallzahlen hier vor Ort, und nutzen die Freiheit unserer eigenen Handlungsspielräume und Verantwortung.&lt;/p>
&lt;p>Wir melden uns in Kürze mit angedachten Möglichkeiten, dennoch Dinge wie 3D-Druck und Co auch ohne Präsenzöffnungszeiten anbieten zu können. Und manche Veranstaltungen sind ohnehin online – &lt;a href="https://github.com/transportkollektiv/meetup/wiki">so zum Beispiel das Open Transport Meetup&lt;/a>, in dem wir am Mittwoch abend um 20 Uhr den Austausch mit dem DELFI e.V. als Bereitsteller für Open-Data-Fahrpläne suchen!&lt;/p></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category></item><item><title>bleeptrack bei den „Berblinger Spirit Talks“</title><link>https://temporaerhaus.de/bleeptrack-bei-den-berblinger-spirit-talks/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/bleeptrack-bei-den-berblinger-spirit-talks/</guid><pubDate>Wed, 14 Oct 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/bleeptrack-bei-den-berblinger-spirit-talks/</guid><description><div/><div>&lt;p>Bekannt aus Verschwörhaus und Youtube und Veranstaltungen überhaupt: Unsere Vereinsvorsitzende Sabine alias bleeptrack ist &lt;strong>am Donnerstag, dem 15. Oktober ab 18:30 Uhr&lt;/strong> bei den &lt;a href="https://berblinger.ulm.de/programm/berblinger-spirit/spirit-talks">Berblinger Spirit Talks&lt;/a> auf der Bühne. Die Veranstaltung soll (aktuelle Planung) sowohl &lt;strong>in Präsenz im Stadthaus&lt;/strong> als auch &lt;strong>im Stream&lt;/strong> stattfinden.&lt;/p>
&lt;p>Zitat der Veranstalter:&lt;/p>
&lt;blockquote>
&lt;p>Kaum ein Thema beschäftigt den gegenwärtigen Diskurs über unsere Zukunft so sehr wie der Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Ein Veranstaltungsabend der Berblinger Spirit Talks  geht am &lt;strong>Donnerstag den 15. Oktober ab 18.30 im Stadthaus Ulm&lt;/strong> der Frage nach, wo im Zuge der KI-Automatisierungsprozesse Kreativität, Erfindertum und Kunst bleiben. Die Gäste dieses Abends tragen aus unterschiedlichen Perspektiven zum Verständnis dieser Frage bei. Mit dabei sind &lt;strong>Mads Pankow&lt;/strong> (Journalist, Philosoph und Politikberater), der sich mit der Frage beschäftigt, ob künstlich Intelligente Systeme an die menschliche Kreativität herankommen sowie &lt;strong>Sabine Wieluch alias bleeptrack&lt;/strong> (Informatikerin und Künstlerin), die einen Einblick in die aktuelle Szene der KI-Kunst / generativen Kunst gibt.&lt;/p>
&lt;p>Den zweiten Teil des Abends gestaltet &lt;strong>Robotermusker Moritz Simon Geist&lt;/strong> mit seiner &lt;strong>Techno-Live-Performance von Sonic Robots ab 20 Uhr im Stadthaus Ulm&lt;/strong>. Moritz Simon Geist ist Medienkünstler, Ingenieur und Musiker. Jeder Klang in seinen Auftritten wird von Robotern gespielt. Kleine Motoren schlagen auf Metall, 3D-gedruckte Robokalimben vibrieren, gerettete Teile von alten Festplatten klicken und schneiden. Mit seinen Shows ist er international unterwegs und begeistert sein Publikum in Clubs, auf Kunst- und Musikfestivals aber auch in Spielstätten der Hochkultur, so wie zuletzt in der Philharmonie von Paris. Zum ersten Mal tritt Moritz Simon Geist nun in Ulm auf.&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>Ob das mit der KI jenseits von Buzzwords wirklich so ein bestimmendes Thema ist, wird bleeptrack hoffentlich passend einordnen 😉&lt;/p>
&lt;p>Der Stream wird auf &lt;a href="https://berblinger.ulm.de/">https://berblinger.ulm.de/&lt;/a> laufen.&lt;/p></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/berblinger">Berblinger</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/bleeptrack">bleeptrack</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/diskussion">Diskussion</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/stadthaus">Stadthaus</category></item><item><title>disastermappers on Tour- Mapathon im Verschwörhaus + virtuell</title><link>https://temporaerhaus.de/disastermappers-on-tour-mapathon-im-verschwoerhaus-virtuell/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/disastermappers-on-tour-mapathon-im-verschwoerhaus-virtuell/</guid><pubDate>Wed, 23 Sep 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/disastermappers-on-tour-mapathon-im-verschwoerhaus-virtuell/</guid><description><div/><div>&lt;p>Über die letzten Jahre wurden von der OpenStreetMap-Community in Ulm vermehrt &lt;a href="https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Ulm_Neu-Ulm/Aktionen">Mapathons und Mappingaktionen&lt;/a> veranstaltet. Am Donnerstag, dem &lt;strong>1. Oktober 2020 ab 19:00 Uhr&lt;/strong> ist ein weiterer Mapathon des Ulmer OSM-Stammtisches geplant- mit Unterstützung von &lt;a href="https://www.hotosm.org/people/melanie-eckle/">Melanie Eckle-Elze&lt;/a> (&lt;a href="https://disastermappers.wordpress.com/">disastermappers heidelberg&lt;/a> und m &lt;a href="https://heigit.org/geoinformation-for-humanitarian-aid/">Bgeoinformation für Humanitäre Hilfe&lt;/a> &lt;a href="https://heigit.org/geoinformation-for-humanitarian-aid/">HeiGIT&lt;/a>) und Katharina Lorenz (Deutsches Rotes Kreuz).&lt;/p>
&lt;p>Wir wollen im Rahmen des Mapathons Mapping-Aufgaben zur Bekämpfung von COVID-19 und zur Unterstützung von internationalen Projekten des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) bearbeiten.&lt;br>
Daher wird uns Katharina Lorenz bei der Veranstaltung unterstützen und uns Hintergründe und Ziele des DRK Projektes vorstellen. Katharina ist Referentin für Geoinformatik am DRK Generalsekretariat in Berlin und unter anderem die &lt;a href="https://www.missingmaps.org/">Missing Maps&lt;/a> Verantwortliche des DRK. Sie organisiert aktuell zusammen mit HeiGIT die 25 Mapathons Reihe für nationale DRK-Gesellschaften. Weitere Informationen zu den 25 Mapathons und Teilnahme &lt;a href="https://www.drk.de/hilfe-weltweit/was-wir-tun/missing-maps/">hier&lt;/a>.&lt;/p>
&lt;p>Herzlich willkommen zum Ulmer Mapathon sind erfahrene OSM-Mapper:innen, OSM-Anfänger:innen, aber auch Interessierte, die OpenStreetMap noch nicht kennen. Wir geben eine Einführung in das Kartieren in OpenStreetMap, daher sind keinerlei Vorkenntnisse notwendig.&lt;/p>
&lt;p>Der Mapathon findet sowohl in unserem Räumen als auch &lt;strong>virtuell&lt;/strong> unter &lt;a href="https://bbb.ulm.dev/b/covid19_mapathon">https://bbb.ulm.dev/b/covid19_mapathon&lt;/a> statt. Für die Präsenzteilnehmenden gilt unser &lt;a href="https://temporaerhaus.de/covid-19-massnahmenplan-ab-juli-2020/">Schutz- und Hygienekonzept&lt;/a>.&lt;/p>
&lt;p>Wir starten um 19 Uhr mit einer kurzen Einführung in OpenStreetMap und humanitäres Mapping. Daraufhin folgt eine Vorstellung des DRK-Projektes von Katharina Lorenz und die Einführung in OSM-Kartierung.&lt;br>
Gegen 20:00 Uhr wollen wir Pizza bestellen und auch für Erfrischungen wird gesorgt. Pizza und Getränke werden übrigens von Wikimedia Deutschland gesponsort: Vielen Dank dafür.&lt;/p>
&lt;p>Bitte tragt Euch zur besseren Planung in der Liste auf der &lt;a href="https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Ulm_Neu-Ulm/COVID-19-Mapathon">Wikiseite&lt;/a> ein, wenn ihr gerne teilnehmen wollt. Wir freuen uns auf euch!&lt;/p></div></description><author>Verschwörhaus</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/openstreetmap">OpenStreetMap</category></item><item><title>News zur Kulturnacht im Verschwörhaus 2020</title><link>https://temporaerhaus.de/digital-art-im-verschwoerhaus-zur-kulturnacht/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/digital-art-im-verschwoerhaus-zur-kulturnacht/</guid><pubDate>Thu, 10 Sep 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/digital-art-im-verschwoerhaus-zur-kulturnacht/</guid><description><div/><div>&lt;p>Am Samstag, dem 19. September 2020 ist wieder Kulturnacht in Ulm – trotz Covid-19-Pandemie, auch um ein Zeichen für den Kulturbetrieb in Ulm zu setzen. Auch wir sind dabei – mit einem Plan B.&lt;/p>
&lt;p>Wir hatten ursprünglich ein aufwändiges Sicherheitskonzept mit einem Einbahnstraßen-Rundgang durch das Haus geplant. Aufgrund einiger Ausfälle in unserem ehrenamtlichen Team für den Abend und der nach wie vor hohen Sieben-Tages-Inzidenz in der Region können wir das nicht wie geplant umsetzen. Stattdessen schwenken wir auf ein Ersatzkonzept um: Die meisten der geplanten Exponate sind in den Fenstern und Fensternischen rundherum aufgebaut und können in einem Rundgang &lt;em>um&lt;/em> das Haus erlebt werden. Bei einigen davon ist trotzdem weiterhin die eigentlich geplante Interaktion mit den Installationen möglich – bei anderen kann sich das noch bis Samstag Abend spontan ergeben 🙂&lt;/p>
&lt;p>Bitte haltet trotzdem untereinander den gebotenen Abstand ein!&lt;/p></div></description><author>Tom Novy</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/aktionen">Aktionen</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/bleeptrack">bleeptrack</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/kulturnacht2020">Kulturnacht2020</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/verschwoerhaus">Verschwoerhaus</category></item><item><title>Covid-19-Maßnahmenplan ab Juli 2020, aktualisiert Oktober 2020</title><link>https://temporaerhaus.de/covid-19-massnahmenplan-ab-juli-2020/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/covid-19-massnahmenplan-ab-juli-2020/</guid><pubDate>Mon, 29 Jun 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/covid-19-massnahmenplan-ab-juli-2020/</guid><description><div/><div>&lt;p>Zum 1. Juli 2020 wurde &lt;a href="https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/corona-verordnung-ab-1-juli-2020/">die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg&lt;/a> reformiert und einige der bisherigen, separaten Verordnungen wurden darin zusammengefasst. Das erleichtert uns die Einschätzung etwas, wie wir künftig weiter vorgehen müssen, dürfen, können und sollen.&lt;/p>
&lt;p>Kurz zusammengefasst der aktuelle Stand: So es die aktuelle Infektionslage zulässt, betreiben wir einen &lt;strong>sehr eingeschränkten&lt;/strong> Öffentlichkeitsbetrieb. Neu-Einweisungen in Geräte und Ausstattung sind in diesem Rahmen vorerst weiterhin nicht möglich. Bei Überschreiten bestimmter Schwellwerte verschärfen wir die Maßnahmen entsprechend.&lt;/p>
&lt;p>(Aktualisiert auf die Fassung der CoronaVO vom 19. Oktober 2020)&lt;/p>
&lt;h3 id="ampel-regelungen-und-schwellwerte">Ampel-Regelungen und Schwellwerte&lt;/h3>
&lt;ul>
&lt;li>Bei Überschreiten der 7-Tage-Inzidenz von 35 in der Region gilt zudem, dass in den Räumen stets eine geeignete (ggf nicht-medizinische) Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss.&lt;/li>
&lt;li>Bei Überschreiten der 7-Tage-Inzidenz von 50 in der Region mit gleichzeitigem Wachstumstrend (R &amp;gt; 1) fallen alle öffentlichen Veranstaltungen und Öffnungszeiten aus. Notwendige Instandhaltungs- und Unterhaltarbeiten im Haus sind unter Beachtung aller Abstands- und Infektionsschutzmaßnahmen erlaubt.&lt;/li>
&lt;li>Die jeweiligen Verschärfungsstufen werden wieder zurückgenommen, wenn der 7-Tage-Wert mehrere Tage wieder unter dem Schwellwert liegt bzw. wenn erkennbar ist, dass es keinen Wachstumstrend mehr gibt.&lt;/li>
&lt;/ul>
&lt;h3 id="generelle-auflagen">Generelle Auflagen&lt;/h3>
&lt;ul>
&lt;li>Der Zutritt zum Haus ist nicht erlaubt für Personen,
&lt;ul>
&lt;li>die in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stehen oder standen, wenn seit dem letzten Kontakt noch nicht 14 Tage vergangen sind, oder&lt;/li>
&lt;li>die typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus, namentlich Fieber, trockener Husten, Störung des Geschmacks- oder Geruchssinns, aufweisen,&lt;/li>
&lt;/ul>
&lt;/li>
&lt;li>Ihr sollt direkt bei Betreten des Hauses die Hände gründlich mit Seife waschen und mit Einmalhandtüchern abtrocknen. Das ist nur in den Toiletten im Treppenhaus Nummer 7 möglich. Deswegen ist die Glastüre in Hausnummer 9 versperrt und soll nicht für Publikum geöffnet werden. Der Zutritt per Chipkarte ist erlaubt, falls Hausnummer 7 versperrt ist.&lt;/li>
&lt;li>Direkt nach dem Hände waschen ist die Registrierung mit Name, Datum, Uhrzeit und einer Kontaktmöglichkeit erforderlich, damit Gesundheitsamt und/oder Ortspolizeibehörde mit den hinterlassenen Daten ggf. eine Infektionskettennachverfolgung betreiben können. Näheres zur Verarbeitung dieser Daten ist auf den ausliegenden Formblättern festgehalten.
&lt;ul>
&lt;li>Je Veranstaltung/Zusammentreffen ist eine Person als verantwortliche Person auf dem Formblatt einzutragen. In der Regel ist das die Person, die auf- und zuschließt oder das Treffen einberufen hat. &lt;strong>&lt;em>Datum und Name der Veranstaltung nicht vergessen!&lt;/em>&lt;/strong>&lt;/li>
&lt;/ul>
&lt;/li>
&lt;li>Wenn möglich, sollen sich nicht mehr als 20 Personen in den Verschwörhaus-Räumen befinden. Die aufgestellten Regeln kommen in dem Fall dennoch zur Anwendung. Die absolute Personenobergrenze richtet sich nach dem stets einzuhaltenden Abstand.&lt;/li>
&lt;li>Beim Aufenthalt im Haus ist immer ein Abstand von wenigstens 1,50 Metern zwischen Personen einzuhalten, auch bei Bewegungen auf Verkehrsflächen.&lt;/li>
&lt;li>Die Räume sollen während der Nutzung möglichst ständig durch geöffnete Fenster belüftet werden.&lt;/li>
&lt;li>Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist empfohlen.&lt;/li>
&lt;li>Diese Auflagen zu Zutritts- und Teilnahmeverboten, Abstandsregeln, Hygienevorgaben und Händewaschauflagen und -möglichkeiten sowie die Umleitung vom Eingang Nummer 9 zu Nummer 7 sind in Aushängen auf Deutsch und Englisch einsehbar.&lt;/li>
&lt;/ul>
&lt;h3 id="hintergründe-und-erklärung">Hintergründe und Erklärung&lt;/h3>
&lt;p>Wieder und wieder kamen und gingen die Fristen, bis zu denen die Einschränkungen der CoronaVO gelten sollten. Mehrfach war es so, dass zum kommenden Montag die Verordnung auslief, und die Regierung erst im Laufe des Samstag mittag davor bekannt gab, welche Auflagen und Regeln danach gelten sollten. Das war etwas zermürbend und hat auch einige Male die bereits skizzierten Pläne wieder umgeworfen.&lt;/p>
&lt;p>Lange war außerdem nicht klar, unter welche genaue Regeln das Verschwörhaus fallen würde. Handelt es sich um einen Veranstaltungsort im Sinne der (zum 1.7. entfallenden) &lt;a href="https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/coronavo-veranstaltungen/">CoronaVO Veranstaltungen&lt;/a>? Dann hätte es jedes Mal ein im vorhinein festgelegtes Programm und fest zugewiesene Sitzplätze geben müssen – auf „wir sägen was im Keller“ passte das einfach nicht. Sind wir gar „Anbieter für Freizeitaktivitäten in geschlossenen Räumlichkeiten“? Dann hätten wir gemäß der ebenfalls zum 1.7. entfallenden &lt;a href="https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/verordnung-indor-freizeitaktivitaeten/">Verordnung&lt;/a> sicherstellen müssen, dass immer nur eine Person auf einmal einen Toilettenraum betritt. Und überhaupt, wer sind wir eigentlich, und wenn ja, wie viele? Bei uns gibts keine Bildungsabschlüsse, d.h. wir fielen erstmal nicht unter Bildungseinrichtungen, und Jugendhaus war auch nicht das richtige, und eigentlich gibt es einen Verein, aber was ist mit den Besucher:innen, die nicht im Verein sind, und wie verhalten sich hauptamtliche Beschäftigte der Stadt dazu und [hier Schreigeräusch einfügen].&lt;/p>
&lt;p>Das war der Grund, warum ab Juni erst einmal eine ausdrücklich nicht-öffentliche Lockerung in Kraft trat: Diejenigen, die die Infrastruktur und die Gerätschaften im Haus regelmäßig warten und ausbauen, sollten das nun auch legal tun dürfen. Mit der Konsolidierung der Verordnungen zum 1.7. versuchen wir uns jetzt auch an einer vorsichtigen Wiederaufnahme des Betriebs.&lt;/p>
&lt;p>Das ist jedoch erst einmal alles unkartiertes Terrain. Der Betrieb und die Angebote sind zum überwiegenden Teil von der Zivilgesellschaft für die Zivilgesellschaft. Das heißt, erst einmal heißt es, langsam überhaupt wieder mal die vielen Ehrenamtlichen im Haus zu haben, die vorher monatelang gar nicht oder nur sporadisch hier waren. Und von einzelnen, die sich weiterhin relativ strikt in ihrer direkten Bezugsgruppe isolieren, habe ich auch schon gehört, dass sie ausdrücklich &lt;em>weniger&lt;/em> ins Haus kommen werden, wenn hier wieder offener ist.&lt;/p>
&lt;p>Das wird für die kommenden Wochen bedeuten, dass wir uns erst einmal langsam an die neue Betriebsrealität herantasten werden: Mit einem Programm, dass sich zunächst einmal weniger an die breite Öffentlichkeit richtet, denn an die vielen Aktiven, die nun schon lange nicht mehr hier im Haus waren. Von dort aus werden wir Schritt für Schritt erproben, ob und wie es weitergehen kann.&lt;/p>
&lt;p>Das ist unbefriedigend für alle die, die schon längst einmal neu ins Haus kommen und Dinge tun wollten, vor allem nach den langen Wochen der Isolation. Eine bessere Alternative fällt uns aber derzeit nicht ein.&lt;/p></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/covid19">covid19</category></item><item><title>„Wie gut kennst du deine Stadt?“ – Lab-Workshop im Rahmen des Festivals contre le racisme</title><link>https://temporaerhaus.de/wie-gut-kennst-du-deine-stadt-lab-workshop-im-rahmen-des-festivals-contre-le-racisme/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/wie-gut-kennst-du-deine-stadt-lab-workshop-im-rahmen-des-festivals-contre-le-racisme/</guid><pubDate>Wed, 24 Jun 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/wie-gut-kennst-du-deine-stadt-lab-workshop-im-rahmen-des-festivals-contre-le-racisme/</guid><description><div/><div>&lt;h3 id="online-lab-workshop-gegen-rassismus-und-kolonialismus">Online-Lab-Workshop gegen Rassismus und Kolonialismus&lt;/h3>
&lt;p>Die &lt;em>Black-Lives-Matter&lt;/em>-Proteste haben auch unsere Wahrnehmung von Rassismus im Alltag geschärft. Immer wieder fallen uns jetzt rassistische&lt;/p>
&lt;p>Bezeichnungen oder koloniale Überreste auf. Wir wollen uns in unserem &lt;strong>Online-Workshop&lt;/strong> am &lt;strong>19. Juli von 14-17.30 Uhr&lt;/strong> damit beschäftigen, wo sich Kolonialgeschichte, Rassismus oder Militarismus in unserer Ulmer Umgebung, etwa in Straßennamen oder Denkmälern findet. Außerdem geht es darum, diese auch für andere sichtbar zu machen und Hintergründe zu erklären.&lt;/p>
&lt;h3 id="finde-rassistische-und-militaristische-straßennamen-in-ulm-mit-open-source">Finde rassistische und militaristische Straßennamen in Ulm mit open source&lt;/h3>
&lt;p>Dazu haben wir großartige Werkzeuge: Software, Daten und freies Wissen im Internet!  Wir schauen uns online an, wo wir ein komplettes Straßenverzeichnis finden, wie man das verarbeiten und durch weitere Informationen ergänzen kann. Am Ende des Workshops soll ein Stadtplan auf Basis von &lt;em>OpenStreetMap&lt;/em>-Daten stehen, auf dem die Geschichte von Ulmer Straßennamen sichtbar wird: Welche sind problematisch, welche sind wirkliche Vorbilder? Dazu verwenden wir vor allem freie Online-Tools.&lt;/p>
&lt;h3 id="in-zusammenarbeit-mit-dem-festival-contre-le-racisme">In Zusammenarbeit mit dem Festival contre le racisme&lt;/h3>
&lt;p>Wir freuen uns euch unseren Lab-Workshop im Rahmen des &lt;a href="https://www.fclr-ulm.de/blog">Ulmer &lt;em>Festivals contre le racisme&lt;/em>&lt;/a> anbieten zu können. Der Workshop ist &lt;strong>kostenlos&lt;/strong> und für alle Interessierten &lt;strong>ab 14 Jahren&lt;/strong>. Seit ihr jünger und möchtet unbedingt mit am Start sein? Da wir auch die (Kolonial-)Geschichte einzelner Straßen oder Denkmäler im Internet recherchieren, sollten insbesondere jüngere Teilnehmende mit ihren Eltern vorab besprechen, ob sie sich das zutrauen oder vielleicht Unterstützung bei der Recherche benötigen.&lt;/p>
&lt;h3 id="voraussetzungen">Voraussetzungen:&lt;/h3>
&lt;p>Um mitzumachen braucht ihr einen Computer und Internet. Außerdem wäre ein Headset super. Tablet oder Smartphone reichen leider nicht aus, weil wir wirklich mit Daten arbeiten und auch ein bisschen programmieren wollen. Keine Sorge: Programmier-Vorkenntnisse braucht ihr keine, nur mit eurem Computer solltet ihr umgehen können.&lt;/p>
&lt;h3 id="anmeldung">Anmeldung:&lt;/h3>
&lt;p>Du bist am dabei? Cool! Schreib einfach eine &lt;a href="mailto:lab-ulm@jugendhackt.org">Mail ans Jugend hackt Lab&lt;/a> mit deinem Namen, danach bekommts du von uns einen Einladungslink in den virtuellen Seminarraum in BigBlueButton.&lt;/p>
&lt;p>&lt;strong>Kostenloser Lab-Workshop, für alle ab 14. Jahren: Sonntag, 19. Juli 2020, um 14.00 bis 17.30&lt;/strong>&lt;/p></div></description><author>Tom Novy</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/aktionen">Aktionen</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/jugend-hackt-lab">Jugend hackt Lab</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/workshops">Workshops</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/festival-contre-le-racisme">festival contre le racisme</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/openstreemap">openstreemap</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/rassismus">Rassismus</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/stra%C3%9Fennamen">Straßennamen</category></item><item><title>Online-Lab-Workshop: „Escape My Game“ mit Creative Gaming</title><link>https://temporaerhaus.de/online-lab-workshop-escape-my-game-mit-creative-gaming/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/online-lab-workshop-escape-my-game-mit-creative-gaming/</guid><pubDate>Sun, 17 May 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/online-lab-workshop-escape-my-game-mit-creative-gaming/</guid><description><div/><div>&lt;h2 id="escape-my-game">Escape my Game&lt;/h2>
&lt;p>Eine Gruppe, ein enger Raum - In Escape Games versucht man durch gemeinsames Lösen spannender Rätsel einen Ausgang zu finden. So einen Raum selbst zu entwickeln kann herausfordernd sein, schließlich sind eine Menge Material und Objekte für den Aufbau notwendig. Aber nicht im Digitalen!&lt;/p>
&lt;p>In der virtuellen Welt von &lt;a href="https://recroom.com">RecRoom&lt;/a> sind schnell Wände hochgezogen, Fackeln gesetzt und Puzzle gebaut. Wir schauen uns kleine Beispiele an, beschäftigen uns mit Storytelling, 3D-Zeichnen sowie Gamedesign und lassen mit einem Minimum an Programmieren geheime Labore, dunkle Schlosskeller, alte Ruinen, untergehende Schiffe, kurz: all eure Vorstellungen, lebendig werden!&lt;/p>
&lt;p>Auch das Spielen soll nicht zu kurz kommen: Die fertigen Räume probieren wir in Teams direkt aus. Anschließend können sie für euch, eure Freunde und alle anderen veröffentlicht werden.&lt;/p>
&lt;p>Der Lab-Workshop findet online am &lt;strong>Samstag,&lt;/strong> &lt;strong>30. Mai 2020, von 12-16 Uhr&lt;/strong> statt – wie immer &lt;strong>kostenlos und offen für alle&lt;/strong>. Um für alle gute Betreuung und ein tolles Workshop-Erlebnis zu ermöglichen, sind die Teilnahme-Plätze begrenzt. &lt;a href="mailto:tomas.novy@jugendhackt.org">Daher wird um eine vorherige Anmeldung per Mail gebeten (kurz euren Namen mitteilen reicht voll aus :)).&lt;/a>&lt;/p>
&lt;p>Voraussetzungen:&lt;/p>
&lt;ul>
&lt;li>&lt;em>Internet, PC (mit oder ohne VR-Brille, Maus, Systemanforderungen beachten: min. &lt;strong>GTX970&lt;/strong> &amp;amp; &lt;strong>8GB Ram!&lt;/strong>)&lt;/em>&lt;/li>
&lt;li>&lt;em>Alternativ: iPhone/iPad, Oculus oder Playstation 4&lt;/em>&lt;/li>
&lt;li>&lt;em>Installiertes &lt;a href="https://recroom.com/">RecRoom&lt;/a>&lt;/em>&lt;/li>
&lt;li>&lt;em>Headset&lt;/em>&lt;/li>
&lt;li>&lt;em>Keine inhaltlichen Vorkenntnisse notwendig, aber Umgang mit Maus+WASD (am PC) bzw. Gamepad (bei PS4) ist von Vorteil.&lt;/em>&lt;/li>
&lt;/ul>
&lt;p>Weitere Infos bekommt ihr nach der Anmeldung.&lt;/p>
&lt;p>Workshop Leitung:&lt;/p>
&lt;p>&lt;a href="https://matthiasloewe.eu">Matthias Löwe&lt;/a>, Interaktions-Designer aus Berlin&lt;/p>
&lt;p>&lt;a href="http://www.jenniferjason.de">Jennifer Jason&lt;/a>, Gamdesignerin und Animatorin aus Berlin&lt;/p></div></description><author>Tom Novy</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/jugend-hackt-lab">Jugend hackt Lab</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/workshops">Workshops</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/creative-gaming">creative gaming</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/escape-my-game">Escape my game</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/online-workshop">Online-Workshop</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/rec-room">Rec Room</category></item><item><title>Lab-Online-Workshop in den Pfingstferien: Elektro Theater</title><link>https://temporaerhaus.de/lab-online-workshop-in-den-pfingstferien-elektro-theater/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/lab-online-workshop-in-den-pfingstferien-elektro-theater/</guid><pubDate>Wed, 13 May 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/lab-online-workshop-in-den-pfingstferien-elektro-theater/</guid><description><div/><div>&lt;h2 id="elektro-theater-am-2-und-3-juni-10h-14h">Elektro Theater am 2. und 3. Juni, 10h-14h&lt;/h2>
&lt;p>Wolltet ihr schon immer mal an einem Film oder einer Theatervorstellung mitwirken? Ob Schauspielern, Kostüme schneidern, Regie führen, Kulissen bauen, Story schreiben oder bombastische Effekte abfeuern - In unserem zweitätigen Online-Ferien-Workshop kommt ihr digital in Minetest zusammen und lernt nicht nur das Handwerkszeug, sondern setzt tatsächlich einen Film um.&lt;/p>
&lt;p>Worum es gehen soll, ist euch überlassen - Liebesromanze, Monstermovie, Superheldinnen-Komödie oder eine Schatzjagd: Wir helfen beim planen und umsetzen eurer Ideen!&lt;/p>
&lt;p>Mit am Start für diesen Online-Workshop sind Benny und Jennifer von &lt;em>Creative Gaming&lt;/em>. Der Workshop findet an zwei Tagen, am &lt;strong>2. und 3. Juni 2020 jeweils von 10-14&lt;/strong> Uhr in den Pfingstferien statt.&lt;/p>
&lt;h2 id="kooperation-mit-dem-jugendhilfswerk-freiburg">Kooperation mit dem Jugendhilfswerk Freiburg&lt;/h2>
&lt;p>In Zusammenarbeit mit dem &lt;a href="http://www.jugendhilfswerk.de">Jugendhilfswerk Freiburg&lt;/a> können wir dieses Angebot für Jugendliche von 12-18 Jahren kostenlos anbieten. Da die Teilnehmer*innen-Zahl begrenzt ist, bitten wir euch um &lt;strong>eine vorherige Anmeldung&lt;/strong> beim &lt;a href="mailto:tomas.novy@jugendhackt.org">Lab-Koordinator Tom Novy&lt;/a>.&lt;/p>
&lt;h2 id="vorraussetzungen">&lt;strong>Vorraussetzungen&lt;/strong>&lt;/h2>
&lt;p>PC/Mac (notfalls auch ein Android-Handy) mit Maus, Headset, installiertes Minetest, Internet; nähere Infos erreichen euch nach der Anmeldung. Es ist kein Vorwissen nötig!&lt;/p>
&lt;h2 id="über-creative-gaming">&lt;strong>Über Creative Gaming&lt;/strong>&lt;/h2>
&lt;p>Im 21. Jahrhundert gehören digitale Spiele zum grundlegenden Spielrepertoire von Jugendlichen und Erwachsenen. Dabei eröffnen digitale Spiele und ihre Nutzungsweisen ein gigantisches Potenzial. Genau da knüpft die Initiative Creative Gaming an e.V an. Mit Standorten in Berlin und Hamburg macht sie sich seit 2007 mit Workshops, Fortbildungen, Ausstellungen, dem jährlichen Veranstaltungshöhepunkt PLAY – Creative Gaming Festival und jeder Menge Leidenschaft für einen kreativen, kompetenten und kritischen Umgang mit digitalen Spielen stark.&lt;/p>
&lt;p>Web: &lt;a href="http://www.creative-gaming.eu/">www.creative-gaming.eu&lt;/a>&lt;/p>
&lt;p>Twitter: @creative_gaming&lt;/p></div></description><author>Tom Novy</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/jugend-hackt-lab">Jugend hackt Lab</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/workshops">Workshops</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/creative-gaming">creative gaming</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/elektro-theater">Elektro Theater</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/online-workshop">Online-Workshop</category></item><item><title>FSJ digital im Verschwörhaus ab dem Herbst</title><link>https://temporaerhaus.de/fsj-digital-im-verschwoerhaus-ab-dem-herbst/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/fsj-digital-im-verschwoerhaus-ab-dem-herbst/</guid><pubDate>Mon, 04 May 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/fsj-digital-im-verschwoerhaus-ab-dem-herbst/</guid><description><div/><div>&lt;img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-977" src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2018/10/coding_jh.jpg" alt="" width="2048" height="1365" srcset="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2018/10/coding_jh.jpg 2048w, https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2018/10/coding_jh-300x200.jpg 300w, https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2018/10/coding_jh-768x512.jpg 768w, https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2018/10/coding_jh-1024x683.jpg 1024w, https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2018/10/coding_jh-1200x800.jpg 1200w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" />
&lt;p>Ein Aufruf, der schon längst hätte veröffentlicht werden sollen, aber dann kam Covid-19… sei es drum: Das Verschwörhaus bietet ab September 2020 wieder ein &lt;strong>FSJ digital&lt;/strong> an.&lt;/p>
&lt;p>Das FSJ dient der Berufsvorbereitung, und wir bieten dir im Verschwörhaus einen Einblick in verschiedenste Tätigkeitsfelder:&lt;/p>
&lt;ul>
&lt;li>Pflege von Website und Social Media: Insbesondere Texte schreiben und veröffentlichen, aber auch Storytelling in Bild und Bewegtbild&lt;/li>
&lt;li>Dokumentation von Veranstaltungen im Haus (Video-Livestreaming mit dem Video Operating Center, Aufzeichnung und Veröffentlichung)&lt;/li>
&lt;li>Begleitung und Unterstützung von Maker-, Fablab- und sonstigen Workshops und unserem Angebot für Jugendliche (u.A. Jugend hackt Labs)&lt;/li>
&lt;li>Unterstützungstätigkeiten im Büro&lt;/li>
&lt;li>Pflege und Betrieb der Infrastruktur (von der Werkstatt über das FabLab mit 3D-Druckern und Lasercutter bis zu Netzwerkdiensten und der Server-Infrastruktur in unserem 10-Gigabit-Netz)&lt;/li>
&lt;li>Unterstützung bei den Projekten der Geschäftsstelle Digitale Agenda der Stadt Ulm: Digitale Technologien für die UlmerInnen be-greifbar und anschaulich machen&lt;/li>
&lt;/ul>
&lt;p>&lt;a href="https://ib-freiwilligendienste.de/job/1085">Die offizielle Ausschreibung ist bei unserem Träger, dem internationalen Bund, zu finden.&lt;/a> Wir freuen uns sehr über deine Bewerbung per E-Mail an kontakt20 (at) verschwoerhaus.de &lt;strong>bis zum 18. Mai 2020&lt;/strong>. Die Kennenlerngespräche werden dann per Videokonferenz stattfinden.&lt;/p></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/fsj">FSJ</category></item><item><title>Lab-Online-Workshop: Grafikprogrammierung mit GLSL-Shadern</title><link>https://temporaerhaus.de/lab-online-workshop-grafikprogrammierung-mit-glsl-shadern/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/lab-online-workshop-grafikprogrammierung-mit-glsl-shadern/</guid><pubDate>Sun, 03 May 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/lab-online-workshop-grafikprogrammierung-mit-glsl-shadern/</guid><description><div/><div>&lt;p>Habt ihr genug von Wasserfarben und Buntstiften? Und habt ihr Lust, mal mit eurem Computer kreative Bilder zu erzeugen? In diesem Workshop zeigt euch &lt;em>blinry,&lt;/em> wie ihr mithilfe von Shadern eigene Grafikeffekte und Animationen erzeugen könnt!&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>Shader&lt;/em> sind kleine Programme, die direkt auf der Grafikkarte ausgeführt werden, und eigentlich etwas sehr einfaches tun: Sie rechnen für jeden Pixel eine Farbe aus! Mit dieser Technik kann man allerdings viele verschiedene künstlerische Bilder, Muster und sogar 3D-Effekte erzeugen!&lt;/p>
&lt;p>Von diesem Workshop habt ihr mehr, wenn ihr schon einmal ein wenig programmiert habt, und wisst, was Funktionen und Variablen sind. Die Programmiersprache GLSL, die wir verwenden werden, ist recht ähnlich zu C oder Java.&lt;/p>
&lt;p>Damit wir uns während des Lab-Workshops unterhalten können, braucht ihr ein Mikro, oder idealerweise ein Headset. Wir treffen uns am &lt;strong>Samstag, 16. Mai 2020 um 13 Uhr&lt;/strong> online auf BBB &lt;a href="https://bbb.ulm.dev/b/glsl-workshop">hier- https://bbb.ulm.dev/b/glsl-workshop&lt;/a> .&lt;/p>
&lt;p>Installieren müsst ihr nichts. Wir werden Tools verwenden, die einfach im Browser laufen. Probiert am besten vorher schon einmal aus, ob diese Seite bei euch flüssig läuft: &lt;a href="https://www.shadertoy.com/view/ts33R2">https://www.shadertoy.com/view/ts33R2&lt;/a>&lt;/p>
&lt;p>Unser Jugend hack Lab Online Workshop ist kostenlos und offen für alle Jugendlichen und jungen Menschen.&lt;/p></div></description><author>Tom Novy</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/jugend-hackt-lab">Jugend hackt Lab</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/workshops">Workshops</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/blinry">blinry</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/codekunst">Codekunst</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/shadern">Shadern</category></item><item><title>Was wir gerade tun</title><link>https://temporaerhaus.de/was-wir-gerade-tun/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/was-wir-gerade-tun/</guid><pubDate>Tue, 07 Apr 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/was-wir-gerade-tun/</guid><description><div/><div>&lt;p>Seit mehr als drei Wochen ist das Verschwörhaus nun geschlossen. Das verursacht bei manchen zwar schon Entzugserscheinungen, ist aber angesichts exponentieller Wachstumskurven der Covid19-Pandemie durchaus geboten. Es ist aber nicht so, als würden alle bei uns Aktiven nur zuhause sitzen und Däumchen drehen – ganz im Gegenteil, die vergangenen Wochen waren voller Aktivitäten, von denen wir hier kurz berichten wollen.&lt;/p>
&lt;h3 id="jugend-hackt-geht-auch-dezentral">Jugend hackt: Geht auch dezentral!&lt;/h3>
&lt;img loading="lazy" class="size-full wp-image-1639" src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/04/49742299211_7243f48813_c.jpg" alt="" width="800" height="511" srcset="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/04/49742299211_7243f48813_c.jpg 800w, https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/04/49742299211_7243f48813_c-300x192.jpg 300w, https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/04/49742299211_7243f48813_c-768x491.jpg 768w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 984px) 61vw, (max-width: 1362px) 45vw, 600px" />
&lt;p>Foto CC-BY 4.0 Jugend hackt, Foto: Leonard Wolf&lt;/p>
&lt;p>Den Anfang macht die tolle Jugend-hackt-Community, die auch in Zeiten von &lt;em>distant socializing&lt;/em> Wege gefunden hat, beisammen zu bleiben. Einem Wunsch der Jugendlichen in der Jugend-hackt-Austauschplattform &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Zulip">Zulip&lt;/a> folgend entstand binnen vier Tagen &lt;a href="https://jugendhackt.org/event-rueckblick/remote-2020/">ein gemeinsamer Remote-Hackathon&lt;/a> vom 19. bis zum 22. März 2020. Selbst für einen abendlich eingespielten &lt;a href="https://twitter.com/system_absturz/status/1241656750501253121">Music-Act&lt;/a> war dort Raum – eine spannende Erfahrung in Zeiten, in denen gerade sehr viel über Videokonferenzplattformen abläuft.&lt;/p>
&lt;p>Videokonferenzplattformen sind auch das Mittel der Wahl, um im Jugend-hackt-Lab Ulm weiterzumachen. Der &lt;a href="https://temporaerhaus.de/jugend-hackt-lab-goes-online/">eigentlich als Präsenzveranstaltung geplante Ferienworkshop mit der e.tage&lt;/a> findet diese Woche per Videotelko statt – Organisator Mat Loewe hat gemeinsam mit unserem Lab-Koordinator Tom in Windeseile ein Online-Alternativprogramm aus dem Boden gestampft, das derzeit läuft.&lt;/p>
&lt;p>Auch &lt;a href="https://temporaerhaus.de/online-workshop-code-deine-eigene-app-17-4-15-uhr/">der kommende Lab-Workshop am 17. April&lt;/a> wird auf ähnliche Weise online stattfinden. Das hat zudem den Vorteil, dass wir Menschen als MentorInnen zuschalten können, für die ansonsten die Anreise aus Hamburg für einen Nachmittag gar nicht so einfach wäre – aus der Not wird so eine Tugend gemacht!&lt;/p>
&lt;h3 id="amtshilfe-und-videokonferenzsoftware">Amtshilfe und Videokonferenzsoftware&lt;/h3>
&lt;p>Damit das überhaupt funktionieren kann, leisten viele Menschen aus dem Verschwörhaus-Umfeld gerade Amtshilfe auf dem kleinen Dienstweg. Wir haben die Diskussion über kommerzielle Videokonferenzdienste aufmerksam verfolgt und uns dazu entschieden, auf Freier/Open-Source-Software basierende Lösungen auszuprobieren.&lt;/p>
&lt;img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-1640" src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/04/Screenshot-von-2020-03-26-12.09.40.png" alt="" width="1173" height="566" srcset="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/04/Screenshot-von-2020-03-26-12.09.40.png 1173w, https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/04/Screenshot-von-2020-03-26-12.09.40-300x145.png 300w, https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/04/Screenshot-von-2020-03-26-12.09.40-1024x494.png 1024w, https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/04/Screenshot-von-2020-03-26-12.09.40-768x371.png 768w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" />
&lt;p>Wir haben uns hier für &lt;a href="https://bigbluebutton.org/">BigBlueButton&lt;/a> entschieden, das ist eine Lösung, die vor allem aus der Onlinelehre kommt (und manchmal sieht man das dem System auch deutlich an). Max hat kurzerhand eine der Maschinen im Verschwörhauskeller dafür hergenommen und eine simple Installation hochgezogen, die wir seither verwenden. Das reicht vom Jugend hackt Lab über Orga-Telkos in verschiedensten Konstellationen bis hin zu städtischen Beschäftigten, die das System nutzen, wenn sie es benötigen. Seit gestern ist auch die Einwahl über klassisches Telefon möglich. Mehr zum Hintergrund, wie Verschwörhaus und Digitale Agenda gerade die städtischen Beschäftigten unterstützen, &lt;a href="https://ulm.dev/2020/03/26/covid19-learnings-1/">findet sich auch auf ulm.dev&lt;/a>.&lt;/p>
&lt;h3 id="we-averaged-about-5-12-hours-sleep-apiece-and-we-are-estimating-that-the-sleep-was-good">We averaged about 5-1/2 hours sleep apiece, and we are estimating that the sleep was good.&lt;/h3>
&lt;p>A propos BigBlueButton. In den Osterferien rollen die Fellows der Digitalen Agenda gerade das BigBlueButton-System für testwillige Schulen in Ulm aus. Die Fellowship ist eine Idee, die schon 2012/13 in Deutschland umzusetzen versucht wurde, &lt;a href="https://www.codeforamerica.org/programs/fellowship">angelehnt an die Code for America Fellowship&lt;/a>: Menschen aus dem Civic-Tech-Umfeld (wie dem Verschwörhaus) kommen eine begrenzte Zeit in die Verwaltung, um mit ihrem Wissen Dinge voranzutreiben. Bislang waren die drei Ulmer Fellows sehr in zwei Förderprojekten eingebunden, über die ihre Stellen überhaupt geschaffen werden konnten. In der aktuellen Lage zeigt sich aber, wie dynamisch eine Verwaltung agieren kann, wenn sie die passende Expertise und Luft für Zusatzprojekte im eigenen Haus hat. Gemeinsam mit der Abteilung Bildung und Sport soll jetzt eine Sofortmaßnahme angestoßen werden, damit erste Schulen direkt nach den Osterferien versorgt werden können – und zwar ohne sie an proprietäre Produkte zu binden. Zitat:&lt;/p>
&lt;blockquote>
&lt;p>Es wurde […] die Apollo 13 Metapher bemüht. Wir sollen jetzt in einem kleinen Team den &amp;ldquo;CO2 Filter&amp;rdquo; bauen und […] eine Einkaufsliste geben was wir brauchen&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>Die Zwischenüberschrift ist entsprechend aus dem Funkmitschrieb von Apollo 13 😉&lt;/p>
&lt;p>Mehr zu diesem Projekt wird es in den kommenden Tagen als Erfahrungsbericht und Anleitung zum Nachmachen auf &lt;a href="https://ulm.dev">ulm.dev&lt;/a> geben.&lt;/p>
&lt;h3 id="masken-und-makervsvirus">Masken und MakerVsVirus&lt;/h3>
&lt;img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-1641" src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/04/VxuQ9DVm.jpg-large.jpeg" alt="" width="2048" height="1536" srcset="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/04/VxuQ9DVm.jpg-large.jpeg 2048w, https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/04/VxuQ9DVm.jpg-large-300x225.jpeg 300w, https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/04/VxuQ9DVm.jpg-large-1024x768.jpeg 1024w, https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/04/VxuQ9DVm.jpg-large-768x576.jpeg 768w, https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/04/VxuQ9DVm.jpg-large-1536x1152.jpeg 1536w, https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/04/VxuQ9DVm.jpg-large-1200x900.jpeg 1200w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" />
&lt;p>Auch die Maker-Community engagiert sich, das Ihre beizutragen. Unter dem Titel &lt;a href="https://www.makervsvirus.org/de/">Maker vs. Virus&lt;/a> haben sich Fablabs, Hackspaces oder einfach nur Menschen mit 3D-Druckern zusammengetan, um passende Halterungen für Gesichtsschilde zu drucken. Diese können mit einer Folie versehen werden und reduzieren so den Kontakt von Aerosol mit dem Gesicht und vor allem dem Respirationstrakt der Tragenden.&lt;/p>
&lt;p>&lt;a href="http://mvv-ulm.org/">In Ulm wurde recht schnell ein Hub eingerichtet&lt;/a>, über den sich die hier Aktiven organisieren. Seit vergangener Woche produzieren das Verschwörhaus und das in unserem Hauskomplex untergebrachte Digitalisierungszentrum auf den jeweiligen Druckern passende Halter – und die Nachfrage ist durchaus da. Aus unserem Budget wurde vergangene Woche eine Bestellung über mehrere hundert Euro Filament ausgelöst, das wir hoffentlich bald anderen Makern in der Region bereitstellen können, die kostenfrei für medizinisches Personal produzieren möchten.&lt;/p>
&lt;h3 id="lokalwirkt-öffnungszeiten-und-lieferdienste">lokalwirkt: Öffnungszeiten und Lieferdienste&lt;/h3>
&lt;img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-1642" src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/04/Screenshot-von-2020-04-07-21.51.21.png" alt="" width="1182" height="618" srcset="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/04/Screenshot-von-2020-04-07-21.51.21.png 1182w, https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/04/Screenshot-von-2020-04-07-21.51.21-300x157.png 300w, https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/04/Screenshot-von-2020-04-07-21.51.21-1024x535.png 1024w, https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/04/Screenshot-von-2020-04-07-21.51.21-768x402.png 768w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" />
&lt;p>Aus der &lt;a href="https://codefor.de">Code-for-Germany-Community&lt;/a> entstand unterdessen in den vergangenen zwei Wochen die Plattform &lt;a href="https://lokalwirkt.de/">lokalwirkt.de&lt;/a>&lt;/p>
&lt;p>Das System basiert auf Einträgen von OpenStreetMap und erlaubt es, aktuell geänderte Öffnungszeiten, aber auch Liefer- und Abholmöglichkeiten einzutragen. Es baut von Anfang an auf Open Data auf und spielt die gesammelten Daten auch über eine Programmierschnittstelle aus, so dass es in beliebigen anderen Anwendungen nachgenutzt werden kann. So kannst du hier eintragen, wenn dein Lieblingsrestaurant auf Anruf Essen kocht und dann zu bestimmten Zeiten zur Abholung offen ist.&lt;/p>
&lt;p>Die Plattform wird laufend weiter entwickelt – an manchen Stellen hakt es noch etwas. Wer sich beteiligen möchte, &lt;a href="https://github.com/binary-butterfly/shared-delivery">darf gerne auf Github mitentwickeln!&lt;/a>&lt;/p></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/covid19">covid19</category></item><item><title>Online-Workshop: Code deine eigene App (17.4 / 15 Uhr)</title><link>https://temporaerhaus.de/online-workshop-code-deine-eigene-app-17-4-15-uhr/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/online-workshop-code-deine-eigene-app-17-4-15-uhr/</guid><pubDate>Mon, 06 Apr 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/online-workshop-code-deine-eigene-app-17-4-15-uhr/</guid><description><div/><div>&lt;p>Du hast Lust schnell und einfach eine eigene App zu entwerfen? Dann bist du in unserem kostenlosen Jugend hackt Online-Workshop genau richtig! Mit der Open-Source-Software &amp;ldquo;Flutter&amp;rdquo; kannst du total einfach schöne Apps programmieren, die auf allen Betriebssystemen laufen.&lt;/p>
&lt;p>Der Vorteil gegenüber vielen anderen Entwickler-Tools ist die Performance von Flutter-Apps. Wir schauen uns zuerst die Programmiersprache &amp;ldquo;Dart&amp;rdquo; an der Flutter zu Grunde liegt. Danach wird ausprobiert, wie du mit Flutter eine einfache App gestalten und veröffentlichen kannst.&lt;/p>
&lt;p>Du benötigst: einen PC/Notebook, Mikro + Cam und Internet. Anmeldungen bitte an: &lt;a href="mailto:Tomas.Novy@jugendhackt.org">tomas.novy@jugendhackt.org&lt;/a>. Dieser Jugend hackt Lab Workshop ist eine Kooperation mit der &lt;a href="https://www.vh-ulm.de/vh-programm/zielgruppen/junge-vh">Jungen vh Ulm&lt;/a> und offen für alle Jugendlichen von 12 bis 18 Jahre. Nach der Anmeldungen bekommt ihr weitere Infos zum Workshop und den Zugangslink.&lt;/p>
&lt;p>Fragen zum Workshop gerne auch an unseren Workshop-Teamer: &amp;ldquo;Der mit dem Zopf&amp;rdquo; ist Hamburger Schüler, Junghacker*in und interessiert sich für Netzwerke, Fluter und Linux.&lt;/p>
&lt;p>&lt;strong>17.4.2020, Freitag um 15 Uhr per Big Blue Button.&lt;/strong>&lt;/p>
&lt;p>Zugangslink wird nach der Anmeldung mitgeteilt.&lt;/p></div></description><author>Tom Novy</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/jugend-hackt-lab">Jugend hackt Lab</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/workshops">Workshops</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/flutter">Flutter</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/online">Online</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/workshop">Workshop</category></item><item><title>Jugend hackt Lab goes online</title><link>https://temporaerhaus.de/jugend-hackt-lab-goes-online/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/jugend-hackt-lab-goes-online/</guid><pubDate>Wed, 01 Apr 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/jugend-hackt-lab-goes-online/</guid><description><div/><div>&lt;p>Auch das Jugend hackt Lab stellt die derzeitige Situation vor eine Challenge. Wenn physische Angebote nicht möglich sind, geht es nur noch online. Aber wie? Jugend hackt steht vor allem auch für das Erarbeiten innovativer Konzepte in der Jugendbildung. Daher war uns im Team schnell klar, dass es nur mit Online-Meeting-Apps und Screen-Sharing als Lab-Ersatz nicht getan ist.&lt;/p>
&lt;p>Die Idee dabei war kollaborative Online-Tools zu nutzen, welche in virtuellen Welten (z.B. VR-Chat, Rec Room, Minetest) eingesetzt werden können, um bspw. gemeinsame Spiele, Level, Figuren und Stories zu designen. In Zusammenarbeit mit &lt;a href="https://twitter.com/sp4c31nv4d3r">Mat Loewe&lt;/a> und der e.tage (Stadtjugendring) können wir nun unseren vormals ausgefallenen &lt;a href="https://temporaerhaus.de/spiel-mit-der-zeit-game-design-ferienworkshop-mit-mat-loewe/">Ferienworkshop&lt;/a> digital stattfinden lassen.&lt;/p>
&lt;p>An drei Tagen, vom 6. bis zum 9. April, jeweils von 11-13 Uhr werden in einer virtuellen Welt (Minetest) kleine zeitkritische Challenges entwickelt und spielerische Szenen nachgebaut. Ganz ähnlich den Abenteuer-Spielbüchern, nur dass diesmal die Welt tatsächlich entworfen, betreten und erlebt werden kann. Und dies am heimischen Rechner mit niedrigen technischen Voraussetzungen.&lt;/p>
&lt;p>Einige Plätze sind noch frei: angemeldet werden kann sich über die &lt;a href="https://www.etage-ulm.de/kurse-ferienangebote/kursdetails/event/fuer-zuhause-spiel-mit-der-zeit/">e.tage-Kursseite&lt;/a>. Für Lab-Teilnehmer*innen wird auch weiterhin die Teilnahmegebühr voll übernommen.&lt;/p>
&lt;p>Außerdem sind zwei kostenlose Lab-Online-Workshop in Planung, welche demnächst angeboten werden. Im ersten Workshop wird es eine Einführung geben in das Coden von Musik mit der App &lt;a href="http://sonic-pi.net">Sonic Pi&lt;/a>. Der zweite Workshop zeigt Teilnehmer*innen, wie sie &lt;a href="https://media.ccc.de/v/36c3-56-flutter-one-native-code-base-for-every-platform">eine eigene App erstellen können&lt;/a> mit der Software &lt;a href="https://flutter.dev/?gclid=EAIaIQobChMI1qqE-pDI6AIVjeJ3Ch1aTwPrEAAYASAAEgKQ4_D_BwE&amp;amp;gclsrc=aw.ds">Flutter&lt;/a>, und wie diese plattformunabhängig auf allen Geräten laufen kann.&lt;/p>
&lt;p>So kann das Jugend hackt Lab auch in Zeiten von Corona spannendes Programm anbieten.&lt;/p>
&lt;p>(Unveränderte Bildquelle: Vanessa Ezekowitz, Perttu; Ahola, et.al / CC BY-SA (&lt;a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0">https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0&lt;/a>))&lt;/p></div></description><author>Tom Novy</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/jugend-hackt-lab">Jugend hackt Lab</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/workshops">Workshops</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/ferienworkshop">Ferienworkshop</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/online-workshops">Online-Workshops</category></item><item><title>CVE COVID-19: Aktuelle Maßnahmen</title><link>https://temporaerhaus.de/cve-covid-19-aktuelle-massnahmen/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/cve-covid-19-aktuelle-massnahmen/</guid><pubDate>Thu, 12 Mar 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/cve-covid-19-aktuelle-massnahmen/</guid><description><div/><div>&lt;p>&lt;strong>Dieser Text ist nicht mehr aktuell. &lt;a href="https://temporaerhaus.de/covid-19-massnahmenplan-ab-juli-2020/">Die Maßnahmen ab Juni/Juli 2020 sind hier erläutert.&lt;/a>&lt;/strong>&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>Update vom 11. Mai 2020.&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>Anfang Mai hatten wir uns intern etwas ratlos beraten (haha), wie es weitergehen könnte. Die Aktualisierung der CoronaVO ließ uns etwas die Köpfe kratzen, und es erschien uns schon allein unklar, welche Kategorie von Einrichtung wir im Detail eigentlich sind.&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Die andere ist, dass die &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Epidemiologie#Reproduktionszahl">Reproduktionszahl&lt;/a> derzeit nach wie vor um oder über 1 zu liegen scheint. Dass Menschen auf der Straße nicht mehr den vorsichtigen Abstand halten, den sie noch vor wenigen Wochen pflegten. Kurz gesagt, wir möchten nach wie vor nicht etwa das tun, was gerade noch erlaubt ist, sondern das, was wir für das Richtige halten.&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>Um uns und euch allen etwas mehr Planbarkeit zu bieten, legen wir deshalb fest – ohne genau zu wissen, wann und wie wir wieder öffnen könnten – dass wir das definitiv nicht vor Pfingsten tun werden. &lt;strong>Alle anstehenden Präsenztermine bis einschließlich 1.6.2020 sind bereits wieder aus dem Kalender entfernt.&lt;/strong> Einige Veranstaltungen finden in Onlineformaten statt, hierzu bieten der Kalender oder passende Newsposts auf der Seite mehr Informationen.&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>Wie es danach weitergeht, werden wir in knapp zwei Wochen entscheiden. Der Plan ist, dieses Mal wenigstens eine Woche vor Ende der gesetzten Frist über das weitere Vorgehen zu informieren – und auch hier lieber defensiver zu planen.&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>Ihr sollt aber auch abgesehen von Onlineformaten noch etwas vom Verschwörhaus haben. Falls ihr 3D-Drucke oder Lasercuts anfertigen möchtet, wendet euch bitte über kontakt20 at verschwoerhaus.de an uns – unsere FSJlerin Simone wird zwischendrin Drucke vornehmen und zur Abholung vorbereiten können, wenn alles weiter so klappt wie bisher.&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>Wir nutzen derweil intern die Schließzeiten und den nachlassenden Druck nach den Notfallmaßnahmen, um überfällige Wartungs- und Baumaßnahmen durchzuführen.&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>11. Mai, 11:30 Uhr&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>Kaufmann&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>PL&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>Ursprünglicher Text vom 13. März (mit Aktualisierungen):&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>Liebe FreundInnen und Gäste des Verschwörhauses,&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>wie gestern hier beschrieben haben wir – also die ehrenamtlich Aktiven des Verschwörhaus und ich als hauptamtliche Projektleitung – weiter diskutiert, welche Rolle wir in der aktuellen COVID-19-Pandemie wahrnehmen möchten.&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>Schon gestern hatte sich die Meinung gefestigt, lieber vorbeugend die anstehenden Elektroarbeiten im Haus mit einer vorläufigen Schließung des Verschwörhaus aus Gründen der Infektionshemmung zusammenzulegen – wie so oft bei uns nicht weil wir es unbedingt müssten, sondern weil wir es können und es vielleicht auch einfach ein Ding bei uns ist, lieber mal Maßnahmen durchzuführen bevor sie nötig sind, um langfristig mehr davon zu haben.&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>&lt;strong>Deswegen habe ich die vorläufige Schließung des Verschwörhaus ab dem heutigen Freitag, dem 13. März, bis mindestens &lt;del>kommenden Freitag, dem 20. März&lt;/del> &lt;del>19. April&lt;/del> voraussichtlich irgendwann im Mai angeordnet.&lt;/strong> Sämtliche öffentlichen Veranstaltungen in diesem Zeitraum in unseren Räumen werden entfallen. Der Zutritt von SchlüsselträgerInnen zum Haus ist auf ein Minimum zu reduzieren.&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>13. März, 18:20 Uhr (hier veröffentlicht um 19:34 Uhr)&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>Kaufmann&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>PL&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>Ursprünglicher Text vom 12. März:&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>Liebe FreundInnen und Gäste des Verschwörhaus,&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>wir – das heißt die ehrenamtlich Aktiven im Haus und ich als hauptamtliche Projektleitung – beschäftigen uns seit einigen Tagen, wie wir als Anlaufpunkt für viele interessierte Menschen mit der COVID-19-Krankheit umgehen möchten.&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>Aktuell geben die Fallzahlen in Ulm und den umgebenden Landkreisen keinen Anlass zur Beunruhigung. Die medizinische Versorgung in Ulm liegt zudem weit über dem deutschlandweiten Durchschnitt, so dass wir die kommenden Entwicklungen hoffentlich gut stemmen können werden.&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>Wir möchten aber auch darüber hinaus unseren Teil dazu beitragen, dass wir als Gesellschaft die Infektionskurve so flach wie möglich halten.&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>Hinweise zur guten Händehygiene und richtigem Niesen und Husten sind für uns schon seit 2016 Teil der Ausstattung auf den Toiletten – wir machen halt alles, bevor es cool ist. Wir Streber. Sorry, not sorry. &lt;strong>Ich bitte alle, die zu uns kommen, direkt nach Betreten des Hauses die Hände zu waschen – wenigstens 20 Sekunden lang, mit warmem Wasser und Seife.&lt;/strong> Bitte verzichtet auf körperlichen Kontakt wie Hände schütteln und Umarmungen, und lüftet die Räume regelmäßig.&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>Ich habe zudem am Dienstag abend die &lt;strong>namentliche Registrierung aller Teilnehmenden&lt;/strong> an Veranstaltungen und Arbeitseinsätzen angeordnet, um im Falle eines Erkrankungsfalles die Kontaktketten nachvollziehen zu können. Die Namenslisten werden sicher verwahrt und nach 21 Tagen vernichtet, sofern sie nicht für den oben beschriebenen Zweck gebraucht werden.&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>Ich bitte alle BesucherInnen des Hauses zudem, vor der Anreise zum Haus noch einmal in sich zu gehen, ob sie sich unpäßlich fühlen und im Zweifelsfall bei Symptomen wie trockenem Husten lieber auf einen Besuch zu verzichten.&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>Wir wägen aktuell ab, ob wir kurzzeitig weitergehende Maßnahmen ergreifen möchten. Nicht, weil wir es &lt;strong>müssen&lt;/strong>, sondern weil wir es &lt;strong>können&lt;/strong>, und es hoffentlich niemandem weh tut. Zu dieser Argumentation trägt bei, dass aktuell im Gebäudeteil Nummer 7 Elektroarbeiten stattfinden, in deren Rahmen in Kürze ohnehin für ein bis zwei Tage die Stromversorgung im Erdgeschoss komplett abgestellt werden muss. Eventuell können wir diesen Arbeitsabschnitt in die kommende Woche verlegen. Ganz analog zu IT-Systemen, in denen einfach Wartungsarbeiten mal passend gelegt werden, zum Vorteil aller.&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>Ob wir so verfahren, werde ich hier entsprechend nachtragen, sobald die Entscheidung gefallen ist.&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>12. März 2020, 20:25&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>Kaufmann&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>PL&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>_2020-03-12, 20:43: Self-Screening nachgetragen&lt;/p>
&lt;p>2020-03-13, 19:34: Vorläufige Schließung nachgetragen&lt;/p>
&lt;p>2020-03-15, 19:12: Ausdehnung der Schließung bis 19.4.&lt;/p>
&lt;p>2020-05-01: Ausdehnung bis Mai&lt;/p>
&lt;p>2020-05-11, 11:30: Ausdehnung bis 1.6.&lt;/p>
&lt;p>_&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>CVE sind die &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Common_Vulnerabilities_and_Exposures">Common Vulnerabilities and Exposures&lt;/a> – eine Liste aktueller Schwachstellen und Sicherheitslücken in Computersystemen. Der gemeinsame Austausch sorgt dafür, dass ExpertInnen in der ganzen Welt gemeinsam daran arbeiten können, Schaden abzuwehren und Lücken zu beseitigen. Ein schlechterer Witz ist mir leider nicht eingefallen, sorry.&lt;/em>&lt;/p></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/covid19">covid19</category></item><item><title>Animationen hacken – Workshop mit David Jäckel</title><link>https://temporaerhaus.de/animationen-hacken-workshop-mit-david-jaeckel/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/animationen-hacken-workshop-mit-david-jaeckel/</guid><pubDate>Fri, 06 Mar 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/animationen-hacken-workshop-mit-david-jaeckel/</guid><description><div/><div>&lt;p>Dich hat schon immer fasziniert wie Animationen funktionieren? Du möchtest verstehen wie aus elektrischem Strom Bilder werden?&lt;/p>
&lt;p>Und du möchtest mit Hilfe von LEDs und Arduino eigene Animationen programmieren? Dann schnell ins Jugend hackt Lab!&lt;/p>
&lt;p>Programmierer David Jaeckel ist für diesen Workshop bei uns. Zusammen werfen wir einen kurzen Blick auf die Geschichte der Animation und schauen wie das eigentlich alles funktioniert mit Strom, Farben, Licht und Bildschirmen. Danach erschaffen wir mit einem Arduino und RGB-LEDs unsere eigenen Animationen.&lt;/p>
&lt;ol start="7">
&lt;li>November 2020, 13-17 Uhr im Verschwörhaus Ulm&lt;/li>
&lt;/ol>
&lt;p>Kostenlos, ohne Vorkenntnisse und für alle Jugendlichen und junge Menschen offen.&lt;/p>
&lt;p> &lt;/p>
&lt;p>Foto: &lt;a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC0 2.0, The Manic Macrographer&lt;/a>&lt;/p>
&lt;p> &lt;/p></div></description><author>Tom Novy</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category></item><item><title>3D-Design Workshop mit Valentin Marx</title><link>https://temporaerhaus.de/3d-design-workshop-mit-valentin-marx/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/3d-design-workshop-mit-valentin-marx/</guid><pubDate>Fri, 28 Feb 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/3d-design-workshop-mit-valentin-marx/</guid><description><div/><div>&lt;p>&lt;em>Der Workshop entfiel aufgrund der Schließung des Hauses wegen Covid-19&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>Im Internet findest du sehr viele 3D-Modelle. Sobald du aber etwas Spezielles brauchst, z.B. für dein eigenes Projekt, bist du gefragt kreativ zu werden! Mit Hilfe von CAD erschaffst du deine eigenen Modelle. CAD steht für „Computer Aided Design“, also computergestütztes Konstruieren.&lt;/p>
&lt;p>Damit du schnell deine eigenen 3D-Modelle drucken kannst, benutzen wir CAD-Software. Wie das geht, erklärt dir Valentin Marx.&lt;/p>
&lt;p>&lt;strong>Zusammen mit Valentin schaust du dir an, wie aus deiner Idee ein fertiges 3D-Modell wird, das dann auch anschließend im 3D-Drucker gedruckt werden kann.&lt;/strong>&lt;/p>
&lt;p>Du brauchst keine Vorkenntnisse. Der Jugend hackt Lab-Workshop ist kostenlos und offen für alle Jugendlichen und junge Menschen.&lt;/p>
&lt;p>&lt;strong>Samstag, 9. Mai 2020, 13.00-17.00 Uhr im Verschwörhaus&lt;/strong>&lt;/p></div></description><author>Tom Novy</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/jugend-hackt-lab">Jugend hackt Lab</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/3d-design">3D Design</category></item><item><title>Datenjournalismus: Unfallatlas-Workshop in Wiesbaden!</title><link>https://temporaerhaus.de/datenjournalismus-unfallatlas-workshop-in-wiesbaden/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/datenjournalismus-unfallatlas-workshop-in-wiesbaden/</guid><pubDate>Thu, 27 Feb 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/datenjournalismus-unfallatlas-workshop-in-wiesbaden/</guid><description><div/><div>&lt;p>Wir hatten schon eine Weile keinen Datenjournalismus-Content mehr hier – deswegen hier der Hinweis für alle, die #wasmitdaten in redaktionellen Kontexten machen! Das statistische Bundesamt pflegt einen &lt;a href="https://unfallatlas.statistikportal.de/">Unfallatlas&lt;/a>, der zahlreiche spannende Informationen rund um Straßenverkehrsunfälle bereithält. Leider sind diese Daten gar nicht so einfach maschinell auszuwerten.&lt;/p>
&lt;p>Deswegen hat ein Teil der ddjbw-Gruppe beim statistischen Bundesamt einen Workshop für JournalistInnen angefragt und skizziert, und der wird nun am &lt;strong>Donnerstag, dem 26. März von 13–16 Uhr&lt;/strong> beim Bundesamt in &lt;strong>Wiesbaden&lt;/strong> stattfinden. Zitat:&lt;/p>
&lt;blockquote>
&lt;p>Inhaltlich wird es zunächst einen Vortrag geben, in dem wir zunächst lernen, wie das Amt die Rohdaten auf die Karte wirft und was da technisch passiert, anschließend stehen Experten für unsere Fragen zur Verfügung.&lt;/p>
&lt;p>Sieben Teilnehmer haben schon zugesagt, weitere sind herzlich willkommen – gerne weitersagen und kurze Mail an &lt;a href="http://www.jangeorgplavec.de/">[Jan-Georg]&lt;/a>, falls ihr dabei sein wollt.&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>Wir finden es prima – Transparenz durch Journalismus verbunden mit Lobbyarbeit für offene Daten, das ist genau unsere Kragenweite 😉&lt;/p>
&lt;p>Mehr zu &lt;a href="http://ddjbw.de/">ddjbw auf ihrer Website&lt;/a> – einen Einstieg ins Thema Datenjournalismus gibt es z.B. &lt;a href="https://advent17.journocode.com/">im Adventskalender von Journocode&lt;/a>, die wir auch schon zu Gast haben durften.&lt;/p></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/datenjournalismus">Datenjournalismus</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/klassenfahrt">Klassenfahrt</category></item><item><title>f.u.c.k. – Workshops und Vorträge</title><link>https://temporaerhaus.de/f-u-c-k-workshop-am-freitag-31-1-2020/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/f-u-c-k-workshop-am-freitag-31-1-2020/</guid><pubDate>Mon, 27 Jan 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/f-u-c-k-workshop-am-freitag-31-1-2020/</guid><description><div/><div>&lt;p>Da unser Angebot so gut angekommen ist, treffen wir uns ab sofort jeden Freitag von  19 -22 Uhr (mit gelegentlichen Ausnahmen, die dann im Kalender zu finden sind). Außerdem wird es ab und zu Workshops oder Vorträge zu verschiedenen Themen geben. Für den Anfang sind folgende Events angedacht:&lt;/p>
&lt;ul>
&lt;li>Grundlagen Programmieren (Workshop)  mit Miri -&amp;gt; 31.1.2020&lt;/li>
&lt;li>Löten (Workshop) mit Maike -&amp;gt; 21.2.2020&lt;/li>
&lt;li>Spiele-Genre (Vortrag) mit Mary -&amp;gt; 6.3.2020&lt;/li>
&lt;li>Game Entwicklung (Vortrag) mit Mary -&amp;gt; 3.4.2020&lt;/li>
&lt;li>Unity Game Entwicklung (Workshop) mit Jana -&amp;gt; 17.4.2020&lt;/li>
&lt;li>Bitsy Game Entwicklung (Workshop) mit Mary -&amp;gt; 8.5.2020&lt;/li>
&lt;li>Holzwerkstatt (Workshop)&lt;/li>
&lt;li>Schaltungsphysik (Vortrag)&lt;/li>
&lt;li>Generative Art (Vortrag)&lt;/li>
&lt;/ul>
&lt;p>In den restlichen Wochen gibt es freies Basteln und Netzwerken.&lt;/p></div></description><author>jana</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category></item><item><title>Resource Exhaustion: Wir waren auf dem 36C3</title><link>https://temporaerhaus.de/resource-exhaustion-wir-waren-auf-dem-36c3/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/resource-exhaustion-wir-waren-auf-dem-36c3/</guid><pubDate>Wed, 08 Jan 2020 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/resource-exhaustion-wir-waren-auf-dem-36c3/</guid><description><div/><div>&lt;p>Wie schon in den vergangenen Jahren waren wir zwischen Weihnachten und Neujahr beim &lt;a href="https://events.ccc.de/congress/2019/wiki/index.php/Main_Page">36C3&lt;/a>, dem &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Chaos_Communication_Congress">36. Jahrescongress des Chaos Computer Club in Leipzig&lt;/a>. Und wie in den &lt;a href="https://temporaerhaus.de/los-gehts-2019/">vergangenen&lt;/a> Jahren waren wir dort Teil der großartigen WikiPaka-WG, der gemeinsamen WG von &lt;a href="https://www.wikimedia.de/">Wikimedia Deutschland&lt;/a>, &lt;a href="https://okfn.de/">Open Knowledge Foundation&lt;/a>, &lt;a href="https://medialepfade.org/">mediale pfade&lt;/a> – und eben uns. Neben den angeschlossenen „Vorgärten“ aus &lt;a href="https://verstehbahnhof.de/">Verstehbahnhof&lt;/a>, den &lt;a href="https://events.ccc.de/2019/11/24/chaospatinnen-on-36c3/">ChaosPatInnen&lt;/a> und – diesmal neu – der JunghackerInnengruppe &lt;a href="https://chaos.jetzt/">chaos.jetzt&lt;/a> gehörte auch in diesem Jahr wieder eine eigene Bühne und ein eigener Workshopspace mit dazu, die in den vier offiziellen Congresstagen mit ordentlich Programm befüllt wurden.&lt;/p>
&lt;img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-1464" src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/01/36c3_lingo.jpg" alt="" width="1200" height="676" srcset="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/01/36c3_lingo.jpg 1200w, https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/01/36c3_lingo-300x169.jpg 300w, https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/01/36c3_lingo-1024x577.jpg 1024w, https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/01/36c3_lingo-768x433.jpg 768w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" />
&lt;p>&lt;a href="https://media.ccc.de/c/36c3/WikiPakaWG">20 Vorträge mit 13,5 Stunden Laufzeit&lt;/a> wurden dort über unser Video-Setup und die Infrastruktur des &lt;a href="https://c3voc.de/">c3VOC&lt;/a> gestreamt und aufgezeichnet. Einige davon werden erst noch in den kommenden Tagen endgültig online gehen, denn – auch das war dieses Jahr neu – wir waren Versuchs- und Ausbildungsbühne auf dem Congress. Bereits ab dem 17. Dezember waren WG-MitbewohnerInnen für den Aufbau in Leipzig, und Leute von uns waren selbst über die Weihnachtstage vor Ort, um schon zum 23.12. eine technisch vollständige Bühne zum Laufen zu bringen. Auf der konnte das VOC seine neue Software vorab testen, die dann während des Congress live auf allen Bühnen im Einsatz war. Und deswegen gab es auch ein paar technische Pannen, die nun Nacharbeit bei den Videos nötig machen 😀&lt;/p>
&lt;img loading="lazy" class="aligncenter size-full wp-image-1465" src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/01/36c3_ausbildung.jpg" alt="" width="1200" height="676" srcset="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/01/36c3_ausbildung.jpg 1200w, https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/01/36c3_ausbildung-300x169.jpg 300w, https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/01/36c3_ausbildung-1024x577.jpg 1024w, https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2020/01/36c3_ausbildung-768x433.jpg 768w" sizes="(max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px" />
&lt;p>Doch auch die Ausbildung des HackerInnennachwuchs war uns ein Anliegen. Ab dem Tag vor dem Congress konnten Interessierte eine Einführung in Kameraführung, Bild- und Tonabmischung bekommen. Und erstmals hatten wir auch eine Übersetzungskabine für das &lt;a href="https://c3lingo.org/">c3lingo&lt;/a>-Team bei uns, in der EinsteigerInnen mit vergleichsweise wenig Druck selber einmal ausprobieren konnte, Vorträge von und nach Englisch (oder in andere Sprachen) zu übersetzen. Die Ergebnisse lassen sich in den Zusatztonspuren der Vorträge anhören 🙂&lt;/p>
&lt;p>Neben dem aufgezeichneten Programm gab es zudem eine Vielzahl nicht aufgezeichneter Vorträge und Workshops. Von einer Einführung in das &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Onlinezugangsgesetz">Onlinezugangsgesetz&lt;/a> bis zum Hands-on-Workshop, wie sich eigene Distributionen bauen lassen, war hier sehr viel geboten.&lt;/p>
&lt;p>Und nicht zuletzt haben bei uns im Haus Aktive dieses Mal richtig viel gestalterischen Einfluss auf den „großen“ Congress genommen. Nachdem &lt;a href="http://bleeptrack.de/">Bine alias bleeptrack&lt;/a> beim 35c3 bereits &lt;a href="https://35c3.bleeptrack.de/">&lt;em>den&lt;/em> inoffiziellen Schildergenerator&lt;/a> gebaut hatte, hatte sie dieses Mal das ganz offizielle Congress-Design gestaltet und gemeinsam mit &lt;a href="https://morr.cc/">blinry&lt;/a> die &lt;a href="https://media.ccc.de/v/36c3-11223-opening_ceremony">Eröffnungs-&lt;/a> und die &lt;a href="https://media.ccc.de/v/36c3-11224-closing_ceremony_de">Schlussveranstaltung&lt;/a> verantwortet. Ganz großes Kino! Bine hat ihre Eindrücke in einem ihrer &lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=u4Yj17e3nl0">Work-in-Progress-Videos&lt;/a> aufbereitet, das sich anzusehen sehr lohnt.&lt;/p>
&lt;iframe src="https://www.youtube-nocookie.com/embed/u4Yj17e3nl0" allowfullscreen="allowfullscreen" width="560" height="315" frameborder="0">&lt;/iframe>
&lt;p>Und als sei das nicht genug, hatten Max alias &lt;a href="https://robbi5.de/">robbi5&lt;/a> und Consti alias &lt;a href="http://blattspinat.com/">ubahnverleih&lt;/a> an Tag 4 noch einmal die zweitgrößte Bühne des Congress, um mit „&lt;a href="https://media.ccc.de/v/36c3-10881-verkehrswende_selber_hacken">Verkehrswende selber hacken&lt;/a>“ nicht nur zu zeigen, was sie privat an Forschung rund um Bike- und Scootersharing betrieben haben, sondern auch dazu aufzurufen, es ihnen gleich zu tun und den eigenen technischen Sachverstand zum Nutzen der Allgemeinheit einzusetzen. Die beiden sind seit Sommer 2019 Teil einer Fellowship der Stadt Ulm, die sich zum Ziel gemacht hat, im Verschwörhaus entstandene Ideen als „richtige“ öffentliche Angestellte auch zu verstetigen und so auch dazu beizutragen, diese technische Expertise in die Verwaltung zu tragen. Das gibt es bislang sonst nur selten anderswo zu sehen 🙂&lt;/p>
&lt;iframe src="https://media.ccc.de/v/36c3-10881-verkehrswende_selber_hacken/oembed" allowfullscreen="allowfullscreen" width="1024" height="576" frameborder="0">&lt;/iframe>
&lt;p>Die Zeit seit Neujahr haben wir indes mit dem Rücktransport der ganzen Technik aus Leipzig und dem Einsortieren aller Dinge zurück ins Haus verbracht, so dass wir ins neue Jahr 2020 starten können – seit gestern geht es mit dem Jugend hackt Lab ins neue Jahr, heute treffen sich Bewerbungscafe und CTF-Treffen erstmals wieder, und &lt;a href="https://temporaerhaus.de/neu-f-u-c-k-frauen-und-computer-kram-ulm-treffen/">Freitag startet erstmals F.U.C.K. Ulm&lt;/a>. Ein gutes Neues also! :D&lt;/p></div></description><author>Verschwörhaus</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/chaos-communication-congress">Chaos Communication Congress</category></item><item><title>Neu: F.U.C.K – Frauen Und Computer Kram Ulm – Treffen</title><link>https://temporaerhaus.de/neu-f-u-c-k-frauen-und-computer-kram-ulm-treffen/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/neu-f-u-c-k-frauen-und-computer-kram-ulm-treffen/</guid><pubDate>Wed, 18 Dec 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/neu-f-u-c-k-frauen-und-computer-kram-ulm-treffen/</guid><description><div/><div>&lt;p>F.U.C.K – Frauen Und Computer Kram – richtet sich an alle Frauen (damit meinen wir Personen, die sich, zumindest hauptsächlich, als Frauen identifizieren), die sich für Computer,Hardware, Hacken, Basteln, Coden, Löten und allen anderen ähnlichen Kram interessieren.&lt;/p>
&lt;p>Inspiriert von &lt;a href="https://heartofcode.org">Heart of Code&lt;/a> und dem &lt;a href="http://wiki.muc.ccc.de/fuck-muc">CCC München&lt;/a> wollen auch wir einen Raum schaffen, in dem Frauen sich frei von Ängsten und Vorurteilen über Computer Kram austauschen und lernen können – egal ob du noch ganz am Anfang stehst, oder schon mittendrin bist, du bist herzlich willkommen!&lt;/p>
&lt;p>Klingt gut? Klingt gut! Komm einfach bei unserem ersten Treffen &lt;strong>am 10.01.2020 ab 19 Uhr&lt;/strong> im Verschwörhaus vorbei, wir freuen uns schon!&lt;/p>
&lt;p>Was es mit F.U.C.K. auf sich hat, kannst du auch in diesem Beitrag von der GPN 2018 ansehen:&lt;/p>
&lt;iframe width="600" height="340" src="https://media.ccc.de/v/gpn18-171-f-u-c-k-germany-flti-und-computer-kram/oembed" frameborder="0" allowfullscreen>&lt;/iframe></div></description><author>jana</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category></item><item><title>Xmas-Party und Besuch von Radio 7 im Jugend hackt Lab</title><link>https://temporaerhaus.de/xmas-party-und-besuch-von-radio-7-im-jugend-hackt-lab/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/xmas-party-und-besuch-von-radio-7-im-jugend-hackt-lab/</guid><pubDate>Mon, 16 Dec 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/xmas-party-und-besuch-von-radio-7-im-jugend-hackt-lab/</guid><description><div/><div>&lt;p>Am Dienstag (17.12 um 17 Uhr) lassen wir das Jahr im Jugend hackt Lab ausklingen mit einer kleinen  Lab-Xmas-Party. Neben Lebkuchen, Plätzchen und natürlich Club Mate, seid ihr gefragt: Habt ihr Ideen oder Wünsche für das Lab in 2020? Was hat euch dieses Jahr am meisten gefallen? Daneben kann natürlich gecodet und getüftelt werden. Als Special ist das Ulmer Radio 7 mit am Start und berichtet live über das Lab.&lt;/p>
&lt;p>Das Jugend hackt Lab bietet seit Juli 2019 im Verschwörhaus ein kostenloses und regelmäßiges Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene als einer von zwei Standorten bundesweit. Neben offenen Treffen gibt es außerdem Workshops, Diskussionsvorträge oder Exkursionen. Begleitet werden die Angebote von ehrenamtlichen Mentor*innen aus Ulm und dem Ulmer Umkreis.&lt;/p></div></description><author>Tom</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/jugend-hackt-lab">Jugend hackt Lab</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category></item><item><title>Wikidata-Weihnachts-Edit am 14.12.</title><link>https://temporaerhaus.de/wikidata-weihnachts-edit-am-14-12/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/wikidata-weihnachts-edit-am-14-12/</guid><pubDate>Thu, 05 Dec 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/wikidata-weihnachts-edit-am-14-12/</guid><description><div/><div>
&lt;figure class=" wp-caption aligncenter">
&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2019/12/1024px-N%c3%bcrnberger_Lebkuchen.jpg"/> &lt;figcaption class="wp-caption-text">
&lt;p>&lt;a href="https://www.flickr.com/photos/35034350386@N01">Leon Brocard&lt;/a> from London, UK, &lt;a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:N%C3%BCrnberger_Lebkuchen.jpg">Nürnberger Lebkuchen&lt;/a>, &lt;a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/legalcode">CC BY 2.0&lt;/a>&lt;/p>
&lt;/figcaption>
&lt;/figure>
&lt;p>Offenes Editieren heißt ein Treffen, um gemeinsam an der freien Enzyklopädie Wikipedia zu arbeiten, Dinge zu verbessern oder gar neue Artikel schreiben. &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Ulm/Neu-Ulm#Wikidata-Weihnachts-Edit_am_14.12.2019">&lt;strong>Am 14.12.&lt;/strong> ist das nächste solche Treffen bei uns im Haus, &lt;strong>von 14:30 bis 18:00 Uhr&lt;/strong>.&lt;/a> Wie so oft in Ulm werden gleich mehrere Menschen vor Ort sein, die sich gut &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wikidata">mit der Faktendatenbank Wikidata&lt;/a> auskennen – das heißt, wenn du hier schon immer einmal mehr wissen wolltest, ist das die perfekte Gelegenheit. Und als wäre das alles noch nicht genug, gibt es Lebkuchen und Glühwein ;)&lt;/p></div></description><author>Verschwörhaus</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/workshops">Workshops</category></item><item><title>Codekunst Workshop mit bleeptrack</title><link>https://temporaerhaus.de/codekunst-workshop-mit-bleeptrack/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/codekunst-workshop-mit-bleeptrack/</guid><pubDate>Sat, 19 Oct 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/codekunst-workshop-mit-bleeptrack/</guid><description><div/><div>&lt;p>Mit Code lässt sich nicht nur die Welt verändern, sondern auch Kunst erstellen. Der Computer bekommt bestimmte Code-Parameter und den Rest erledigt er von selbst: ob mit Hilfe eines Schreibplotters, einer Fräsmaschine oder einer Projektion – alles ist möglich. Man nennt es Codekunst oder generative art. bleeptrack, aka Sabine Wieluch zeigt euch wie es geht 🙂&lt;/p>
&lt;p>Wer sich davor Inspirationen holen möchte, schaut ins Ulmer Museum, in dem derzeitig bleeptracks &lt;a href="https://museumulm.de/ausstellung/foerderpreis-junge-ulmer-kunst-bleeptrack-code-kunst/">Codekunst-Ausstellung&lt;/a> bis zum 23. Feburar 2020 zu bestaunen ist. Sabine gewann jüngst den Förderpreis Junge Ulmer Kunst in der Sparte Bildende Kunst.&lt;/p>
&lt;p>&lt;strong>Samstag, 7. März 2020; 13:00 – 17.00 Uhr im Verschwörhaus&lt;/strong>&lt;/p>
&lt;p>&lt;strong>(Kostenlos und ohne Anmeldung, für alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen)&lt;/strong>&lt;/p>
&lt;p>Mehr Infos über bleeptrack findet ihr &lt;a href="https://www.bleeptrack.de">hier.&lt;/a>&lt;/p></div></description><author>Tom</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category></item><item><title>Datenpoesie mit Jörg Piringer</title><link>https://temporaerhaus.de/datenpoesie-mit-joerg-piringer/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/datenpoesie-mit-joerg-piringer/</guid><pubDate>Wed, 16 Oct 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/datenpoesie-mit-joerg-piringer/</guid><description><div/><div>&lt;p>Das Verschwörhaus und die vh Ulm laden im Rahmen der Bundesweiten Aktionstage Netzpolitik und Demokratie ein: Der Wiener Codepoet und Informatiker Jörg Piringer greift kritisch auf die immense digitale Datenspeicherung zurück und transformiert sie performativ in „datenpoesie“: manchmal als Techno-Poem ein andermal als visuelle Cyberpoesie. Sein Werk unterstreicht die Dringlichkeit einer kritisch-kreativen Auseinandersetzung mit Big Data und geschlossenen Quellcodes. Als Voreiter einer neuen kunst-digitalen Avantgarde tritt er erstmals mit seiner audio-visuellen Poesie vor Ulmer Publikum auf. Drinks und digitale Beats gibt es im Anschluss.&lt;/p>
&lt;p>Eintritt 8€ / ermäßigt 6€.&lt;/p>
&lt;p>Freitag, 15. November 2019, 20.00 Uhr&lt;/p>
&lt;p>Afterparty im Anschluss&lt;/p>
&lt;p>&lt;a href="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2019/09/PiringerA3Druck-blubb-Kopie.pdf">Poster&lt;/a> gerne ausdrucken und teilen 🙂&lt;/p>
&lt;p>&lt;a href="https://www.facebook.com/events/2096311654006603/">https://www.facebook.com/events/2096311654006603/&lt;/a>&lt;/p></div></description><author>Tom</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/aktionen">Aktionen</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/cyberpoesie">Cyberpoesie</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/datenpoesie">Datenpoesie</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/digital-art">Digital Art</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/open-data">Open Data</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/performance">Performance</category></item><item><title>Dürfen Gottesanbeterinnen Sex haben? „NotGames“ sind anders!</title><link>https://temporaerhaus.de/duerfen-gottesanbeterinnen-sex-haben-notgames-sind-anders/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/duerfen-gottesanbeterinnen-sex-haben-notgames-sind-anders/</guid><pubDate>Wed, 16 Oct 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/duerfen-gottesanbeterinnen-sex-haben-notgames-sind-anders/</guid><description><div/><div>&lt;p>Das Verschwörhaus lädt am &lt;strong>29. November 2019 um 20 Uhr&lt;/strong> sehr herzlich ein, mit dem Ulmer Lyriker Marco Kerler innovative „NotGames“ zu entdecken. Und zwar als Text-Adventure: das Publikum entscheidet, wie der Abend ablaufen wird.&lt;/p>
&lt;p>Marco Kerler teilt an diesem Abend seine Erfahrungen mit Videospielen, von denen man nicht im Ansatz geglaubt hätte, dass es sie geben könnte: Spiele von fliegenden Bergen, trauernden Eltern oder der Frage, ob Gottesanbeterinnen Sex haben sollten. Einige der vorgestellten Spiele können vor Ort angespielt werden.&lt;/p>
&lt;p>Darüber hinaus ist es Marco wichtig, Computerspiele als Kunstform zu begreifen, in der man sich auch selber kreativ ausdrücken kann. Videospiele müssen keine Grafikblender sein, sondern können aus simplen Text oder groben Pixeln bestehen. Dazu wird er den Ansatz von &lt;a href="https://books.google.de/books?id=nc3GRXqgPZ8C&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=cs&amp;amp;source=gbs_ge_summary_r&amp;amp;cad=0#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false">Anna Anthropy&lt;/a> und verschiedene Spieleeditoren vorstellen, mit denen jeder seine eigenen Computerspiele entwerfen kann.&lt;/p>
&lt;p>&lt;strong>Freitag, 29. November 2019, 20.00 Uhr im Verschwörhaus&lt;/strong>&lt;/p>
&lt;p>Eintritt: auf freiwilliger Spendenbasis&lt;/p>
&lt;p>Anspielbare Spiele:&lt;/p>
&lt;ul>
&lt;li>&lt;a href="https://store.steampowered.com/app/419460/That_Dragon_Cancer/?fbclid=IwAR2UVFMWx0eA2F6PHWlM9o4pDMJMB_j2qoexcjy7GjRpf_tbVSNU95Tyhws">That Dragon, Cancer&lt;/a>&lt;/li>
&lt;li>&lt;a href="https://davidoreilly.itch.io/mountain?fbclid=IwAR2BKQYiex2XD5tJWCt3iK5J8eDjaAV1qv2IFxO9_sj_mLf7NJ-Fiq4StE0">Mountain&lt;/a>&lt;/li>
&lt;li>&lt;a href="https://maggese.itch.io/dont-make-love?fbclid=IwAR0qt6kEFRYplHWVa0ixHtWAFdoO2_RUjDBHAHc2XIg7WiFfsnpcoBookAk">Don’t make love&lt;/a>&lt;/li>
&lt;li>&lt;a href="https://www.gog.com/game/the_lions_song?fbclid=IwAR1S2MPzHl1teVE7ZwOlxIW6gBdj6Axp51t1DoLV9lO9PIN8PBVrGQvqeb4">The Lion’s song&lt;/a>&lt;/li>
&lt;/ul>
&lt;p>&lt;a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">(Foto: BagoGames, CC by 2.0, Screenshot aus That Dragon, Cancer)&lt;/a>&lt;/p></div></description><author>Tom</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/aktionen">Aktionen</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/projekte">Projekte</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/workshops">Workshops</category></item><item><title>Abschlusspräsentation von Jugend hackt im Haus der Gewerkschaften</title><link>https://temporaerhaus.de/abschlusspraesentation-von-jugend-hackt-im-haus-der-gewerkschaft/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/abschlusspraesentation-von-jugend-hackt-im-haus-der-gewerkschaft/</guid><pubDate>Thu, 10 Oct 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/abschlusspraesentation-von-jugend-hackt-im-haus-der-gewerkschaft/</guid><description><div/><div>&lt;p>Dieses Jahr ist es wieder soweit: Das &lt;a href="https://jugendhackt.org/was-ist/">Jugend hackt&lt;/a> Event findet vom 1. November bis zum 3. November ein weiteres Mal im Verschwörhaus statt. Das diesjährige Motto lautet „Mit Code die Um:Welt verbessern“. Ca. 50 Jugendliche von 12 bis 18 Jahre, sowohl aus Ulm, dem Ulmer Umland und dem bundesdeutschen Raum treffen sich ein Wochenende lang, und entwickeln ihre eigenen Projekte. Unterstütz werden sie dabei von ehrenamtlichen Mentor*innen.&lt;/p>
&lt;p>Wir laden Sie ganz herzlich zur Abschlusspräsentation der Projekte &lt;strong>am 3. November 2019 um 13.00 Uhr&lt;/strong> ins &lt;strong>Haus der Gewerkschaften&lt;/strong> ein.&lt;/p></div></description><author>Tom</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/aktionen">Aktionen</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/jugend-hackt-event">Jugend hackt Event</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category></item><item><title>3D-Drucker Workshop mit David Jaeckel</title><link>https://temporaerhaus.de/3d-drucker-workshop-mit-david-jaeckel/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/3d-drucker-workshop-mit-david-jaeckel/</guid><pubDate>Tue, 24 Sep 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/3d-drucker-workshop-mit-david-jaeckel/</guid><description><div/><div>&lt;p>Du wolltest schon immer einmal wissen, wie der 3D-Drucker funktioniert? Deine Idee zum Leben erwecken? Der Programmierer und langjährige JH-Mentor David Jaeckel zeigt euch wie ihr eure eigene Formen drucken könnt. Zuerst gibt es spannenden Input über verschiedene 3D-Drucker-Modelle, Druckmaterial, und 3D-Druckersoftware. Danach gehts direkt ans Experimentieren am Drucker.&lt;/p>
&lt;p>Wie immer ist unser Lab-Workshop offen für alle Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren.&lt;/p>
&lt;p>Nicht verpassen 😉&lt;/p>
&lt;p>Samstag, 26. Oktober, 13.00-17.00h&lt;/p></div></description><author>Tom</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/jugend-hackt-lab">Jugend hackt Lab</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/workshops">Workshops</category></item><item><title>Veranstaltungshinweis: ulm.macht.zukunft mit Shary Reeves am 1. Oktober</title><link>https://temporaerhaus.de/veranstaltungshinweis-ulm-macht-zukunft-mit-shary-reeves-am-1-oktober/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/veranstaltungshinweis-ulm-macht-zukunft-mit-shary-reeves-am-1-oktober/</guid><pubDate>Mon, 23 Sep 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/veranstaltungshinweis-ulm-macht-zukunft-mit-shary-reeves-am-1-oktober/</guid><description><div/><div>&lt;p>Als Verschwörhaus-Ehrenamtliche haben wir vor etwas mehr als einem Jahr die Bewerbung der Stadt als „Zukunftsstadt 2030“ in der dritten Runde unterstützt – und freuen uns, dass dies geklappt hat. Am 1. Oktober gibt es nun ab 18:00 Uhr im Roxy dafür eine Auftaktveranstaltung mit dem Titel »ulm.macht.zukunft«. Unten findet ihr die offzielle Einladung, meldet euch an und kommt gern vorbei 🙂&lt;/p>
&lt;hr>
&lt;p>Wie sieht sie wohl aus, unsere Stadt der Zukunft? Und welche digitalen Lösungen können unser Leben dort wirklich verbessern? Shary Reeves, die beliebte Schauspielerin, Autorin und ehemalige Moderatorin des KIKA-Wissensmagazins »Wissen macht Ah!«, erläutert, wie wir uns eine nachhaltig geprägte Stadt in der Zukunft vorstellen können und welche Möglichkeiten die Ulmer Stadtgesellschaft hat, sich aktiv einzubringen.&lt;/p>
&lt;p>Die Veranstaltung gibt darüber hinaus Einblicke in die digitalen Aktivitäten der Stadt Ulm und ermöglicht interessierten Bürger*innen, sich über die beteiligten Institutionen und Unternehmen zu informieren. Unter dem Motto »Sensorik zum Anfassen« werden dazu auch Exponate der Projektpartner zu den Zukunftsthemen Mobilität, Bildung, Verwaltung und Demografie gezeigt. Das Projekt „Zukunftsstadt“ wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.&lt;/p>
&lt;p>Eine Veranstaltung der Stadt Ulm, unterstützt von der Ulmer Volksbank und Gold Ochsen.&lt;br>
Sichern Sie sich einen Platz für die Veranstaltung am 01. Oktober im Roxy mit Shary Reeves und melden Sie sich an unter &lt;a href="https://veranstaltung-stadt.ulm.de/zs2030/">https://veranstaltung-stadt.ulm.de/zs2030/&lt;/a>&lt;/p>
&lt;p>Programm:&lt;br>
18:00 Uhr Einlass&lt;br>
18:30 Uhr Beginn&lt;br>
• Begrüßung Oberbürgermeister Gunter Czisch&lt;br>
• Projektpräsentation und Vorstellung der Wissenschaftspartner&lt;br>
• Key Note Shary Reeves&lt;br>
• Bekanntgabe Gewinner Innovationswettbewerb LoRa-Schaugarten&lt;br>
• „Sensorik zum Anfassen“ mit Exponaten der Projektpartner&lt;br>
ca. 21:30 Uhr Ende und Ausklang&lt;/p></div></description><author>Maximilian Richt</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/zukunftsstadt">Zukunftsstadt</category></item><item><title>3. Mobilitätsmontag feat. DatDigMob: Datengovernance für vernetzte Mobilität!</title><link>https://temporaerhaus.de/3-mobilitaetsmontag-feat-datdigmob-datengovernance-fuer-vernetzte-mobilitaet/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/3-mobilitaetsmontag-feat-datdigmob-datengovernance-fuer-vernetzte-mobilitaet/</guid><pubDate>Mon, 19 Aug 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/3-mobilitaetsmontag-feat-datdigmob-datengovernance-fuer-vernetzte-mobilitaet/</guid><description><div/><div>&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2019/08/Flyer_Mobilit%C3%A4tsmontag3-1.png" alt="">&lt;/p>
&lt;p>Vernetzte Mobilität – das ist das Zauberwort und die vermeintliche Lösung aller (Raum)probleme der Zukunft. Aber egal ob automatisiertes Fahren oder neue Mobilitätsdienste mit Elektrorollern: Immer geht es auch darum, wer am Ende welche und wessen Daten nutzen kann.&lt;/p>
&lt;p>Die Debatte darum, wer mit höchstpersönlichen Daten etwas anfangen können soll, wird schon seit einer Weile geführt. Neu(er) sind die Fragen, ob der Datenaustausch zwischen öffentlicher Hand und privaten „Disruptoren“ tatsächlich eine Einbahnstraße sein soll. &lt;a href="https://www.zukunft-mobilitaet.net/169402/analyse/rollersharing-regulierung-kommunen-international-mobility-data-specification/">Im Falle der E-Scooter-Sharer haben einige die Frage bereits laut gestellt:&lt;/a> Wenn Betreiber die öffentlichen Straßen kostenfrei nutzen, warum sollen sie dann nicht auch etwas für das Gemeinwohl zurückliefern?&lt;/p>
&lt;p>Mit solchen und ähnlichen Fragen beschäftigen wir uns am &lt;strong>3. offenen Mobilitätsmontag&lt;/strong> am &lt;strong>Montag, dem 2. September 2019 ab 17 Uhr&lt;/strong> im Verschwörhaus. Als Veranstaltung im Rahmen des Projekts &lt;a href="https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/DG/mfund-projekte/datdigmob.html?nn=326002">Datengovernance für Datenmobilität&lt;/a> möchten wir weitere Anstöße für die Bearbeitung dieser Fragen finden.&lt;/p></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/mobilit%C3%A4tsmontag">Mobilitätsmontag</category></item><item><title>Baustelle und Teil-Sommerpause im August 2019</title><link>https://temporaerhaus.de/baustelle-und-teil-sommerpause-im-august-2019/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/baustelle-und-teil-sommerpause-im-august-2019/</guid><pubDate>Tue, 06 Aug 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/baustelle-und-teil-sommerpause-im-august-2019/</guid><description><div/><div>&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2019/08/2019baustelle.jpg" alt="">&lt;/p>
&lt;p>&lt;a href="https://temporaerhaus.de/satisfying-video/">Vor beinahe drei Jahren&lt;/a> haben wir zwar mal mit viel Freiwilligeneinsatz die Teppichböden im Verschwörhaus gereinigt. Seitdem gab es aber viele Veranstaltungen, und mehr als eine Hackerbrause ist dabei umgekippt und hat zur, äh, &lt;em>Patina&lt;/em> des Bodens beigetragen.&lt;/p>
&lt;p>Nachdem auch Ines‘ künstlerische Intervention (siehe oben) nun schon bald zwei Jahre her ist, tauschen wir den Teppichboden durch etwas einfacher pflegbarerereres und nach Veranstaltungen leichter reinigbarerereres – zumindest im Vortragsraum („Salon“), wo der meiste Veranstaltungsverkehr ist.&lt;/p>
&lt;p>Das heißt aber auch, dass der Raum während der Umbauphase nicht betreten werden kann – und damit fällt auch der gesamte Zugang durch den Vordereingang Weinhof 9 flach. Deshalb fährt das gesamte Haus in den Schlummerzustand, und zwar &lt;strong>vom Mittwoch, dem 7. August (Entfernung der Böden) bis voraussichtlich Sonntag, 25. August (Ende der Verlegephase)&lt;/strong>&lt;/p>
&lt;p>Das Timing ist leider erst seit heute endgültig fix, wurde aber mit mehr oder weniger Bedacht gewählt – vom 22.–25.8. ist das CCCamp in Zehdenick, und vom 12.–25.8. ist die Geschäftsstelle Digitale Agenda geschlossen. Konkret ergeben sich folgende Änderungen:&lt;/p>
&lt;ul>
&lt;li>Die Maker Mondays entfallen offiziell* während des gesamten August&lt;/li>
&lt;li>Die OK-Lab-Treffen entfallen definitiv während des gesamten August&lt;/li>
&lt;li>Das Ubuntu-Treffen des GT Ulm ist ohnehin während des August ausgesetzt&lt;/li>
&lt;li>Der offene Termin des Jugend-hackt-Lab am 13. August fällt aus&lt;/li>
&lt;/ul>
&lt;p>Einige Veranstaltungen finden dennoch statt, &lt;strong>der Zugang ist aber ausnahmsweise über den Eingang Weinhof 7/10;&lt;/strong> gegebenenfalls bei „Stadt Ulm“ klingeln:&lt;/p>
&lt;ul>
&lt;li>Das Bewerbungscafe für Geflüchtete findet so statt&lt;/li>
&lt;/ul>
&lt;p>Es kann sein, dass der Zugang zum Raum bereits vor dem 25.8. wieder möglich sein wird, versprechen wollen wir aber nix.&lt;/p>
&lt;p>PS: Falls sich noch eine Gruppe für die vom Camp Daheimgebliebenen findet, die aus-der-Ferne-zusehen organisieren wollen: Es braeuchte nur Leute, die den Hut aufsetzen wollen 😉 Wir suchen gerade noch einen Interimsort für die Leinwand&lt;/p>
&lt;p>PPS: Irgendwo in diesem Artikel musste noch &lt;a href="https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Entenschild.svg">dieses Entenschild von Wikimedia Commons&lt;/a> unter. Bitte gehen Sie weiter.&lt;/p>
&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2019/08/Entenschild.svg" alt="">&lt;/p></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/baustelle">Baustelle</category></item><item><title>Offenes Editieren, Wikidata und eventuell Eis am 29.6.19</title><link>https://temporaerhaus.de/offenes-editieren-wikidata-und-eventuell-eis-am-29-6-19/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/offenes-editieren-wikidata-und-eventuell-eis-am-29-6-19/</guid><pubDate>Mon, 24 Jun 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/offenes-editieren-wikidata-und-eventuell-eis-am-29-6-19/</guid><description><div/><div>&lt;p>Dank &lt;a href="https://twitter.com/looniverse">@looniverse&lt;/a> geht das &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Ulm/Neu-Ulm">Ulmer Offene Editieren in der Freien Enzyklopädie Wikipedia&lt;/a> in eine neue Runde!&lt;/p>
&lt;p>&lt;strong>Am Samstag, dem 29.6.2019&lt;/strong> ist &lt;strong>von 14 bis 17 Uhr&lt;/strong> das Verschwörhaus für alle offen, die gemeinsam an der Wikipedia schreiben, die ersten Schritte mit Wikidata wagen oder in das zum Wetter passende Geheimprojekt Wiki loves Ice Cream einsteigen wollen 😉&lt;/p>
&lt;p>Eine &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Ulm/Neu-Ulm#Ich_nehme_am_29._Juni_teil_(vorgeschlagener_Zeitrahmen:_14_bis_17_Uhr)">Anmeldung&lt;/a> ist wünschenswert aber nicht erforderlich, Laptops zum Editieren sind vor Ort vorhanden.&lt;/p></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/offenes-editieren">Offenes Editieren</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/wikidata">Wikidata</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/wikipedia">Wikipedia</category></item><item><title>Wir suchen Verstärkung!</title><link>https://temporaerhaus.de/wir-suchen-verstaerkung/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/wir-suchen-verstaerkung/</guid><pubDate>Thu, 24 Jan 2019 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/wir-suchen-verstaerkung/</guid><description><div/><div>&lt;p>Die Open Knowledge Foundation Deutschland vergibt eine Stelle (20 Wochenstunden, Bezahlung angelehnt an TV-L West E12/1) für den Aufbau der Jugend-hackt-Labregion – und die Stelle ist bei uns im Verschwörhaus angesiedelt 🙂&lt;/p>
&lt;p>&lt;a href="https://okfn.de/blog/2019/01/stellenausschreibung-regionale-koordination-jugend-hackt-lab-ulm/">Die vollständige Stellenausschreibung gibt es bei der OKFN,&lt;/a> hier die Zusammenfassung in aller Kürze:&lt;/p>
&lt;blockquote>
&lt;p>Für die Stelle der regionalen Koordination für die Jugend hackt Lab Region Ulm suchen wir eine begeisterungsfähige, teamorientierte, technik- und politikinteressierte Persönlichkeit, die sich aktiv mit den Zusammenhängen zwischen Technologie, Gesellschaft, Bildung und Demokratie auseinander setzt. Wir wünschen uns eine Person, die Freude am Austausch mit einer jungen Zielgruppe hat, sowie der Planung und Betreuung von Angeboten zu Tech-Themen rund um Programmieren und Making, aber auch zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen und der Verbindung zwischen beidem.&lt;/p>
&lt;p>&amp;ndash; &lt;a href="https://okfn.de/blog/2019/01/stellenausschreibung-regionale-koordination-jugend-hackt-lab-ulm/">https://okfn.de/blog/2019/01/stellenausschreibung-regionale-koordination-jugend-hackt-lab-ulm/&lt;/a>&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>Dein Arbeitsplatz ist im Backoffice des Verschwörhaus – eng am hauptamtlichen Team der &lt;a href="https://www.ulm.de/global/datenpool/organisationseinheiten/stadt-ulm/dem-oberb%C3%BCrgermeister-unmittelbar-zugeordnete-stellen/zentralstelle/gesch%C3%A4ftsstelle-digitale-agenda">städtischen Geschäftsstelle Digitale Agenda&lt;/a> und gemeinsam mit Juliane Wessalowski, die ebenfalls bei der Open Knowledge Foundation angestellt ist.&lt;/p>
&lt;p>Wir freuen uns auf tolle Bewerbungen! 🙂&lt;/p></div></description><author>Juka</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/jugend-hackt">Jugend hackt</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/open-knowledge-foundation">Open Knowledge Foundation</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/stellenausschreibung">Stellenausschreibung</category></item><item><title>Hausrundgang-Update</title><link>https://temporaerhaus.de/hausrundgang-update/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/hausrundgang-update/</guid><pubDate>Mon, 15 Oct 2018 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/hausrundgang-update/</guid><description><div/><div>&lt;p>Letzten August haben wir einen &lt;a href="https://temporaerhaus.de/der-virtuelle-hausrundgang/">Hausrundgang&lt;/a> mit einer 360°-Kamera online gestellt. In der Zwischenzeit ist in den Räumen viel passiert – Zeit, einen frischen Rundgang zu fotografieren und online zu bringen.&lt;/p>
&lt;p>Auf &lt;a href="https://temporaerhaus.de/tour/">verschwoerhaus.de/tour&lt;/a> findet ihr jetzt den Rundgang vom August 2017 und den neuen vom Oktober 2018. Viel Spaß beim Erkunden!&lt;/p></div></description><author>Maximilian Richt</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/meta">meta</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/panorama">Panorama</category></item><item><title>Bunte Aktionstage mit den Demokratielaboren</title><link>https://temporaerhaus.de/bunte-aktionstage-mit-den-demokratielaboren/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/bunte-aktionstage-mit-den-demokratielaboren/</guid><pubDate>Mon, 19 Mar 2018 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/bunte-aktionstage-mit-den-demokratielaboren/</guid><description><div/><div>&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2018/03/demolabore.jpg" alt="">&lt;/p>
&lt;p>&lt;strong>&lt;em>Achtung, der Termin wurde krankheitsbedingt auf die Pfingstferien verlegt. Neue Termine sind der 29. und der 30. Mai!&lt;/em>&lt;/strong>&lt;/p>
&lt;p>Du wolltest schon immer mal eine QR-Code-Ralley selbst bauen oder dein eigenes digitales Spiel entwickeln? Du hast Lust und Zeit in den Pfingstferien einen oder zwei Tage mit anderen Jugendlichen zu verbringen und im Workshop z.B. gegen Cybertrolle zu kämpfen? Oder zu lernen, wie du das als Trainer/in (anderen) Jugendlichen beibringen kannst?&lt;/p>
&lt;p>Dann solltest du unbedingt vom &lt;strong>29.–30. Mai 2018&lt;/strong> mit deinen Freunden und Freundinnen zu uns ins Verschwörhaus kommen, denn dort erwarten dich &lt;strong>drei bunte Tage voll mit coolen Workshops&lt;/strong> mit den &lt;strong>&lt;a href="https://demokratielabore.de/">Demokratielaboren&lt;/a>&lt;/strong>: Entwickle dein eigenes Game, bring Licht in die dunklen Gewölbe von Social Media-Plattformen oder lerne, wie man laut &amp;amp; verrückt demonstriert!&lt;/p>
&lt;h2 id="workshop-1-8211-ungehörsam">Workshop 1 – Ungehörsam&lt;/h2>
&lt;p>Gut und verrückt demonstrieren – Ihr erarbeitet die Geschichte einer fiktiven Demonstration, die je nach Entscheidung der Teilnehmenden unterschiedliche Ausgänge nehmen kann! Platziert QR-Codes im (Außen-)Raum und erobert eure Stadt zurück!&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>→ Dienstag, 29.5. von 11:30 – 18:00 (für Jugendliche und Multiplikator*innen)&lt;/em>&lt;/p>
&lt;h2 id="workshop-2-8211-game-of-thoughts">Workshop 2 – Game of Thoughts&lt;/h2>
&lt;p>Kleine Spiele selbst gemacht – In kurzer Zeit und ohne Vorkenntnisse verwandelt ihr das, was euch gerade umtreibt und die Frage „Was müsste man daran mal ändern?“ in digitale Spiele!&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>→ Mittwoch, 30.5. von 10:00 – 16:00 (für Jugendliche und Multiplikator*innen)&lt;/em>&lt;/p>
&lt;h2 id="workshop-3-8211-invasion-der-cybertrolle">Workshop 3 – Invasion der Cybertrolle&lt;/h2>
&lt;p>Ihr verwandelt euch in diesem Workshop in digitale Abenteuer-Gruppen, die bewaffnet mit Smartphone und Tablet sowie der helfenden Stimme der Spielleiterin, Licht in die dunklen Gewölbe sozialer Plattformen bringen müsst.&lt;/p>
&lt;p>&lt;em>→ Dienstag, 29.5. von 14:00 – 17:00 (für Jugendliche), Mittwoch, 30.5. von 10:00 – 13:00 (für Multiplikator*innen) und Mittwoch, 30.5. von 13:00 – 16:00 (für Jugendliche)&lt;/em>&lt;/p>
&lt;p>Teilnehmen kann jede/r zwischen 12 und 21 Jahren, natürlich kostenlos! Interesse? &lt;strong>&lt;a href="https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSc_UgoiqOgtWvsV0zWX0WYUVOEwFNHaHZf9v2mZqMpCwc3SSg/viewform">Dann meldet euch gleich an&lt;/a>&lt;/strong> und vergesst nicht, euren Freund/innen und Freundesfreund/innen Bescheid zu sagen! 😉&lt;/p>
&lt;h3 id="kurz-gefasst">Kurz gefasst&lt;/h3>
&lt;p>&lt;strong>Was:&lt;/strong> Aktionstage im Verschwörhaus Ulm&lt;/p>
&lt;p>&lt;strong>Wann:&lt;/strong> 29.–30. Mai&lt;/p>
&lt;p>&lt;strong>Wo:&lt;/strong> Verschwörhaus, Weinhof 9, 89073 Ulm&lt;/p>
&lt;p>Noch Fragen? Dann melde dich beim Team: &lt;a href="mailto:info@demokratielabore.de">info@demokratielabore.de&lt;/a>. Wir freuen uns auf dich!&lt;/p>
&lt;p>PS: Die Veranstaltung gibt’s auch bei &lt;a href="https://www.facebook.com/events/153056098707065/">Facebook&lt;/a>. ;)&lt;/p></div></description><author>Verschwörhaus</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/workshops">Workshops</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/demokratielabore">Demokratielabore</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/open-knowledge-foundation">Open Knowledge Foundation</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/workshop">Workshop</category></item><item><title>Wir haben einen Lasercutter \o/</title><link>https://temporaerhaus.de/wir-haben-einen-lasercutter-o/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/wir-haben-einen-lasercutter-o/</guid><pubDate>Sun, 27 Aug 2017 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/wir-haben-einen-lasercutter-o/</guid><description><div/><div>&lt;blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de">
&lt;p dir="ltr" lang="de">
Was steht auf der Palette&lt;br /> was man für&amp;#8217;n Fablab gern hätte&lt;br /> wer weiß es&lt;br /> wer weiß es?
&lt;/p>
&lt;p>
(kam gerade im &lt;a href="https://twitter.com/verschwoerhaus">@verschwoerhaus&lt;/a> an \o/) &lt;a href="https://t.co/k1sQe3IGWr">pic.twitter.com/k1sQe3IGWr&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;p>
— Jugend hackt Ulm (@jhacktulm) &lt;a href="https://twitter.com/jhacktulm/status/895626184712704000">10. August 2017&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>Vor zwei Wochen stand die Spedition vor der Tür und hatte eine ziemlich große Lieferung für uns – und diese Woche kamen die passende Absauganlage und die Zublasung an. So sind wir jetzt stolze Eltern eines nagelneuen Lasercutters vom Typ &lt;a href="https://www.cameo-laser.de/de/systeme/co2-laser/epilog-zing-24/">Epilog Zing 24&lt;/a> 🙂&lt;/p>
&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2017/08/zing.jpeg" alt="">&lt;/p>
&lt;p>Das Gerät hat eine Bearbeitungsfläche von 610×305 Millimetern, einen Schneidtisch und eine CO2-Laserröhre mit 30 Watt Leistung.  Bei den &lt;a href="http://wiki.fablab-muenchen.de/pages/viewpage.action?pageId=1179992">Fablabs München&lt;/a> und &lt;a href="http://hci.rwth-aachen.de/lasercutter">Aachen&lt;/a> lässt sich nachlesen, welche Materialien sich damit wie gravieren und schneiden lassen – und welche nicht in den Lasercutter dürfen.&lt;/p>
&lt;blockquote class="twitter-video" data-lang="de">
&lt;p lang="de" dir="ltr">
Cutter mögen immer irgendwas cutten können &lt;a href="https://t.co/nKfxwlJ9LR">pic.twitter.com/nKfxwlJ9LR&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;p>
&amp;mdash; verschwoerhaus (@verschwoerhaus) &lt;a href="https://twitter.com/verschwoerhaus/status/901883335496040450">27. August 2017&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;/blockquote></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/uncategorized">Uncategorized</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/lasercutter">Lasercutter</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/werkzeug">Werkzeug</category></item><item><title>Der virtuelle Hausrundgang</title><link>https://temporaerhaus.de/der-virtuelle-hausrundgang/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/der-virtuelle-hausrundgang/</guid><pubDate>Mon, 21 Aug 2017 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/der-virtuelle-hausrundgang/</guid><description><div/><div>&lt;p>Das Verschwörhaus wurde über die Sommerferien zu sowas wie einem Ferienausflugsziel – alle möglichen Leute kamen in ihrem Urlaub vorbei, grillten mit uns, machten Ausflüge in der Gegend und haben cooles Zeug gemacht.&lt;/p>
&lt;p>&lt;a href="https://twitter.com/leopardengruen">@leopardengruen&lt;/a>, &lt;a href="https://twitter.com/robbi5">@robbi5&lt;/a> und &lt;a href="https://twitter.com/ubahnverleih">@ubahnverleih&lt;/a> sind beispielsweise letzte Woche mit der 360°-Kamera durchs Haus gezogen und haben unsere Räume vermessen und fotografiert. &lt;a href="https://temporaerhaus.de/tour">Und so lässt sich jetzt mit Rundumblick durchs Haus gehen&lt;/a> und zumindest die Momentaufnahme vom 18. August 2017 erleben.&lt;/p>
&lt;p>Ein Urlaubsbesuch lohnt sich trotzdem immer. Denn es sieht hier quasi zu jedem Zeitpunkt anders aus als die Woche zuvor 😉&lt;/p></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/meta">meta</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/panorama">Panorama</category></item><item><title>Schon wieder zu Gast im Radio</title><link>https://temporaerhaus.de/schon-wieder-zu-gast-im-radio/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/schon-wieder-zu-gast-im-radio/</guid><pubDate>Mon, 31 Jul 2017 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/schon-wieder-zu-gast-im-radio/</guid><description><div/><div>&lt;p>Gut ein Jahr &lt;a href="https://temporaerhaus.de/wissensstrahlung-bei-radio-free-fm/">nach dem ersten Besuch&lt;/a> bei der &lt;a href="http://www.wissensstrahlung.de/">Wissensstrahlung&lt;/a> auf &lt;a href="http://freefm.de/">Radio FreeFM&lt;/a> war das Verschwörhaus gleich in zwei aufeinanderfolgenden Ausgaben der Wissensstrahlung auf Sendung – nämlich in Ausschnitten des Wikidata-Workshops &lt;a href="https://www.freefm.de/node/26158">am Ende der Folge 269&lt;/a> (&lt;a href="https://www.freefm.de/audio/download/26158/wissensstrahlung_170716_public.mp3">MP3&lt;/a>) und live mit Juka und Stefan und Aufnahmen der nanuuu night &lt;a href="https://www.freefm.de/node/26212">in Folge 270&lt;/a> (&lt;a href="https://www.freefm.de/audio/download/26212/wissensstrahlung_170730_public.mp3">MP3&lt;/a>). Viel Spaß und danke an Michael, dass wir schon wieder in der Sendung sein durften 🙂&lt;/p></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/freefm">freeFM</category></item><item><title>25.4.: Upcycling Nähcafe und HOT zum Weltmalariatag</title><link>https://temporaerhaus.de/25-4-upcycling-naehcafe-und-hot-zum-weltmalariatag/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/25-4-upcycling-naehcafe-und-hot-zum-weltmalariatag/</guid><pubDate>Sun, 23 Apr 2017 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/25-4-upcycling-naehcafe-und-hot-zum-weltmalariatag/</guid><description><div/><div>&lt;p>Und wieder gleich zwei Veranstaltungen auf einmal: Am Dienstag, dem 25.4.2017 haben wir gleichzeitig zum dritten Mal das Upcycling Nähcafe der Nachhaltigkeits-HSG im Haus, &lt;strong>und&lt;/strong> anlässlich des &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Weltmalariatag">Weltmalariatags&lt;/a> einen neuerlichen &lt;a href="https://hotosm.org/">HOT&lt;/a>-Workshop.&lt;/p>
&lt;p>Das &lt;strong>Nähcafe&lt;/strong> beginnt um 18 Uhr und freut sich zur besseren Planung auf &lt;a href="https://www.facebook.com/events/1356448464434359/">eine Anmeldung bei Facebook&lt;/a>:&lt;/p>
&lt;blockquote>
&lt;p>Passend zum Frühling wollen wir alte Herrenhemden zu Blusen und Shirts umgestalten.&lt;/p>
&lt;p>Wir stellen euch Maschinen, Material, Nähvorlagen und Unterstützung – nähen tut ihr selber.&lt;/p>
&lt;p>Auch eigene Projekte können mitgebracht und bearbeitet werden, wenn euch zu Hause dafür Zeit, Kenntnis und/oder Nähmaschine fehlt.&lt;/p>
&lt;p>Falls ihr alte/ungetragene Klamotten rumliegen habt ist das natürlich die perfekte Gelegenheit ihnen ein neues Leben zu schenken.&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>Dank einiger Überlassungen haben wir nun auch mehr eigene Nähmaschinen im Haus als je zuvor 😉&lt;/p>
&lt;p>Der &lt;strong>Humanitarian OpenStreetMap-Workshop&lt;/strong> beginnt um 19 Uhr und hat für die bessere Planbarkeit ebenfalls &lt;a href="https://wiki.openstreetmap.org/wiki/Ulm_Neu-Ulm/Worldmalariaday">eine Anmeldeseite&lt;/a>:&lt;/p>
&lt;blockquote>
&lt;p>Beim HOT-Mappen geht es darum, Krisen- und Katastrophengebiete zu kartieren, um humanitäre Einsätze von Hilfsorganisationen zu unterstützen. Das Mappen erfolgt auf Grundlage von Satellitenbildern aus der Ferne (Sesselmapping). Die Hilfsorganisationen legen dabei das Gebiet, die zu mappenden Objekte und die Prioritäten fest.&lt;/p>
&lt;p>Einen ausführlichen Bericht von einem HOT-Mapathon findet ihr in einem Beitrag auf &lt;a href="http://www.jetzt.de/universitaet/disastermapping-mapathon-fuer-karten-von-krisen-und-katastrophengebieten">jetzt.de&lt;/a>.&lt;/p>
&lt;/blockquote></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/workshops">Workshops</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/n%C3%A4hcafe">Nähcafe</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/openstreetmap">OpenStreetMap</category></item><item><title>Night of Civic Hacks</title><link>https://temporaerhaus.de/night-of-civic-hacks/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/night-of-civic-hacks/</guid><pubDate>Sat, 22 Apr 2017 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/night-of-civic-hacks/</guid><description><div/><div>&lt;p>Eine Veranstaltung alleine reicht uns nicht, deswegen machen wir immer gleich mehrere daraus: Am &lt;strong>Freitag, dem 5. Mai&lt;/strong> starten wir in ein Wochenende voller Aktivität im Verschwörhaus. Das Vorprogramm bietet ab 14 Uhr das Ubuntu-Ulm-Treffen &lt;a href="http://www.gt-ulm.de/computertraining/">des GT Ulm,&lt;/a>.&lt;/p>
&lt;p>&lt;strong>Um 19 Uhr&lt;/strong> beginnt dann „&lt;a href="http://veranstaltungen.ulm.de/leoonline/portals/ulm/veranstaltungen/id/12734/NANUUU%20MEETS%20VERSCHW%C3%96RHAUS/Verschw%C3%B6rhaus/Stadt/?date=69608">nanuuu verschwört sich&lt;/a>“ mit einer Begrüßung durch unseren Oberbürgermeister. Danach zeigt Axel Sommer von der &lt;a href="https://www.mindboxberlin.com/">db mindbox&lt;/a>, wie selbst ein Großkonzern wie die Deutsche Bahn es schafft, Offene Daten bereitzustellen, mit Freiwilligen aus der Open-Data-Szene zusammenzuarbeiten und attraktiv für innovative Startups zu werden. Parallel zu Buffett und Getränken sind an einigen Stationen Teile dessen zu sehen, was sich bei uns im Haus abspielt – vom Roboterbauworkshop für Jugendliche über das Upcycling Nähcafe bis zum 3D-Drucker und LoRaWAN. Ideal also für alle, die schon immer mal wissen wollten, was hier eigentlich passiert.&lt;/p>
&lt;p>Für all diejenigen, die das sowieso schon wissen, haben wir aber auch was: Wir nutzen den Freitag als Auftakt zum „müsste-man-mal-Wochenende“. Ihr kennt das: Man müsste mal die TTN-Ulm-Website aktualisieren. Oder die USV in Betrieb nehmen. Oder an der Werkstatt weiterbauen. Genau dafür dient uns die nanuuu night mit Cocktails und Musik als Einstieg 😉&lt;/p>
&lt;p>Am Samstag geht es damit weiter, und parallel ist &lt;strong>ab 14 Uhr&lt;/strong> wieder &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Ulm/Neu-Ulm">ein Wikipedia-Einführungskurs&lt;/a> – geeignet für absolute Neulinge gleichermaßen wie für Fortgeschrittene!&lt;/p>
&lt;p>Egal ob Du aus Ulm oder von weiter weg kommst: Wenn Du ein Open-Data- oder Civic-Tech-Projekt hast, an dem Du schon ewig mal weitermachen wolltest, dieses Wochenende ist Deine Gelegenheit, mit Gleichgesinnten im Verschwörhaus daran weiterzuarbeiten!&lt;/p></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/workshops">Workshops</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/bahn">Bahn</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/cocktails">cocktails</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/offenes-editieren">Offenes Editieren</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/open-data">Open Data</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/wikipedia">Wikipedia</category></item><item><title>Meld‘ Dich jetzt an zum Wikidata-Wahldatenworkshop!</title><link>https://temporaerhaus.de/meld-dich-jetzt-an-zum-wikidata-wahldatenworkshop/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/meld-dich-jetzt-an-zum-wikidata-wahldatenworkshop/</guid><pubDate>Wed, 12 Apr 2017 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/meld-dich-jetzt-an-zum-wikidata-wahldatenworkshop/</guid><description><div/><div>&lt;p>&lt;a href="https://temporaerhaus.de/ein-wochenende-voller-wikidata/">Im Dezember gab es bei uns im Haus bereits einen Workshop&lt;/a> zu &lt;a href="http://wikidata.org/">Wikidata&lt;/a>, der Freien Wissensdatenbank hinter der Wikipedia. Die erste Auflage war als Prototyp speziell für die Open Knowledge Labs – und es freut uns sehr, dass sie so gut ankam, dass es im Juni bei uns eine zweite Auflage für &lt;em>alle&lt;/em> Interessierten geben wird.&lt;/p>
&lt;p>Vom &lt;strong>Freitag, dem 23. Juni bis Sonntag, dem 25. Juni&lt;/strong> werden wir uns wieder in einer Mischung aus Hackathon und Edit-a-Thon dem Thema nähern. Angeleitet von SPARQL-Liebhaber*innen und Datenjournalist*innen liegt die Aufmerksamkeit dieses Mal vor Allem auf Wahldaten – aber natürlich bleibt auch rechts und links davon Platz für Experimente.&lt;/p>
&lt;p>Weitere Informationen und die Anmeldemöglichkeit zur Veranstaltung &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wikidata-Wahldaten-Workshop">findest Du auf der Wikipedia-Projektseite.&lt;/a> Das Projekt wird von Wikimedia Deutschland gefördert.&lt;/p></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/workshops">Workshops</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/sparql">SPARQL</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/wikidata">Wikidata</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/wikimedia">Wikimedia</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/wikipedia">Wikipedia</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/workshop">Workshop</category></item><item><title>Schick und Schön</title><link>https://temporaerhaus.de/schick-und-schoen/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/schick-und-schoen/</guid><pubDate>Tue, 11 Apr 2017 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/schick-und-schoen/</guid><description><div/><div>&lt;p>Vergangenen Samstag waren wir &lt;a href="http://www.swp.de/ulm/lokales/ulm_neu_ulm/shabby-chic-im-verschwoerhaus-14758890.html">im „Design“-Feature in der Südwest Presse – „Wir sind eher so Shabby Chic“&lt;/a> hieß es im Printtitel.&lt;/p>
&lt;p>Tatsächlich hat sich einiges seit dem Bezug der Räume getan. Das meiste davon ist Infrastruktur gewesen und fast unsichtbar: Mit Hardware aus Überlassungen konnten wir in wenigen Tagen ein Gigabit-Netz aus dem Boden stampfen, kurz danach gab es ein schnelles, zentral gemanagtes WLAN in allen von uns benutzten Räumen. Mittlerweile funktioniert auch die hausinterne Telefonie – von der im Artikel genannten Feldfernsprechvermittlung 10 OB mit Amtszusatz über das schnurlose DECT-Telefon bis zum IP-Telefon.&lt;/p>
&lt;blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de">
&lt;p dir="ltr" lang="de">
Beim Einrichten eines Netzwerks hilft natürlich eine gut gepflegte &lt;a href="https://twitter.com/c3sidechannel">@c3sidechannel&lt;/a>-chaosvermittlung &lt;a href="https://t.co/v96q5xFSjq">pic.twitter.com/v96q5xFSjq&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;p>
— verschwoerhaus (@verschwoerhaus) &lt;a href="https://twitter.com/verschwoerhaus/status/754361237631275008">16. Juli 2016&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>Feldvermittlung statt Tischkicker, das wird im Artikel als Kontrast zu Silicon-Valley-Startup-Centern herausgestellt. Und ja, wir haben ganz bewusst nichts von all dem im Haus, was sich üblicherweise in einer firmeneigenen Intrapreneur-Schmiede findet. &lt;a href="https://medium.thirdwaveberlin.com/das-digitale-betriebssystem-f%C3%BCr-f%C3%BChrungskr%C3%A4fte-48f9aff14b11">Johannes Kleske erklärt in seinem Text,&lt;/a> warum das Palettensofa als Kreativschmiedeneinrichtung mittlerweile ein recht sicheres Zeichen für &lt;a href="http://t3n.de/news/schwarmdumm-autor-gunter-dueck-702123/">Cargo Cult&lt;/a> ist – dass heute nachgemacht wird, was 2009 in Startups im Silicon Valley betrieben wurde. In der Regel, ohne dabei zu bedenken, was in den 50 Jahren &lt;em>vor&lt;/em> 2009 im Silicon Valley passierte. Stattdessen also der Ackerschnacker, als Einrichtungselement genauso wie als Herausforderung, das Teil mit moderner Telefontechnik zu verbinden.&lt;/p>
&lt;figure class=" wp-caption aligncenter">
&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2017/04/IMG_0158.jpg"
alt="Auch schon wieder alles anders. Die Würfel haben ihren Gestaltungselement-Zweck erfüllt, und statt Schrankwand ist jetzt Leinwand zu sehen."/> &lt;figcaption class="wp-caption-text">
&lt;p>Auch schon wieder alles anders. Die Würfel haben ihren Gestaltungselement-Zweck erfüllt, und statt Schrankwand ist jetzt Leinwand zu sehen.&lt;/p>
&lt;/figcaption>
&lt;/figure>
&lt;p>Das berühmte Sofa hat &lt;a href="https://twitter.com/geichris">@geichris&lt;/a> angeschafft, und mittlerweile ist es Teil eines Farbkonzepts von Designerin (nicht Künstlerin! :D) Petra Schmitt. Wer vor dem Verschwörhaus steht, hat das passende Gelb bereits auf unserem Infoscreen gesehen, der (neben der Website) immer über die kommenden Termine informiert. Das von Martin Leibinger entworfene Pixelgrafik-Logo wird von drei Farben ergänzt:&lt;/p>
&lt;ul>
&lt;li>&lt;span style="color: #f1c400;">Gelb:&lt;/span> &lt;a href="https://www.pantone.com/color-finder/7406-C">Pantone 7406&lt;/a>&lt;/li>
&lt;li>&lt;span style="color: #c45729;">Rot:&lt;/span> &lt;a href="https://www.pantone.com/color-finder/7580-CP">Pantone 7580&lt;/a>&lt;/li>
&lt;li>&lt;span style="color: #007236;">Grün:&lt;/span> &lt;a href="https://www.pantone.com/color-finder/3500-CP">Pantone 3500&lt;/a>&lt;/li>
&lt;/ul>
&lt;figure class=" wp-caption aligncenter">
&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2017/04/IMG_0102.jpg"
alt="Einmal vollständig aus- und dann wieder einräumen, bitte!"/> &lt;figcaption class="wp-caption-text">
&lt;p>Einmal vollständig aus- und dann wieder einräumen, bitte!&lt;/p>
&lt;/figcaption>
&lt;/figure>
&lt;p>Noch ist lange nicht alles so eingerichtet, wie es sein soll. Nach den ersten großen Umräumaktionen im Sommer und nachdem die erste Infrastruktur im Hintergrund stand, haben wir den Zustand sofort für Inhalt und Programm genutzt, und im Januar und Februar haben wir uns den Tresorraum im Keller vorgenommen.&lt;/p>
&lt;blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de">
&lt;p dir="ltr" lang="de">
5,5m^2 Ziegelwand bezwungen, Fenster in der Tresor-Werkstatt freigelegt \o/ Fehlt nur noch die Milchglasfolie außen. &lt;a href="https://twitter.com/hashtag/vshleaks?src=hash">#vshleaks&lt;/a> &lt;a href="https://t.co/Du819fHGZA">pic.twitter.com/Du819fHGZA&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;p>
— verschwoerhaus (@verschwoerhaus) &lt;a href="https://twitter.com/verschwoerhaus/status/824349389313425408">25. Januar 2017&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>Das von der Fensterfreilegung inspirierte Stillleben hat es leider nicht in den Artikel geschafft 😀&lt;/p>
&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2017/04/vyKAi7g-.jpg" alt="">&lt;/p>
&lt;p>Für die kommenden Wochen und Monate ist zwar wieder jede Menge Programm und Auslastung im Verschwörhaus geplant, wir haben aber wohlweislich einige Zeiträume für die anstehenden Bauarbeiten im vorderen Teil des Hauses geplant. Es bleibt dabei, dass nichts so bleibt, wie es war – einen kleinen Vorgeschmack bietet schon der gerade laufende Tinkertank-Workshop, der das Haus bereits am Sonntag &lt;em>ganz&lt;/em> anders aussehen ließ als im Artikel vom Samstag 😉&lt;/p>
&lt;blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de">
&lt;p dir="ltr" lang="de">
Wuhuu, diese Woche ist Tinkertank bei uns – und bringt eine _ganz_ andere Atmosphäre ins Haus! \o/ &lt;a href="https://t.co/oO5dGwkOmf">pic.twitter.com/oO5dGwkOmf&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;p>
— verschwoerhaus (@verschwoerhaus) &lt;a href="https://twitter.com/verschwoerhaus/status/851349667782807554">10. April 2017&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;/blockquote></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/bootstrap">bootstrap</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/design">Design</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/einrichtung">Einrichtung</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/presse">Presse</category></item><item><title>Eine Stickhusky \o/</title><link>https://temporaerhaus.de/eine-stickhusky-o/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/eine-stickhusky-o/</guid><pubDate>Thu, 22 Dec 2016 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/eine-stickhusky-o/</guid><description><div/><div>&lt;blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de">
&lt;p lang="de" dir="ltr">
Ja ist denn heut schon W1nachten?!?! &lt;a href="https://twitter.com/hashtag/husky?src=hash">#husky&lt;/a> &lt;a href="https://twitter.com/hashtag/letsnaeh?src=hash">#letsnaeh&lt;/a> &lt;a href="https://twitter.com/hashtag/wasfuer1embroiderylife?src=hash">#wasfuer1embroiderylife&lt;/a> &lt;a href="https://t.co/Fd90TSkIxW">pic.twitter.com/Fd90TSkIxW&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;p>
&amp;mdash; verschwoerhaus (@verschwoerhaus) &lt;a href="https://twitter.com/verschwoerhaus/status/811235625160638464">20. Dezember 2016&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>Computer und Stoff verbinden? Kein Problem, wir haben jetzt nämlich eine &lt;a href="http://www.husqvarnaviking.com/de-DE/Maschinen/DESIGNER-TOPAZ-50">Näh- und Stickmaschine&lt;/a>, die nicht nur booten muss, sondern auch per USB eigene Stickmuster eingesetzt bekommen kann 😉&lt;/p>
&lt;blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de">
&lt;p lang="en" dir="ltr">
Stick stick. #husky&lt;3 &lt;a href="https://twitter.com/hashtag/jukainkscapemagic?src=hash">#jukainkscapemagic&lt;/a> &lt;a href="https://twitter.com/hashtag/verschw%C3%B6rhaus?src=hash">#verschwörhaus&lt;/a> &lt;a href="https://t.co/0sR63HQ7Ex">pic.twitter.com/0sR63HQ7Ex&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;p>
&amp;mdash; juka (@gruenzeug) &lt;a href="https://twitter.com/gruenzeug/status/811672598908141568">21. Dezember 2016&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;/blockquote></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/uncategorized">Uncategorized</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/maschinenpark">Maschinenpark</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/stickmaschine">Stickmaschine</category></item><item><title>Blinkende Dinger zum Anziehen</title><link>https://temporaerhaus.de/blinkende-dinger-zum-anziehen/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/blinkende-dinger-zum-anziehen/</guid><pubDate>Fri, 21 Oct 2016 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/blinkende-dinger-zum-anziehen/</guid><description><div/><div>&lt;p>Vom 18. bis zum 21. Oktober hatten wir ein Angebot der &lt;a href="http://etage-ulm.de/">e.tage Ulm&lt;/a> im Haus: Eine Arbeitsgruppe der &lt;a href="http://www.einstein-rs.de/">Albert-Einstein-Realschule&lt;/a> machte sich daran, eigene &lt;a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Wearable_computer">Wearables&lt;/a> zu entwerfen, zu programmieren und dann in die eigenen Klamotten und Taschen einzunähen.&lt;/p>
&lt;blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de">
&lt;p lang="de" dir="ltr">
„Mach mal ein nicht so penetrantes grün!“ – Wearables-Workshop der e.tage Ulm in unserem Haus 🙂 &lt;a href="https://t.co/R8EJNs4KeS">pic.twitter.com/R8EJNs4KeS&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;p>
&amp;mdash; verschwoerhaus (@verschwoerhaus) &lt;a href="https://twitter.com/verschwoerhaus/status/788373315949854721">18. Oktober 2016&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>Obwohl die wenigsten der Schüler*innen Programmiererfahrung hatten, ging die Experimentiererei mit den &lt;a href="https://learn.adafruit.com/getting-started-with-flora?view=all">Flora-Controllern&lt;/a> schnell voran: Im Handumdrehen war mit den Arduino-Codebeispielen die eingebaute NeoPixel-LED angesteuert, und nicht viel später piepste und summte es auch bei den ersten Gruppen – Summer, Vibrationsmotoren, Sensoren und weitere NeoPixel-LEDs wurden für den Testaufbau erst einmal mit Krokoklemmen angeschlossen.&lt;/p>
&lt;p>An Tag Zwei ging es daran, die eigene Idee für das persönliche Textil zu skizzieren und sich zu überlegen, wie das in Code gegossen werden kann. Eine Schultasche beispielsweise, die innen beleuchtet wird, wenn sie geöffnet wird, ein blinkendes T-Shirt, oder ein Entscheidungshelfer, der auf Knopfdruck zufällig grün oder rot für „ja“ und „nein“ anzeigt. Das wurde dann an Tag Zwei und Drei erst einmal „trocken“ mit Krokoklemmen aufgebaut und dann nach und nach eingenäht.&lt;/p>
&lt;blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de">
&lt;p lang="de" dir="ltr">
Die Mädels programmieren und die Jungs nähen &lt;3 &lt;a href="https://twitter.com/weinhof9">@weinhof9&lt;/a> &lt;a href="https://twitter.com/hashtag/verschw%C3%B6rhaus?src=hash">#verschwörhaus&lt;/a> &lt;a href="https://t.co/m9HnwVoqL2">pic.twitter.com/m9HnwVoqL2&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;p>
&amp;mdash; Bleeptrack (@Bleeptrack) &lt;a href="https://twitter.com/Bleeptrack/status/789088626298777600">20. Oktober 2016&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>Am letzten Tag war dann „nur“ noch Feinschliff nötig – letzte Nähte, aber auch das Verlöten einiger Steuerleitungen, die nur schwer mit leitendem Faden herzustellen gewesen wären. Mit einem Batteriekasten wurde das fertige Gerät dann auch wirklich im wahrsten Sinne „tragbar“.&lt;/p>
&lt;p>Ein großer Dank an die Chemie-AG der Albert-Einstein-RS fürs Mitmachen, dem begleitenden Lehrer Jürgen Vetter, dem Team der e.tage und natürlich unserer Kursleiterin &lt;a href="https://www.bleeptrack.de/">Sabine Wieluch&lt;/a>!&lt;/p>
&lt;p>Wer Lust hat, selber an so einem Workshop mitzumachen: &lt;a href="http://www.etage-ulm.de/index.php?id=42&amp;amp;tx_seminars_pi1%5BshowUid%5D=319">Es sind noch Restplätze für einen zweiten Kurs Ende Februar vorhanden.&lt;/a> Und direkt nach Neujahr können – ebenfalls mit der e.tage – hier im Haus &lt;a href="http://www.etage-ulm.de/index.php?id=42&amp;amp;tx_seminars_pi1%5BshowUid%5D=315">Effektgeräte für Musikinstrumente gebaut werden&lt;/a>!&lt;/p></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/workshops">Workshops</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/arduino">Arduino</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/e.tage">e.tage</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/wearables">Wearables</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/workshop">Workshop</category></item><item><title>Internethilfswerk beim Schwörmontag</title><link>https://temporaerhaus.de/internethilfswerk-beim-schwoermontag/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/internethilfswerk-beim-schwoermontag/</guid><pubDate>Tue, 19 Jul 2016 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/internethilfswerk-beim-schwoermontag/</guid><description><div/><div>&lt;p>Ursprünglich war der Plan, mal testweise das Publikum vor dem &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schw%C3%B6rhaus_(Ulm)">Schwörhaus&lt;/a> am &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Schw%C3%B6rmontag">höchsten Ulmer Stadtfeiertag&lt;/a> mit WLAN zu beleuchten. Gerade liegt nämlich leihweise gleich ein Fünferpack Unifi-AC-PRO-Access-Points bei uns, und die hätten sich ja schön dazu angeboten.&lt;/p>
&lt;figure class=" wp-caption alignleft">
&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2016/07/CnogZIDWYAAjh0u.jpg"/>
&lt;/figure>
&lt;p>Dann kam aber alles anders: Das Streaming-Zelt bekam über seine Funkstrecke ins Schwörhaus nicht genügend stabile Datenrate, um &lt;a href="http://www.team-ulm.de/artikel/2016/07/18/mitschnitt-der-schwoerrede-2016">die Rede ins Netz streamen zu können.&lt;/a> Also wurde schnell eine Netzwerkdose im 1. OG auf unser Netz gepatcht, ein Kabel aus dem Fenster geworfen und professionell über Laternen und Bäume abgespannt…&lt;/p>
&lt;figure class=" wp-caption alignleft">
&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2016/07/CnogZJIXgAA96jA.jpg"/>
&lt;/figure>
&lt;p>…damit die erste Schwörrede des neuen OB doch noch ins Internet kam 😉&lt;/p>
&lt;p>Die Sache mit dem WLAN merken wir uns aber mal fürs nächste Jahr. Schwör!&lt;/p></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/aktionen">Aktionen</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/schw%C3%B6rmontag">Schwörmontag</category></item><item><title>Wissensstrahlung bei Radio Free FM</title><link>https://temporaerhaus.de/wissensstrahlung-bei-radio-free-fm/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/wissensstrahlung-bei-radio-free-fm/</guid><pubDate>Mon, 18 Jul 2016 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/wissensstrahlung-bei-radio-free-fm/</guid><description><div/><div>&lt;p>Christian und Stefan waren, mit Unterstützung von Gerhard Gruber von der &lt;a href="https://ulm-digital.com/">initiative.ulm.digital&lt;/a>, zu Gast bei der &lt;a href="http://www.wissensstrahlung.de/">Wissensstrahlung&lt;/a> Nr. 243 auf Radio &lt;a href="http://www.freefm.de/">free FM&lt;/a> um über den Weinhof 9 zu berichten, und wie es überhaupt dazu kam.&lt;/p>
&lt;p>Die Sendung gibt es auch als &lt;a href="http://www.freefm.de/node/23856">MP3 zum Nachhören&lt;/a>.&lt;/p></div></description><author>Verschwörhaus</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category></item><item><title>Wir *haben* Internet ;)</title><link>https://temporaerhaus.de/wir-haben-internet/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/wir-haben-internet/</guid><pubDate>Fri, 15 Jul 2016 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/wir-haben-internet/</guid><description><div/><div>&lt;p>&lt;em>Eigentlich&lt;/em> hatten wir ja bereits zum Einzug am 1.7. Glasfaserinternet im Keller. Aber eben nur die blanke Faser.&lt;/p>
&lt;blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de">
&lt;p dir="ltr" lang="de">
Wir haben jetzt Superglasfasernetz im &lt;a href="https://twitter.com/hashtag/stadtlabor?src=hash">#stadtlabor&lt;/a> &lt;a href="https://twitter.com/hashtag/weinhof9?src=hash">#weinhof9&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;p>
Leider bislang nur im Keller m)
&lt;/p>
&lt;p>
— stk (@_stk) &lt;a href="https://twitter.com/_stk/status/751451793775857666">8. Juli 2016&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>Am 8.7. – drei Tage zu spät für den ersten Workshop, aber immerhin gerade passend für das Jugend-hackt-Mentor*innennachtreffen – kam dann auch das Endgerät dazu, damit wir auch was aus der Faser rausbekommen. Blöd nur: In unserem Rack im Keller sind nacheinander ein Singlemode-Patchfeld für den städtischen Anschluss und drei Multimode-Patchfelder für unsere Hausverkabelung aufgelegt. Aus dem &lt;a href="http://www.cisco.com/c/en/us/support/switches/sf302-08p-8-port-10-100-poe-managed-switch-gigabit-uplinks/model.html">SWU-Endgerät&lt;/a> kommt aber nur Kupfer raus. Umpatchen von Single- auf Multimode kommt auch nicht in Frage, und ein passendes SFP-Modul für den SWU-Switch war auch nicht da.&lt;/p>
&lt;p>Also funkte sechs Tage lang ein Billig-Plasterouter aus dem Keller ein wenig WLAN nach oben, krude an LAN- und Stromkabelverlängerungen gebastelt.&lt;/p>
&lt;p>Dank einer Hardwareüberlassung aus Switchen und Medienkonvertern hatte das aber am „Schwörfreitag“ endlich ein Ende, und seither haben wir sowohl im vorderen Teil (der eigentlichen Hausnummer 9) sowohl schnelles Gigabit-LAN, als auch eine vernünftige Glasfaseranbindung vom Keller in den Multifunktionsraum 🙂&lt;/p>
&lt;figure class=" wp-caption aligncenter">
&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2016/07/wp-1469030619119.jpg"
alt="Für die „Patchpanel“ können wir nichts. Und ja, der Switch ist mittlerweile auch vernünftig verschraubt."/> &lt;figcaption class="wp-caption-text">
&lt;p>Für die „Patchpanel“ können wir nichts. Und ja, der Switch ist mittlerweile auch vernünftig verschraubt.&lt;/p>
&lt;/figcaption>
&lt;/figure>
&lt;p>Nur den Plasterouter sind wir noch nicht los. Nichts hält länger als ein Provisorium.&lt;/p></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/bootstrap">bootstrap</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category></item><item><title>Das Temporärhaus</title><link>https://temporaerhaus.de/das-haus/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/das-haus/</guid><pubDate>Wed, 13 Jul 2016 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/das-haus/</guid><description><div/><div>&lt;p>Willkommen auf der Website des Temporärhaus – dem „Experimentierfeld für die Welt von morgen“, mit 3D-Druckern, offenen Werkstätten, Vortragsräumen und vor allem jeder Menge Inhalte, um unsere Region Ulm/Neu-Ulm gemeinsam in die Zukunft begleiten zu können!&lt;/p>
&lt;h2 id="wo-ist-das">Wo ist das?&lt;/h2>
&lt;iframe width="100%" height="350" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="https://www.openstreetmap.org/export/embed.html?bbox=10.000120103359224%2C48.39563732211802%2C10.00395566225052%2C48.397005066875344&amp;amp;layer=mapnik&amp;amp;marker=48.39632119909295%2C10.00203788280487">&lt;/iframe> &lt;small>&lt;a href="https://www.openstreetmap.org/?mlat=48.39632&amp;amp;mlon=10.00204#map=19/48.39632/10.00204">Größere OpenStreetMap-Karte anzeigen&lt;/a> oder &lt;a href="https://goo.gl/maps/pDmZJLzoo3Sc8xD69">auf Google Maps ansehen&lt;/a>&lt;/small>&lt;br/>&lt;br/>
&lt;p>Das Temporärhaus befindet sich im ehemaligen Sport-Sohn-Gebäude, an der Augsburger Straße 23-25 in 89231 Neu-Ulm.&lt;/p>
&lt;h2 id="wann-ist-dort-offen">Wann ist dort offen?&lt;/h2>
&lt;p>Garantierte Öffnungszeiten haben wir zu den angekündigten &lt;a href="https://temporaerhaus.de/termine-und-oeffnungszeiten/">Veranstaltungen und Terminen, die Du im Kalender findest.&lt;/a> In der Regel haben alle Termine auch einen Begleittext, bei dem Du genaueres über die Veranstaltung und ggf. auch mehr zur Anmeldung findest.&lt;/p>
&lt;p>Auch außerhalb dieser Termine ist immer wieder offen – folge uns am besten &lt;a href="https://chaos.social/@temporaerhaus">auf Mastodon&lt;/a> oder auf &lt;a href="https://twitter.com/temporaerhaus">unserem Twitter-Account&lt;/a>!&lt;/p>
&lt;p>Dir reicht das nicht? Du willst Strickmaschinen hacken, Kindern und Jugendlichen löten und coden beibringen, ein Coderdojo oder eine Railsgirls-Gruppe anbieten oder hast Ideen für tolle Sprecher*innen? Dann freuen wir uns auf deinen &lt;a href="https://temporaerhaus.de/kontakt/">Kontakt&lt;/a>!&lt;/p>
&lt;p>Mehr zur Geschichte und eine Übersicht, was bislang so passiert ist, findest du unter &lt;a href="https://temporaerhaus.de/geschichte/">Historie des Temporärhauses&lt;/a>.&lt;/p></div></description><author>Temporärhaus</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/bootstrap">bootstrap</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category></item><item><title>Der erste große Hirnsturm</title><link>https://temporaerhaus.de/der-erste-grosse-hirnsturm/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/der-erste-grosse-hirnsturm/</guid><pubDate>Tue, 05 Jul 2016 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/der-erste-grosse-hirnsturm/</guid><description><div/><div>&lt;p>Nun haben wir zwar gleich mehrere hundert Quadratmeter, aber viel wichtiger ist ja: Wer mag darin etwas machen? Und was? Und was braucht es dafür alles? Deswegen waren am 5. Juli Vertreter*innen ganz verschiedener Gruppen bei uns zu Gast: Von &lt;a href="https://jugendhackt.org">Jugend hackt&lt;/a> über &lt;a href="https://wiki.freifunk.net/Freifunk_Ulm">Freifunk,&lt;/a> Leute aus dem &lt;a href="https://ccc.de">CCC&lt;/a>– und dem &lt;a href="http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Ulm_Neu-Ulm">OpenStreetMap&lt;/a>-Umfeld, dem &lt;a href="http://frrm.de/">Freiraum&lt;/a>, dem &lt;a href="http://ulmapi.de">OK Lab/ulmAPI&lt;/a>, lokale &lt;a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Ulm/Neu-Ulm">Wikipedianer*innen&lt;/a>, oder einfach nur so Interessierte. Mit teilweise respektablen Anfahrten, beinahe aus München, zum Beispiel.&lt;/p>
&lt;blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de">
&lt;p lang="de" dir="ltr">
Hallo Ulm! &lt;a href="https://t.co/UJkLIC3ak3">pic.twitter.com/UJkLIC3ak3&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;p>
&amp;mdash; robbi5 (@robbi5) &lt;a href="https://twitter.com/robbi5/status/750364591956365313">5. Juli 2016&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>&lt;img src="https://temporaerhaus.de/wp-content/uploads/2016/07/brainstorm3.jpg" alt="">&lt;/p>
&lt;p>Gemeinsam haben wir mehrere Stunden lang erbrainstormt, was hier eigentlich alles passieren könnte. Welche regelmäßigen Veranstaltungen, Workshops und Treffen stattfinden könnten, und wie sich was davon auch an die Allgemeinheit richten kann. Wie das Haus und seine Angebote inklusiv und auch für Unerfahrene einladend und angenehm gestaltet werden sollten. Welche Infrastruktur nötig ist, woher diese vielleicht aus zweiter Hand zu bekommen wäre, und was unbedingt als erstes angeschafft werden muss.&lt;/p>
&lt;blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de">
&lt;p lang="en" dir="ltr">
Great things in the making at &lt;a href="https://twitter.com/hashtag/weinhof9?src=hash">#weinhof9&lt;/a>. &lt;a href="https://twitter.com/hashtag/stadtlabor?src=hash">#stadtlabor&lt;/a> &lt;a href="https://twitter.com/hashtag/ulm?src=hash">#ulm&lt;/a> &lt;a href="https://twitter.com/hashtag/verschw%C3%B6rhaus?src=hash">#verschwörhaus&lt;/a> &lt;a href="https://t.co/jJCuzK8kJW">pic.twitter.com/jJCuzK8kJW&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;p>
&amp;mdash; Benjamin Erb (@b_erb) &lt;a href="https://twitter.com/b_erb/status/750634787644276740">6. Juli 2016&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>Und nicht zuletzt auch: Wie eine ehemalige Sparkassenverwaltung etwas bunter werden kann 😉 Nicht schlecht für den fünften Tag im neuen Haus, oder?&lt;/p>
&lt;blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de">
&lt;p lang="de" dir="ltr">
Whew! Kam spät zum ersten Abend &lt;a href="https://twitter.com/hashtag/weinhof9?src=hash">#weinhof9&lt;/a> fand ganz viele Leute, buntes Licht und volle Ideenplakate! \o/ &lt;a href="https://t.co/laaoPjFnd2">pic.twitter.com/laaoPjFnd2&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;p>
&amp;mdash; juka (@gruenzeug) &lt;a href="https://twitter.com/gruenzeug/status/750423720250994688">5. Juli 2016&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;/blockquote></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/aktionen">Aktionen</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/bootstrap">bootstrap</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/uncategorized">Uncategorized</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/brainstorming">Brainstorming</category></item><item><title>Macht hoch die Tür</title><link>https://temporaerhaus.de/macht-hoch-die-tuer/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/macht-hoch-die-tuer/</guid><pubDate>Fri, 01 Jul 2016 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/macht-hoch-die-tuer/</guid><description><div/><div>&lt;p>Am 1. Juli so gegen 16:30 gab’s endlich die Schlüssel für den Weinhof.&lt;/p>
&lt;blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de">
&lt;p lang="de" dir="ltr">
Los geht's. &lt;a href="https://t.co/DTnkMZJF4j">pic.twitter.com/DTnkMZJF4j&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;p>
&amp;mdash; stk (@_stk) &lt;a href="https://twitter.com/_stk/status/749285040132063232">2. Juli 2016&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>(Das Bild landete etwas verspätet auf Twitter :D)&lt;/p>
&lt;p>Und natürlich wurde auch gleich am ersten Wochenende vorgelegt: Umräumen, aufräumen…&lt;/p>
&lt;blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de">
&lt;p lang="de" dir="ltr">
Wird so langsam, oder? &lt;a href="https://t.co/nAvFVleiWf">pic.twitter.com/nAvFVleiWf&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;p>
&amp;mdash; stk (@_stk) &lt;a href="https://twitter.com/_stk/status/749344839406383104">2. Juli 2016&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>…Fenster putzen…&lt;/p>
&lt;blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de">
&lt;p lang="de" dir="ltr">
.&lt;a href="https://twitter.com/_stk">@_stk&lt;/a> hat Spaß! &lt;a href="https://twitter.com/hashtag/Verschwoerhaus?src=hash">#Verschwoerhaus&lt;/a> &lt;a href="https://twitter.com/hashtag/ulm?src=hash">#ulm&lt;/a> &lt;a href="https://t.co/iIZtp2kjb0">pic.twitter.com/iIZtp2kjb0&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;p>
&amp;mdash; juka (@gruenzeug) &lt;a href="https://twitter.com/gruenzeug/status/749649582263562240">3. Juli 2016&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>…und gleich wieder vollmalen 😀&lt;/p>
&lt;blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de">
&lt;p lang="de" dir="ltr">
Die Stadt &lt;a href="https://twitter.com/hashtag/ulm?src=hash">#ulm&lt;/a> hat eine neue Abteilung! &lt;a href="https://t.co/OoZIACcvNz">pic.twitter.com/OoZIACcvNz&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;p>
&amp;mdash; juka (@gruenzeug) &lt;a href="https://twitter.com/gruenzeug/status/749665392231124993">3. Juli 2016&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;/blockquote></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/bootstrap">bootstrap</category><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category></item><item><title>Wir brauchen schnelles Internet!</title><link>https://temporaerhaus.de/wir-brauchen-schnelles-internet/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/wir-brauchen-schnelles-internet/</guid><pubDate>Mon, 27 Jun 2016 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/wir-brauchen-schnelles-internet/</guid><description><div/><div>&lt;p>Damit wir auf dem digitalen Bolzplatz auch genügend, äh, Digitales zum Bolzen haben, muss natürlich Internet her. Und angeblich hat die Stadt da im Keller auch eine Faser liegen. Nur war die nicht auffindbar.&lt;/p>
&lt;blockquote class="twitter-tweet" data-lang="de">
&lt;p lang="de" dir="ltr">
Auf der Suche nach der verlorenen Glasfaser. Im Keller >500 Jahre alter Gebäude. Für das Projekt Zukunftsstadt 😀 &lt;a href="https://t.co/gSi3R4WvFi">pic.twitter.com/gSi3R4WvFi&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;p>
&amp;mdash; stk (@_stk) &lt;a href="https://twitter.com/_stk/status/747336786821603329">27. Juni 2016&lt;/a>
&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>Also mussten wir uns mal zur Leitung der Bürgerdienste Durch-Social-Engineeren und in historische Gewölbekeller absteigen. Weil wo sonst gibt’s Glasfaser, wenn nicht dort? 😀&lt;/p></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category></item><item><title>Der Gemeinderat findet uns cool \o/</title><link>https://temporaerhaus.de/der-gemeinderat-findet-uns-cool-o/</link><guid isPermaLink="true">https://temporaerhaus.de/der-gemeinderat-findet-uns-cool-o/</guid><pubDate>Thu, 28 Apr 2016 00:00:00 +0000</pubDate><guid>https://temporaerhaus.de/der-gemeinderat-findet-uns-cool-o/</guid><description><div/><div>&lt;p>Nach acht Monaten Brainstorming, Konzeption und Vorbereitung ging am 28. März die Vorlage &lt;a href="https://politik-bei-uns.de/paper/571961b01ae6a03d37ecbbac">mit dem Namen GD 198/16&lt;/a> in den Hauptausschuss des Ulmer Gemeinderats – und wurde einstimmig angenommen! Damit ist der Weg frei für das „Experimentierfeld für die Stadt von morgen“ mitten in der Stadt, und die Finanzierung bis Ende 2016 gesichert! Yay! \o/ \o/ \o/&lt;/p>
&lt;p>&lt;a href="http://www.swp.de/3826555">Die Südwest Presse berichtete kurz danach:&lt;/a>&lt;/p>
&lt;blockquote>
&lt;p>Braucht’s so was überhaupt, wo es „doch schon so Vieles gibt“? Dem begegneten Thomas Kienle, CDU („ein vorbehaltloses Ja“) und Lena Schwelling, Grüne („das ist wirklich ein verdammt geiles Projekt, 70.000 Euro dafür sind Peanuts“) mit demonstrativen Gegenpositionen.&lt;/p>
&lt;/blockquote>
&lt;p>Wir freuen uns darauf, das „verdammt geile Projekt“ in die Tat umzusetzen 🙂&lt;/p></div></description><author>Stefan Kaufmann</author><category domain="https://temporaerhaus.de//categories/news">news</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/finanzierung">Finanzierung</category><category domain="https://temporaerhaus.de//tags/gemeinderat">Gemeinderat</category></item></channel></rss>